Flugrost nach Rostumwandler?

Mercedes E-Klasse W124

Hi, ich bin derzeit daran, meinen 124er wieder mal von seinen Rostplagen zu befreien.

Ich habe neuen Rost im Kofferraum gefunden, an der Kante seitlich unter der rückleuchte, etwas am Rahmen von den Rückleuchten und auch an den abläufen an der Seite. Den Rost habe ich abgeschliffen bis es großteils blankes Blech war, habe danach Rostumwandler von Presto benutzt.

Einen Tag später sehe ich, dass die gesamten Stellen wieder rostig waren, auch wenn es nur Flugrost war.

Den Rostumwandler von Presto habe ich jedes Mal benutzt, hatte nie Probleme damit. Habe dann festgestellt, dass sich dieser Flugrost fast direkt auf dem blanken Blech bildet, nachdem ich den Rostumwandler aufgetragen habe.

Meine Frage ist ob das normal ist/passieren kann oder ob es am Rostumwandler liegt und was ich jetzt genau machen soll.

16 Antworten

Moin Moin !
Rostumwandler in den Sondermüll geben! Das ist der einzig sinnvolle Ort.
MfG Volker

Da hat wohl jeder sein eigenes Rezept - gute Tipps findet man im Korrosionsschutz Depot. Wenn sich der Rost bis aufs blanke Blech abschleifen lässt, entfette ich die Stellen mit Silikonentferner und mache einen kompletten Lackaufbau mit Rostschutzprimer. Falls der Rost tiefer sitzt verwende ich Rostumwandler auf Basis Phosphorsäure, sehr zeitaufwendig aber zielführend - muss mehrfach aufgetragen und nach Einwirkzeit abgewaschen werden - siehe unter Korrosionsschutz Depot.
Blankes Blech heißt übrigens nicht rostfrei, da können noch einige kleine Rostnarben bleiben.
Übrigens wären Fotos (vorher - nachher) hilfreich für Tipps.

"billiger" Tipp:
Ketten-Sprühfett, danach Hohlraumwachs drüber

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Ich habe leider nur von der einen Stelle ein Bild vorher gemacht

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+2

Zitat:

@amigo6zylinder schrieb am 19. Mai 2024 um 00:15:55 Uhr:


Da hat wohl jeder sein eigenes Rezept - gute Tipps findet man im Korrosionsschutz Depot. Wenn sich der Rost bis aufs blanke Blech abschleifen lässt, entfette ich die Stellen mit Silikonentferner und mache einen kompletten Lackaufbau mit Rostschutzprimer. Falls der Rost tiefer sitzt verwende ich Rostumwandler auf Basis Phosphorsäure, sehr zeitaufwendig aber zielführend - muss mehrfach aufgetragen und nach Einwirkzeit abgewaschen werden - siehe unter Korrosionsschutz Depot.
Blankes Blech heißt übrigens nicht rostfrei, da können noch einige kleine Rostnarben bleiben.
Übrigens wären Fotos (vorher - nachher) hilfreich für Tipps.

Danke! Was machst du nach dem Rostumwandler auf Basis Phosphorsäure? Hast du eventuell Produktempfehlungen?
Bilder habe ich als Kommentar hinzugefügt, habe aber leider nur ein Bild vorher gemacht.

https://...korrosionsschutz-depot.de/.../

Danke! Welche Grundierung benutzt du danach?

Ich habe auch festgestellt, dass die Halle in der der 124er steht eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit und keine Luftzirkulation hat. Wie gesagt, ich hatte nie Probleme mit dem Rostumwandler von Presto, deshalb verstehe ich nicht warum sich jetzt auf einmal direkt Flugrost bilden sollte.
Auf den Bildern habe ich einen anderen Rostumwandler benutzt weil ich dachte, dass es vielleicht am Rostumwandler liegt, aber auch da sind diese Flecken entstanden, die einfach gelb sind.

Wie hast Du den Rost denn weggeschliffen ?
Womit ?

Zitat:

@Frank Drebbin schrieb am 20. Mai 2024 um 18:53:25 Uhr:


Wie hast Du den Rost denn weggeschliffen ?
Womit ?

Zuerst mit schleifaufsätzen (Fächerschleifer und Drahtbürste) für den Akkuschrauber, an stärkeren Roststellen dann Drahtbürstenafsatz für die flex und an nur leichten Roststellen noch mit 100er Schleifpapier

Drahtbürste würde ich weglassen.
Damit schmierst du die Rostporen nur zu.

Sieht erstmal toll blank und glänzend aus aber darunter geht es weiter.
Und der Rostumwandler kommt auch nicht mehr ran.

Erklärt in deinem Fall aber nicht den schnellen Befall mit Flugrost.

Zitat:

@Hutchison123 schrieb am 20. Mai 2024 um 19:42:26 Uhr:


Drahtbürste würde ich weglassen.
Damit schmierst du die Rostporen nur zu.

Sieht erstmal toll blank und glänzend aus aber darunter geht es weiter.
Und der Rostumwandler kommt auch nicht mehr ran.

Erklärt in deinem Fall aber nicht den schnellen Befall mit Flugrost.

Alles klar, danke! Den Fächerschleifer kann ich trotzdem benutzen?
Die Drahtbürste an der flex hatte ich benutzt um in die Kanten zu kommen, das ging mit dem fächerschleifer nicht.

Dass sich Flugrost so schnell bildet könnte man ja vielleicht durch die hohe Luftfeuchtigkeit erklären, aber in meinen Augen macht es wenig Sinn, dass der Flugrost erst durch auftragen von Rostumwandler kommt. Den Flugrost kann ich ja auch nicht einfach überlackieren, aber wenn ich es ja wieder abschleife war der Rostumwandler auch für die Katz.

Jo, Fächerscheibe ist besser.

Ganz ehrlich:
Ich benutze bei solch verdeckten Stellen gerne Owatrol.
Losen Rost mit der Hand (!) grob abbürsten, entfetten und zweimal Owatrol (ein bis zwei Stunden Zwischentrocknung) draufgeben.
Rost nicht abschleifen, denn auf blanken bzw. vermeintlich blanken Stellen haftet es nicht gut.
Nach ein bis zwei Tagen z.B. Brantho Nitrofest auftragen - fertig.

Hat sich bei mir am Unterboden schon bewährt.
Du arbeitest so quasi mit dem Rost, nicht gegen den Rost.

Hier ist etwas mehr Rost lustigerweise besser, denn da kann Owatrol richtig schön einziehen und eine „Schutzschicht“ bilden.

Danke! Das Problem ist hauptsächlich der Scheibenrahmen, da habe ich schon bis aufs (vermeintlich) blanke Blech geschliffen

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