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Fortsetzung Thema Servolenkung ML W164

Mercedes GL X164, Mercedes ML W164
Themenstarteram 24. Juli 2012 um 12:05

Hallo ML-er

 

ich hatte ja hier: www.motor-talk.de/forum/help-servo-getriebe-bremsen-t3822166.html Fragen über Fragen gestellt, nach meinen plötzlichen Problemen, die ich in Getriebe und Servo vermutete.

Danach hatte ich dann keine Zeit mehr, brauchte das Auto auch nicht viel und konnte erst diesen Monat reparieren lassen. Auto: ML 320 CDI Bj 2006, erste Hand.

 

Zuerst die gute Nachricht: In Meissen ist mit "Widmann" eine Super Mercedes Werkstatt. Nach der blöden Antwort in Radabeul "keine Zeit, bin kein Hellseher" bin ich nach Meissen gefahren, wo sich der Meister ins Auto gesetzt hat und sofort gesagt hat, es sei die "Lenkhelfpumpe" der Servolenkung und das Getriebe habe garnix.

Dort habe ich dann auch reparieren lassen. Die Rechnung habe ich bezahlt und bin von dannen.

 

Jetzt, 3 Wochen später, diesen Sonntag, gibt es beim rückwärts einparken plötzlich einen Schlag unter der Motorhaube und nix mehr mit Lenken. Flüssigkeit ausgelaufen. Totalausfall! Nicht auszudenken, wenn sowas bei 80-100 auf der Autobahn in der Einfahrt auf eine Baustelle passiert...

Gerade noch den Meter in die Lücke und dann am Montag Werkstatt angerufen. Die haben sofort das Auto abgeholt.

 

Heute den Wagen abgeholt. Es sei ein Schlauch (wie auch immer der heisst) in diesem Lenk-Hilfe-Pumpe-Kreislauf geplatzt... an Altersschwäche! Dabei ist der Schlauch mit dem Teil, das in einer Metallmuffe etwa 5cm drinsteckt, rausgeplatzt! Und das, nachdem der komplette Kreislauf 3 Wochen vorher nachgesehen, der Kreislauf und die Öle gespült und die Pumpe gewechselt wurde und alles geprüft!

Zusätzlich war der Wagen auch noch vor 1 Woche beim TÜV!

 

Ich halte das alles in ursächlichem Zusammenhang mit der ersten Panne der Pumpe. Und selbst die halte ich (siehe mein verlinkter Anfangspost) im Zusammenhang mit den extrem tiefen Temparaturen diesen Winter in dieser Gegend hier. Hatte aber die erste Rechnung anstandslos bezahlt und nicht bemängelt und gesagt, dass ich an Probleme mit der Kälte als Ursache glaube.

 

Nun meine Fragen:

 

-wie widerstandsfähig ist denn diese Flüssigkeit/Öl in diesem Kreislauf gegen Kälte? Kann das gefroren gewesen sein? Und so die Pumpe gemordet? Oder über Leck Luft gezogen und dann? Tatsache ist, wie ja auch schon vor Monaten in meinem Eingangspost geschrieben, dass das nach der extrem kalten Nacht mit -19°/-20° am Morgen gejault hat. Konnte es damals nur nicht zuordnen und dachte, es sei das kalte Getriebe.

 

-hat sonstwer schonmal ein Problem mit der Pumpe gehabt? Ausfall? Jaulen?

 

-Ist jemandem schon mal dieser Schlauch geplatzt / aus der Muffe gerissen?

 

 

Bei der Werkstatt habe ich erstmal garnix bezahlt und darum gebeten, dass meine Bedenken Berücksichtigung finden. Das ist jetzt in der Mache. Die Werkstatt halte ich für sehr gut.

Beste Antwort im Thema

Hallo Jemarel

gehen wir mal davon aus in Deinem ML ist ein ATF Servo Hydrauliköl eingefüllt dieses hat einen Stockpunkt bei ca. -51 Grad Celsius, und dann ist es nicht gefroren sondern einfach nicht mehr pumpfähig!;)

Und zu dem geplatzten Hydraulikschlauch, warscheinlich direkt an der Servopumpe, dieses Problem wird doch oft erzeugt zwischen Lenkrad und Rückenlehne, wenn zum Beispiel geparkt wird und die Räder VOLL eingeschlagen sind und das LENKRAD weiter voll gegen Anschlag gehalten wird,

dann wirken die von der Servopumpe eventuell erzeugten 100-150Bar nicht nur gegen das Druckbegrenzungsventil sondern auch gegen alle Leitungen und Schläuche, bei Dir hat es den Hydraulikschlauch nur aus der Pressfassung gerissen das Gibts bei uns im Landmaschinen Gewerbe jeden Tag!

Nur so zur info an Baggern und Hebebühnen MÜSSEN Hydraulikschläuche alle 6Jahre erneuert werden, wisst Ihr was sowas an einem Bagger kostet.

Getriebe genauso, wenn jemand meint ein kaltes Automaticgetriebe sofort voll zu fordern der wird irgendwann für den Spaß bezahlen.

Viele Leute öffnen nicht mal mehr die Motorhaube von Insp. zu Insp. und dann wundern sie sich das die karren irgendwann nicht mehr wollen.

Noch was kurz, wenn Dir das auf der BAB passiert wäre, wäre nicht die Welt unter gegangen Du hättest lediglich mehr Kraft gebraucht um zu lenken aber das Auto läuft trotzdem weiter geradeaus.

