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Firmenleasing Voraussetzungen

Themenstarteram 1. Febuar 2018 um 22:07

Ich bin alleiniger Gesellschafter/Geschäftsführer einer GmbH im Bereich Industrie. Firmengründung war Ende 2014. Investiert wurde zu 100% aus Eigenkapital. Seit Januar 2018 sind die Anfangsinvestitionen wieder drinnen und es gibt regelmäßige Umsätze. Zuvor gab es keine bzw. nur minimale Umsätze. Im Januar 2018 haben wir Umsätze i. H. v. 30.000€ gemacht. Monatlich sind uns seit 2018 durch Rahmenverträge mit diversen Distributoren Mindesteinnahmen von 3000€ vertraglich zugesichert. Laut Prognose werden unsere Umsätze diese jedoch deutlich (ähnlich wie im Januar) übersteigen. Unsere Gewinnmarge vor Steuern aber nach Betriebskosten beträgt ca. 50%

Als Geschäftsführer beziehe ich kein Gehalt, sondern zahle mir monatlich als Darlehen aus der GmbH einen gewissen Betrag, den ich zum Leben brauche, aus (meist 1000€). Ich selbst habe, denke ich, keine gute Bonität.

Ist es unter diesen Umständen möglich, einen Firmenwagen mit Neupreis von 52.000€ zu leasen (15.000/36/0)?

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12 Antworten

Kurz und knapp: Ja.

Kurz und knapp: die Banken sind derzeit sehr Vergabefreudig. Nicht selten muss quasi nur der Nachweis erbracht werden, dass ein Gewerbe besteht.

Themenstarteram 1. Febuar 2018 um 22:17

Zitat:

@guruhu schrieb am 1. Februar 2018 um 22:15:41 Uhr:

Kurz und knapp: die Banken sind derzeit sehr Vergabefreudig. Nicht selten muss quasi nur der Nachweis erbracht werden, dass ein Gewerbe besteht.

Das hört sich ja super an. Noch eine allgemeine Frage: Wird beim Firmenleasing nur die Bonität der Firma oder auch die Bonität des Gesellschafters geprüft? Also, falls da überhaupt was geprüft wird. Denn ich glaube, ich hatte da in der Vergangenheit mal irgendwas mit der SCHUFA privat.

Beides wird geprüft. Wie lange ist das mit der Schufa her?

Themenstarteram 1. Febuar 2018 um 22:55

Zitat:

@Xanderhi schrieb am 1. Februar 2018 um 22:18:32 Uhr:

Beides wird geprüft. Wie lange ist das mit der Schufa her?

Dürfte in den letzten drei Jahren gewesen sein.

Ok, würde ich mal prüfen. Erledigte Angelegenheit müssen nach 3 Jahren raus.

 

Ansonsten einfach probieren, Autos müssen sie alle verkaufen ;-)

Hallo,

sorry, auf dem Gebiet der BWL kenne ich mich nicht besonders gut aus.

Allerdings weis ich, dass die FÄ bei Unternehmen mit geringen Umsätzen sehr genau hinschauen, wenn große Ausgaben getätigt werden, die nicht direkt der Gewinnerzielungsabsicht dienen. ( also z.B. ein Schlossereiunternehmer muss nicht unbedingt mit einem Porsche zum Materialeinkauf fahren. Ein Transporter wäre da für das FA eher erklärlicher...)

In Deinem Fall muss die Sache sehr sorgfältig vorbereitet werden, um erhebliche Nachteile zu umgehen, die da sein können:

- FA unterstellt eine verdeckte Gewinnausschüttung

- FA streicht in Teilen oder zur Gänze die Abschreibung ( 20.000.- Eur. / anno Abschreibung bei 50.000.- Euro Gewinn geht nicht --> Bundes­finanzhof (Aktenzeichen XI B 25/06).) Hier wird von Gewinn- nicht von Umsatz gesprochen!!!

Du solltest zur Vermeidung erheblicher Nachteile unbedingt einen guten Steuerberater aufsuchen und mit diesem genau ausloten, was in Deinem konkreten Fall möglich ist.

