Ford Mustang Leasing vorzeitig beenden
Guten Abend,
ich habe vergangenes Jahr im April 2024 einen Ford Mustang geleased über die Ford Bank. Die Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre. Ich habe die letzten Monate gemerkt, dass Kosten-Spaß-Faktor bei mir leider stark abgenommen hat, es ist mir das Geld einfach nicht mehr wert.
Ich hatte davor schon ein Leasingfahrzeug bei einem anderen Hersteller / Bank, das konnte ich über eine Leasingübernahme erfolgreich umschreiben lassen. Nun hatte ich den Ford Händler vor Vertragsunterzeichnung gefragt, ob es auch möglich sei grundsätzlich bei der Ford Bank, er hat es mir bestätigt. Mein Fehler war, dass ich nicht noch mal explizit im Vertrag geschaut habe, ob es tatsächlich möglich ist, denn da steht, das eine solche Übernahme ausgeschlossen ist. Auch die Dame am Telefon der Ford Bank hat gesagt, es gibt keinen Weg das Leasing zu beenden.
Fragen: hat jemand Erfahrung in einer solchen Situation? Ggf. sogar mit der Ford Bank? Kann mir kaum vorstellen, dass es nicht möglich ist irgendwie rauszukommen.
Danke für Eure Unterstützung.
33 Antworten
Viel Glück, in der Regel fahren die Leasingbanken da Schema F.
Von einem Freund ist der Vater verstorben und der hatte noch einen Leasingvertrag mit einer Restlaufzeit von etwas über 2 Jahren.
Mein Freund hat den Vertrag außerordentlich gekündigt und bekam letztlich ziemlich genau die restlichen Raten berechnet (der Rechenweg war ein anderer, aber in Summe kam das so hin). Das Auto war aber natürlich weg.
Letztlich wäre es viel günstiger gewesen, das Auto einfach bis zum Ablauf selbst zu nutzen.
Das wird bei Dir vermutlich auch nicht anders sein.
@hoinzi
mich würde die Bank interessieren, da das stark nach Wucher riecht.
Kein Wucher sondern normales Vorgehen. Das Netz ist voll von solchen Erfahrungen.
Die einzige Möglichkeit wäre es sich jemanden zu suchen, der den Vertrag übernehmen würde, da die Leasingkonditionen heute aber deutlich besser als noch vor einem Jahr sind, glaube ich, dass auch das ein frommer Wunsch bleiben wird.
Zitat:
@Adalbert_Dorsten schrieb am 29. Januar 2025 um 17:29:59 Uhr:
@hoinzi
mich würde die Bank interessieren, da das stark nach Wucher riecht.
Das war ein Hyundai, ich weiß aber nicht, über welche Bank das gelaufen ist oder ob Hyundai überhaupt eine eigene Leasingbank hat...
Ähnliche Themen
Ich würde der Bank den Wagen nicht Jahre vorher zurückgeben und die vollen „Mietgebühren“ zahlen.
Da sollte immer ein Spielraum für Verhandlungen existieren. Da wird mit der Gutgläubigkeit der Kunden gearbeitet.
Ich verstehe die meisten hier nicht. Der Themenstarter hat einen Vertrag geschlossen und merkt jetzt das er darauf keine Lust mehr hat. Warum sollte deswegen der Vertrag nicht mehr gültig sein ????
Ich nehme an das der Themenstarter volljährig und voll geschäftsfähig ist.
Insbesondere wenn man in derselben Lage vorher schon mal war. Dann wäre ne DreiWege-Finanzierung geeigneter gewesen. Aus dem Vertrag käme man raus. Dass man den Fehler einmal macht, okay passiert, aber beim nächsten Mal pass ich doch auf, wenn ich weiß, dass ich evtl. die Leasingzeit nicht durchhalte.
Zitat:
@Adalbert_Dorsten schrieb am 29. Januar 2025 um 22:48:48 Uhr:
Ich würde der Bank den Wagen nicht Jahre vorher zurückgeben und die vollen „Mietgebühren“ zahlen.
Da sollte immer ein Spielraum für Verhandlungen existieren. Da wird mit der Gutgläubigkeit der Kunden gearbeitet.
Warum sollte die Bank entgegenkommen? Sie hat doch aufgrund des Vertrages die bessere Position!
Bei BMW beispielsweise kann man einen laufenden Leasingvertrag an jemand anderen gegen Gebühr umschreiben. Als Leasinggeber so etwas nicht anzubieten macht das Leben natürlich leichter, ist aber nicht besonders kundenfreundlich.
