Fragen und Alternativen zum bevorstehenden Autokauf

Hallo liebe Community,

ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich diesen Thread eröffnen soll, weil das Thema immer wieder kontrovers diskutiert wird. Allerdings hoffe ich, dass ich durch eure Sichtweise vielleicht noch ein paar Eindrücke bekomme bzw. Vorurteile als falsch entlarvt werden.

Meine Ausgangssituation:
Ich (bald 26 Jahre alt) möchte Anfang 2015 einen jungen Gebrauchten kaufen. Mein jetziger Wagen (siehe Profil) ist dann über 14 Jahre alt und hat wahrscheinlich 200k KM drauf. Der Wagen fährt, aber die Geräusche werden gefühlt lauter und die Elektronik verabschiedet sich nach und nach. (Antennen Motor defekt, Rechts Fenster kennt nur noch eine Richtung, Sitzheizung nur noch sporadisch, CD Wechsel verschluckt sich ab und zu) Aktuell kommen in der Woche gut 500 KM drauf, bedingt durch die Strecke zur Arbeit. Das wird sich in den nächsten Monaten aber mindestens halbieren und ich werde auf 15k KM pro Jahr kommen.

Manche werden jetzt sagen: "Ja klar, 15k nur zur Arbeit und sonst?" Meine Freundin hat einen Firmenwagen, den wir zu gemeinsamen Fahrten nutzen werden, da wir sogar den Sprit für Urlaubsfahrten bezahlt bekommen. 🙂 Daher ist 15k schon realistisch.

Meine Kriterien:
Übers letzte Jahr habe ich ein bisschen Geld angespart und plane für den Autokauf rund 20k Euro ein. Dafür möchte ich einen jungen Wagen haben, der unterhaltbar und unterhaltsam ist. Ja, ich weiß, dass ist eine fiese Kombination. Zudem soll er gut aussehen und auch auf der Landstraße mal den einen oder anderen Überholvorgang schaffen. Ich brauche keine besondere Ausstattung, außer bequeme Sitze, gute Musikanbindung via Handy/USB und gute Scheinwerfer. (Nachdem ich die Xenons vom Insignia gesehen habe, möchte ich keine Halogen mehr.) Anzahl der Sitzplätze ist ebenfalls irrelevant.

Meine bisherige Auswahl:
Platz 1: Toyota GT86/Subaru BRZ:
+ Subaru 5 Jahre Garantie
+ Tolle Optik (das Blau von Subaru ist ist wahnsinnig schön)
+ Kann auch mit 7-8l gefahren werden
+ Sieht man nicht alle Tage
+ Bestimmt eine Menge Spaß auf abgesperrten Strecken/ Parkplätzen.
o Kaufpreis okay
- Versicherung teuer

Das Auto hat jedenfalls Potential auch zum Hobby zu werden.

Vorurteile, die von anderen Menschen entgegengebracht werden:
Japanische Autos taugen nichts. Die Werkstätten sind viel zu teuer. Das Ding bekommst nie wieder los. Hinterradantrieb kannst im Winter nicht fahren.

Platz 2: Opel Astra J GTC (150-200 PS)
+ Tolle Optik
+ Sieht man nicht alle Tage
+ Kaufpreis geringer, mehr Ausstattung
+ Unterhalt (ausgenommen Sprit) günstiger
? Nicht so "spritzig" wie der Toyota?
? Trinkt auch bei zurückhaltendem Gasfuß mehr?

Platz 3: 1er BMW (118i-125i)
+ Gute Leistung
o Fährt jeder, daher etwas ausgelutscht
- Teuer in der Anschaffung
? Unterhaltskosten?

Platz 4: Seat Leon SC/Cupra
+ Gute Leistung
o Kaufpreis
(- eigene Vorurteile gegen alles, was von VAG kommt 🙂 )
? Interieur und Verarbeitung?

