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Ford F-150 vs. Dodge RAM 1500

Themenstarteram 23. März 2009 um 23:22

Hallo liebe US-Car Gemeinde!

 

Zur Zeit spiele ich mit dem Gedanken, meinen 2002er BMW 530d Touring gegen einen US - Pick-Up einzutauschen. Ganz gezielt schaue ich mich dabei nach dem Ford F-150 5,4L V8 Triton und dem Dodge RAM 1500 5,7L V8 Hemi um.

 

Um meine Frage vorweg zu nehmen - Welches der beiden Fahrzeuge würdet ihr empfehlen?

 

Zu beiden Fahrzeugen habe ich mir natürlich meine Gedanken gemacht. Grundsätzlich soll es sich um einen 4-türigen Pick-Up handeln, dessen Motor leicht auf einen Gasbetrieb umgerüstet werden kann. Preislich  sollte sich das Fahrzeug zwischen 16.000€ und 20.000€ ohne Gasanlage bewegen - erfreulicherweise könnte dann auch schon eine Gasanlage drin sein! :) Ausserdem lege ich wert auf eine Lederausstattung, eine Anhängerkupplung, selbstverständlich ein Automatikgetriebe, einen Allradantrieb und eine Laufleistung unter 100.000km bei einer Erstzulassung nicht vor 2005.

Vom Design her, innen und aussen, sagen mir sowohl der Dodge als auch der Ford sehr zu (andere Fabrikate schliesse ich aus, weil schon dort die Sympathie endet).

Dem Dodge gegenüber bin ich sehr positiv zugetan, weil ich mir durch die Verbauung des selben Motors in vielen Chrysler- und Jeep-Modellen eine gute und günstige Ersatzteilversorgung zumindest im Hinblick auf den Motor erhoffe. Ausserdem ist mir die Kombination mit einem 5-Gang Automatikgetriebe sehr sympathisch. Darüber hinaus ist das Angebot bei den gängigen Autobörsen ziemlich groß.

Der Ford hingegen bekommt überall eine äusserst positive Resonanz. In sämtlichen Vergleichen, die ich bisher gefunden habe, schwärmen die Autoren immer von diesem Fahrzeug und bekunden ganz ohne Umschweife ihr Unverständnis für die Sympathien, die ein Dodge-Pick-Up weckt - wenngleich auch dieser eine positive Resonanz hinterlässt. Allerdings wartet der Ford nur mit einem 4-Gang - Wandler auf (erst in der neusten Generation hat ein 6-Gang Wandler Einzug gehalten) und der Motor leistet satte 45PS weniger als der Hemi (zugegeben - ich stehe auf Leistung!) - in dieser Konstellation erwarte ich eine im Alltag bedeutend geringere Leistung.

 

Für amerikanische Fahrzeuge typisch sind beide Modelle leicht in einer fast vollständigen Ausstattung zu bekommen.

 

Hat schon jemand den Vergleich zwischen den beiden Fahrzeuge erfahren? Welcher Wagen fährt sich besser? Welches Fahrzeug hinterlässt den wertigeren Eindruck und zeigt sich beständiger? Welcher Wagen bietet welche technischen Vorteile, die der Laie nicht direkt erkennt? In welchem Fahrzeug bietet die Fahrgastzelle den meisten Raum (QuadCab)?

 

Das sind viele Fragen und ich hoffe, dass ihr mir in meiner Entscheidungsfindung helfen könnte. Für eure Antworten bedanke ich mich im Voraus!

 

Gruß Philipp

Beste Antwort im Thema
am 5. Juni 2009 um 9:10

Verona Pooth und Heidi Klum sind zusammen nicht so nervig wie ein Beitrag von dir.

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Der Ford ist das Lastentier und sehr robust, der Dodge ist der Sunnyboy und in erster Linie hübsch :)

Der HEMI ist dafür mal super für LPG geeignet und geht richtig gut ab!

Solange du also nicht Wohnanhänger und Co hinten dranhängst und bergauf mit Tempomat 140 reinknallst- kein Thema.

Dass allerdings beide Fahrzeuge mit Tempo 120 auf Dauer zu bewegen sind, ist dir hoffentlich klar?

Wenn du die Kiste trittst, dann kannst du dir schon einmal ein neues Getriebe bereitlegen und wahrscheinlich auch bald einen Motor. Vollgasfest sind amerikanische Fahrzeuge selten und die Pickups sind auch ganz bewusst abgeregelt.

Weder Bremsen noch Fahrwerk sind auf hohe Geschwindigkeiten ausgelegt, auch wenn man sich verhältnismässig sicher fühlt.

