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Ford Transit 2.4 TDI - zuerst dauernd Notbetrieb ... jetzt noch schlimmer ... HILFE!

Themenstarteram 28. Juni 2003 um 15:03

Hallo,

Obwohl ich ja gar kein Autofreak begeistert mich das, was ich in diesem Forum hier

bis jetzt entdeckt habe ... super!

Da dachte ich, ich kann gleich mal sehen, ob sich eine Lösung zu meinem aktuellen

Problem mit meinem Auto findet - leider gab [suchen] aber nicht so viel her :-(

Hatte meinen Ford Transit 2.4 TDI BJ'90 in die Werkstatt gebracht, weil er ca. 1 mal pro

100 km/bei ca. 110km/h in den Notbetrieb ging (genaueres unten) ...

Die haben wegen irgendwelcher Drehzahlregelungsprobleme in der Einspritzpumpe dieselbe

getauscht und dann ging erst mal praktisch nix mehr ... Dann haben sie erst mal

das Handtuch geworfen (weil ja auch schon Freitag 17:00 war ;-)

Heute früh habe ich dann selber rumprobiert.

Was da rauskam habe ich an meine Wekstatt zusammen geschrieben.

Aber an neuen Ideen dürfte es nun g'scheit mangeln!?

Vielleicht sitzt unter euch jemand, der das Problem kennt!?

Ohhhhh ... das wär fein ...

Derweil aber mal ein schönes Wikend!

ach ja:

Die Motorsteuerung zeigt inzwischen im übrigen alle möglichen unterschiedlichen

Fehlercodes - immer wieder andere - es kann daraus praktisch nix mehr abgeleitet

werden :-(

lg!ingo

 

Die Zusammenfassung an die Werkstatt:

________________________________________________________-

 

Hallo Herr ...,

Nun habe ich selber noch an meinem Transit rumgespielt - ich sag's gleich:

OHNE (!) ERFOLG :-(

Damit's nicht ganz umsonst war, schreibe ich meine Beobachtungen noch ein

wenig zusammen (teilweise auch Dinge, die Ihnen schon bekannt sind, weil

ich das auch noch einem Freund schicken will, der mal in einer Ford-Werkstatt

gearbeitet hat - Vielleicht kennt er das ja) ... Ausserdem habe ich es gerade

ziemlich nötig, meine Gedanken dazu zu sammeln und zu sortieren ;-)

Gestern bin ich über die Autobahn von der Werkstatt zu meiner Firma gefahren

und habe da voll Ausfahren können (1km ;-) - Der Motot lief einwandfrei.

Beim Halt (am Burgerking ;-) schaltet der Motor von allein ab. Mehrmalige

Start versuche führten nur teilweise zum Erfolg (siehe Beschreibung B1, B2 und

B3) der Motor starb im Standgas immer wieder ab.

Im folgenden meine ich mit Notbetrieb:

Aufleuchten der roten Motorkontrollleuchte gefolgt von

starkem Leistungsabfall. Es kommt nicht zu einem Ausfahl oder "absterben"

des Motors.

 

Fehlerbilder (Vor Reparatur / Grund für Reparatur):

 

A1 - Notbetrieb bei hoher Leistung/Drehzahl:

--------------------------------------------

Motor schaltet in den Notbetrieb wenn er eine Weile bei höherer Leistung

im höheren Drehzahlbereich gefahren wird (ca. 110km/h im 5.Gang). Der

Notbetrieb beendet sich nicht von alleine. Aus dem Notbetrieb kommt man

nur (aber zuverlässig) nach Abschalten und wieder Anlassen des Motors.

Solange man nicht wieder im höheren Leistungsbeirech fährt, schaltet

der Motor nicht in den Notbetrieb.

A2 - Notbetrieb bei Beschleunigung:

-----------------------------------

Beim langem Beschleunigen schaltet der Motor in den Notbetrieb (z.B.

Autobahn-Einfahrt) sonst Verhalten und Lösung wie A1

A3 - Notbetrieb beim Gas geben im Leerlauf:

-------------------------------------------

Das trat nur kurz vor der Reparatur ein oder zwei mal auf (Naja - sonst spiele

ich auch nicht so viel mit dem Gas) - auch hier schaltet der Notbetrieb (nur)

ab, wenn man den Motot neu startet.

A4 - Standgas:

--------------

läuft geringfügig unruhig - nicht sehr schön, fühlt sich aber nicht

problematisch an.

 

A1..A4 Fehleranzeige der Motorsteuerung im Zusammenhang mit der

Drehzahlregelung der Einspritzpumpe!?

