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Finanzierung und Kaufpreis angemessen?

Themenstarteram 17. Juli 2021 um 13:33

Hallo zusammen,

ich war hier bisher stiller Mitleser und wollte nun mal nachfragen, was Ihr zu meinem Vorhaben meint. Ich spiele mit dem Gedanken mir Anfang nächsten Jahres ein neues (gebrauchtes) Auto anzuschaffen. Ich beobachte schon länger den Markt und hätte nun ein Angebot gefunden, das so ziemlich meinen Vorstellungen entspricht. Anhand von diesem habe ich mir mal durchgerechnet, wie ich eine Finanzierung nächstes Jahr gestalten könnte:

Kaufpreis: 28.500 €

Verkauf/Inzahlunggabe altes Fahrzeug: -6.000 €

Anzahlung aus Erspartem: -6.500 €

Bleibt eine Differenz von 16.000 €. Meine Idee ist diese über 4 Jahre zu finanzieren, bei einer Rate von ca. 350 €. Nach zwei Jahren würde ich den Kredit ablösen, da dann ein Sparvertrag über ca. 8.000 € fällig wird.

Ich verdiene pro Monat 2.840 € netto, wobei da schon eine VL-Sparrate von 100 € abgezogen ist (obiger Sparvertrag). In den letzten 24 Monaten konnte ich im Schnitt 640 € pro Monat sparen, der Betrag würde also theoretisch für die Kreditrate zur Verfügung stehen, möchte aber natürlich nicht alles verplanen.

Meine Fragen sind nun:

  • Haltet Ihr den Kaufpreis im Vergleich zum Gehalt für angemessen? (bin mir da unsicher)
  • Haltet Ihr die Kreditsumme für angemessen?
  • Was meint Ihr zu meinem angedachten Vorgehen bei der Finanzierung?

Danke euch im Voraus.

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25 Antworten

Bei deinem Gehalt und Plan sieht das doch gut aus. Und du bist wohl Beamter.

Zudem planst du das Auto länger zu fahren.

Also Kaufpreis in Bezug zum Gehalt empfinde ich als vollkommen ok- sehr gut.

Kommt natürlich auf deine sonstige Lebensweise an, aber wenn du bisher 640eur pro Monat sparen konntest, sollte es mit der rate von 350eur locker passen.

am 17. Juli 2021 um 14:02

Disclaimer: normalerweise ist Lebens-/Finanzberatung hier ja nicht gern gesehen, Du hast aber direkt danach gefragt, deshalb ist das für die Mods hoffentlich in Ordnung.

Grundsätzlich klingt das von den Summen und Raten schon noch völlig in Ordnung. Das Auto kostet aber doch fast ein gesamtes Jahresnetto, das ist schon relativ viel.

Es klingt auch so, als ob Du zumindest temporär Dein gesamtes Vermögen in das Auto steckst und das verliert wahrscheinlich aktuell noch ordentlich zügig an Wert - das ist eigentlich nicht das, was Vermögen machen sollte :). Zudem sind die Unterhaltskosten vermutlich auch etwas höher als bei dem jetzigen 6000€-Auto.

Was mich stören würde: Du wirfst offenbar alle Deine Ersparnisse in diesen Topf und es bleibt nix übrig. Das kann man machen, wenn man jung und geil auf ein cooles Auto ist.

Für ein nettes Auto (das ja auch ein gewisses finanzielles Alltagsrisiko mitbringt) auf sämtliche Rücklagen zu verzichten: würde ich persönlich nicht machen. Würde zumindest darauf achten, dass jederzeit ein ordentlicher Notgroschen da ist und immer ein bisschen was beiseite gelegt wird. Denn Du verdienst IMHO zuviel dafür, um komplett ohne ein bisschen Vermögensaufbau dazustehen oder (zwischenzeitlich) von der Hand in den Mund zu leben.

Aber machbar ist das wahrscheinlich problemlos und die Leute hier treffen noch viel riskantere KFZ-Entscheidungen :)

Nur meine fiskalisch konservativen zwei Cents :)

Themenstarteram 17. Juli 2021 um 14:21

Zitat:

@Greenca schrieb am 17. Juli 2021 um 13:59:05 Uhr:

Und du bist wohl Beamter.

