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Fragen zu Fahrzeugüberführung aus den USA ??

Themenstarteram 2. Juni 2004 um 12:58

bitte alle lesen

 

Hallo

wer kennt sich mit fahrzeugüberführung aus den usa aus? und kann mir ein paar infos geben.

Und ich suche in USA sowas wie bei uns Mobile.de ist.

danke schonmal im voraus für eure tips und postings

mfg

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10 Antworten

Frag mal im Ami Forum, oder nutze dort mal die suchfunktion....

Hallo servus,

Willkommen hier bei uns im Motor-Talk-Forum.

Aber gleich eine Bitte, wir haben hier so viele neu erstellte Threads, dass es wirklich notwendig ist, den Thread passend zu benennen!

Als bitte keine Bildzeitungsüberschriften mehr!

Ich benennne den Thread mal für alle verständlich um.

Schöne Grüße

Jo

Hi,

ich habe letzten Monat einen Wagen aus den USA importiert. Habe ihn über eBay gefunden, jedoch den Kauf privat abgewickelt.

eBay ist natürlich einfach, jedoch das Angebot relativ gering. Das Gros der Wagen wird natürlich immer noch über Kleinanzeigen (lokale Autozeitungen oder z.B. Hemmings Motor News) angeboten.

Generell muß man sich überlegen ob es das Risiko wert ist einen Wagen ungesehen und von jemand Unbekanntem so zu kaufen.

Selber drüben sein erleichtert viel !

Bezahlung:

Bei Privatleuten per Überweisung oder PayPal.

Nur wenige nehmen Kreditkarten, dank PayPal geht es auch einfacher.

Überweisungen sind in den USA nicht so bekannt, die scheuen sich manchmal die Kontonummer rauszugeben. Da sind die irgendwie falsch informiert.....

Vor Ort Bargeld, oder Kreditkarte beim Händler, sofern das Limit reicht :-)

Wer selber in den USA ist, hat es natürlich einfacher.

Kreditkarten & PayPal = Auslandsgebühren in Höhe von ca. 2% extra.

Transport:

1. Wo steht der Wagen ? Bzw. wie weit ist er vom Hafen entfernt. Eine Transportfirma kann den Wagen mit einem Lkw abholen und zum Hafen bringen. Dort kommt er auf ein Schiff. Das kostet eigentlich nur einen Anruf.

2. RoRo oder Container ? Wenn der Wagen Fahrbereit ist und nicht besonders wertvoll, kommt er per RoRo rüber. Also Roll on Roll off, sprich er wird von jemandem auf das Schiff gefahren und wieder runter. Diese Methode ist preiswerter.

Container kostet mehr und ist bei wertvollen Fahrzeugen , oder nicht fahrbereiten (lohnt sich das überhaupt?) zu empfehlen.

Für jede Lebenslage kenne ich auch keine Antwort, aber bei mir lief das so:

Kaufentscheidung war neben Fotos und im Endeffekt auswürfeln des Ja/Nein, vor allem aber auch das der Wagen an der Ostküste, 5min von einer Transportfirma entfernt stand. Der Verkäufer bot an ihn eben die 2 meilen dorthin zu fahren. Sehr einfach. Ein anderes Fahrzeug mitten in der Mitte der USA kam wegen des aufwändigem Transportes nicht in Frage. Wäre mir einfach zu teuer gewesen.

Habe lange mit dem Verkäufer telefoniert, englisch sollte man schon sprechen, sonst gibts Probleme und Mißverständnisse.

Die Wahl fiel bei mir auf die Firma DAS Autoshippers. Diese nehmen den Wagen in Empfang und kümmern sich um die Verladung und Frachtpapiererstellung.

An Papieren wird für den Export von den USA z.B. nach D-Land benötigt:

Kaufvertrag / Bill of Sale (Standardvertrag in Englisch besorgen oder ausdenken)

US Titel (Brief), vom Verkäufer unterschrieben

Beglaubigte Ausweiskopie des Käufers

Beglaubigte Vollmacht zur Abwicklung über einen US Anwalt der Spedition

(beide Beglaubigungen kosten je 10E bei einem deutschem Notor, sind einfach zu machen)

Die Spedition hält Formulare bereit. Die kann man dann rübermailen, oder faxen. Der Verkäufer liefert Brief und z.B. auch den Kaufvertrag (von beiden Parteien unterschrieben, Fax reicht aus) bei der Spedition ab.

Der Wagen muß Fahrbereit sein (bei RoRo), der Tank 1/4 voll oder weniger, keine Ersatzteile oder Waren im Kofferraum enthalten die nicht im Kaufvertrag aufgeführt sind enthalten. Und nicht unebedingt viel Öl lecken.

Die Spedition verlangte für einen 5.6m langen Wagen der 2.5t wog, 1100$, inkl aller US Gebühren. Fracht bis Bremerhafen.

Der Papierkram dauert ein paar Tage, die Schiffe fahren alle 2-3 Wochen.

