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Forester 2.5 XT

Themenstarteram 29. Januar 2005 um 13:22

Hallo zusammen.

Mein Vater ist seit ca. 20 Jahren begeisterter Volvo-Fahrer.

Zur Zeit fährt er einen V40 T4 (200PS).

Nun zieht er in Betracht einen V50 T5 (220PS) zu kaufen.

Ich habe ihm jedoch den FORESTER 2.5 XT empfohlen,

da dieser meines Erachtens ein besseres Preis-Leistungs Verhältniss besitzt.

Doch wie sieht es bei den Fahrleistungen aus?

Der V50 T5 hat 10PS mehr. Was denkt Ihr?

Was spricht für den Forester (ausser Preis)??

Vielen Dank im Voraus!

Gruss Werner

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29 Antworten
am 29. Januar 2005 um 13:52

Vorteil Subi

Allradantrieb (permanent und symetrisch) Beim Volvo gibt es zwar auch einen AWD, allerdings regelt die Haldex-Kupplung den Hinterradantrieb nur zu wenn es Vorne durchdreht (minimale Zeitverzögerung)

Vollausstattung (und die ist wirklich komplett incl DVD-Navi)

 

Vorteil Volvo:

höhere Endgeschwindigkeit

am 29. Januar 2005 um 16:36

Pluspunkte VOLVO:

- "5-Sterne-Sicherheit", ein VOLVO eben ;) .

- sehr stimmiges Innen- und Aussendesign

- legendärer Fünfzylinder-Motor mit bestem Motorklang

- besserer Wiederverkaufswert

- meines Erachtens bessere Qualität (Warum setzt die Polizei bei uns in der Schweiz wohl hauptsächlich auf VOLVO?)

- Fahrwerk: Satte Strassenlage bei gutem Komfort

lg :)

am 29. Januar 2005 um 16:58

also das mit Wiederverkaufswert bezweifel ich mal, der Forester geht weg wie die warmen Semmeln (was ich beim V50 mal bezweifel, der verkauft sich neu schon nicht so toll)

am 29. Januar 2005 um 19:07

Die Wiederverkaufschance variieren tatsächlich von Region zu Region. Der Subaru dürfte sich damit vielleicht in gebirgigen Regionen der Schweiz besser verkaufen. Dem Volvo ABER attestiere ich in allen anderen Gebieten, d.h. v.a. Deutschland, Österreich und Teile der Schweiz, bessere Wiederverkaufschancen und damit einen geringeren Wertverlust. Aber wenn es v.a. darum geht, wäre vielleicht der Gedanke an einen V50 DIESEL nicht verkehrt...

Für den Forester spricht:

Die Traktion. Der hat sogar ein Limited Slip Differential an der Hinterachse und einen permamenten Allradantrieb. Die Serienausstattung ist auch komplett. Sehr gute Soundanlage mit Subwoover, Tempomat, Sitzheizung und riesiges Schiebedach, schon beinahe Cabriolet Feeling. Auch der Subaru Boxersound ist einzigartig und dem 5-Zylinder-Sound sehr ähnlich. Die Beschleunigung ist klar besser, als die des Volvo. Der Gepäckraum bei umgeklappten Sitzen ist grösser. Die "unsichtbare" Qualität ist besser. Dies beweisen schon seit langem sämtliche Subaru. Die Verschleissteile halten normalerweise deutlich länger als bei europäischen Marken.

am 29. Januar 2005 um 19:16

Im übrigen ist mir noch aufgefallen:

"...seit ca. 20 Jahren BEGEISTERTER Volvo-Fahrer..."

Diese Tatsache spricht doch eigentlich für sich. Die Begeisterung für Volvo, die ich durchaus teilen kann, kommt wohl nicht von ungefähr. Also warum die Marke und damit auch den Händler und die Werkstatt verlieren?

à propos: "...der Forester geht weg wie die warmen Semmeln..."