Nein, Beamter bin ich nicht. Würde aber meinen Job als relativ krisensicher sehen.

Zitat:

@bordsteinkratzer schrieb am 17. Juli 2021 um 14:02:41 Uhr:

Grundsätzlich klingt das von den Summen und Raten schon noch völlig in Ordnung. Das Auto kostet aber doch fast ein gesamtes Jahresnetto, das ist schon relativ viel.

Was wäre denn deiner Meinung nach angemessen? Das Angebot jetzt würde schon wie die Faust auf Auge passen, war aber auch schon kurz davor bei einem Angebot für 23k zuzuschlagen und habe auch schon interessante Angebote für um die 20k gesehen. Die Fahrzeuge sind dann halt älter und haben mehr KM.

Zitat:

Es klingt auch so, als ob Du zumindest temporär Dein gesamtes Vermögen in das Auto steckst und das verliert wahrscheinlich aktuell noch ordentlich zügig an Wert - das ist eigentlich nicht das, was Vermögen machen sollte :).

Nein, das ist nicht der Fall. Hätte dann noch 6.000 € Rücklagen und weitere 11.000 € sind investiert. Edit: Altersvorsorge mit 160 €/Monat kommt auch noch dazu.

Zitat:

Zudem sind die Unterhaltskosten vermutlich auch etwas höher als bei dem jetzigen 6000€-Auto.

Da hast du natürlich recht. Aktuell spare ich ca. 120 € pro Monat an als Rücklage fürs Auto (zusätzlich zu den 640 €) und bisher hat das ganz gut gepasst. Aus den bisherigen Rücklagen würde ich einen Wartungsvertrag bezahlen, dann gibt es da keine bösen Überraschungen. Die Rücklagen würde ich dann auf 180 € pro Monat erhöhen.

Die 6.000 € sind übrigens eher pessimistisch angesetzt.

Zitat:

Was mich stören würde: Du wirfst offenbar alle Deine Ersparnisse in diesen Topf und es bleibt nix übrig.

Siehe oben, dass ist nicht der Fall.

Danke euch beiden schon Mal.

am 17. Juli 2021 um 14:49

Zitat:

@FireFighter3000 schrieb am 17. Juli 2021 um 14:21:31 Uhr:

Nein, das ist nicht der Fall. Hätte dann noch 6.000 € Rücklagen und weitere 11.000 € sind investiert.

Ah, das ist sehr gut! Du stehst ja super da und das Auto wird Dich lediglich mit ein paar Hundert Euro Wertverlust/Monat am Anfang darin einbremsen, Dein Depot vollzupumpen, aber ruinös ist das bei weitem nicht. Klingt ja so, als ob Du Deine Finanzen super im Griff hast.

Klingt also so, als könntest Du Dir das problemlos ohne große Risiken leisten, zögerst aber, weil es doch in Relation nicht wenig Geld ist. Das musst Du leider selbst entscheiden. :)

Die Angaben des TE in seinem Eröffnungsbeitrag hätten vollkommen ausgereicht, um sein Vorhaben als finanziell machbar "abzusegnen".

Warum man dennoch Lebens-und Finanzberatung hier betreibt, um auch das letzte Quentchen "Hose runter bei den Finanzen" rausquetschen möchte, erschließt sich mir nicht.

Das geht niemanden etwas an...

Wenn er bisher im Monat 640,-€ gespart hat, hat er erst 10 Monate gespart.

Wer heute ein Angebot findet das den Vorstellungen entspricht muss das nächstes Jahr nicht auch finden.

Wobei ja das gesparte wohl bis dahin gerechnet wurde, also wurde bisher wohl eher wenig bis fast nicht gespart.

Themenstarteram 17. Juli 2021 um 15:38

Zitat:

@-Pitt schrieb am 17. Juli 2021 um 15:13:56 Uhr:

Wenn er bisher im Monat 640,-€ gespart hat, hat er erst 10 Monate gespart.

Ich kann deinen Beitrag leider nicht ganz nachvollziehen.

Die 640 € sind halt hauptsächlich ins Depot geflossen und das möchte ich fürs Auto nicht auflösen.