Zitat:
@Adalbert_Dorsten schrieb am 29. Januar 2025 um 22:48:48 Uhr:
Ich würde der Bank den Wagen nicht Jahre vorher zurückgeben und die vollen „Mietgebühren“ zahlen.
Da sollte immer ein Spielraum für Verhandlungen existieren. Da wird mit der Gutgläubigkeit der Kunden gearbeitet.
Das ist eine merkwürdige Ansicht. Niemand ist gezwungen, einen Vertrag zu unterschreiben. Aber wenn er einen Vertrag unterschreibt, sollte er sich klar darüber sein, diesen auch erfüllen zu müssen.
Aus verschiedenen Gründen unter anderem diesem schließen wir nur noch 24 Monatsverträge ab weil dann auch noch die volle Werksgarantie für die volle Laufzeit gewährleistet ist.
Dass die Bank am längeren Hebel sitzt ist eigentlich schon klar, jedoch gibt es immer wieder im Leben Änderungen die über das Nichtgefallen hinausgehen - deswegen habe ich da schon etwas Verständnis für den Fragesteller. Eine Kontaktaufnahme mit der Bank sollte da der einzige Weg sein eine kulante Lösung zu finden.
Selbstverständlich ist jedem gestattet, sich über Möglichkeiten zur Verkürzung zu erkundigen. Aber man kann doch den Spieß nicht umdrehen und der Meinung sein, der Leasinggeber wäre unfair, wenn er sich auf eine Verkürzung nicht einlässt.
Es wird bei verschiedenen Anbietern unterschiedlich gehandhabt. Meiner Erfahrung nach macht Mercedes das am Besten. Wenn man einen Leasingvertrag dort verkürzen will, wird der Vertrag im Nachhinein so geändert, als wenn man gleich von Anfang an die kürzere Leasingdauer vereinbart hätte. Bei anderen Herstellern wird eine Bewertung des Autos zum Stichtag der vorfristigen Vertragsauflösung vorgenommen und dem Kunden wird auf Basis des Zeitwertes eine Rechnung gestellt, was für den Kunden meistens sehr teuer wird.
Wie es im Einzelfall ist, kann man nur durch Gespräche mit dem Vertragspartner herausfinden. Der Händler ist nur Vermittler des Leasingvertrages. Trotzdem wäre er für mich der erste Ansprechpartner.
Zitat:
@BrumbrummFahrer schrieb am 30. Januar 2025 um 09:07:03 Uhr:
Aus verschiedenen Gründen unter anderem diesem schließen wir nur noch 24 Monatsverträge ab weil dann auch noch die volle Werksgarantie für die volle Laufzeit gewährleistet ist.
Sehe ich überhaupt keinen Sinn drin...
BMW hat z.B. die 2+1 Garantie. Also volle 3 Jahre vom Werk
Zudem lässt sich doch die Neuwagengarantie problemlos auf meist bis zu 5 Jahre verlängern
24 Monate ist im Verhältnis zu teuer. Hatte ich auch einmal weil es nicht anders möglich war,aber das war mir zu kurz
BMW stimme ich zu. Trotzdem möchte ich einen möglichen Montagswagen oder ein Auto das mir nicht so gut gefällt frühzeitig loswerden. 24 Monate eignen sich wunderbar. Auch wirken sich oft Verkaufsförderungen bei 24 Monaten besser auf die Rate aus. (Einmalbonus vom Hersteller wird quasi als Anzahlung eingerechnet). Noch eines: Anschlussgarantie deckt bei weitem nicht immer das gleiche ab wie bei der Neuwagengarantie. Alles schon erlebt.
Bei der Ford Bank oder Ford selber wirst du auf Granit beißen . Die sind stur und unkooperativ wie kein anderer . Ich hatte einen Focus ST mit Wartungspauschale finanziert , bei dem monatlich 10 Euro dafür berechnet wurden . Der Verkäufer hatte einen Fehler gemacht , sodass die Wartung berechnet aber nicht gebucht waren . Natürlich war der Verkäufer kurze Zeit später nicht mehr dort beschäftigt . Alle Anfragen an Ford bzw. Ford Bank wurden nicht beantwortet oder ignoriert .
Der Händler hatte zwar nach langen Schweigen die erste Inspektion übernommen aber Ford selber hat nicht mal auf Anfrage vom Händler reagiert.
Auto verkauft und wieder zurück zu BMW .