Gasanlagenempfehlung 320i/325i E46
Da ich mir einen 320i/325i E46 zulegen, und diesen auf Gas umrüsten möchte, stellt sich für mich die Frage welche Anlage dort am besten passt.
Ich hoffe ihr habt ein paar Vorschläge/Erfahrungsberichte für mich.
Grüße Chris
Beste Antwort im Thema
@Fleetwood: Drück dich entweder deutlicher bzw. schreib nicht Blödsinn. Ganz einfach. Wenn du unbedingt willst kann ich das Niveau auch tieferlegen und persönlich angreifen... Wäre allerdings sowohl schlechter Stil als auch gegen die NUB.
Und wer ne Klopfgrenze aus der Oktanzal errechnen will, der sollte lieber 10 Minuten in die Bibliothek gehen. Spart Tage bis Wochen mit nem Taschenrechner...
45 Antworten
Wieso Kühlung?
Das gasförmige Gas hat einfach mehr Volumen als flüssiges und verdrängt damit die entsprechende Menge an Luft in der Ansaugmenge, die dann für maximale Leistung fehlt.
Und das sind ca 3 Vol%, im Sommer mit hohem Butananteil eher weniger und im Winter bzw. bei 95/5 mit mehr/viel Propan mehr.
Bei Erdgas reden wir über etwa 10%, das merkt man natürlich deutlich wenn man nicht "einfach" den Ladedruck um 10% anheben kann. Vor allem wenn die Motorsteuerung bei Erdgas auf Lambda 0.8 zielt, denn Erdgas verbrennt im Gegensatz zu Benzin bei Lambda=1 am schnellsten. Kommt den Abgasen bzw. dem Kat entgegen.
Zitat:
@giantdidi schrieb am 16. Juli 2016 um 23:21:17 Uhr:
Wieso Kühlung?
Das gasförmige Gas hat einfach mehr Volumen als flüssiges und verdrängt damit die entsprechende Menge an Luft in der Ansaugmenge, die dann für maximale Leistung fehlt.
Haste schön geschrieben.
Benzin verdampft ja auch und was machts dabei 😉
Ergo, kann die Gasphase nicht besser als Benzin sein...
Flüssig überlasse ich wieder Euch 🙂
Schiebt den grünen Balken einfach unter den roten von Benzin.
Ohne die Politik ins Spiel zu nehmen 🙂 habt ihr dann die Differenz zwischen ROt/Grün 😉
Spielt aber alles keine Rolle.
Hauptsache Gas und jeder wie er will.
Und jetzt macht Euch einfach einen schönen Sonntag..
Zitat:
@ICOMworker schrieb am 16. Juli 2016 um 08:12:36 Uhr:
Allerdings irrst Du, in der obigen Annahme.
Leistungseinbußen sind nicht dem Energiehaushalt von Gas geschuldet,
In wiefern?
Gas hat eine wesentlich geringere Dichte und bedeutend niedrigeren Brennwert als Benzin.
Klar, man könnte nun denken :Ich kipp einfach mehr davon in den Zylinder, dann hab ich wieder die gleiche Leistung....
Nur sollte man das zu Ende denken. Funktioniert nämlich nicht, weil dazu eben zu wenig Sauerstoff vorhanden ist.
Bei niedriger Drehzahl/Last sowieso, da dort die Drosselklappe fast zu und die Zylinderfüllung minimal ist.
Da kann eine Anlage machen was sie will - sie muss die Einspritzmenge eh schon erhöhen, aber irgendwo ist eben Schluss weil die Fuhre mangels Luft überfettet - bevor die Leistung des Benzinbetriebs erricht wäre.
Im Motorsport kann man so einen Motor auf den Gasbetrieb optimieren- das hatte ich auch schon geschrieben. Aber wir fahren hier mit umgerüsteten Benzinmotoren au der Straße .
@GaryK
Bei den sommerlichen Temperaturen ist ne Verdampferanlage schneller an :-) Hats so 27° ist mein Daimler nach 0,5sec auf Gas. Und bei jedem Warmstart gewinnt sie sowieso :-) Das kann am Tag 3-15x sein- gegenüber einen Kaltstart am Morgen.