Der Wartungsaufwand ist auch eine andere Liga! Alle 30.000 km muss das Automatikgetriebeöl und -filter gewechselt werden und Motoröl geht auch ne ganze Menge weg.

Ersatzteile sind bei beiden kein Thema - noch nicht.

am 24. März 2009 um 9:07

Also ich machs total Kurz -da keine Zeit !

Hättest du die liega F2-350//Ram 2-3500genommen - eindeutig Ford - da bessere Rahmen und usw usw..

F 150 ganz anders Konstruiert wie F 250 f350 - F150 ganz anderes (Spielzeug ) auto ..... also hier den Dodge auch wegen seinem Motor ...

Der 5,4er hatt den schlechtesten Ruf aller Ford Pickup Engines aller Zeiten ..... Ließ selber .....

http://townhall.edmunds.com/direct/view/.ee947d2/5

http://www.consumeraffairs.com/automotive/ford_spark.html

Dem hauts regelmäßig die Zündkerzen durch die Haube da zu wenig rillen im Kopf die sie halten -das ganze Netz is voll davon -doch Ford steitet ab ..........

Fazit Dodge !!!! Und ich sag das eigentlich NIEEEEEEEEEE drove A F 350 stroke myself:-))) but thats a Navistar engine

Hallo ,

habe beide gefahren und bin beim F 150 geblieben .

Dodge kannst du in etwa mit dem Qualitätsniveau von Fiat vergleichen - so sehen das übrigens auch die Amerikaner .

Schau dir einfach an welcher der beiden Trucks in Amerika häufiger gefahren wird , das sagt imho auch einiges .

Beide Fs liefen und kaufen auf LPG , ich habe ca. 250.000 km LPG Erfahrung insgesamt damit . Beide Anlagen waren Prins VSI , niemals gab es auch nur ein Problem damit .

Bin allerdings kein Heizer sondern fahre sie halt "amerikanisch" .

Das was mein Vorschreiber über den 5.4er Motor sagt ist krass überzogen . Sicher verdienen die Kerzen Aufmerksamkeit , allerdings die ganz normale und dann geht auch nichts schief , wer die kerzen anknallt oder nie wechselt darf sich beim Alu-Kopf halt nicht wundern.Daraus ein Totschlagargument zu machen ist dumm.

Viel Spaß beim Suchen !

Stefan

am 24. März 2009 um 15:34

Sag das mal den Leuten denen es die kerzen raushaut`! hat nichts mit ``Dummheit zu tun `` -in Tausenden von Berichten wird das Problem beschrieben Quer durch alle Modelle in denen er verbaut ist !

Es sind zu wenig Gewinderillen im Kopf - das ist auch schon unabhängig festgestellt worden -sorry hab mich intensiv mit dem Problem beschäftigt - !

Das ganze Netz ist voll davon

Immer vorsichtig mit solchen Worten - nicht so schnell schießen und aufm Boden bleiben .

Eigentlich stands kurz vor ner Rückruf aktion - konnte Ford aber nicht machen da nicht Behebbar da konstruktionsfehler des ganzen Kopfes . Also wurde ausgewichen .................. und es gab einfach kein Problem-ganz einfach ......

 

am 24. März 2009 um 15:40

Übrigens ab 2006/7 war dann das problem wohl behoben -nur zur info .

Themenstarteram 24. März 2009 um 23:35

Hallo!

 

Schonmal vielen Dank für die Antworten!

 

Muss ich mir nach der Beschreibung den Dodge wirklich als klapprigen kleinen Italiener vorstellen? :rolleyes:

Bisher war der eigentlich mein Favorit!

 

Mit meiner Anmerkung, dass ich auf Leistung stehe, meinte ich nicht, die High-End - Geschwindigkeit auf der Bahn. Das ist eh nicht mein Fall. Aber ich hab es gerne bullig-stark unten raus. Drehmoment satt ohne dabei groß Drehzahlen vorlegen zu müssen. Daher auch der Sprung von einem 3-Liter Diesel zu einem amerikanischen V8. Meiner Meinung nach sollte das einen ganz ähnlichen Effekt haben, nur eben ohne das Dieseltackern und Turbogeheul. So dass man auch mal schwere Hänger ziehen kann (@ DonC: Macht ein Dodge etwa Probleme, wenn man einen Hänger dranhängt?)

 

Dass der Ford in Amerika stärker vertreten ist als der Dodge ist mir mittlerweile schon bekannt. Aber leider ist er in der Konfiguration, wie ich ihn gerne hätte, hier kaum aufzutreiben. Da ist der Dodge schon weitaus häufiger vertreten.

