Garantieverlängerungen nur bei jährlichen Ölwechsel.

Seat Leon 3 (5F)

Guten Morgen ,
ich benötige mal euere Meinung.
Bei meinen Leon ist jetzt die 2 Jahres Inspektion fällig.
Ölwechsel hat noch ein Jahr Guthaben.
Mein Seat Händler hat allerdings eine 5 Plus Garantie auf das Auto gelegt.
Allerdings beinhaltet diese das ich jedes Jahr einen Ölwechsel machen muss um diese Garantie zu erhalten.
Das Auto hat allerdings noch 3 von 5 Jahren Seat Garantie.
Das bedeutet das ich 2 Ölwechsel für je. 130 Euro machen muss um ein Jahr mehr Garantie zu erhalten.
Was würdet ihr machen, mal abgesehen von der Verschwendung vom Öl .

29 Antworten

Genauso isses. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Zitat:

@Boppin B schrieb am 22. Juni 2021 um 20:56:42 Uhr:


Natürlich muß das letztlich jeder auf sein Fahrprofil abstimmen. Meine jährliche km-Leistung beim Seat liegt bei etwa 10tkm, das Auto bekommt 1x im Jahr einen Ölwechsel. Bei extrem hiervon abweichenden Fahrleistungen muß man ggf. anpassen.

Geht aber dann doch alles ein wenig an der Frage des TE vorbei, er wollte ja eigentlich etwas anderes wissen.

So ist es. Man kann es nie pauschalisieren, weil eben jeder anders mit seinem Auto unterwegs ist.
Ich bin zweitweise 40-50Tsd km gefahren im Jahr. Da ist LL kein Problem, weil man ja sowieso den Wechsel macht, schon bevor das Jahr rum ist. Dann hat man es auch gut ausgekostet. Ich kam dann tatsächlich auch an die 30.000 km ran, bevor im Display der Hinweis kam, dass ich es wechseln muss.
Das wird ja auch ermittelt anhand der Fahrweise. Ob Kurzstrecken, viel Kaltstarts, viel VMAX etc.

Wer halt im Jahr nur wenige Tausend km macht und die dann ausschließlich mit vielen Kaltstarts und sehr kurzen Wegen, der beansprucht das Öl viel mehr. Das verliert an Qualität schneller, wenn es oft heiß und wieder kalt wird. So gesehen müsste man in der Werkstatt immer abklären, wie jemand fährt und wie das eigenen Fahrprofil aussieht. Und danach müsste man das Öl und die Wechselintervalle auch anpassen.
Wäre sehr aufwendig, also gibt es halt die Intervallen mit LL und Festintervallen. Wem das jeweils nicht passt, der kann es ja absprechen und anpassen lassen. Herstellervorgaben mit den Ölen sind ja auch nicht mit dem Würfel erstellt, sondern die haben sich schon was dabei gedacht, welches Öl in welchen Motor rein soll und was eher nicht. Diese Freigaben machen schon Sinn und sollten eingehalten werden.

Was die Garantie betrifft, das hat mir meine Werkstatt auch erzählt, denn laut Angaben muss ich einmal jährlich zur Inspektion. Das ist laut Serviceheft und von dem was mir im Service Infotaiment angezeigt wird auch nötig. Das meldet dann auch wie viele Tage noch bis zur Inspektion (und zwar unabhängig ob ein Ölwechsel fällig ist). Und wenn ich die Inspektion machen lasse, ist auch automatisch wieder die Garantie "bestätigt", so lange eben Garantie besteht je nach Vertrag.

Z.B. muss ich in ca. 60 Tagen wieder die Jahresinspektion machen. Bis zum Ölwechsel habe ich noch knapp 7.000 km. Je nachdem was ich jetzt noch fahre in den 2 Monaten könnte ich den gleich mitmachen lassen. Da ich zur Zeit wesentlich weniger fahre, könnte ich es noch bis zum Jahresende rauszögern, zumal bei mir alle 15.000 km ein Ölwechsel gemacht wird, da ich ein TGI fahre, also mit Erdgas und Benzin. Da gibt es bei meinem Modell kein LL und eine Festintervalle mit den 15.000 km.

