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Frage zu gebrauchtem Hybrid Fahrzeug

Themenstarteram 20. Juni 2020 um 12:26

da ich mir ein neues E-Fahrzeug nicht leisten kann , erwäge ich den Erwerb eines gebrauchten Hybrid Fahrzeuges. Wenn das Fahrzeug so etwa 12 Jahre alt ist und um die 120 TKM hat, bekommt man das schon sehr günstig. meine Frage ist, ob man hier im Vergleich zum klassischen verbrenner mit wesentlich höheren Wartungs,-und Reparaturkosten rechnen muss. Hat da schon jemand Erfahrungen?

Vielen Dank!

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11 Antworten

...kann ja nur ein Toyota sein...!

Nein, muss man (bei Toyota) nicht, prinzipiell. Außer es wurde gar nicht gepflegt.

Der Aufwand ist nicht größer oder teurer wie bei herkömmlichen Verbrennern. Aber ein 12 Jahre altes Auto ist nunmal 12 Jahre alt und die Hybrid Technik war da noch nicht so ausgereift. Technisch zwar OK aber mit 3.5 km E- Reichweite nicht wirklich sinnvoll an heutigem Maßstab gerechnet.

Sehr wahrscheinlich eher umgekehrt: der klassische Verbrenner hat prinzipiell ein deutlich höheres Wartungs- und Reparaturpotential als der Toyota-HSD-Antrieb.

Erfahrungen gibt es dazu reichlich (der Antrieb wurde inzwischen 15 Mio. mal weltweit verkauft und ist seit 1997 im Programm): Dauertests, Gebrauchtwagenratgeber, internationale Mängel- und Kundenzufriedenheitsstudien, statistische Daten von Versicherern, Langzeit-Erfahrungen von Taxi-Unternehmern, usw.

Alle kommen quasi zum gleichlautenden Ergebnis: es gibt kaum ein technisch ausgereifteres, dauerhaltbareres und auch im hohen Alter noch so enorm zuverlässiges Fahrzeug.

Ein normaler Benziner oder Diesel bringt hier in aller Regel im Alter ein spürbar höheres Reparaturrisiko mit.

Zitat:

@StephanRE schrieb am 20. Juni 2020 um 12:36:05 Uhr:

Der Aufwand ist nicht größer oder teurer wie bei herkömmlichen Verbrennern. Aber ein 12 Jahre altes Auto ist nunmal 12 Jahre alt und die Hybrid Technik war da noch nicht so ausgereift. Technisch zwar OK aber mit 3.5 km E- Reichweite nicht wirklich sinnvoll an heutigem Maßstab gerechnet.

Vor 12 Jahren war diese Technik durchaus bereits so ausgereift, dass so ein Prius-Taxi durchaus mit 1 Mio. Laufleistung mit dem ersten Motor, Getriebe und Akku in die Medien kommen konnte oder damals schon sämtliche Dauertests grundsätzlich mit der "Note 1" absolviert wurden. ;) Da sehe ich keinen Unterschied zu heutigen Modellen.

Sinn und Zweck des Toyota-Vollhybriden ist nicht das rein elektrische Fahren (es ist ja kein E-Auto), sondern die Unterstützung des Verbrenners, immer dann wenn dieser gerade in einem ineffizienten Bereich laufen würde... die elektrische Reichweite ist daher komplett irrelevant und völlig bedeutungslos. Im Gegenteil, je länger der reine E-Betrieb dauert und somit der Akku leer genuckelt wird, desto länger muss anschließend der Benziner wieder laufen, um diesen zu laden.

Dennoch legt wohl so ein Toyota-Hybrid dabei in seinem ganzen Autoleben viel, viel, viel mehr Kilometer rein elektrisch zurück, als es 90% aller ach so umweltfreundlichen und daher staatlich als E-Fahrzeug(!) geförderten Plug-In-Hybride machen... bei denen nach Ablauf der Leasingdauer, das Ladekabel bei der Rückgabe noch originalverpackt im Kofferraum liegt... :mad:

Zitat:

@StephanRE schrieb am 20. Juni 2020 um 12:36:05 Uhr:

Der Aufwand ist nicht größer oder teurer wie bei herkömmlichen Verbrennern. Aber ein 12 Jahre altes Auto ist nunmal 12 Jahre alt und die Hybrid Technik war da noch nicht so ausgereift. Technisch zwar OK aber mit 3.5 km E- Reichweite nicht wirklich sinnvoll an heutigem Maßstab gerechnet.

Vor 12 Jahren gab es den toyota Hybrid auch schon 11 Jahre, es gibt richtige fans, die heute noch mit dem Prius 1 aus den 90er fröhlich und zuverlässig über die Strassen rollen ...

Und zur rein elektrischen Reichweite ... du hast den Toyota Hybrid nicht verstanden ... fehlt nur noch der Einwurf, der hat ja keinen Ladestöpsel...:rolleyes:

Zitat:

@Bongo73 schrieb am 20. Juni 2020 um 12:43:54 Uhr:

Sehr wahrscheinlich eher umgekehrt: der klassische Verbrenner hat prinzipiell ein deutlich höheres Wartungs- und Reparaturpotential als der Toyota-HSD-Antrieb.

Erfahrungen gibt es dazu reichlich (der Antrieb wurde inzwischen 15 Mio. mal weltweit verkauft und ist seit 1997 im Programm): Dauertests, Gebrauchtwagenratgeber, internationale Mängel- und Kundenzufriedenheitsstudien, statistische Daten von Versicherern, Langzeit-Erfahrungen von Taxi-Unternehmern, usw.

Alle kommen quasi zum gleichlautenden Ergebnis: es gibt kaum ein technisch ausgereifteres, dauerhaltbareres und auch im hohen Alter noch so enorm zuverlässiges Fahrzeug.

Ein normaler Benziner oder Diesel bringt hier in aller Regel im Alter ein spürbar höheres Reparaturrisiko mit.

Ja, das war einer der Gründe, warum ich mir letztes Jahr einen solchen Wagen gekauft habe.

@StephanRE versteht schon länger nichts mehr

@Versengold ...Zum Glück hat MT ja Dich, scheinst ja der Große 100% Checker zu sein...

Ne bin nicht so der Auto Messias wie du. Lol

Theoretisch kann man die Frage mit einem Nein beantworten.

Es gibt halt weniger Bauteile die kaputt gehen könnten.

Was du vor dem kauf machen kannst ist ein Hybrid Check bei Toyota. Der kostet so 20 - 30€, da wird das System geprüft und man bekommt ein Zertifikat ausgehändigt. Der 0815 Ölwechsel und Zündkerzenwechsel ist wie bei jedem anderen Auto auch und kann jeder selbst oder jede freie machen. Wobei Toyota da auch keine Unsummen verlangt.

Wenn doch mal so ne Zelle flöten geht ist es auch kein Weltuntergang, es gibt Leute die tauschen die Zellen aus und dann gehts weiter und nein das kostet jetzt auch keine tausende von Euro.

Die Frage ist viel zu ungenau und kann nicht sinnvoll beantwortet werden, das ist pures Rätselraten. Das Wort "Hybrid" allein sagt gar nichts aus. Das ist nichts weiter als ein Fremdwort für "Mischung" Es gibt völlig unterschiedliche Bauweisen. Du musst schon verraten, für welche Fahrzeuge du dich interessierst damit man dir etwas dazu sagen kann.

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