Darüber hinaus findet man in den deutschsprachigen Foren, wenn auch sehr spärlich, doch immer äusserst positive Meinungen zu dem Dogde.

 

Wie muss ich mir den Dogde vorstellen? Als fahrende Wanderbaustelle, bei der dauernd etwas kaputt geht und die rappelt und knirscht?

 

Auch wenn ich nicht will, dass dieses Thema zum Verbrauchsthema mutiert; aber wenn ich hier schon die Chance habe Gas-Fahrer zu interviewen, dann möchte ich das auch gerne tun. Wie sind deine eure Erfahrungen in Hinsicht auf den Verbrauch? Was lässt ein 5,7L V8 Hemi im Dodge RAM im realen Alltagsbetrieb im Benzin- und im Gasmodus durch? Wie sieht das gleiche beim Ford - F150 mit der 5,4 V8 Maschine aus?

 

@DonC: Du hast die Wartungskosten eines Dodge Ram 5,7L V8 Hemi angesprochen! Was ist da alles zu erwarten und in welchen Wartungsintervallen? (Zahnriemen, Zündkerzen, Öle [welche Menge?]) Wäre super, wenn du mir dazu noch ein paar Infos posten könntest.

Bisher habe ich meine Recherchen auf die Verschleißteile beschränkt und dabei festgestellt, dass ich nie über die Preise meines BMW komme.

 

Wieder bleibt mir nur, euch im Voraus für eure Bemühungen und eure Hilfe zu danken und verbleibe mit der Hoffnung auf noch viele Antworten...

 

Gruß Philipp

 

Noch was Anderes. Falls Du einen Doppelkabiner willst, dann bekommst Du ihn evt. nicht als LKW zugelassen und musst ihn als PKW versteuern.

Falls Du ihn als LKW zugelassen bekommts darfst Du an Sonn- und Feiertagen keinen Anhaenger ziehen.

Zitat:

Original geschrieben von Harhir

Noch was Anderes. Falls Du einen Doppelkabiner willst, dann bekommst Du ihn evt. nicht als LKW zugelassen und musst ihn als PKW versteuern.

Falls Du ihn als LKW zugelassen bekommts darfst Du an Sonn- und Feiertagen keinen Anhaenger ziehen.

Ja, die Quadcab sind mit Vorsicht zu geniessen, aber wenn die Ladefläche länger ist und keine Lederausstattung vorhanden ist, lässt sich das Finanzamt evtl. drauf ein...

Allerdings ist er vom 3.0 Diesel sicher nicht verwöhnt... :)

Die Wartungskosten halten sich im Vergleich zum BMW sicher im finanziellen Rahmen, aber halt öfter!

Alle 12.000 km sollte das Motoröl raus (die deutschen Wechselintervalle würde ich ignorieren), das Getriebeöl je nach Einsatzhärte zwischen 24 - 32 tkm.

Zündkerzen 100 tkm - bei LPG etwa 60 tkm

Zahnriemen hat er keinen

Grundsätzlich sind bei Chrysler die Innenräume gut zu zerlegen, was Reparaturkosten senkt, allerdings sind die Automatikgetrieb immer etwas problematisch. Ein Zusatzölkühler empfiehlt sich hier dringend!

Die Ersatzteile sind in Deutschland sicher nicht teurer als bei BMW, wenn du aber in den USA bestellst dürfte das billiger sein.

Kaputt geht meist nichts aufregendes, Kleinigkeiten - mal ein Schalter, mal ein Sensor, mal ne Sitzverstellung...

Man kann das allerdings oftmals ohne grosses Spezialwerkzeug und Spezialwissen selbst reparieren.

Anleitungen, Rückrufe und Serviceanleitungen in englisch unter alldatadiy.com gegen eine geringe Gebühr (hab ich noch nie bereut!)

Zur Verarbeitung kann man nur sagen: Good enough!

Die Karosserie bedarf einer gründlichen Hohlraumschutz und Wachsbehandlung alle 2-3 Jahre, wenn du im Winter fahren willst.

Karosseriespaltmasse sind auch nicht der Hit, aber ausreichend gut, Innenraum ist meist Hartplastik, der neu nicht der Hit ist, aber nach 10 Jahren und 200 tkm immer noch so aussieht - nicht wie bei BMW mit abgeplatztem Lack

Ist halt kein Fahrzeug für Haptikfanatiker, die einen aus Vollaluminium gedrehten Schalter erwarten.

Hallo De Kölsche ,

Ich stand vor 3 Monaten vor dem gleichen Problem wie du.

Hab mich dann aber für den Ram entschieden.