Also das ist nun wirklich sehr zweifelhaft :( . Ich frage mich, welche Zulassungsstatistiken du dafür zu Rate gezogen hast. Den Volvo V50 sehe ich mittlerweile in Zürich beispielsweise recht häufig (wie auch den Vorgänger V40), was den Erfolg der Baureihe wohl bestätigen dürfte.

am 29. Januar 2005 um 19:28

"...Die "unsichtbare" Qualität ist besser..."

KOMPLETT FALSCH!!!

Man kanns mittlerweile kaum mehr hören, diese ewige Schlechtmacherei europäischer Fahrzeuge bei gleichzeitiger in den Himmel Lobung asiatischer Derivate.

I.d.R. wird dabei v.a. gegen DC, VW und Konsorten gelästert, jetzt auch gegen Volvo *kopfschüttel*. Warum schwört wohl die Schweizerische Polizei auf Volvo, nur so als Beispiel. Und warum wohl ist der Vater des Threadsteller derart begeistert von Volvo?

Es ist nun mal so, dass die Asiaten bei der Technologie vielleicht 3-4 Jahre hinterher sind, weil sie - ob bewusst oder nicht - immer schön zuwarten, bis die Deutschen Hersteller es geschafft haben, neue Technologien zuverlässig und serienreif zu entwickeln.

Volvo ist dabei immer einen sehr eigenen, innovativen Weg gegangen, ohne dabei die Zuverlässigkeit zu vernachlässigen. Im übrigen sind VOLVOs in meinen Augen die ZUVERLÄSSIGSTEN UND LANGLEBIGSTEN Fahrzeuge überhaupt :) , Punkt. Schaut doch mal ins Volvo-Forum rein. Da werdet ihr erkennen, was ich meine ;)

am 29. Januar 2005 um 19:46

Zitat:

Es ist nun mal so, dass die Asiaten bei der Technologie vielleicht 3-4 Jahre hinterher sind, weil sie - ob bewusst oder nicht - immer schön zuwarten, bis die Deutschen Hersteller es geschafft haben, neue Technologien zuverlässig und serienreif zu entwickeln.

-trifft zum glück nicht auf subaru zu.

sieht man ja am '89er subaru justy, erstes serienfahrzeug mit stufenloser automatik. läuft wunderbar, auch heute noch viele unterwegs.

mindestens fünf jahre später fing audi dann auch an den A6 als erstes fahrzeug mit sufenloser automatik zu verkaufen.

oder toyota prius, erstes serienmäsiges hybridfahrzeug.

mazda - erster hersteller von serienautos mit wankelmotor.

Man kanns mittlerweile kaum mehr hören, diese ewige Schlechtmacherei asiatischer Fahrzeuge bei gleichzeitiger in den Himmel Lobung europäischer Derivate.

Soviel zur Zuverlässigkeit:

Volvo V40 (Vorgänger vom V50)

http://www.autobild.de/test/gebrauchtwagen/artikel.php?artikel_id=928

Subaru Forester

http://www.autobild.de/test/gebrauchtwagen/artikel.php?artikel_id=6478

Wenn man diese Gebrauchtwagenberichte liest, frage ich mich wie "komplett falsch" die Aussage ist, dass Subaru zuverlässiger ist! Und übrigens, als Schweizer habe ich sehr wenige Polizei-Volvo gesehen, dafür viele Subaru Forester und Legacy im Graubünden und Zivile Impreza WRX der Kantonspolizei Aargau.

am 29. Januar 2005 um 20:12

zum Thema "weg wie die warmen Semmeln"

Frag doch mal einen Subaru-Händler welches Fahrzeug am meisten gekauft wird. Merkt man auch bei den Rabatten. Es ist aber richtig, daß Subaru 2004 weniger Fahrzeuge abgesetzt hat, aber der Einbruch war bei weitem nicht so stark wie bei Volvo, Saab oder Opel.