Das sind alles so halbscharige Argumente der Flüssigfans , die nicht zu Ende gedacht sind :-)
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Zitat:
@MrFleetwood schrieb am 17. Juli 2016 um 18:11:30 Uhr:
Nur sollte man das zu Ende denken. Funktioniert nämlich nicht, weil dazu eben zu wenig Sauerstoff vorhanden ist. Bei niedriger Drehzahl/Last sowieso, da dort die Drosselklappe fast zu und die Zylinderfüllung minimal ist. Da kann eine Anlage machen was sie will - sie muss die Einspritzmenge eh schon erhöhen, aber irgendwo ist eben Schluss weil die Fuhre mangels Luft überfettet - bevor die Leistung des Benzinbetriebs erricht wäre.
Du irrst, denn die Drosselklappe limitiert gerade den Sauerstoff - vor allem im unteren Bereich. Bei Teillast und einer sauber abgestimmten Anlage passiert genau gar nichts, da die Luftmasse vorgegeben ist und die zusätzliche gasförmige Kraftstoffmenge durchaus "Platz" hat, alleine mangels Zylinderfüllung. Die Drosselklappe ist halt ein paar Prozent mehr auf, das wars. Bei Vollgas hat das LPG keinen Platz mehr und verdrängt Luft. Bei 20 Grad wiegt Luft 1.2 kg/m³. Stöchiometrie etwa bei 1:14.5, Lambda 0.8. Also 1.25 kg Kraftstoff auf 14.5 kg Luft bzw. 0.079 Kilo der 1.2 Kilo Luftmasse werden durch Gas ersetzt. Molmasse Luft ist etwa 28, Molmasse LPG bei Propan (worst Case) 44. Somit wiegt Gas etwa 1.5 mal mehr als Luft. Was also 0.079/1.5 zu 1.2 Kilo sind und damit 4.3 Vol%. Im Fall der Vollgas-Anfettung und Drosselklappe in Stellung "weiter offen geht nicht". Butan hat eine Dampfdichte von 2, was auf 3.2 Vol% hinausläuft. Bei 60/40 also etwa 3.6 Vol% bei Lastanfettung und unter 3 bei Lambda=1.
Nicht berücksichtigt, dass der BRENNWERT von LPG bei etwa 49 MJ/kg liegt, Benzin schafft deren 43. Also müssten die Werte für den Brennwert noch um 13% nach unten korrigiert werden. Was im Rahmen der Genauigkeit grad mal egal ist.
Sorry, liest du was andere schreiben? Scheinbar nicht.
Das man Minderleistung durch mehr Gasgeben (soweit noch möglich) ausgleichen kann ist mehr als logisch, aber hier irgendwie nicht richtig. Ich gehe von gleichen Vorbedingungen aus - nicht beliebig in den Kram passenden "Korrekturen"
Mich würd auch interessieren -was soll uns der Text überhaupt sagen?
So wie mir mal einer nach Hochschullehrerart verklicken wollte er könne mit links den Verdichtungsdruck ausrechnen (ging um die Klopffestigkeit)
Schätze der rechnet heute noch.....
Ist ja alles ganz toll..hilft dem TE leider gerade nix. Wenns ihm so geht wie mir in der Gasanlagenwüste. Eine VSI II wäre in meiner Gegend erst in Leipzig zu warten...eine Vialle wohl in Mainz. Da mir das mit 300km beides zu weit war, habe ich angefangen selbst mit KME zu arbeiten. Völlig unauffällig in 6 Fahrzeugen davon noch 5 in meinem Besitz....
Fazit: Erst mal schauen wer in der Wohngegend vertrauenswürdig mit Gasanlagen umgehen kann, dann entscheiden obs flüssig oder gasförmig wird 🙂
Gruß
Ciwa
@Fleetwood: Drück dich entweder deutlicher bzw. schreib nicht Blödsinn. Ganz einfach. Wenn du unbedingt willst kann ich das Niveau auch tieferlegen und persönlich angreifen... Wäre allerdings sowohl schlechter Stil als auch gegen die NUB.
Und wer ne Klopfgrenze aus der Oktanzal errechnen will, der sollte lieber 10 Minuten in die Bibliothek gehen. Spart Tage bis Wochen mit nem Taschenrechner...
