Frage an Strassenbau Fachleute

Gibts hier im forum Fachleute zB Ingenieure aus der Branche? Mich würde interessieren warum neu sanierte Strassen nach 3-4 Jahren mitunter wieder völlig ruiniert sind durch zB von schweren LKW,s erzeugte Wellen im Belag, Schlaglöcher usw. Gibt es da große Unterschiede in der Ausführung oder Qualität der Sanierungen (Unterbau Asphaltdecken) ? Liegt es an Ausschreibungen die haarklein vorschreiben wie was zu tun ist?, veraltete DIN Normen? oder an Vorgaben wie "günstigster Anbieter bekommt den Zuschlag" ?
Wäre mal interessant darüber etwas zu erfahren.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Kater210367


Haben das die sogenannten Fachleute der Baufirmen nicht vorher gewußt?(Baugrunduntersuchungen u.s.w)

Sowas wissen die teilweise schon vorher, nur geht es im Vergabegeschäft heute nur noch um best-price.

Teilweise bekommen die ausführenden Firmen auch Leistungsverzeichnisse angeboten, die zum Himmel stinken. Weil die Leute, die diese Anfragen erstellen meist keine Ahnung davon haben, was eigentlich so alles an einer ausgeschriebenen Arbeit dran hängt.

Jetzt hast du Anbieter A und Anbieter B. Im LV steht der Punkt "1m Strasse asphaltieren".

Anbieter A schreibt in sein Angebot, 1m Asphalt kostet 4000,- € und meint damit das reine Aufbringen des obersten Schicht.

Anbieter B schreibt rein, 1m Asphalt kostet 12.000,- € und meint damit Aushubarbeiten, den Untergrund verfüllen, Asphalt auftragen und vielleicht noch weiße Linien pinseln.

Jetzt kosten 10000m Strasse bei A im Angebot 40.000.000,- € und bei B 120.000.000,- €

Wer bekommt den Auftrag? Natürlich A.

Jetzt kommt A am ersten Tag zur Baustelle und sagt "Hey Auftraggeber, hier ist ja gar keine Grundlage für meinen schönen Asphalt geschaffen. Was soll denn das?"

Darauf der Auftraggeber "Ja lieber A, das musst du aber mitmachen."

Darauf A "Mach ich doch glatt. Ist aber Mehrarbeit und wird in Sonderform abgerechnet. Das buddeln und verfüllen kosten dich 9000,- € pro Meter extra"

Darauf der AG "Ok, dann mach hinne, wir essen zeitig"

A baut nun die schönste Strass der Welt und nach 5 Monaten ist Abnahme. Der AG ganz entsetzt "Da sind ja garkeine Linien auf der Strasse"

Darauf A "Linien sind nicht teil deines LV lieber Auftraggeber. Aber für 1000,-€ pro Meter mal ich dir die schönsten Linien auf die Strasse. "

Am Ende hat B es schon vorher gewusst, weil er ein guter Handwerker ist und dem Kunden das Denken abgenommen hat.

Aber A war der bessere Geschäftsmann, da er sich streng an das LV des Auftraggebers gehalten hat, und am Ende sogar noch teurer als B war.

So oder ähnlich ist das im Vergabegeschäft. Aber die Kunden zwingen einen mittlerweile schon regelrecht dazu.

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Zitat:

Original geschrieben von pflaumenkuchen



Zitat:

Original geschrieben von 18.430


Hallo.....
Mauteinnahmen durch die LKW-Maut im Jahr 2013:
4,391 Mrd. Euro 
Im Jahr 2012:
4,61 Milliarden Euro

Wenn das nicht reichen sollte die Straßen in Deutschland fast schon zu vergolden.........
Merkst du was?

Ja, dass Du richtig viel Ahnung hast.

Mit 4,4 Milliarden Einnahmen werden 4,8 Milliarden Ausgaben für den Straßenbau finanziert (nur Bund) und von den 70%, die über bleiben, werden 65% für Weiber und 58% für geile Autos verprasst.

Tuh mir einen Gefallen und rechne nochmal.😕 Ich hab den wichtigen Teil mal markiert.

Moorteufelchen

Zitat:

Original geschrieben von Moorteufelchen


Tuh mir einen Gefallen und rechne nochmal.😕 Ich hab den wichtigen Teil mal markiert.
Moorteufelchen

Tuh ich auf das gleiche Ergebnis kommen.