Ja, ich weiß, dass sich die genannten sehr stark von einander unterscheiden. Aber so bekommt ihr einen umfangreichen Überblick darüber, was mir gefällt. 🙂

Ich bitte euch, einmal dazu Stellung zu nehmen und die gegebenen Vorurteile zu entkräften. Wie viel Geld denkt ihr, müsste ich für die einzelnen Modelle im Monat aufbringen, um sie vernünftig unterhalten zu können. Befinden sich die Modelle alle in meiner "erwarteten" Spanne von 300-400 Euro, die ich als Unterhaltskosten erwarte?

Wenn ihr noch weitere Alternativen kennt, bin ich dafür ebenfalls dankbar.

Grüße,
Snowside

Beste Antwort im Thema

Hallo Leute,

ich hatte gerade ein Probefahrt bei dem örtlichen Händler mit dem GT86. Alle negativen Punkte, die ich diversen Foren und Videos gelesen/gehört habe, sind wie weggefegt. Auch die 200 PS sind vollkommen ausreichend. Ich konnte sie gar nicht richtig nutzen, weil die Landstraße zu kurvig war 😁

Wenn es finanziell klappt, bin ich Anfang nächsten Jahres ein GT Besitzer 🙂

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Zitat:

@Stratos Zero: Jep, wollte auch nicht größer gehen. Problem ist, dass ich mich bei dem Thema Felge noch so gar nicht auskenne. Ich wollte gerne bei 17 Zoll bleiben. Standard ist glaube ich 215/45/17. Die Ultraleggera gibt es aber glaube ich nicht mit 17 Zoll passend für das Auto. Die Konfiguratoren schmeißen nur 18 Zoll aus.

Ich würde an deiner Stelle die Dimension, also 215/45/17 auf jeden Fall beibehalten, und mich umsehen, was denn so die leichtesten passenden Felgen in der Dimension sind (und wie groß der Gewichtsvorteil zu den jetzigen, serienmäßigen denn ist). Die Farbe kann man notfalls ja auch selbst anpassen, du könntest ja auch die jetzigen Räder in gold lackieren, wenn es in erster Linie um die Farbe geht?

Die Farbe find ich schon sehr wichtig. 😉

Die Serienfelgen haben 7,0J x 17 ET48 und wiegen 9,2 Kg.

Die Ultraleggera gibt es nur in 18 Zoll, jedoch sind die OZ Leggera auch ziemlich nett anzusehen. Die haben nicht ganz die Dimensionen der Serienfelge, kommen aber wohl am nächsten dran, zumindest wenn man bei OZ guckt. 7,5 J x 17 ET 48. Wiegen dann 8,1 Kg.

Zitat:

@Snowside schrieb am 7. April 2015 um 18:17:52 Uhr:


7,5 J x 17 ET 48. Wiegen dann 8,1 Kg.

Heißt dass, die sind dann breiter?

Wenn du breitere Reifen hast, dann baut das Auto mehr Grip auf (und zusätzlich noch mal mehr bei anderen Reifen, das Auto wird ab Werk absichtlich mit griparmen Reifen ausgeliefert) - das bedeutet, das Fahrverhalten mit dem mitlenkenden Heck, von dem du weiter vorne so begeistert geschwärmt hast, und was meiner Meinung nach auch den Charakter und die Einzigartigkeit des Fahrzeugs ausmacht, wird dann total abgeschwächt, wenn nicht sogar ruiniert.

Da würd ich die Finger davon lassen und erst recht kein Geld dafür ausgeben. Wenn das Fahrverhalten so bleiben soll, dann bleib bei den originalen Reifen.

Bin kein Profi, aber ja, ich denke, die werden dann breiter. Soweit ich Wikipedia richtig deute.

Ich muss die nächsten Monate mal gucken, ob ich schöne finde. Zur Not kaufe ich ein zweites Paar serienfelgen von jemanden ab, der sie nicht braucht. Kommt zumindest günstig.

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