Schwank aus der Praxis:
Mein Popometer sagt auch: Teillast np. Spannend wirds wenn Klappe aufgerissen wird hahaha--->
Ich erreiche mit Benzin und Gas eine identische Vmax. (260Tacho/246 eingetragen) Dazu gebe ich Vollgas...😉
Verluste durch LPG als Treibstoff müssen (falls vorhanden) also im Messrauschen untergehen bzw marginal, sehr gering, nicht spürbar sein...oder wie auch immer! 😉
Wer mit LPG eine geringere Vmax als mit Benzin erreicht, sollte sich fragen woran das liegen könnte.
Gute Fahrt
LOL, fährst mit Mantaphilosophie 🙂
Da hat man Dir aber Inliner bis an die Ventile geschafft, den Druck reichlich erhöht und die Vorlagerung zurückgenommen... Sorry , ich stell mir das grad mal vor 😉
Zitat:
Das man Minderleistung durch mehr Gasgeben (soweit noch möglich) ausgleichen kann ist mehr als logisch, aber hier irgendwie nicht richtig
Und ohne Equipment auch nicht nachvollziebar, woher weiß man im Auto exakt um vieviel Grad die Drosselklappe geöffnet ist? Bei E Gasmotoren nur mit Anzeige der Drosselklappenwinkel, bei Gaszug auch, denn soviel Gefühl hat keiner im rechten Fuß um das in Gradzahlen umzusetzen. Mein Popometer funktioniert noch tadellos, aber so Kommagenau auch nicht!
Zitat:
Ich erreiche mit Benzin und Gas eine identische Vmax. (260Tacho/246 eingetragen)
Vermutlich abgeregelt! 😁
Spass beiseite, bei Motoren mit ausreichend Leistungsreserven ist die Minderleistung im Gasbetrieb kaum spürbar, bei nem Motor, der ständig im Grenzlastbereich läuft, schon, da gibt es nichts schönzureden!
Zitat:
@ciwa schrieb am 17. Juli 2016 um 19:36:18 Uhr:
Ist ja alles ganz toll..hilft dem TE leider gerade nix. Wenns ihm so geht wie mir in der Gasanlagenwüste. Eine VSI II wäre in meiner Gegend erst in Leipzig zu warten...eine Vialle wohl in Mainz. Da mir das mit 300km beides zu weit war, habe ich angefangen selbst mit KME zu arbeiten. Völlig unauffällig in 6 Fahrzeugen davon noch 5 in meinem Besitz....Fazit: Erst mal schauen wer in der Wohngegend vertrauenswürdig mit Gasanlagen umgehen kann, dann entscheiden obs flüssig oder gasförmig wird 🙂
Gruß
Ciwa
Bei mir in der Nähe ist Gag in Herne, werde mich wohl für den Umrüster entscheiden & dort kann ich mir auch eine Anlage von Vialle einbauen lassen, ca 20 Minuten fahrt, da kann man sich nicht beschweren.
GAG hat einen sehr guten Ruf, Rüdiger ist/war glaub ich dort Stammkunde mit mehr als einem Fahrzeug und bisher auf zehntausenden Kilometern ohne "Mecker"
Als meine Karre vor 60.000 km noch ein intaktes Saugrohr hatte, lief die GPS 240 sowohl mit Gas als auch Benzin. Topspeed ist proportional dritte Wurzel aus der Leistung, das ist ohne extakte Instrumente (zudem Windstille/flach...) kaum zu messen. 2-3 km/h gehen im Rauschen unter, ne Zeigerbreite.
Verstehe die Skepsis. Hatt ich vorher auch 😁
2Fuel nicht zu vergessen. Benzinbeigabe in geringen Mengen bei Volllast.
Versprochen wurden sogar ein paar NM und PS mehr als auf Benzin...😉 "Das merken Sie aber nicht!" ...who knows
Mir wars nur wichtig, daß es nicht weniger Leistung hat. Also irgendwie spür/ oder gar messbar.
Abgeregelt sind glaub nur die mit "eingetragenen" 250Km/h. Mit 231PS gehts grad mal so mit viel Anlauf. Und ein Gang wär sogar noch über. Dachte Vmax bei dem Motor sei ein gutes Indiz für Leistung. Da zählen halt alle Körner. Wollte verdeutlichen, daß die Unterschiede höchstens akademisch sind aber halt echt wenig/nicht spürbar.
Hätte ich jetzt ne andere Anlage drin hätt ichs genauso geschrieben, darum gehts mir nicht.
GAG hört und liest man nur Gutes. Wahrscheinlich fährst Du (TE) sowieso nur einmal hin und einmal abholen 😉