Ähm nachdem ich in Deutschland lebe, kann ich schon abschätzen, welches Fahrzeug am meisten von Subaru verkauft wird und den Forester sehe ich in der Region München öfter als den V50 (ist aber auch relativ neu am Markt)

am 29. Januar 2005 um 20:19

kann ich auch von der region dresden behaupten, ist wirklich so. wir haben hier gleich zwei subaru autohäuser in der stadt.

das scheint in europa wohl eher die ausnahme zu sein. ;-)

"Im übrigen sind VOLVOs in meinen Augen die ZUVERLÄSSIGSTEN UND LANGLEBIGSTEN Fahrzeuge überhaupt , Punkt. Schaut doch mal ins Volvo-Forum rein. Da werdet ihr erkennen, was ich meine "

jaja, JEF... das würde ich doch stark bezweifeln...

ein kollegen von mir hatte an seinem V40 kombi alleine in den ersten gut 18 monaten garantiearbeiten für weit über 20 000SFr gemacht. von der kupplung bis zu den ventilschaftabdichtern war alles dabei (ford ist eben doch mord!)!!

... und ganz nebenbei sagte er mir, dass wenn es den legacy 3,0 dazumal handgeschalten gegeben hätte, hätter er ihn glatt gekauft... die ziet ist rief, sag ich da nur...! :)

achja, die bullen fahren alleine bei uns 3 legacy OBK 3,0 MY 04-05 und 2 legacy OBK 3,0 MY01. dazu zwei forester turbo 2,0 MY 00 u 02 nur so nebenbei!!

am 29. Januar 2005 um 20:37

"...aber der Einbruch war bei weitem nicht so stark wie bei Volvo...", ne ne ne, Volvo geht es global betrachtet so gut wie schon lange nicht mehr. Die sind zurzeit sehr erfolgreich, v.a. auch in den USA - man denke nur mal an den XC 90.

"...Saab oder Opel...", zugegeben ja, steht hier aber nicht zur Diskussion.

"...Soviel zur Zuverlässigkeit:

Volvo V40 (Vorgänger vom V50)...", ich hab mir den Link ehrlich gesagt noch nicht mal angeschaut. Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast. Aber ich kann mir etwa denken was da so drinn steht *kopfschüttel-modus on*. Ich jedenfalls habe mit Volvo nur positive, sehr schöne Erfahrungen gesammelt. Schaut Euch doch mal bei mobil.de zum Thema Volvo um und dann bestaunt doch mal die Kilometerstände...

"...Und übrigens, als Schweizer habe ich sehr wenige Polizei-Volvo gesehen, dafür viele Subaru Forester und Legacy im Graubünden und Zivile Impreza WRX der Kantonspolizei Aargau." Na ja, Du musst es ja wissen. Bei uns in der Region St. Gallen, Thurgau, Zürich beherrschen halt Volvos die Polizei-Szene ;) .

@4wd-racer: Auf die genannten Innovationen (wow, sagenhafte DREI Innovationen, die von jap. Herstellern zur serienreife entwickelt wurden. Hut ab! ;) ). Im übrigen emfinde ich alle drei als vollkommen überflüssig. Stufenlose Automatik in einem sooo kleinen Motor, das stelle ich mir sehr spritzig und haltbar vor. Die sind doch sowieso schon alle weggerostet... Hybridantrieb schaft eine tatsächliche Verbrauchsreduktion von vielleicht etwa drei Litern. Toll, nur das erreiche ich auch mit einem simple TDI, der schon 1989 präsentiert wurde. Und wie schaut eigentlich die Entsorgung der Batterie aus :( ??? Und der Wankelmotor ist nicht grundlos praktisch vollständig aus dem Strassenbild verschwunden.

Zitat:

"...Die "unsichtbare" Qualität ist besser..."

Zitat:

KOMPLETT FALSCH!!!

Ich wünschte, ich könnte die letzte Aussage bestätigen. Kann ich aber NICHT!