Zitat:

Wer heute ein Angebot findet das den Vorstellungen entspricht muss das nächstes Jahr nicht auch finden.

Das stimmt natürlich, aber mit geht es darum das ganze schon Mal zu planen, damit ich wenn es soweit ist direkt zuschlagen kann, wenn wieder ein passendes Angebot da ist.

Zitat:

Wobei ja das gesparte wohl bis dahin gerechnet wurde, also wurde bisher wohl eher wenig bis fast nicht gespart.

Siehe oben, kann ich nicht nachvollziehen.

Dies ist ja immer noch ein Autoforum.

Da spielen ja auch Emotionen mit. Manche gehen halt Reiten oder machen andere teure Hobbys und ein anderer kauft sich halt ein Auto.

Ob man gewillt ist, sich das zu leisten ist eine persönliche Entscheidung.

Ob man sich das leisten kann, kann man meist nur am persönlichen Lebensstil entscheiden.

Aber wie auch ich hier schon im Forum gefragt habe, kann man fragen ob das Angebot gut ist.

28000€ können je nach Auto gut oder schlecht sein. Aber in der Hinsicht scheint der TE schon alles geklärt zu haben.

Mit dem Gehalt und dem KFZ-Preis hätte ich jedoch keine Bauchschmerzen wenn nicht die Wohnung/Haus und andere Lebensumstände das meiste bereits auffressen.

Zitat:

@FireFighter3000 schrieb am 17. Juli 2021 um 15:38:11 Uhr:

Ich kann deinen Beitrag leider nicht ganz nachvollziehen.

Macht nix, ich kann im Eingangspost deinen "Sparplan" nicht nachvollziehen..........

Was gibt es daran nicht zu verstehen? Er hat doch alles detailliert beschrieben.

Er hat 11k investiert, möchte 6500 anzahlen und hätte dann noch 6000 Rücklagen. Also hat er Stand heute 23.500 € gespart.

@TE: Ich finde dein Vorhaben auch in Ordnung, ob du soviel Geld für ein Auto ausgeben möchtest musst du selbst entscheiden!

@backbone23

Eine coole Rechnung, wie ist dein Rechenweg zum Ergebnis?

was ist denn für dich ein angemessener Preis für ein Auto?

Drei Zahlen zusammen zählen kannst du schon, oder? Wenn du jetzt von mir wissen möchtest mit wie viel Euro von den 640 der TE sein Depot und seine Rücklagen im Monat bespart (hat), dann kann ich dir das nicht beantworten. Das geht mich auch nichts an und ist mir auch egal.

Warum zweifelst du die Angaben vom TE an? Warum sollte das nicht stimmen? Wieder Mal wird ein Fragesteller für dumm verkauft ... .

Angemessen ist was sich die jeweilige Person leisten kann und möchte, egal ob Barzahlung oder Kredit. Und hier kann es sich der TE leisten.

Aber wie wäre es denn wenn du ausnahmsweise mal etwas konstruktives im Finanzierungsforum beiträgst? Beantworte doch du mal die Fragen des TE mit einer sachlichen Antwort?

24 x 640 = 11k ? Und ein vorhandenes Auto ist eine Rücklage?

Da frag ich mich wer hier nicht rechnen kann.

Aber egal, mein Tipp war Angebote die den Vorstellung entsprechen nicht ins nächste Jahr zu verschieben.

Themenstarteram 19. Juli 2021 um 0:11

backbone hat da schon recht. In mein Depot habe ich 11.000 € eingezahlt und auf dem Tagesgeldkonto liegen 12.500 €. Davon würde ich 6.500 € als Anzahlung verwenden, dazu kommt der Verkaufserlösen des alten Autos.

Ich spare natürlich schon länger als 24 Monate, habe aber bewusst nur diesen Zeitraum betrachtet, weil vorher die Lebensumstände andere waren. Und die 640 € sind eben der Durchschnitt von dem, was ich im Monat aufs Depot oder Tagesgeld überwiesen habe.

Vielleicht habe ich mich in meinen vorherigen Beiträgen etwas umständlich ausgedrückt, sorry dafür. :)

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