Mit 4,4 Milliarden Einnahmen können wird 17,4 Milliarden ausgeben (4,8 der Bund, und 12,6 die Länder) und vom Rest uns ein goldenes Leben machen
- zumindest ist das die hier verbreitete Ansicht des Proganonisten dieser Aussage.

Sollte wohl als Referenz für den Job als Finanzminister sein, weil für Bundestrainer sind schon 85 Millionen Leute vor ihm in der Schlange, die auch besser sind, als der eine, der da immer auf dem Platz herumsteht.

Was ist dein Problem?
Du meinst 4,x Milliarden im Jahr nur durch die Maut
+ Steuer auf Kraftstoff
+ KFZ-Steuer
+ .....
+ .....
reichen nicht um die Autobahnen adäquat in Stand zu halten?

Du musst nicht versuchen mich hier lächerlich zu machen, denn du machst dich gerade selbst lächerlich!

Zitat:

Original geschrieben von 18.430


Was ist dein Problem?
Du meinst 4,x Milliarden im Jahr nur durch die Maut
+ Steuer auf Kraftstoff
+ KFZ-Steuer
+ .....
+ .....
reichen nicht um die Autobahnen adäquat in Stand zu halten?

Du musst mich nicht versuchen hier lächerlich zu machen, denn du machst dich gerade selbst lächerlich!

Na also , geht doch.😁 Bin ich wenigstens nicht aleine mit meiner Rechnerei.😁

Danke, Moorteufelchen

Ähnliche Themen

Zitat:

Original geschrieben von 18.430


Was ist dein Problem?
Du meinst 4,x Milliarden im Jahr nur durch die Maut
+ Steuer auf Kraftstoff
+ KFZ-Steuer
+ .....
+ .....
reichen nicht um die Autobahnen adäquat in Stand zu halten?

Achso, direkter Rückfluss der Mittel in den Bereich, aus denen sie stammen,

damit Kinder dann endlich selbst den Kindergarten und Schulen bezahlen, die haben ja auch den Nutzen davon.

Wo nimmst Du das Geld her, was Du woanders abziehst -aus dem mehrheitlich populistischen Quatsch, den man derzeit bei Mario Barth im Fernsehen anschauen kann, oder dem Schwarzbuch vom Bund der Steuerzahler, die auch immer erst hinterher alles besser wissen?

Zitat:

Original geschrieben von pflaumenkuchen


Achso, direkter Rückfluss der Mittel in den Bereich, aus denen sie stammen,

damit Kinder dann endlich selbst den Kindergarten und Schulen bezahlen, die haben ja auch den Nutzen davon.

Wo nimmst Du das Geld her, was Du woanders abziehst -aus dem mehrheitlich populistischen Quatsch, den man derzeit bei Mario Barth im Fernsehen anschauen kann, oder dem Schwarzbuch vom Bund der Steuerzahler, die auch immer erst hinterher alles besser wissen?

Zum Beispiel.

Ansonsten wäre etwas weniger Verschwendungssucht unserer Politiker auch hilfreich.

Je höher die Steuereinnahmen sind desto mehr wird verpulvert.

Leider wurden die Strassen ständig vergessen. (hält ja noch)

Moorteufelchen

Zitat:

Original geschrieben von pflaumenkuchen



Zitat:

Original geschrieben von 18.430


Was ist dein Problem?
Du meinst 4,x Milliarden im Jahr nur durch die Maut
+ Steuer auf Kraftstoff
+ KFZ-Steuer
+ .....
+ .....
reichen nicht um die Autobahnen adäquat in Stand zu halten?
Achso, direkter Rückfluss der Mittel in den Bereich, aus denen sie stammen,

damit Kinder dann endlich selbst den Kindergarten und Schulen bezahlen, die haben ja auch den Nutzen davon.

Wo nimmst Du das Geld her, was Du woanders abziehst -aus dem mehrheitlich populistischen Quatsch, den man derzeit bei Mario Barth im Fernsehen anschauen kann, oder dem Schwarzbuch vom Bund der Steuerzahler, die auch immer erst hinterher alles besser wissen?

Wieso wird einem immer Populismus vorgeworfen?

Deine Phrasen sind so hohl, so typisch Politiker-Like.
Und versuche mich doch nicht auf diese "Mario Barth-Schiene" zu schieben, sowas schaue ich nicht. Mein TV-Konsum beschränkt sich auf Reportagen über aller Herren Länder (Weltreisen, Mare TV etc)

Ich sage jetzt nichts mehr....hat eh keinen Sinn...