 

Fehlerbilder (Nach der Reparatur - Wechseln der Einspritzpumpe)

B1 - Motor startet manchmal/meistens nicht mehr:

------------------------------------------------

Beim Anlassen (ohne Gaspedal) springt der Motor sofort an und regelt ganz

kurz die Drehzahl nach oben (vgl. leichtes Tippen auf's Gaspedal). Dann

läuft der Motor aus und bleibt stehen. Das ganze spielt sich ab Zündung

in ca. 1 Sekunde ab. Wiederholte Versuche bringen auch keine Veränderung.

B2 - Start des Motots meist nur mit Gaspedal:

---------------------------------------------

Der Motor lässt sich fast ausnahmslos nur mit Hilfe Gaspedal starten.

Wenn bei Anlassversuchen (vergl. B1) gleichzeitig kurz Gas gegeben wird,

bleibt er Motor nicht sofort wieder stehen. Er läuft dann eine Weile ruhig

im Standgas.

B3 - Kontrollleuchte im Standgas / Drehzahlregulierung / Abschalten:

--------------------------------------------------------------------

Wenn der Motor im Standgas läuft schaltet gelegentlich die rote Motor-

kontrolleuchte ein - dabei erhöht sich die Leerlaufdrehzahl merklich - in

manchen Fällen schaltet der Motor dann nach 1-2 sekunden von alleine ab.

Manchmal kommt es auch vor, dass die Kontrollleuchte wieder ausgeht und

der Motor mit "normaler" Drehzahl weiterläuft. Ein oder zwei mal kam es

aber auch vor, dass der Motor mit der erhöhten Drehzahl weiterlief und die

Kontrollleuchte nicht ausging. Dieses längere Weiterlaufen hörte sich

aber eher unruhig an, als wolle die Steuerung immer wieder irgendwas

"nachregeln".

B4 - Abschalten nach Gasgeben im Leerlauf

-----------------------------------------:

lässt man den Motor im Leerlauf ein oder zweimal kurz "aufheulen", kommt

es vereinzelt vor, dass dann auch die Kontrollleuchte angeht und der

Motor dann beim Belassen im Standgas selbständig ausgeht.

 

Alle Fehler fühlen sich wie Fehler in der Regelung an. Der Motor stottert

nicht, wie es bei Problemen der Luft- oder Treibstoffzufuhr zu erwarten wäre.

Vielmehr scheint die Regelung, den Motor selbst zu stoppen. Wenn er aus geht,

kolingt das genaus als habe man ihn gewollt abgeschaltet. Das ist auch dann

so, wenn man den Motor startet und er nicht weiterläuft. Er startet sofort,

gibt selbst kurz Gas und schaltet dann selbst ab - zumnidest lässt sich das

für mich so beschreiben.

 

Meine Versuche, am Stecker der Einspritzpunkte Kontaktschwächen zu

lokalisieren und zu eliminieren verliefen so: Ein Kontakt machte optisch den

Eindruck, als sei er ausgeleiert. Mit einer Nadel konnte ich seitlich in

das "U" der Steckerklemmen fahren und diese aufbiegen. Zum Schluss habe ich

das mit allen Kontakten gemacht eine Änderung gab es dadurch nicht (alles

unt B1-B4 beschriebene trat unverändert weiterhin auf).

Die Motorsteuerung wurde wohl von Herrn ... gestern noch getauscht(?) ...

oder habe ich das selber mal vor Jahren gemacht? Jedenfalls war die alte

drin - ich habe dann die neue eingebaut und alle Fehler B1-B4 traten ebenfalls

weiter unverändert auf.

Ausserdem habe ich auch an allen Kabeln und Kontakten im Motorrraum und im

besondern auch am Kabelbaum gewackelt, während der Motor im standgas lief.

Auch das ergab jedoch für mich nichts neues.

Zum Stecker der Einspritzpumpe, an dem habe ich auch gewackelt und

rumgespielt:

C1 - Wackeln am Stecker der Pumpe / Motor stirbt ab:

----------------------------------------------------

Wenn man am Stecker der Einspritz pumpe wackelt (Verdrehen des

Verschlussrings, der die Kontakte "aufschiebt") dann kommt es auch vor,

dass der Motor abschaltet. Allerdings schaltete der Motor dann immer

sofort ab (kein Versuch, die Drehazahl nachzuregulieren) - Das Verhalten

ist dann nicht mit dem unter B2 beschriebenen selbständigen Abschalten

zu vergleichen. Allein konnte ich natürlich nicht prüfen, was mit der

Kontrollleuchte bei diesem Versuch war. Vielleicht sollte man diesen

Versuch nochmal wiederholen und auch die Fehler in der Steuerung mit denen

vergleichen, die bei B2 auftauchen!?

