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Finanzierung / Schufa

Themenstarteram 9. März 2020 um 12:32

Hallo,

ich denke es gibt einige die das Problem kennen. Man hat eine negative Schufa und somit keine Möglichkeit eine Finanzierung abzuschließen.

Das ist aus meiner Sicht auch vollkommen in Ordnung, da sich die Firmen natürlich auch schützen müssen.

Nun ist es bei mir so, dass ich letztlich keine Schulden oder offene Posten habe, ein geregeltes monatliches Einkommen von ca. 4000 € netto und zur Zeit ein "Langzeit-Mietwagen".

Da die Miete für diesen wagen recht hoch ist versuche ich seit einiger Zeit einen Wagen ganz normal zu leasen. Wäre auch überhaupt kein Problem, da ich ja letztlich auch diese Miete von fast 650 € monatlich stemme.

Es nutzt mich nur nix mit diesem Argumenten bei einem Autohaus vorstellig zu werden, da spätestens mit dem Punkt der Schufa-Auskunft die Anfrage hinfällig ist.

Klar kann man sagen, wenn ein Eintrag besteht hatte das auch einen Grund. Klar, aber letztlich ist der Sachverhalt erledigt, mit dem Eintrag dennoch nicht gelöscht ist muss ich aber dennoch leben.

Jetzt die Frage, gibt es nicht doch die Möglichkeit auf Grund von Gehaltsnachweisen o.ä. auch mit diesem Eintrag einen Wagen zu finanzieren?

Gibt es Autohäuser die ggf. hierüber mit mir ins Gespräch kämen?

Vielen Dank für einen entsprechenden Hinweis/ Tipp

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86 Antworten

Zitat:

@Ascender schrieb am 24. Mai 2020 um 16:44:03 Uhr:

Zitat:

Man steht nicht ohne Grund mit einem negativen Schufaeintrag in deren Kartei.

Mit der Aussage hast du recht. Aber auch das kann schnell passieren.

Jedenfalls finde ich zumindest, sollte man sich generell nicht als Moralapostel aufspielen. Das fällt mir gerade im Finanzierungsforum sehr häufig auf.

Nicht selten ist es ja auch so, dass man ganz bewusst Rechnungen einfach nicht bezahlen möchte, weil auch nicht anständig von der Gegenseite geleistet wurde/wird... Das Doofe ist halt, dass das Ganze dann gleich der SCHUFA gemeldet wird...

Wenn du bspw. einen Provider-Vertrag hast, allerdings das Inet ständig schlecht ist oder ausfällt, und der Provider trotz der Probleme auf die Zahlung des monatlichen Betrages beharrt, kann schnell mal "Unmut" aufkommen.

Oder wenn Sky Sendungsprobleme hat, gerade in dem Moment, wo man ein wichtiges Fußballspiel verfolgen möchte oder so...

Ich kenne dann doch ein paar Situationen, wo der Kunde ganz bewusst "es drauf ankommen ließ", am Ende allerdings von der Übermacht einfach überrollt wurde. Moralisch wohl im Recht, aber rechtlich... Ja, rechtlich halt dann offensichtlich nicht ^^

Naja, man sollte sich die Verträge vorher durchlesen, die man unterschreibt. Die Provider und Streaminganbieter wie Sky, Netflix, etc. haben alle in ihren AGBs drin, dass Störungen auftreten können und der Endkunde trotzdem dazu verpflichtet ist zu zahlen.

Wenn man nicht zahlt ist es Vertragsbruch, und dann ist der Negativeintrag - der nicht ohne Ankündigung kommt - meiner Meinung nach auch gerechtfertigt. Wer das nicht will, der unterschreibt so einen Schwachsinn halt nicht, oder man kündigt den Vertrag ordnungsgemäß zu den entsprechend vereinbarten Bedingungen. Sonst macht man sich juristisch angreifbar.

Aber ja, als Banker habe ich das schon oft gesehen. Es geht manchmal nur um wenige hundert EUR, und ich glaube, dass sich viele der Konsequenzen nicht bewusst sind. Vor allem raten auch gut und gerne selbsternannte Verbraucherschützer davor manch eine Rechnung nicht zu bezahlen, und am Ende ist das Geschrei groß.

Vielen ging es da einfach nur ums "Prinzip". Vertrag hin oder her...