Zitat:

Original geschrieben von Moorteufelchen


Ansonsten wäre etwas weniger Verschwendungssucht unserer Politiker auch hilfreich.
Je höher die Steuereinnahmen sind desto mehr wird verpulvert.
Leider wurden die Strassen ständig vergessen. (hält ja noch)

Hast Du auch Fakten, oder bleibt es bei Populismus?

Weil ich den BER schon angesprochen habe:
Wer von den "ursprünglichen" 2,3 Milliarden los rechnet, der kann schon nicht mehr für voll genommen werden. Das würde bedeuten, dass es möglich ist (gewesen wäre) diesen Flughafen für diese 2,3 Milliarden vollständig zu bauen und wer das behauptet, der hat null Ahnung von diesem Thema.

Jeder, der bei einer fabrikneuen Mercedes E-Klasse in absoluter Vollausstattung von 24.000 Euro berichtet, wird als Spinner bezeichnet, aber wenn es die "öffentliche Hand" ist, dann sind derartige Beträge plötzlich die realistische Basis zur Berechnung einer Verteuerung.

Aufregung, um sich aufregen zu können, denn auch ein Schwarzbuch muss zielgruppenorientierte Inhalte bringen, denn der Laden existiert davon.

Aber Ihr wollt mir und vielen anderen Mitlesern hier klar machen, dass Ihr in der Lage seit, Infrastrukturprojekte mit Realisierungszeiträumen (Planungsbeginn bis Fertigstellung) von 5-10 Jahren so fehlerfrei ab Beginn zu planen, dass sich nach 15 Jahren (10 Jahre Realisierungsphase + 5 Jahre Betrieb) nicht das ein oder andere Ding aus dem Bereich als Fehlschuss mit unnötigen Kosten und "Steuerverschwendung" herausstellen wird?

Welche Fachkompetenz habt Ihr, das einfach zu von Euch zu behaupten und dann auch noch ernst genommen werden wollt? Hinterher schlauer sein, ist keine Kompetenz sondern Binsenweisheit - Ihr seit tatsächlich schon vorher schlauer?

Da sind beim BER einige hoch dotierte Positionen auf Leitungsebene im Bereich Budget, Technik und Projektierung vakant (ein erheblicher Grund, warum es nicht richtig weiter geht).

Es werden händeringend kompetente Leute gesucht, schickt Ihr eine Bewerbung oder reicht es dann doch nur dafür, unter einem Pseudonym in einem Forum auf den Putz zu hauen, wie fähig Ihr seid, wenn man Euch nicht die Arbeit machen lässt?

Zitat:

Original geschrieben von 18.430


Wieso wird einem immer Populismus vorgeworfen?

Weil es das ist.

Dieser Vorschlag mit dem 100%igen Rückfluss besteht seit dem es Steuern gibt, die noch "Zehnte" hießen und schon da war es mehr als klar, dass dies nicht funktionieren kann.

Zitat:

Deine Phrasen sind so hohl, so typisch Politiker-Like.

Und das ist nun Deine Lösung zu meiner Frage, nach der staatliche Finanzierung von Bereichen, in denen keine oder nicht kostendeckende Einnahmen über Steuern oder Abgaben zu erhalten sind?

Populismus, große und bewegende Sätze und bei konkreten Nachfragen dann mit noch größerer Pose sich aus dem Staub machen:

Zitat:

Ich sage jetzt nichts mehr....hat eh keinen Sinn...

Zitat:

Original geschrieben von Kater210367


Aber so lange Steuerverschwendung in Deutschland nicht bestraft wird so lange wird sich auch nichts ändern.
der Steuerzahler ist ja der Dumme.

So muss ich das leider auch sehen..und nicht nur das, ich glaube auch das da Korruption in welcher Form auch immer mit im Spiel ist.

Zitat:

Original geschrieben von pflaumenkuchen



Zitat:

Original geschrieben von Moorteufelchen


Ansonsten wäre etwas weniger Verschwendungssucht unserer Politiker auch hilfreich.
Je höher die Steuereinnahmen sind desto mehr wird verpulvert.
Leider wurden die Strassen ständig vergessen. (hält ja noch)
Hast Du auch Fakten, oder bleibt es bei Populismus?

Weil ich den BER schon angesprochen habe:
Wer von den "ursprünglichen" 2,3 Milliarden los rechnet, der kann schon nicht mehr für voll genommen werden. Das würde bedeuten, dass es möglich ist (gewesen wäre) diesen Flughafen für diese 2,3 Milliarden vollständig zu bauen und wer das behauptet, der hat null Ahnung von diesem Thema.