Vor zehn Jahren konnte ich mir noch nicht vorstellen, je ein japanisches Auto zu kaufen, vor fünf Jahren habe ich vielleicht mal drüber nachgedacht, jetzt besitze ich zwei Subarus. In den letzten 6 Jahren habe ich drei 5er BMWs, eine A-Klasse und einen Ford C-MAX gekauft (Erst- und Zweitwagen). Einen BMW habe ich wegen nicht in den Griff zu bekommender technischer Probleme bereits nach weniger als einem Jahr verkauft, die Freude an den anderen ließ nach weniger als einem Jahr wegen Verarbeitungsmängeln bereits deutlich nach. Die A-Klasse habe ich immerhin 4,5 Jahre behalten, die Qualität war aber alles andere als überzeugend. Nur das gute Grundkonzept und die sehr kompetente und freundliche Werkstatt in Verbindung mit dem hervorragenden Kulanzgebahren von Mercedes lassen mich ohne größeren Ärger auf das Premiumprodukt zurückblichen. Defekte Sitzgestelle, zweimalige Sanierung der Vorderachse, eine Sanierung der Hinterachse, eine defekte Kupplung, ein neuer Armaturenträger und zahlreiche kleinere Wehwechen trübten das Bild bezüglich Zuverlässigkeit und Verarbeitungsqualität jedoch nachhaltig. Auch bei Ford überzeugen Fahrzeugkonzept und Werkstatt. Aber welche Werkstatt ist schon so toll, dass man öfters mal zwischen Inspektionsintervallen für ein, zwei Tage sein Auto dort lassen will, um mal wieder was in Ordnung bringen zu lassen. Auch ist es nicht vertrauensfördernd, wenn man bei der ersten längeren Ausfahrt gleich zweimal den Pannendienst benötigt, um seine Fahrt fortsetzten zu können.

Unser Forester musste in 1,5 Jahren nur einmal wegen einer Umrüstung der Klimaautomatik außerplanmäßig in die Werkstatt, und nach wie vor freue ich mich bei jeder Fahrt über den ungeheuer vielseitigen und bis auf den Verbrauch in jeder Hinsicht überzeugenden Wagen. Gut, der zweite Subaru hat erst 2000 km gelaufen und es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass ich noch keinen Grund hatte, ihn in die Werkstatt zu bringen. Zumindest der Mercedes und der Ford haben das aber nicht geschafft!

Ich bin es einfach leid, den Versuchsfahrer zu spielen, bis vielleicht die neueste Technik irgendwann einmal ausgereift ist. Speziell der C-Max wäre dann wirklich ein super Auto. Bis ich meine Lektion gelernt hatte, hat mich das einiges an Nerven und besonders viel an Geld gekostet. Die Subarus haben sicher weniger Schnickschnack an Board, aber es reicht mir, wenn ich in einem übersichtlichen Display die Temperatur ablesen kann und benötige kein gestaffeltes Gepiepse und unterschiedliche Farbtöne bei unterschiedlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt. Meinen Verbrauch rechne ich auch lieber selber aus, als dass ich einem Boardcomputer traue, der bei Nachrechung mehr als einen Liter von den errechneten Werten abweicht. Da lobe ich mir schon eher den Allradantrieb, der bei winterlichen Bedingungen und feuchten Straßen für überzeugenden Vortrieb sorgt.

Schlechtmacherei, Kritik? Mir wäre auch lieber, wenn ich mich zu den deutschen Wagen, die ich in den letzten Jahren besessen habe, genauso positiv äußern könnte wie zu meinen Subarus oder wie ich es tun würde, wenn ich Statements zu meinem ehemaligen in sieben Jahren nur einmal liegengebliebenen Jetta, einem wie aus Stein gemeißelten Golf II, einem tollen 5-Zylinder Passat, einem höchst zuverlässigen Audi 80 oder dem unverwüstlichen 190iger meines Vaters abgeben würde. Ich glaube nicht, dass es an den deutschen Ingenieuren liegt, dass manches nicht mehr so ist, wie es einmal war. Die Dominanz der Kaufleute und Marketingstrategen scheint in den letzten Jahren zu stark geworden zu sein. Ich würde mich freuen, wenn Zuverlässigkeitsstatistiken die europäischen und speziell deutschen Autos wieder weiter vorne sähen. Zunächst habe ich aber erst einmal genug an deutsche Firmen überwiesen, und sie müssen im Bereich der Qualität einiges wieder gerade richten, bevor ich bereit sein werde, eine Unterschrift unter einen Kaufvertrag für ein deutsches Auto zu setzen. Ich wäre froh, wenn es eines Tages mal wieder dazu kommen würde.

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