Und genau das ist es. Das Prinzip lautet Vertrag ist Vertrag. Und wenn in den AGB das so steht ist das erstmsl gültig. Wenn ich einspruch gegen eine Mahnung erhebe kommt auch erstmal kein Schufa Eintrag. Sowss kostet ja auch Geld und das will der Gläubiger ja auch nicht unbedingt zahlen. Wer einen negativen Schufa Eintrag hat , hat den nicht ü er nacht bekommen.

Zitat:

@highspeedo schrieb am 30. Mai 2020 um 11:15:12 Uhr:

Vielen ging es da einfach nur ums "Prinzip". Vertrag hin oder her...

Wo ist dann das Problem den Vertrag zu kündigen? In der Regel laufen die Anbieter dann einem sowieso hinterher und machen einem Angebote. Mein Provider ist Vodafon. Als die hier Anfang des Jahres immer wieder einen Ausfall des Internets hatten, hat es mich nur einen Anruf gekostet. Die kamen mir um 50% entgegen. Oder sie kommen einem nicht entgegen, dann ist der Kunde halt weg.

Aber einfach nur "aus Prinzip" die Zahlung einzustellen, ist selten eine gute Idee.

Nsja bis zum Ende des Vertrsgs bist du dann gebunden. Den kannst du zwar kündigen aber dann hast du normalerweise Fristen. Aber wenn etwas vertraglich vereinbart ist ist es erstmsl so gültig. Außer der Vertrag oder Bestandteile daraus sind sittenwidrig oder anders illegal.

Hab ich doch geschrieben?!

Er wollte es gerne mit seinen eigenen Worten sagen :D

Zitat:

@StephanRE schrieb am 30. Mai 2020 um 11:31:07 Uhr:

Und genau das ist es. Das Prinzip lautet Vertrag ist Vertrag. Und wenn in den AGB das so steht ist das erstmsl gültig. Wenn ich einspruch gegen eine Mahnung erhebe kommt auch erstmal kein Schufa Eintrag. Sowss kostet ja auch Geld und das will der Gläubiger ja auch nicht unbedingt zahlen. Wer einen negativen Schufa Eintrag hat , hat den nicht ü er nacht bekommen.

Ja, du hast ja Recht :-) Ich selber habe ja keinen negativen SCHUFA-Eintrag. Ich kenne halt den einen oder anderen aus dem Freundeskreis, der sich halt heute noch sehr aufregt über die Situation, die zum Eintrag geführt hat ^^ Die zeigen dann durchaus viel Temperament ^^

Zitat:

@Ascender schrieb am 30. Mai 2020 um 11:37:46 Uhr:

Zitat:

@highspeedo schrieb am 30. Mai 2020 um 11:15:12 Uhr:

Vielen ging es da einfach nur ums "Prinzip". Vertrag hin oder her...

Wo ist dann das Problem den Vertrag zu kündigen? In der Regel laufen die Anbieter dann einem sowieso hinterher und machen einem Angebote. Mein Provider ist Vodafon. Als die hier Anfang des Jahres immer wieder einen Ausfall des Internets hatten, hat es mich nur einen Anruf gekostet. Die kamen mir um 50% entgegen. Oder sie kommen einem nicht entgegen, dann ist der Kunde halt weg.

Aber einfach nur "aus Prinzip" die Zahlung einzustellen, ist selten eine gute Idee.

Ja, ihr habt ja Recht. Ich bin ja, wie gesagt nicht der mit dem negativen SCHUFA-Eintrag. In deren Fällen kam der entsprechende Anbieter halt dann nicht entgegen. Aber charakterlich sind das dann schon Leute, die es dann lieber mal "drauf ankommen lassen". Und jetzt haben sie halt den Salat ^^

Kommt auch immer darauf an wie man sich gibt. Wenn man freundlich auftritt und verständnisvoll ist, dann geben sich die Mitarbeiter im Callcenter oder in der Filiale oder im Beschwerdemanagement mehr Mühe. Wenn man sich wie die Axt im Wald aufführt, dann ist auch die Motivation gering einen zu halten. Nicht "haten", sondern auf einer Augenhöhe reden. Das hilft.

Sind tatsächlich eher Leute, die "schnell hoch gehen", wenn ich so drüber nachdenke ^^^

Ich war jetzt bei den einzelnen Gesprächen mit den Service-Mitarbeiter*innen nicht dabei... kann schon sein, dass da die Axt geschwungen wurde ^^

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