Gruß Fendt Fahrer

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7 Antworten
Themenstarteram 24. Juli 2012 um 17:55

Fortsetzung der Fortsetzung:

Mercedes lehnt angeblich jede Kulanz oder Kostenübernahme ab. Lt. Werkstatt muss ich die (verringerte) Rechnung zahlen und soll mich an Maastricht wenden mit einer Reklamation.

 

Also: gibt es vergleichbare Fälle bei ML Fahrern? Es geht mir nicht unbedingt nur um den Betrag, es geht mir um die Frage an sich (kann die Flüssigkeit -20° nicht überstehen) und um die Gefahr, die von so einem Vorfall ausgehen kann.

Themenstarteram 29. Juli 2012 um 14:46

:rolleyes:

hmmm, niemand einen Tip parat? Kann mir niemand sagen, wieviele Minusgrade diese Flüssigkeit in dem Servo-Kreislauf abkann? Niemand sowas schon gehabt?

 

Wäre echt für jede konstruktive Meinung dankbar!

Hallo Jemarel

gehen wir mal davon aus in Deinem ML ist ein ATF Servo Hydrauliköl eingefüllt dieses hat einen Stockpunkt bei ca. -51 Grad Celsius, und dann ist es nicht gefroren sondern einfach nicht mehr pumpfähig!;)

Und zu dem geplatzten Hydraulikschlauch, warscheinlich direkt an der Servopumpe, dieses Problem wird doch oft erzeugt zwischen Lenkrad und Rückenlehne, wenn zum Beispiel geparkt wird und die Räder VOLL eingeschlagen sind und das LENKRAD weiter voll gegen Anschlag gehalten wird,

dann wirken die von der Servopumpe eventuell erzeugten 100-150Bar nicht nur gegen das Druckbegrenzungsventil sondern auch gegen alle Leitungen und Schläuche, bei Dir hat es den Hydraulikschlauch nur aus der Pressfassung gerissen das Gibts bei uns im Landmaschinen Gewerbe jeden Tag!

Nur so zur info an Baggern und Hebebühnen MÜSSEN Hydraulikschläuche alle 6Jahre erneuert werden, wisst Ihr was sowas an einem Bagger kostet.

Getriebe genauso, wenn jemand meint ein kaltes Automaticgetriebe sofort voll zu fordern der wird irgendwann für den Spaß bezahlen.

Viele Leute öffnen nicht mal mehr die Motorhaube von Insp. zu Insp. und dann wundern sie sich das die karren irgendwann nicht mehr wollen.

Noch was kurz, wenn Dir das auf der BAB passiert wäre, wäre nicht die Welt unter gegangen Du hättest lediglich mehr Kraft gebraucht um zu lenken aber das Auto läuft trotzdem weiter geradeaus.

Gruß Fendt Fahrer

Themenstarteram 29. Juli 2012 um 19:49

Hi,

 

danke fur's Feedback.

Und was die Autobahn angeht: klar, auf gerader Strecke sicherlich... aber in dem kleinen "Schlenker" der Auffahrt in eine Baustelle mit Fahrbahnwechsel... nuja...

 

Ich habe weit über eine Million km alleine nur auf Mercedes, nie nicht passiert, sowas. Ja, ich weiss, "früher"... und so... . Aber die Karren sollten doch zumindest sich nicht zerlegen...

 

Aber wie gesagt: vielen Dank für's Feedback, ist auch eine Info, dass so Druckschläuche bei Traktoren so oft gewechselt werden müssen. Und die Temperatur auch. Vielleicht ist ja doch irgendwie durch ein Leck Luft eingetreten, dann ist das mit der Temperatur relativ...

 

Mich schockt, dass auf diesem Kreislauf 3 (!!!) Wochen vorher von der gleichen Garage gearbeitet wurde, Pumpe gewechselt, Schläuche durchgespült und alles durchgecheckt wurde, dass 1 (!!!) Woche vorher das Auto über den TÜV ging und dass nach der ersten Intervention die Servopumpe noch gejault hat. Und dann platzt das weg!!!

Nun jault sie nicht mehr. Da muss doch was falsch gemacht worden sein! Und sei es, dass noch Luft im System war. Oder was weiss ich. Ist doch nicht normal, dass bei km 200k der ganze Rödel platzt!

 

 

Grüsse,

Für deinen geplatzten Schlauch kann weder die Werkstatt noch der TÜV etwas. Das ist auf jeden Fall mal Fakt.

 

In deinem Fall ist es für dich leider Pech, das einige Tage zuvor an der Pumpe eine Rep. durchgeführt wurde. Hier wäre es von der gleichen Werkstatt ein feiner Zug, dir in den kosten für das Öl ablassen bzw. auffüllen und einstellen etwas en gegen zu kommen!

 

Und eines kann ich dir noch mitgeben, hatte das vor 2 Wochen selber LIVE mit erlebt mit so einem Schlauch. Fuhr gerade mit dem LKW zum Kunden und sah wie dort gerade beim rangieren einem anderen LKW der Hochdruckschlauch geplatzt ist. Zuvor hatte der noch 100km gefahren.

 

Es sind halt nun mal DUMME zufälle und man verbindet das als "Otto-Normal" immer gleich.

 

 

Ich sag dazu immer nur, wir Leben im Zeitalter von "Geiz st Geil" und das spieglt sich bei jedem Automobilhersteller Täglich wieder:mad:

Themenstarteram 31. Juli 2012 um 12:15

Na gut. Danke für die Meinungen.

beim TÜV wird der IST-Zustand dokumentiert, nicht was 5 km weiter sein könnte. Mit deiner Meinung über Widmann Meissen stimme ich überein.

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