Firmenwagen Fahrtenbuch, 1% Regelung oder KM-Pauschale

Hallo zusammen,

ich bin dabei einen neuen Job anzunehmen. Da ich hier 2-3 mal die Woche einen Arbeitsweg von 75km (einfach) habe, wird ein Firmenwagen benötigt. Ansonsten muss ich wechselnde Kunden Anfahren.

Ich selber habe aktuell 2 Autos, eine T4 mit über 300tkm und ein Sommerfahrzeug das 12L Benzin möchte. Das Sommerfahrzeug wird kaum bewegt und wird vermutlich veräußert.
Der T4 soll dann auch ein Sommerfahrzeug für Urlaube werden.

Ich überlege gerade wie die Firma und ich eine Win/Win Situation mit dem Fahrzeug schaffen könnten.

Das Auto wird aktuell mit einen NP von 30000 euro gerechnet. Es soll ein ca. 4 Jahre alter Wagen mit wenig KM um die 12000 euro werden. Geschäftlich rechnen wir aktuell mit 20tkm/Jahr zu kommen privat 5tkm/jahr (aktuell fahre ich aber so ca 20-25tkm privat)

Fahrtenbuch.
Aktuell sind wir beim Fahrtenbuch. Wobei ich davon noch nicht 100% überzeugt bin auf Grund der Versteuerung der privaten Fahrten. Von diesem Auto habe ich dann nicht sehr viel, außer dass ich zur Arbeit fahren kann. Hier würde ich mir dann eher überlegen privat hauptsächlich meinen T4 zu fahren. Bei 5000km privat wäre ich bei monatlich ca. 80 euro netto Verzicht.

1% Regelung
Hier ist jetzt die Frage, ein Skoda Octavia liegt beim NP um die 23-25teuro. Ein 3er BMW so um die 30-33teuro. Ich weiß nicht genau ob bei mir die 0,03% Regelung greifen würde. Da ich noch ein eigenes Auto habe, fällt mir diese Option eigentlich raus. Das sind Netto knapp 150-200 euro weniger. Was im Jahr 1800-2400 euro sind. Die ganzen Kosten für das Auto muss die Firma trotzdem tragen. Der einzige der hier gewinnt ist der Fiskus.

KM-Pauschale
Wenn ich mein Sommerfahrzeug für 8000 euro veräußern kann, könnte ich mir auch selber einen Spritsparer ins Haus für ca. 10000 euro holen. Das Fahrzeug hat einen SF25 Vertrag. 1.6 TDI : Vk 800, Tk 600, HP 400 euro.
Steuern dürften für den 1.6TDI bei 220 euro liegen.
Bisher repariere ich alles selber, da ich Zugriff auf eine Hebebühne habe, Verschleißteile sind also kein Problem. Ärgerlich wäre ein Motorschaden oder Getriebeschaden. Dann würde diese Rechnung überhaupt nicht aufgehen, sondern mich eher ruinieren. (Risiko liegt komplett bei mir)
4x Reifen kaufe ich nen Satz beim Großhändler um die 200 euro ein.

Im Jahr würde ich folgendes erhalten:
20000km x 0,3 euro = 6000 euro.

Ein Octavia brauch ca 5,66L Sprit (Spritmonitor). Aktuell kostet der Liter Diesel 1,10 euro
5,66*1,1/100 * 20000 = 1245,2 euro Sprit.

6000-1245,2 = 4754,8 euro für Wertverlust, Reparaturen, Steuer, Versichrung

Die Firma kann die 6000 euro komplett Absetzen? Ich würde diese komplett Steuerfrei erhalten?

Was haltet ihr für die beste Methode?

Beste Antwort im Thema

Die Firma kann steuerfrei 30 Cent pro KM für dienstliche Fahrten mit privatem PKW erstatten. Dienstliche Fahrt bedeutet NICHT die Fahrt ins Büro (auch wenn das nur 2-3x pro Woche aufgesucht wird), sondern Fahrten zum Kunden, zur Schulung, zum Einkaufen,... alles was du in einer Reisekostenabrechnung abrechnen kannst.
Wenn die dienstlichen Fahrten wirklich so einen hohen Anteil ausmachen, der AG wirklich alles mit 30 Cent steuerfrei vergüten möchte, Wartung am PKW zum Teil noch selbst gemacht wird und ein sparsames Auto gefahren wird bleibt da definitiv etwas beim AN hängen.
Wenn die dienstlichen Fahrten deutlich weniger sind (und davon gehe ich hier aus), musst du neu rechnen.

Bietet der AG denn überhaupt alle Möglichkeiten an?

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Naja ich verkauf meine aktuelle spritschleuder (6zylinder mit 11l verbrauch und das auto bin ich dieses jahr keine 1000km gefahren) dann hab ich insgesamt max 12000 euro übrig. Dafür suche ich nen günstigen octavia.

Für das Geld bekommst du auch schon fast eine C-Klasse/3er/A4 ... nur als Anregung zumn Nachdenken 😉. Und die sind auch nicht nicht schlecht. In der Preisregion rückt das Gebraucht sehr eng zusammen.

Beim 3er ist das Problem dass die 316er/318er/320er alle Steuerkettenprobleme haben.

A4 und C-Klasse habe für das Geld alle mehr Kilometer. Bei 30-40tkm im Jahr sollte das Auto dann doch nicht mehr als 50-60tkm haben.

Der W203 MOPF oder die ersten beiden Modelljahre des W204 haben noch den unkaputtbaren OM646.
Der ist immer für 500tkm und auch mehr gut!
Der W203 MOPF auch schon einen ganz guten Rostschutz, der W204 sowieso.

gute 203er gibts für 7-9k€, der 204er fängt bei 12k€ an.
Und vor Laufleistungen von 150tkm würde ich mich nicht bange machen lassen.

http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

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manni199

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Zitat:

@leon_20v schrieb am 7. August 2016 um 22:53:42 Uhr:



A4 und C-Klasse habe für das Geld alle mehr Kilometer. Bei 30-40tkm im Jahr sollte das Auto dann doch nicht mehr als 50-60tkm haben.

Ob nun 60tkm oder 100tkm ... so wirklich wild ist da der Unterschied nicht. Viele Kilometer stecken diese Fahrzeuge besser weg als so mancher meint.

Aber am Ende musst du es entscheiden und wenn du bei einem Octavia das bessere Gefühl hast, dann nimm den. Schlecht ist der auch nicht.

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