Dein Vorhaben ist evtl. im Prinzip machbar. Und wenn... dann nur mit viel Umsicht und Bedacht. Ansonsten wird es zur Katastrophe führen. Pflichtlektüre--> GmbH- Gesetz

Im Übrigen:

Thema Autokredit: Jede GmbH ist verpflichtet einen Jahresabschluß vorzulegen. ( geregelt im HGB §§242 f.). Neben der Bilanz ist auch eine Gewinn- Verlustrechnung +... aufzustellen. Immer vom 01.01.- 31.12.. Da der Umsatz vor 30.000.- Euro erst in 01/2018 erfolgte, fällt er also erst in das lfd. Jahr. Was kann der TE dem Kreditgeber als BWA vorlegen. Eine Mantel- GmbH ohne nennenswerte Umsätze in den letzten Jahren. Das ist so, als wenn ein HartzIV - Empfänger in das Autohaus geht. Ob das Stammkapital noch in der GmbH verblieben ist, ist genauso fraglich, wie die Kreditierung des Geschäftsführer- Gehaltes.

Die Schufa sollte nicht allein das Hauptproblem sein. Ich würde auch die "Creditreform" im Auge haben.

Aber auch da sollte ein Fachmann genauer Einsicht nehmen und dann beraten können.

Mein Fazit: Es wird verdammt, verdammt eng in finanzieller Sicht und mit dem FA.

Xanderhi schrieb: "Autos müssen sie alle verkaufen ;-)" ---> stimmt! Aber sie müssen nicht an Jeden verkaufen.

Gruss vom Asphalthoppler

Zum Lesen: https://www.leasingtime.de/blog/106-autoleasing-voraussetzungen

Ganz ehrlich - hinfahren, Leasingantrag stellen und abwarten....Im schlimmsten Fall gibt es ein "NEIN" oder ein "nur mit Anzahlung von XYZ Euro" und im besten Fall ein "alles gut".

Zitat:

@asphalthoppler schrieb am 02. Feb. 2018 um 00:0:35 Uhr:

Hallo,

sorry, auf dem Gebiet der BWL kenne ich mich nicht besonders gut aus.

Allerdings weis ich, dass die FÄ bei Unternehmen mit geringen Umsätzen sehr genau hinschauen, wenn große Ausgaben getätigt werden, die nicht direkt der Gewinnerzielungsabsicht dienen.

Im Grunde hast du ja recht. Auch ich bin auf diesem Themengebiet wahrlich kein Experte. Aber: bei 52k€ sprechen wir ja fast noch von einer Golfklasse. korrigiere, Wir sprechen locker noch von einer Golfklasse. Hab gerade mal Spaßeshalber einen GTD konfiguriert. Maximal ja noch ein A4/3er/C. Lassen wir die nackte Basis von A6/5ER/E mal außen vor. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das FA da Mucken macht. Hohe Ausgaben? Naja... da kann man ja schon grob bei 250-400 Netto p.M. landen... Finde ich jetzt in Relation zu den Geschäftszahlen nicht all zu dramatisch, aus Sicht des FA. Aber das ist nur mein Gefühl.

Bei 52k€ Neupreis nehme ich einen Mustang und keinen Golf. Aber was anderes, auch wenn das nicht Deine Frage war: Fang doch lieber ne Nummer kleiner an. Auch Opel, Ford und Skoda bauen vernünftige Autos, nur als Beispiel. Deinen Erfolg nach außen demonstrieren kannst Du später immer noch.

Zitat:

@Wauacht schrieb am 25. Feb. 2018 um 09:39:51 Uhr:

Bei 52k€ Neupreis nehme ich einen Mustang und keinen Golf. Aber was anderes, auch wenn das nicht Deine Frage war: Fang doch lieber ne Nummer kleiner an. Auch Opel, Ford und Skoda bauen vernünftige Autos, nur als Beispiel. Deinen Erfolg nach außen demonstrieren kannst Du später immer noch.

Nur das (bis auf teilweise Skoda) keiner deiner genannten Beispiele wirklich attraktiv im Leasing sind. Scheinst davon nicht all zu viel Ahnung zu haben. Der BLP ist beim Leasing zweitrangig.

Wenn Du Dich mit dem erstbesten Leasingangebot abspeisen lässt, mag es sein, dass Du zu einer pauschalen Aussage bzgl. der Hersteller kommst.

Ford Kuga z.B., aber auch Edge und Mondeo kann man sehr günstig leasen, was Deine Aussage schon ad absurdum führt. Scheinst davon nicht allzu viel Ahnung zu haben.

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