 

Das ganze Verhalten (auch wegen der ohnehin schon nachgespannten Kontakte

- Versuche mit Kontaktspray habe ich keine gemacht!) gibt mir das Gefühl,

dass B1-B4 NICHT auf den Stecker zurückzuführen sind. Mir kommt vor, dass

vom Zeitverhalten her ein Wacklekontakt sich anders auswirken würde. C1 im

Besonderen bekräftigt dieses Gefühl - ist aber nur eben ein Gefühl!

Vielmehr könnte ich mir vorstellen, dass hier Sensoren verrückt spielen.

Vielleicht ist irgendwo eine Membran angerissen, ein ventil verunreinigt

oder irgendwo bringen Kriechströme im Bereich von Sensoren die Steuerung

durcheinander ...!? Alles nur Ideen eines Laien, der sich einfach nur

wundert.

Sehr beachtenswert erscheint mir jedoch, wenn die Fehler B1-B4 erst mit

der neuen Pumpe aufgetreten sind!? Möglicherweise hat sich mit Einbau der

neuen Pumpe (oder anderen Aktionen?) etwas eingeschlichen, was gar nichts

mit den ursprünglichen Fehlern A1-A3 zu tun haben könnte?

Ich bin am Ende mit meinen Ideen und meiner Geduld ...

Und gebe die Sache wieder vertrauensvoll an die Fachwerkstatt zurück ;-)

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4 Antworten
Themenstarteram 28. Juni 2003 um 15:06

ps: freue mich natürlich über jede idee!

Freilich werde ich euch auch mitteilen,

was

es war, wenn es jemals an's Tageslicht kommt,

ohne das jedes Teil getauscht wurde ...

lg!ingo

Themenstarteram 30. Juni 2003 um 7:43

Hallo,

es gibt neues ...

in einem Forum http://www.zawm.be/auto-diagnostic/html/forum2.html

erhielt ich folgende Antwort (ich teile das mit, weil ich meine,

dass jeder, der sich für diese Frage interessiert hat, auch ein

Recht auf eine Antwort hat) - Ausserdem scheint das Forum ein Tipp

zu sein!?

LG

--------------------------

geschrieben von DEcoster:

--------------------------

 

Hallo,

Das ist aber eine vollständige Beschreibung einer Kundenbeanstandung.

Bei diesem Fahrzeugmodell sind folgende Beanstandungen bekannt. Verstellnocken

Förderbeginn eingelaufen, führt zu rucken beim beschleunigen. Schlechter

Kontakt am Zentralstecker Einspritzpumpe. Da die Einspritzpumpe erneuert

wurde scheint, dass Problem nicht mehr an der Pumpe zu liegen! Da jetzt

das Fahrzeug schlechter läuft als vorher würde ich folgendes nachschauen!

Wurde die Einspritzpumpe richtig eingestellt? BOLT-UP darf nich mehr als 2°

im Datalogger anzeigen. Es kommt auch vor, dass der Lufttemperaturfühler

einen schlechten Kontakt hat, dadurch wird bei diesem Modell dem Steuergerät

-40 °C vorgegaugelt!! (Befindet sich am Luftfilter). Im Datalogger prüfen

lassen ob TIMDEM und TIMFBK die gleichen Werte beim beschleunigen anzeigen

ebenso CAMDEM und CAMFBK! Ebenso muss die Einspritzmenge der einzelnen

Einspritzdüsen geprüft werden, dürfen nicht zu weit auseinander liegen!

Trotzdem den Stecker an der Einspritzpumpe gründlich prüfen. Welche

Fehlercode werden denn unmittelbar nach dem Löschen angezeigt?

Viel Erfolg

Gino Decoster

 

-------------------------------------

darauf geantwortet von von ingoshome:

-------------------------------------

Vielen Dank Gino!!!!!

ich erde sehen, was ich aus den Informationen machen kann!

Sobald ich Die Fehlercodes weiss, werde ich sie hier posten.

Zum Zentralstecker:

Wie gesagt, ich konnt die Kontakte alle mit einer Nadel nachbiegen;

sie sollten also ok sein - und wackeln am Stecker führt zwar

auch zu einem Fehler (C1), aber der zeigt sich ja ein wenig anders.