Und bereue es keine Minute.

Da klappert nix und fährt sich wie ein ganz normaler PKW.

Ich hatte das glück die ganze pallete Probe zu fahren.

Bei uns auf der AIR Base stehen alle Typen rum die die amis bauen.

Natürlich hat der Ram keine Probleme einen hänger zu ziehen?

Wieso auch? Das wird bei den amis täglich gemacht und auch meiner Schleppt einen 6 Meter Planenanhänger (CE Wert wie ein Schauffelradbagger) locker jeden Berg rauf und das bei einem Verbrauch von 14 bis 18 Litern. Das soll mir mal ein Europäer nachmachen.

Wie ich an deinem Nummernschild sehe wohnst du fast bei mir um die Ecke.

Wohne etwa 20km hinter aachen. Wenn du lust und langeweile hast, komm vorbei. Dann trinken wir ein bier und fahren paar KM Ram.

Ich muss aber dazu sagen das ich den 4,7er genommen habe.

Da ich den HEMI auch gefahren bin, fand ich den unterschied nicht so gross, dafür ist der 4,7 erheblich Pflegeleichter 8 Zündkerzen vs. 16.

Gruss Thomas

Ich weiss jetzt nicht wie das Verhältniss Pick-Up zu Van steht, aber ich war von meinem Dodge Van nicht wirklich zufrieden von der Verarbeitung, Rostschutz, Qualität etc. her.

Da hat mir im nachhinein der Ford eher zugesagt und einen "Erwachseneren" Eindruck gemacht - wollte ich nur mal so loswerden.

Zitat:

Original geschrieben von HemiV8

Ich weiss jetzt nicht wie das Verhältniss Pick-Up zu Van steht, aber ich war von meinem Dodge Van nicht wirklich zufrieden von der Verarbeitung, Rostschutz, Qualität etc. her.

Da hat mir im nachhinein der Ford eher zugesagt und einen "Erwachseneren" Eindruck gemacht - wollte ich nur mal so loswerden.

Da hast du wohl recht. Das war das erste was ich an meinem Ram gemacht habe.

4 Dosen Unterbodenschutz und und 3 Dosen Hohlraumversieglung.

Von Werk aus ist da nicht wirklich viel vorhanden.

Aber das sollte das kleinste Problem sein.

Wenn es bei mir nur bei Hohlraum- und Unterbodenschutz getan gewesen wäre !

Ich habe bestimmt ohne zu übertreiben einen 3/4 m² an Blech in der Kiste verbaut. Die Einstiege waren komplett durchgefault und der Boden hinten hatte auch schon ein paar Löcher.

Zumal Fahrwerksteile und vorallem die Getriebeölwanne auch extremste Rostansätze hatten. Auspuffanlage musste auch ne neue rein.

Gefahren ist das Teil super !

Da war mein 89er Van um Längen besser - ausser der Pfusch den die Vorbesitzer halt fabrizierten.

am 25. März 2009 um 13:11

1) Long beds allgemein noch kein Problem als Lkw zulassungstechnisch nach vorfahrt des wagens spätestens auch als extendet / cuads .

2) Generell ist weder der 150 Ford / noch der 1500 er Dodge als zugfahrzeug gedacht oder konzipiert - sondern als Highschool Flanier Truck zum produzieren vor den Mädels oder für die Frau zum einkaufen!... - Rein Deutsche erfindung mit denen zu ziehen -zumindest über 2500 KG !!

Zum Ziehen gibts extra die 2500/ 3500 erDodge oder 250er /350er ( 450er 550er )Ford die dann auch vom gesammten Suspension / Achsen / Getriebe / Frame /usw dafür gemacht sind !! / Und dann auch die dementsprechenden Motoren haben ( meistens dann die großen Diesel)

3) Ford verarbeitung besser und feiner - Dodge etwas hintendrann was chassis und innen Betrifft .

Die neuen Kleinen Benzin Motoren ( also bis 5,7 l) aber im Moment von Dodge klar besser da Ford geschlafen hat in dem Bereich!

Fazit : Wen schon 150/ 1500 er( ich täts nicht) Liga und hier in Deutschland ( FALLS mal schnell gehen muß jedes teil bei ganz normalem deutschen dodge chrysler händler in 2-3 Tagen!!) , und beschränkt auf diese beiden Fakten !!!!

