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Funktionsweise eines Stabilisators?

Themenstarteram 1. November 2018 um 13:56

Hallo,

kann mir jemand kurz und bündig die Funktionsweise eines Stabilisators an einem PKW erklären?

Habe schon im Internet gesucht aber ich blicke noch nicht ganz durch was dieses Bauteil letztlich bewirkt.

Nehmen wir an wir haben an der Vorderachse einen Stabilisator verbaut und ich fahre eine Linkskurve.

Was passiert jetzt mit der linken und rechten Radaufhängung?

 

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Gale-B schrieb am 2. November 2018 um 23:11:30 Uhr:

Warum macht ihr das so kompliziert? Wenn das eine Rad einfedert, federt das andere auch mit ein. Beim Ausfedern genauso. Statt zu wanken, duckt sich das Auto in einer Kurve.

Stimmt aber nicht. Kein Stabi kann bewirken, dass das kurveninnere Rad einfedert. Es federt nur weniger stark aus.

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Zitat:

@Clocker schrieb am 1. November 2018 um 13:56:34 Uhr:

...kann mir jemand kurz und bündig die Funktionsweise eines Stabilisators an einem PKW erklären?

Erklären schon, aber nicht kurz und bündig. :D

Und was willst du dann mit dem Wissen darüber anfangen?

Themenstarteram 1. November 2018 um 14:11

Mich interessiert eigentlich nur, was dann mit den linken und rechten Rad passiert (Funktionsweise/Wirkung):

Also wenn ich z.B. eine Linkskurve fahre, federt dann das rechte (kurvenäußere) Rad weniger ein und das linke (kurveninnere) Rad weniger (zum Boden hin) aus?

Oder wie ist das?

Kurz und bündig. Ja. Das linke Rad könnte ja eigentlich weiter ausfedern, aber der mit dem Querlenker verbundene Stabilisator verhindert das, weil das rechte Rad ja auch mit dem Stabilisator verbunden ist und das federt ja stärker ein.

Der Zug des Stabis auf den rechten Querlenker verhindert, bzw. verringert dann ein zu tiefes Eintauchen.

Eher grad umgekehrt (hat er ja schon richtig erkannt) :

Das ausgefederte kurveninnere Rad läßt das äußere dann nicht so stark einfedern = weniger Seitenneigung des Autos a la Ente 2CV

Das kurvenäußere soll nicht so stark einfedern, was das kurveninnere macht, ist eher unwichtig.

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 1. November 2018 um 14:51:35 Uhr:

...was das kurveninnere macht, ist eher unwichtig.

Aber doch nur deswegen, weil das kurveninnere Rad stärker ausfedert, entsteht doch erst der Gegenzug durch den Stabi am kurvenäußeren Rad.

Der Stabi ist eine Torsionsfeder, die beide Räder miteinander verbindet. Damit kann sich ein rad gegen das andere Abstützen. Wenn einer durch Last nach oben gedrückt wird, dann drückt der Stabi über den Drehpunkt am Chassis auf der anderen Seite auch nach oben. Also auch gegen "dessen" Feder, was der Wankbewegung entgegenwirkt.

Wenn du statt durch eine Kurve über eine "ideale" Querrille fährst, werden beide Räder etwa gleich stark belastet und die koppeln eben nicht miteinander, der Stabi ist arbeitslos.

In der Wikipedia ist es doch kurz und bündig beschrieben, sogar mit Bild … Link

Themenstarteram 1. November 2018 um 18:30

Zitat:

@birscherl schrieb am 1. November 2018 um 17:04:22 Uhr:

In der Wikipedia ist es doch kurz und bündig beschrieben, sogar mit Bild … Link

Ja, jetzt hab ich's dank den zusätzlichen Erklärungen hier auch verstanden. ;)

Das ist wohl der wichtigste Satz:

Sie ("der Stabilisator") mindern das “Einfedern” außen und das “Ausfedern” innen bzw. das Wanken.

Auch wieder nicht ganz richtig (oder vielleicht nur Ansichtssache ?) :

Stabilisatoren mindern das “Einfedern” außen wegen des “Ausfederns” innen.

Gerade weil's innen ausfedert, nutzt man das, um die äußere Seite nicht so weit einfedern zu lassen.

Nebeneffekt : federt innen nicht so weit aus, Fahrzeugschwerpunkt kommt nicht ganz so hoch.

Ausfedern innen vermindern zu wollen wär ja Käse, dann hängt das Rad in der Luft (wie man das bei Golf + Co. an der Hinterachse öfter mal sieht)

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 1. November 2018 um 19:13:57 Uhr:

Auch wieder nicht ganz richtig (oder vielleicht nur Ansichtssache ?) :

Stabilisatoren mindern das “Einfedern” außen wegen des “Ausfederns” innen.

actio= reactio, man kann das von beiden seiten betrachten.

ob das innere rad das äußere runterdrückt, also ausfedern läßt, oder das äußere das innere rad hochzieht, also einfedert, kommt aufs gleiche raus.

Warum macht ihr das so kompliziert? Wenn das eine Rad einfedert, federt das andere auch mit ein. Beim Ausfedern genauso. Statt zu wanken, duckt sich das Auto in einer Kurve.

Und wie viel das andere Rad mit einfedert wird durch die Härte des Stabilisators bestimmt.

Eine viel zu einfache Erklärung!

Zitat:

@bcar2016 schrieb am 3. November 2018 um 03:39:59 Uhr:

Eine viel zu einfache Erklärung!

Wieso? Ist doch die grundlegende Funktions-/Arbeitsweise eine Querstabilisators.

Zitat:

@Gale-B schrieb am 2. November 2018 um 23:11:30 Uhr:

Warum macht ihr das so kompliziert? Wenn das eine Rad einfedert, federt das andere auch mit ein. Beim Ausfedern genauso. Statt zu wanken, duckt sich das Auto in einer Kurve.

Stimmt aber nicht. Kein Stabi kann bewirken, dass das kurveninnere Rad einfedert. Es federt nur weniger stark aus.

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