Eine Garantieverlängerung ist es so gesehen nicht, wenn man die vorgeschriebene Inspektion macht. Grundsätzlich hat man ja die Garantie sowieso schon. Damit diese aber über die Garantielaufzeit auch erhalten bleibt, muss man sich halt an die Vorgaben halten. Und das beinhaltet dann eben eine jährliche Inspektion. So sichert sich Seat eben auch ab, dass alles gewartet wird und es nicht vorher zu technischen Problemen und Schäden kommt, die Seat bezahlen soll, nur weil der Kunde keine Wartung durchführen lässt.

Andererseits natürlich auch ein extra Verdienst und Kundenbindung.
Über die Inspektionen wird halt auch einiges an Geld verdient und die Inspektionskosten sind ja oft auch relativ hoch, wenn man dann sieht was gemacht wurde. Das wäre aber ein anderes Thema.

Was lernen wir daraus? Entweder lässt man für sich denken und zahlt dann oft auch mehr. Oder man denkt mit, macht sich selber schlau und kann dann mit entscheiden, welche Intervalle besser aufs eigene Fahrprofil passt. An den Garantiebedinungen kommt man aber nicht vorbei. Will man seine Garantie behalten, muss man die Inspektionen nach Herstellerangaben auch machen lassen. Ob immer sinnvoll oder nicht, bleibt halt dahingestellt. Grundsätzlich ist es ja auch kein Fehler, wenn die Werkstatt einmal im Jahr auch alles durchschaut und die Technik gewartet wird. Das erhöht dann eben auch die Zuverlässigkeit und minimiert eine Panne, die man eher haben kann, wenn man sowas vernachlässigt. Für mich also auch logisch, dass die Garantie an die Wartung gekoppelt ist. Alles andere wäre ja ziemlich bescheuert. Wieso sollte Seat ein Teil zu 100% ersetzen, was durch hohen Verschleiß und ohne Wartung umso schneller kaputt geht? Und Ölwechselangaben sind ja immer auch an km und an Zeit gebunden. Was eher eintrifft. Fährt jemand viel, hat er ja schon die 30.000 km runter, bevor das Jahr rum ist. Fährt jemand extrem wenig, sollte das Öl eben nach einem Jahr trotzdem gewechselt werden, auch wenn man unter 10.000 km gefahren ist. Denn Öl verliert durch die Zeit auch an Qualität. Okay, genug Roman! :-)

Ist ja alles schön und gut.
Die überwiegende Mehrheit der Leon-Besitzer wird einfach nach Anzeige zum Service/Ölwechsel fahren und das scheint so schlecht nicht zu sein, sonst würde man von viel mehr Motorschäden etc. hören. Also macht euch keinen Kopf und fahrt zur Werkstatt, wenn die Serviceanzeige es verlangt.

Nik

Ja, über die Garantiezeit kommt man damit bestimmt, sicher auch noch ein paar Jährchen länger. Wer sich mal die Mühe macht ein wenig herumzurecherchieren, der wird feststellen, daß LL in vielen Fällen keine sehr glückliche Entscheidung ist. Die Motoren sind viel ausgereizter geworden, 30tkm Wechselintervall sind m.E. viel zu lang. Muß aber jeder selbst wissen!

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Entschuldige bitte die Nachfrage: Was qualifiziert dich zu dieser Aussage??? Bist du im KFZ-Gewerbe tätig, oder gar in der Motorenentwicklung?
Warum sollte jemand "herumrecherchieren? Mir reichen meine Erfahrungen aus einem Fuhrpark mit mehreren hundert Fahrzeugen.

Ich gehe davon aus daß "Dein Fuhrpark mit mehreren hundert Fahrzeugen" kaum älter als drei, vier Jahre ist und dann nach und nach durch Neufahrzeuge ersetzt wird. In diesem Fall ist natürlich wirtschaftlich zu denken, zusätzliche Ölwechsel, welche der Hersteller nicht vorsieht gehen bei dieser Anzahl an Fahrzeugen ins Geld welche keinen Vorteil bringen, wenn nach drei, vier Jahren eh ausgetauscht wird. Und so lange halten die meisten Autos eh durch. Wenn nicht, dann greift meistens die Garantie. (zumindest anteilig)

Bei Autos in privater Hand, welche 10, 12 oder mehr Jahre bei ein und demselben Besitzer gefahren werden macht aus meiner Sicht eine andere Herangehensweise in puncto "Longlife-Ölwechsel" Sinn. Auch beim Tiptronic spricht Audi davon, daß ein Wechsel nicht nötig ist, ZF (der Getriebehersteller) hingegen ist anderer Ansicht. Wenn man weiß daß bei Audi "Lifetime" mit 180tkm angenommen wird, dann wird dem einen oder anderen vielleicht einiges klar.