Welche Möglichkeiten gäbe es, Kontaktproblemen am Zentralstecker

beizu kommen? Standard-wechsel hiesse ja wechsel des gesamten

Kabelbaumes!? Sonst gäbe es wohl noch die Möglichkeit, die Kontakte

zu erneuern (stehen zur Verfügung mit ca. 10 cm Litze (Diese ent-

fernen und die des neuen Kontakts Löten und Schrumpfschlauch drüber?)

oje ... Leider kan ich da nur so viel machen, wie meine Werkstatt

an Kooperation zulässt - aber das scheint ja doch sehr gut zu

laufen ...

Danke auf jeden Fall für die Anhaltspunkte.

Das macht wieder ein wenig Hoffnung!

lg!ingo

Themenstarteram 30. Juni 2003 um 12:02

Fortsetzung ....

 

Heute habe ich das Teil wieder in die Werkstatt gebracht ....

Startverhalten wieder wie B1 und/oder B2 ...

Aber die Fahrt war ein krass - entweder starb er einfach ab oder

er gab von ganz allein Gas (im letzteren fall musste ich die

Kupplung treten - der Motor heulte auf und schaltete sich dann

selbst ab.

FehlerCodes (die allerdings auch aus meiner Samstags-Spielerei

herrühren dürften - also eher untere Liste in Betracht ziehen):

15 - fehlerhafte Pedalstellung

16 - Pumpentemperatur hoch

33 - EGR Ventilposition

54 - ESO-Steuerpumpe

22 - Rotorsensor - Notfallstellung

23 - Rotorsteuerung

61 - Rotor eichen - Schleifensteuerung

44 - Nockenfühler - Grenzw ... (kann ich nimmer lesen ;-)

32 - EGR steuerung

42 - Pumpendrehzahlfühler

Als ich den Wagen ursprüngich in die Werkstatt brachte waren es glaub

die Fehler 42 und 44, die die Werkstatt veranlassten, die Pumpe zu

tauschen (das war fair, weil die war ja fast neu)

Dann haben wir alle Codes gelöscht - und einen Starversuc (B1) gemacht,

wo sich der Motor sofort wieder ausschaltete - Fehlercode:

23 - Rotorsteuerung

Dann Codes wieder gelöscht - und den Motor mit Gaspedalunterstützung

wieder gestartet (B2), bis er lief. Allerdings blieb das Aufleuchten

der Kontrollleuchte mit begleitender erhöhter Drehzahl aus.

Dann ein paar mal Gas geben - dann ging die Kontrolleuchte an und die

Leerlaufdrehzahl erhöte sich - aus diesem Zustand kam er bis abschalten

nicht zurück. Gleichzeitig war es ein eher ruckeliger Lauf.

Dabei konnte ein "Rotorabweichung" (Fördermenge?) von ca 20+/-2 gemessen

werden. Normalerweise muss der Wert um 0 sein.

Fehlercodes danach:

23 - Rotorsteuerung

61 - Rotor eichen - Schleifensteuerung

Der Chef der WErkstatt war dann recht entschlossen:

Wieder die alte Pumper rein, nchdem dort der Drehzahlsensor gewechselt

wurde (weil der hatta ja das ursprüngliche Problem gemacht!?) und

sie auf dem Prüfstand war.

Die neue Pumpe war zwar eine "neue" Austauschpumpe von Delphi(cp?),

aber es kann ja sein, dass diese wirklich fehlerhaft war.#

Ach ja: im oben beschriebenen Betrieb mit höherer Drehzahl habe ich

nochmal den Zentralstecker der Pumpe bewegt (das müsst ja die

Kontakte berührt haben - aber der Motor lief unverändert weiter).

 

Dazu Anmerkungen/Ideen?

 

lg!ingo // aus tiefster innerster Verzweiflung ...

Themenstarteram 4. Juli 2003 um 16:47

Nun isses wohl vorüber ...

 

Nun ... es war so:

Offensichtlich war ursprünglich der "Hallgeber" (Drehzahlsensor) defekt. Die Werkstatt hat die Pumpe ausgetauscht, weil sie ja eh recht neu war und man schlimmeres befürchtete.

Die neue Pumpe war wohl wirklich grob fehlerhaft und wird nun an den Hersteller zurückgeschickt.

Jetzt ist die alte Pumpe wieder drin - mit neuem Hallgeber.

Und die Kiste läuft wieder.

Hätte man's gleich gedacht und an der richtigen Stelle angesetzt, wäre das ganze eine Arbeit von wenigen Stunden gewesen. So kamen mehrere Tage zusammen. Aber die Werkstatt hat nur die Areitszeit berechnet, die das Wechseln des Hallgebers unter normalen Umständen bedurft hätte. Glück im Unglück.

Was nun an der neuen Pumpe war, wird wohl für immer ein geheimnis bleiben ;-)

 

lg!ingo

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