Dann RAM

Tipp : F 250/ 350 Ford mit 270 kW , 362 HP SAE @ 4,750 rpm; 457 ft lb , 620 Nm @ 3,250 rpm 6,8 Liter V10 Wenn LPG bedingung ansonsten den 6,0 er Powerstroke Diesel ( ich will damit nichts gegen die Cummins Diesel von Dodge sagen - fast geiler aber der rest spricht halt eher für Ford)

Damit wärst du dann auch aus der Spielzeug Liga draußen und würdest auch in USA wenn du ihn dort irgendwo im Midwest kaufen würdest nicht vom Straßenrand mit Rosa Watte baüschchen beworfen werden :):D:D:D

Gruß und gute Entscheidung

Themenstarteram 25. März 2009 um 13:57

Hallo zusammen!

 

Nochmal danke für eure Antworten.

 

Das mit der LKW-Zulassung hat mich auch schon stutzig gemacht. Anscheinend greifen die Finanzämter da immer mehr durch und veranlassen so, dass die Pick-Ups schon oft als PKW versteuert werden müssen. Daher bin ich auch auf die Benziner gekommen. Selbst wenn man irgendwann einen Pick-Up nicht mehr als LKW zulassen kann, sondern PKW-typisch nach Hubraum versteuern muss, dann kommt man mit einem Benziner immer noch günstiger weg als mit einem Diesel. Der 5,7L Benziner aus dem Dodge kostet dann zur Zeit 384€/Jahr , der 5,4L Benziner aus dem Ford 364€/Jahr. Bei den Dieseln wären es nach PKW-Besteuerung immerhin 998€/Jahr, da 6L Hubraum und Euro 3.

Dazu kommt dann noch der Verbrauch. Lasst einen Benziner mit Gasanlage 20L/100km verbrauchen. Mit aktuellen Gaspreisen wären das 9€-10€ auf 100km für den Kraftstoff. Selbst wenn ich jetzt davon ausgehe, dass ein Diesel um die 14L/100km verbraucht, dann sind das auf 100km bei aktuellen Preisen um einen Euro schonmal 4€ mehr! - Tendenz steigend! Im schlimmsten Fall - man nehme Rückblick auf die Kraftstoffhöchstpreise im vergangenen Jahr, der Diesel 1,43€/L - kosten 100km 20€. Bei einer Gasanlage hätten mich damals 100km knapp 13€ gekostet.

Ich hätte nicht vor mir ein solches Fahrzeug zuzulegen, wenn ich auf jeden Cent und jeden Liter Kraftstoff achten müsste oder wollte. Aber das Geld muss man ja nicht zum Fenster rausschmeissen. Mal ganz abgesehen von den höheren Anschaffungskosten, die ein Diesel verursacht (okay, bei einem Benziner mit Gasanlage tut sich da nicht mehr so viel).

 

Zu dem Einwand, dass man nur mit den größeren Modellen, F-250 ff. und 2500 ff., anständig Hänger ziehen kann: Es ist nicht meine Absicht jeden Tag beruflich einen 3,5t Hänger hinter mir herzuschleifen. Viele meiner Transportanforderungen kann ich auch mit der Pritsche bewältigen. Und ab und an können die F-150er bzw. RAM-1500er sicherlich auch einen großen Hänger ziehen - Thomas führt dazu den Beweis.

 

Von den Qualitätsproblemen, die hier angesprochen wurden, insbesondere das Rostproblem, habe ich auch schon häufiger gehört. Wenn ich mich auf die Suche nach einem Fahrzeug mache, habe ich ja die Möglichkeit, mir genau anzuschauen welche Basis ich einkaufe und eine Rostvorsorge lässt sich sicherlich günstig vornehmen. Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung wurden bereits von mehreren angesprochen.

 

Zur Haptik des Cockpits: Plastik stört mich nicht! Vor dem BMW, der einen in dieser Hinsicht schon mit einer guten Materialanmutung verwöhnt, bin ich Peugeot gefahren. Beide Fahrzeuge waren Hartplastikbomber. Aber gehalten haben sie - und das ist wichtig.

 

Oftmals angesprochen sind hier die Probleme, die Motor und Getriebe bei höherer Belastung machen sollen.

Beim Getriebe wird oft ein zusätzlicher Getriebeölkühler erwähnt. Was kostet eine solche Nachrüstung und wo bekomme ich das Material her. Genügt auch schon ein größere Ölwanne am Getriebe? Noch kenne ich mich da nicht aus und weiß auch nicht, ob das bei den Fahrzeugen möglich ist.

Was kann man beim Motor machen? Auch einen zusätzlichen Kühler oder eine größere Ölwanne?

Wie gesagt: Was kosten solche Modifikationen, wo bekomme ich das Material her?

 

Im Voraus bedanke ich mich für eure Antworten. Jede Antwort hilft mir weiter.

 

Gruß Philipp

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