Jeder, der bei einer fabrikneuen Mercedes E-Klasse in absoluter Vollausstattung von 24.000 Euro berichtet, wird als Spinner bezeichnet, aber wenn es die "öffentliche Hand" ist, dann sind derartige Beträge plötzlich die realistische Basis zur Berechnung einer Verteuerung.

Aufregung, um sich aufregen zu können, denn auch ein Schwarzbuch muss zielgruppenorientierte Inhalte bringen, denn der Laden existiert davon.

Aber Ihr wollt mir und vielen anderen Mitlesern hier klar machen, dass Ihr in der Lage seit, Infrastrukturprojekte mit Realisierungszeiträumen (Planungsbeginn bis Fertigstellung) von 5-10 Jahren so fehlerfrei ab Beginn zu planen, dass sich nach 15 Jahren (10 Jahre Realisierungsphase + 5 Jahre Betrieb) nicht das ein oder andere Ding aus dem Bereich als Fehlschuss mit unnötigen Kosten und "Steuerverschwendung" herausstellen wird?

Welche Fachkompetenz habt Ihr, das einfach zu von Euch zu behaupten und dann auch noch ernst genommen werden wollt? Hinterher schlauer sein, ist keine Kompetenz sondern Binsenweisheit - Ihr seit tatsächlich schon vorher schlauer?

Da sind beim BER einige hoch dotierte Positionen auf Leitungsebene im Bereich Budget, Technik und Projektierung vakant (ein erheblicher Grund, warum es nicht richtig weiter geht).

Es werden händeringend kompetente Leute gesucht, schickt Ihr eine Bewerbung oder reicht es dann doch nur dafür, unter einem Pseudonym in einem Forum auf den Putz zu hauen, wie fähig Ihr seid, wenn man Euch nicht die Arbeit machen lässt?

Hallo pflaumenkuchen,

und jetzt willst du uns sicher auch noch sagen das Leute wie der Wowereit alles richtig gemacht haben was den BER angeht?
Leute wie der Wowereit gehören ganz weit weg von Deutschland , und das ohne Rückfahrkarte.
Aber so lange es Leute wie dich in Deutschland gibt die alles so in Ordnung finden so lange wird sich nie etwas ändern.
Aber du scheinst ja mehr Ahnung zu haben als der Bund der Steuerzahler.

Weitere Kommentare zu deinen Äußerungen erspare ich mir.

MfG

Zitat:

Original geschrieben von pflaumenkuchen



Zitat:

Original geschrieben von Moorteufelchen


Ansonsten wäre etwas weniger Verschwendungssucht unserer Politiker auch hilfreich.
Je höher die Steuereinnahmen sind desto mehr wird verpulvert.
Leider wurden die Strassen ständig vergessen. (hält ja noch)
Hast Du auch Fakten, oder bleibt es bei Populismus?

Weil ich den BER schon angesprochen habe:
Wer von den "ursprünglichen" 2,3 Milliarden los rechnet, der kann schon nicht mehr für voll genommen werden. Das würde bedeuten, dass es möglich ist (gewesen wäre) diesen Flughafen für diese 2,3 Milliarden vollständig zu bauen und wer das behauptet, der hat null Ahnung von diesem Thema.

Jeder, der bei einer fabrikneuen Mercedes E-Klasse in absoluter Vollausstattung von 24.000 Euro berichtet, wird als Spinner bezeichnet, aber wenn es die "öffentliche Hand" ist, dann sind derartige Beträge plötzlich die realistische Basis zur Berechnung einer Verteuerung.

Aufregung, um sich aufregen zu können, denn auch ein Schwarzbuch muss zielgruppenorientierte Inhalte bringen, denn der Laden existiert davon.

Aber Ihr wollt mir und vielen anderen Mitlesern hier klar machen, dass Ihr in der Lage seit, Infrastrukturprojekte mit Realisierungszeiträumen (Planungsbeginn bis Fertigstellung) von 5-10 Jahren so fehlerfrei ab Beginn zu planen, dass sich nach 15 Jahren (10 Jahre Realisierungsphase + 5 Jahre Betrieb) nicht das ein oder andere Ding aus dem Bereich als Fehlschuss mit unnötigen Kosten und "Steuerverschwendung" herausstellen wird?

Welche Fachkompetenz habt Ihr, das einfach zu von Euch zu behaupten und dann auch noch ernst genommen werden wollt? Hinterher schlauer sein, ist keine Kompetenz sondern Binsenweisheit - Ihr seit tatsächlich schon vorher schlauer?

