Gänge überspringen schädlich?
Ich habe letztens im Fernsehen gesehen, dass es angeblich schädlich für den Motor sein soll Gänge zu überspringen, ich kann mir allerdings dies absolut nicht erklären.
Ich meine jetzt Gänge überspringen im "normalen Ramen", dass heißt z.B. beim beschleunigen geht es leicht Berg runter, ich drehe bis 3000 U/min und schalte dann anstatt einem Gang höher direkt zwei weiter, da ich bei dieser Geschwindigkeit bleiben möchte und lande bei 1500 U/min (Beispielangaben)
und umgekehrt, beim bremsen bzw. ausrollen das gleiche.
Kann mir jemand den Grund sagen bzw. wiederlegen, warum es schädliche sein soll?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von godam
eine technische erkläung, was da genau schädlich dran sein soll würde mich mal interessieren....
kann ich dir sagen....
wenn die motordrehzahl nicht gleich der zu der drehzahl ist, die im gewünschten gang bei momentaner geschwindigkeit herschen würde, dann muß das getriebe syncronisieren.
dies geschieht bei der bewegung des ganghebels kurz bevor der gang einrastet.
der vorgang ist mit verschleiß verbunden.
je höher die drehzahldifferenz, umso mehr verschleiß.
beispiel:
->2. gang voll ausdrehen 7000u/min knpap 100km/h
->6. gang einlegen 1800u/min
->5200 u/min müssen von den syncronringen ausgeglichen werden.
->ganz ganz schlecht.
wenn man nach dem ausdrehen des 2. gang ein bischen wartet und erst zum ganghebel greift, wenn die drehzahl während des kuppelns auf ~2000u/min abgefallen ist, dann spricht nix gegen das überspringen der gänge.
23 Antworten
Für den Motor ist das meiner Meinung nach vollkommen Jacke. Nur das Getriebe wird beim Überspringen der Gänge mehr beansprucht (Synchronringe). Allerdings schaltet man auch weniger, also sollte sich das ausgleichen.
Jep, so ist es. Durch das "Überspringen" einzelner Gänge sind halt die zu synchronisierenden Differenzdrehzahlen, und somit die spez. Belastungen für die Synchronringe, größer. Wenn man zu oft und gleich mehrere Gänge überspringt, kann das u.U. schon zu einem erhöhten Verschleiß, und somit zu Problemen über Lebendauer, führen.
Zitat:
Original geschrieben von SteherPremnitz
Jep, so ist es. Durch das "Überspringen" einzelner Gänge sind halt die zu synchronisierenden Differenzdrehzahlen, und somit die spez. Belastungen für die Synchronringe, größer. Wenn man zu oft und gleich mehrere Gänge überspringt, kann das u.U. schon zu einem erhöhten Verschleiß, und somit zu Problemen über Lebendauer, führen.
gilt dies auch bei Drehzahlen < 3000 U/min ?
Also ich erklär`s mal:
Wenn man z.B. Vom 4.Gang gleich in den 6.Gang schaltet - also den 5.Gang ausläßt - ist der natürlich beleidigt.
Aus Frust darüber, knirscht er mit den Zähnen. Wenn du dann allerdings den 5ten Gang doch einmal benutzt -
freut der sich soooo sehr - das er die Schaltklaue nicht mehr loslassen will und du hast einen Getriebeschaden.
Nee - ich wüßte auch nicht was da wem schaden sollte.
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Hi..
mach ic hschon immer..was soll da Schaden anrichten?? Eher unwahrscheinlich...
Aber wo man auf keinen Fall Gänge überspringen sollte...im Restaurant...das könnte unter Umständen dazu führen dass man das Dessert vor der Suppe bekommt.😁😁😁😁 *duck und weg* 😁😁
Zitat:
Original geschrieben von F_brandt
Gestern wurde bei RTL2 Grip auch gesagt, dass Gänge überspringen schädlich für den Motor sei?!?!
Und, gab es auch eine Erläuterung/Begründung dazu?
Würde mich nämlich mal interessieren. Ich bin damals mit meinem S6 plus fast auschließlich in den Gängen 2, 4, 6 gefahren. Die reichten auch vollkommen aus. 😉 Das Ganze über rund 100 TKm und es hat weder am Motor noch am Getriebe irgendwelche merkbaren Schäden hinterlassen.
ich habe leider nicht so genau aufgepasst, vielleicht gibt es die Sendung ja bei youtube oder so im Netz???
Zitat:
Original geschrieben von godam
eine technische erkläung, was da genau schädlich dran sein soll würde mich mal interessieren....
kann ich dir sagen....
wenn die motordrehzahl nicht gleich der zu der drehzahl ist, die im gewünschten gang bei momentaner geschwindigkeit herschen würde, dann muß das getriebe syncronisieren.
dies geschieht bei der bewegung des ganghebels kurz bevor der gang einrastet.
der vorgang ist mit verschleiß verbunden.
je höher die drehzahldifferenz, umso mehr verschleiß.
beispiel:
->2. gang voll ausdrehen 7000u/min knpap 100km/h
->6. gang einlegen 1800u/min
->5200 u/min müssen von den syncronringen ausgeglichen werden.
->ganz ganz schlecht.
wenn man nach dem ausdrehen des 2. gang ein bischen wartet und erst zum ganghebel greift, wenn die drehzahl während des kuppelns auf ~2000u/min abgefallen ist, dann spricht nix gegen das überspringen der gänge.