Jedoch muß das jeder für sich selbst entscheiden was er hier tut oder eben vielleicht auch nicht tut. Ich habe nur beschrieben was ich mache. Und wenn ich sehe, wieviele moderne Motoren den Dienst bereits bei relativ geringen Kilometerleistungen quittieren, dann bilde ich mir dann schon meine Meinung. Im engeren Bekanntenkreis sind z.B. alleine zwei VW T5/T6 bei nicht einmal 100.000km ausgefallen. Zunächst erhöhter Ölverbrauch, schlußendlich Ausfall. Aller Wahrscheinlichkeit nach infolge Schmierungsmangel. Ähnliche Problematiken lassen sich für viele weitere Fahrzeuge aus dem VW Konzern recherchieren (wenngleich freilich nicht alle Motorentypen betroffen sind). Zudem noch der Hinweis: der Motor KANN, aber er MUSS nicht kaputtgehen. Unter bestimmten Einsatzbedingungen scheint er aber anfälliger für einen entsprechenden Defekt zu sein. Persönlich bin ich der Ansicht, daß zusätzliche Ölwechsel das Motorenleben verlängern können.

Daher: mich "qualifiziert" rein gar nichts zu meiner Aussage, ich schreibe hier nur was ich mache. Andere dürfen gerne tun was sie für richtig halten.

Passt schon, kein Thema. Ich wollte nur wissen ob hier "motorentechnische Tips" von einem Laien oder einem Fachmann kommen. Nur um zu erfahren ob man von Stammtischweisheiten oder fundiertem Fachwissen ausgehen kann.
Und falsch, die werden nicht alle regelmäßig getauscht. Das betrifft nur die Leasingfzg. Die "gekauften" werden gefahren bis sie beinahe auseinander fallen.

Tut mir leid daß ich mir anmaßte eine Antwort zu schreiben. Wer natürlich über so ein fundiertes Wissen wie Du verfügt vermag über andere Meinungen nur zu lächeln und selbige ins Reich der "Stammtischweisheiten" zu verweisen. Aber möglicherweise kommt ja noch jemand auf einer ähnlich hochschwebenden Wolke daher, welcher in der Lage ist, Dir das Wasser zu reichen. Ich schraube zwar erst seit etwas mehr als 35 Jahren an Autos (gelernt, nicht "nur" interessierter Laie). Scheint wohl für eine Meinungsbildung nicht auszureichen, aber macht nix.

Schönen Tag noch und viel Erfolg beim fahren, bis die Autos auseinanderfallen (wann auch immer dieser Tag sein mag)

Da kann man aber nur hoffen, dass nur Deine Rechtschreibung in 1996 stehen geblieben ist, und nicht auch Dein gelerntes „Schrauberwissen“. ß und ss …@Boppin B

Sind wir hier im Rechtschreibkurs? Oder hast du sonst noch irgendwas nennenswertes auf dem Kasten?

@Boppin B Sind dir die Argumente ausgegangen? Oder warum wirst du sonst persönlich. Egal, passt ins Bild.
Und stell dir vor, ich habe es auch irgendwann mal gelernt. Also KFZ-Mechaniker. Weil es mich interessiert hat habe ich zusätzlich noch Maschinenbau gelernt.
Ach ja, dass sich die Welt die letzten 35 Jahre weitergedreht hat hast du bemerkt?

Also ich bleib bei dem was sich bei mir und meinem Vater bewehrt hat.
1 mal im Jahr oder 20tKM (bei meinem Seat anscheinend 30tKM, knapp über 20tKM wäre also noch ok).
Ob das Öl ein LL Öl ist und es anscheinend x KM mitmacht ist mir in dem Sinne egal. Das Öl zu oft zu wechseln schadet dem Motor nicht, höchstens deinem Geldbeutel.