Da sind beim BER einige hoch dotierte Positionen auf Leitungsebene im Bereich Budget, Technik und Projektierung vakant (ein erheblicher Grund, warum es nicht richtig weiter geht).

Es werden händeringend kompetente Leute gesucht, schickt Ihr eine Bewerbung oder reicht es dann doch nur dafür, unter einem Pseudonym in einem Forum auf den Putz zu hauen, wie fähig Ihr seid, wenn man Euch nicht die Arbeit machen lässt?

http://www.insm-oekonomenblog.de/.../steuereinnahmen.gif

Wo bleibt das denn?

Doch wohl in solchen Sümpfen wie unter anderem dem BER.

Jeh mehr der Staat in der Hand hat desto mehr giebt er aus. Am Ende steht seit jahren ein dickes Minus. Sag ein besseres Wort als Verschwendung dafür .

Ich finde das Wort sehr passen für den derzeitigen Umgang mit vom Volk Zwangsanvertrauten Mitteln.

Der Rest deines Beitrages ist genauso Stammtisch wie die Aussage es sei Verschwendung.

Moorteufelchen

pro pflaumenkuchen
Seine Darstellung der Sachverhalte und der Abläufe stimmt mit meinen fachlichen Erfahrungen überein und alles andere ist aus meiner Sicht hier wirklich populistisch.
Auf Beurteilungen durch den Bund der Steuerzahler gebe ich gar nichts mehr, da zweifelt man in vielen Teilen an entsprechender Sachkenntnis.
Selbst Prüfungen durch Landesrechnungshöfe und den Bundesrechnungshof berücksichtigen nicht alle Rahmenbedingungen, wobei da einiges auch an der nicht immer vollständigen Projektdokumentation liegen mag. Manch einer schreibt eben nicht gern hinein, dass man schon von Anfang an wusste, dass das Projekt 40 Mio kostet und es nur aus politischer Opportunität bei den Gremien mit 20 Mio "verkauft" wurde, indem bestimmte Risiken und Randbedingungen mit ihren Auswirkungen auf das Projekt herausgenommen wurden.
Man muss sich nur mal anschauen, was bei BER in der Zeit seit Mehdorns Machtantritt wieder gelaufen ist. Es geht nicht um fachliche Arbeit, Schaulaufen ist gefragt. Fachliche Arbeit wird behindert und kostet dann wieder mehr als nun schon nochmals nachgeplant. (siehe Tagesspiegel vom Sonntag)

Zitat:

Original geschrieben von Kater210367


Hallo pflaumenkuchen,

und jetzt willst du uns sicher auch noch sagen das Leute wie der Wowereit alles richtig gemacht haben was den BER angeht?

Was soll die Unterstellung?

Ich habe doch deutlich, wortwörtlich geschrieben, dass die Probleme und tatsächlichen Kostenexplosionen aus den politischen Einmischungen stammen. Auf die Idee einfach per Beschlussfassung aus märkischem Sumpf einen märkischen Sand zu machen, kommt kein Ingenieur.

Wowi hätte auch versucht das Hebelgesetz in neuer Variante durch den Bundestag zu bekommen, wenn es Baukosten gespart hätte.

Zitat:

Aber so lange es Leute wie dich in Deutschland gibt die alles so in Ordnung finden so lange wird sich nie etwas ändern.

Liest Du meine Beiträge überhaupt?

Zitat:

Aber du scheinst ja mehr Ahnung zu haben als der Bund der Steuerzahler.

Das habe ich tatsächlich.

Zitat:

Original geschrieben von pflaumenkuchen



Zitat:

Original geschrieben von pflaumenkuchen



Zitat:

Aber du scheinst ja mehr Ahnung zu haben als der Bund der Steuerzahler.

Das habe ich tatsächlich.

Hört hört.....er hat mehr Ahnung, als der Bund der Steuerzahler! 😁😁

Was du hier erzählst, ist nichts neues. Auch mir ist bewusst, dass Steuern nicht wieder zweckgebunden verwendet werden.

Du kaust uns hier das Ohr ab mit irgendwelchen bürokratischen Sachverhalten und das Problem, um das es hier eigentlich mal ging

Marode Straßen trotz Milliardeneinnahmen

lässt du ganz dezent im Nebel deines reichen Vokabulars verschwinden.

Wenn man fragt, wo denn die Milliarden an Steuereinnahmen bleiben, wird man als Mario-Barth-schauender-Populist abgetan.

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