In meinem Fall hat der Verkäufer ihn zur örtlichen Niederlassung gefahren, da stand er ein paar Tage und ging per Lkw zum Hafen, dort nach ein paar Tagen auf das Schiff und dann rüber nach Bremerhaven.

Die ganze Abwicklung vom Kauf bis zum Empfang in Bremerhaven dauerte ca. einen Monat.

Kurz vor Ankunft bekommt man von der Spedition die Papiere und den Frachtbrief, sowie eine Ankunftsavis und Adressen. Diese Papiere reicht man bei einber deutschen Spedition (z.B. siehe mitgelieferte Adressen) ein, damit der Wagen hier verzollt wird. Den Papierkram mache ich nicht selber, ist mir zu umständlich. Habe das von einer Spedition hier machen lassen.

Kaufpreis + Fracht (alle Frachtkosten auch die innerhalb deUSA) + Hafengebühren etc., darauf 10% Zoll, darauf dann 16% Mwst. So viel kostet es hier an Zoll. Plus Gebühren für die Spedition, z.B. 80-130E

Mit Bargeld und Kennzeichen nach Bremerhaven zum Freihafen, die Spedition und den Zoll bezahlt. Dann mit einem Stapel Papieren zum Depot, den Wagen abgeholt. Vor Freude über ein neues altes Auto Purzelbäume schlagen, Schilder ran und ab zum Zoll. Fenster runter, Sonnenbrille auf und lässig wirken ! Dies gilt ja immer oder ?!

Dort den Wagen vorführen (Fahrgestellnummer kontrollieren lassen, die bereits fertigen Zollpaiere abstempeln lassen) und ab nach Hause.

Will sagen 30min in der Schlange am Zollgebäude stehen und sich aus den offenen Kinnladen der Zollbeamten , weil man so eine dekadente Riesenwanne, hat nix machen.

 

Das wars.

Wenn man den Wagen selber drüben im Urlaub kauft hat man es einfacher, der Papierkram kann vor Ort ausgefüllt werden und man hat den Wagen selber in der Hand. Ansonsten ist der Ablauf gleich. Notare gibt es in den USA in jedem Schreibwarengeschäft, das ist dort nicht so förmlich wie hier.

Wer meint beim Kaufvertrag z.B. nur 500E für ein teures Auto anzugeben, macht sich strafbar, das muß nicht weiter erklärt werden. Außerdem stellt man sich so selber ein Bein, wenn man z.B. den Vertrag aus irgendeinem Grund anfechten muß. Der Verkäufer muß ja bloß 500E rausrücken......

Der Zoll glaubt übrigens so niedrige Kaufpreise nicht immer und ist berechtigt den Wagen schätzen zu lassen. Na viel Spaß wenn die meinen er sei 20000E wert......

Außerdem gäbe es ein Problem mit der Versicherung. Warum läßt man ein 500E Auto für mehr Versichern, bzw. wieso bekommt man bei Untergang der Titanic oder Beschädigung bloß den Wert im Kaufvertrag (abzüglich Selbstbehalt)

Das Risiko eines Transportschaden ist immer gegeben, egal ob man hier ein Paket, oder ein Auto aus den USA bekommt. Der Empfänger hat die Sorgen und die Rennerei.

Da mein Auto alt und nicht perfekt war, waren mir Kratzer egal, obwohl die Spedition einwandfrei gearbeitet hat. Ich meine die verladen jeden Tag tausende von nagelneuen Luxuskarossen neben meiner alten Rostbeule. Da passiert nicht so viel.

Wertvolles Gut und Radkappen ab in den Kofferaum möglichst getarnt vor neugierigen Dockarbeitern. Wäre nicht das erste mal das Radkappen oder loses Zeug geklaut wird. Riskieren sollte man trotzdem nichts. Eher wird in den USA vor Verladung aufs Schiff geklaut, weniger hier im Zollbereich (behaupte ich mal). Jedenfalls sind mal die Radkappen eines Freundes im Hafen von Miami verschwunden.

 

Wer dazu keine Lust hat, kann auch einen Autoservice aus Deutschland beauftragen. Die suchen das Wunschfahrzeug und bringen es rüber. Kostet natürlich. Manche bieten für knapp 1000E die Abwicklung des Kaufes & Transportes ab wenn man schon einen Wagen gefunden hat. Finde ich etwas teuer, da es in der Regel selber einfach zu machen ist.

Wer brauchbar englisch schnackt und sich nicht scheut bekommt mit ein paar Telefonaten alles in den Griff. Beim zweiten wagen gehts dann auch wie von selbst :-)

Mopar Man hat es schon ziemlich ausführlich und detailiert beschrieben, aber hier wurde auch schon darüber diskutiert:

http://www.motor-talk.de/t218271/f45/s/thread.html

Desweiteren findest Du hier Gebrauchtfahrzeuge:

http://www.collectorcartraderonline.com/adsearch.htm

http://www.cars-on-line.com/

http://www.dealsonwheels.com

Hallo

Ich hätte dazu ne frage.