Im Endeffekt kann es aber jeder so machen wie er/sie es für richtig hält.
Über die "Strategien" lässt sich leider sehr gut streiten, da jeder seine eigene Meinung hat.

Zum Themenersteller: Lass dir erklären warum das so ist und dann kannst es selber entscheiden.

Was hier wieder übers Ölwechseln propagiert wird. Furchtbar. Anzeige zählt. Die Motoren kommen damit klar, nur mancher Besitzer nicht. Und sicherlich ist das Garantiekonform sich an die Anzeige zu halten.

Zitat:

@griwer schrieb am 2. Juli 2021 um 08:23:51 Uhr:


@Boppin B Sind dir die Argumente ausgegangen? Oder warum wirst du sonst persönlich. Egal, passt ins Bild.
Und stell dir vor, ich habe es auch irgendwann mal gelernt. Also KFZ-Mechaniker. Weil es mich interessiert hat habe ich zusätzlich noch Maschinenbau gelernt.
Ach ja, dass sich die Welt die letzten 35 Jahre weitergedreht hat hast du bemerkt?

Ich wurde nirgends persönlich und ich wüsste auch nicht wo mir angeblich Argumente ausgegangen wären. Wenn man mir jedoch unterstellt meine Rechtschreibung sei nach der Ansicht eines hier Mitschreibenden vor angeblich x Jahren stehengeblieben, dann wirst Du mir wohl eine diesbezügliche Antwort zugestehen. Oder siehst Du das anders? Was ich jedoch interessant finde ist die Tatsache, daß für Dich irgendwas "gut ins Bild passt". Nun ja, das geb ich gerne an Dich zurück, Du kennst mich zwar nicht, unterstellst mir aber etwas. Da kann man sich natürlich auch seine Gedanken dazu machen.

Freut mich übrigens für Dich daß Du neben Kfz-ler in den letzten Jahren noch was anderes technisches gemacht hast, und ob Du es glaubst oder nicht - Du bist damit weder der erste noch der letzte. Ich bin jedenfalls beruflich u.a. mit dem Thema QMM im Bereich "Öl" betraut (wenngleich nicht mit Motorölen). Das eine oder andere Schadensbild ist mir daher schon untergekommen.

Desweiteren habe ich von meinen (!) Erfahrungen berichtet, jeder darf das Thema "Ölwechsel" jedoch behandeln wir er es für richtig hält (hatte ich ebenfalls weiter oben schon geschrieben). Da das für Dich aber wohl eher in Richtung "Stammtischweisheiten" tendiert und keine wissenschaftlich fundierte Ausarbeitungen sind ist es wohl besser, das ganze hier zu beenden.

Zitat:

@Sascha_95 schrieb am 2. Juli 2021 um 14:07:47 Uhr:


Also ich bleib bei dem was sich bei mir und meinem Vater bewehrt hat.
1 mal im Jahr oder 20tKM (bei meinem Seat anscheinend 30tKM, knapp über 20tKM wäre also noch ok).
Ob das Öl ein LL Öl ist und es anscheinend x KM mitmacht ist mir in dem Sinne egal. Das Öl zu oft zu wechseln schadet dem Motor nicht, höchstens deinem Geldbeutel.

Im Endeffekt kann es aber jeder so machen wie er/sie es für richtig hält.
Über die "Strategien" lässt sich leider sehr gut streiten, da jeder seine eigene Meinung hat.

Zum Themenersteller: Lass dir erklären warum das so ist und dann kannst es selber entscheiden.

So ähnlich handhabe ich das auch.
Am Besten immer zum Winterreifenwechsel kurz vor der kalten Jahreszeit. Dann ist das Öl frisch und die Additive noch unverbraucht. Also optimal für Kaltstarts.
Komme jetzt auch Dank teilweise Homeoffice von 30.000km Jahresleistung runter auf ca. 16.000 bis 20.000. Aber das Ölwechselverhalten möchte ich so beibehalten.

Jeder Ölwechsel kostet 25,- EUR. (Öl + Filter)
Hauptsache die VW Norm 507.00 erfüllt das Öl (beim Diesel). Darf auch gern ein Baumarktöl sein.

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