Also ich möchte mir ein fahrtüchtiges Auto in der USA kaufen um gena zu sein ein 67er Chevy Impala in dieser richtung oder ein 64er mal schauen was sich finden lässt. Wo ich so einen finde kan mir keiner sagen??

http://www.supernatural-serie.de/uploads/pics/chevrolet_impala_01.jpg 67er Chevy Impala black

hab überall schon gesucht aber leider nix gefunden.

So wie ich gehört habe ist dieser sehr selten.

 

Jetzt würde mich Interessieren ob es noch wichtige sachen zu beachten gibt außer die obengenante punkte um ein Wagen von der USA nach Deutschland zu transpotieren. Besteht die Möglichkeit einen in Deutschland zu finden auf wieviel kosten kommt man so umgefähr??

Ich möchte eigentlich nicht mehr als 2000€ ausgeben maximal betrag währe wahrscheinlich 6.000€ jetzt will ich wissen was ihr dazu meint.

Dieser hier zb

hier

oder dieser

hier

Sind jetzt nur beispiel Wagen klar würde natürlich ein besseren holen, aber mich würde interessieren was ihr dazu meint und was für kosten alles auf mich dazu kommen würden abgesehen transportkosten und was alles am Wagen gemacht werden muss damit dieser in Deutschland zulässig ist oder bekommt man diesen auch in Deutschland oder England ohne in aus der USA zu kaufen

Was ich noch fragen will bekommt man bis zu ca. 6.000 € einen fahrtüchtigen in den man nicht all zuviel reinstecken muss so das es sich lohnt?

Vorallem wie schaut es aus mit der Versicherung im Jahr und etc.

bitte um hilfe.

mfg

Was mich noch interessieren würde besteht die möglichkeit das auto umbauen zu lassen mit einer anderen tankfüllung??

Also zb. der 67er Chevy Impala hat soweit ich weiß 9 Liter Tankfüllung ist es also mögich einen 6 Liter tank einzubauen lassen und spaarsamer benzin tank also auch mit diesel??

Geht sowas und billig??

am 7. Januar 2009 um 21:59

http://www.vast.com/.../sort-date

Das ist was in den Staaten so angeboten wird. US-Preise + 2000€ wäre das Minimum was ein US-Auto dann hier kostet. Import ist nicht für umsonst zu haben.

Versicherung + Steuer ist für unter 500Euro p.a. zu haben. Das ist aber nicht dein grösstes finanzielles Problem. Teuer wird der gelegentlich/häufiger nötige Kauf von Ersatzteilen und die sonstigen Unterhaltskosten. Eine Original-Radkappe kann schonmal mit mehr als 100Euro zu Buche schlagen. Die Instantsetzung einer Klimanlage verschlingt schonmal leicht 1000€. Und ein neuer bzw. überholter Vergaser kostet auch mal eben seine 500€ wenn man es ordentlich machen will. Die diebstahlgesicherte und gut belüftete Garage mit Übermaß (deutsche Standardgaragen sind 5,5m kurz und in der Regel auch zu schmal) kann auch teuer werden.

Auch wenn die Ersatzteile für so gängige US-Autos vergleichsweise günstig sind - wir reden hier immerhin über ein mehr als 40 Jahre altes Auto. Du kannst nicht erwarten, dass das Fzg. für weniger als den Preis eines heruntergekommenen Golf zu kaufen ist, und dann nur mit etwas Benzin und Motoröl am Laufen gehalten werden kann. Etwas mehr Engagement (auch finanziell) ist da schon nötig.

Naja wegen den ersatzteilen hab ich eher weniger bedenken weil man diese ja bei ebay oder andere Internet seiten oft günstig bekommen könnte.

Da ich dieses Jahr vielleicht ne Ausbildung beginne in einer Autowerkstatt für Oldtimer ist das mal ein wenigeres Problem wegen den ersatzteilchen und etc.

Was mich noch brenend interessiert die verischerung wie hoch diese ca. ist.

am 7. Januar 2009 um 23:22

Zitat:

Versicherung + Steuer ist für unter 500Euro p.a. zu haben.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Im übrigen sind bei einer Oldtimerversicherung individuelle Faktoren wie Fahrzeugwert, Fahrleistung und Alter des Fahrers ausschlaggebend, weshalb eine allgemeingültige Aussage hierzu nicht möglich ist. Viele Versicherungen machen auch erst bei Fahrern ab 25 überhaupt Angebote für Oldtimerversicherung.

Heißt also wen der Oldtimer zb. 25 Jahre alt ist wär eine Versicherung drozdem möglich??

Also im prinzip geht das bei jeder altersklasse auch bei einem der 80 Jahre zb. schon alt ist??

Habe mal gehört das die es abschaffen wollen das oldtimer zu fahren sind stimmt das??

Danke dir erstmal für deine antwort =)

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