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Finanzierung - Restwert - Preisminderung durch Dieselskandal

Themenstarteram 24. Januar 2019 um 9:02

Hallo Zusammen

Wir fahren einen Kia Sportage (Diesel) und sind damit sehr zufrieden.

Diesen haben wir finanziert. Nun steht dieses Jahr der Restwert an. Wir würden ihn auch gerne kaufen.

Nun meine Frage: Haben wir irgendwie eine Möglichkeit den Restwert zu verringern?

Aufgrund des Dieselskandals oder sonstige Möglichkeiten?

Danke schon mal im Voraus

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14 Antworten

Ist der Kia denn vom "Dieselskandal" betroffen?

Ist doch völlig egal. Dieser RW ist der bei Vertragsabschluss KALKULIERTE RW. Unabhängig davon, was das Fahrzeug tatsächlich am Markt erzielt.

Nach dieser Logik (der RW ist ggf. aufgrund der Marktsituation geringer) müssten sich dann rückwirkend natürlich auch alle Raten erhöhen, da ja die Differenz vom Neuwert zum Restwert über die Finanzierung abgegolten werden muss.

Wird jedem einleuchten, dass das nicht realistisch ist.

Ums kurz zu sagen: Wird nicht klappen.

Könnte schon klappen, wenn vergleichbare Modelle wesentlich günstiger am Markt zu haben sind und es einen garantierten Rückgabepreis gibt.

Vielleicht kommt der Händler dann ein Stückchen entgegen, um nicht alleine auf der Differenz sitzen zu bleiben.

Er könnte bei Rückgabe aber auch fies sein und jede Kleinigkeit als Minderwert ansetzen.

Ich würde erst mal ermitteln, wie der Marktpreis tatsächlich ist.

Denn wenn ordentlich kalkuliert wurde, dürfte der passen.

Wollte auch sagen, wenn das eine Vario Finanzierung, also Leasing mit Rückgabeoption ist und er jetzt bspw. 18.000€ zahlen müsste oder den Wagen zurückgibt, die Autos auf dem Markt aber wegen Dieselskandal nur noch 13.000€ wert sind, dann würde ich da schon mit dem Händler verhandeln.

Wenn der sich stur stellt, okay, geb ich den Wagen zurück und kauf auf dem Markt den für 13.000€.

Natürlich kauft man lieber sein eigenes Fahrzeug, bei dem man die Vergangenheit kennt.

Und wenn der Marktwert gestiegen wäre, würdest Du sicherlich auch einen höheren Rückkaufwert akzptieren? Die Auswüchse des Dieselskandals sind phänomenal.

Was Matsches sagt triffts ziemlich genau. Freundlich und konsequent fragen kostet ja nichts aber mehr ist meiner Meinung nach nicht drin. Zumal die differenz (vermutlich) nicht so groß sein dürfte das sich die Rückgabe und der Kauf eines ähnlichen Fahrzeuges lohnen dürfte

Der Restwert ist fest und völlig unabhängig vom Marktwert. Zumal die Finanzierung auch über eine Bank läuft und somit die Restwertvereinbarung quasi eine Schlussrate darstellt. Das sich die Finanzierung ja nicht geändert hat, ist die Schlussrate auch gleich, um das Fahrzeug auszulösen. Pech hat hier nur der Händler, der bei Rückgabe den Restwert bei der Bank auslösen muss und einen deutlich geringeren Verkaufserlös erzielt. Aber da gibt es bestimmt Sondervereinbarungen zwischen Händler und Herstellerbank.

Zitat:

@smartdriver35 schrieb am 24. Januar 2019 um 12:21:59 Uhr:

Was Matsches sagt triffts ziemlich genau. Freundlich und konsequent fragen kostet ja nichts aber mehr ist meiner Meinung nach nicht drin. Zumal die differenz (vermutlich) nicht so groß sein dürfte das sich die Rückgabe und der Kauf eines ähnlichen Fahrzeuges lohnen dürfte

Die Frage ist schlicht, ob es eine Vario- oder Ballon-Finanzierung ist. Die vereinbarte Schlussrate also optional oder muss ist.

Auch wie alt das Fahrzeug ist. Wenn die Finanzierung 4 Jahre lief, dann kann das ein Euro 5 sein. Dann kann die Differenz ziemlich groß sein zu dem, was der Händler vor 4 Jahren prognostiziert hat.

Und wenn die Übernahme des Fahrzeugs optional ist, dann ist auch den Restwert zu hinterfragen absolut valide. Da ist es auch egal, ob man einen höheren Wert auch zahlen würde. Kommt a) nicht vor und b) liegt das Risiko nunmal beim Händler. Das wusste er und für den Absatz ist er's eingegangen.

Die gleiche Thematik mit anderem Vorzeichen gibt es doch regelmäßig, wenn das geleaste/ 3-Wege-finanzierte Fahrzeug einen unverschuldeten Unfall mit Wertminderung erlitten hat. Diese wird dann auch nicht auf die Schlussrate/ Kaufpreis angerechnet, wenn der Kunde am Schluss das Fahrzeug übernehmen möchte, so dass es sich meist nicht lohnt, ein Unfallfahrzeug im Anschluss zu kaufen. Da wird dann auch gerne diskutiert, dass das unfair wäre. Hier liegt der Fall genau invers dazu und dieses Mal soll es wieder unfair sein, Hauptsache der Kunde hat den Vorteil.

Die Wertminderung zahlt ja die gegnerische Versicherung. Alles was die nicht zahlt, zahlt die eigene GAP-Deckung. Wenn der Kunde diese Wertminderung nicht weitergegeben kriegt, dann würde der Leasinggeber ja von dem Unfall profitieren - natürlich wäre das unfair.

Wenn der Wagen aufgrund gesetzlicher Bestimmungen einen niedrigeren Marktwert hat, als kalkulierter Restwert, dann macht die Übernahme für den Kunden keinen Sinn. Das Risiko ist der Leasinggeber wie gesagt selbst eingegangen. Damit hat er den Kunden damals überzeugt.

Da er aber das Fahrzeug ja sowieso loswerden muss und der Kunde als einziger noch eine Bindung zu dem Fahrzeug hat, was jeder andere Interessent nicht hat, wofür er ggfs. mehr zahlt, wäre es ja sinnvoll, wenn man ihm das Fahrzeug trotzdem zwischen Marktwert und Restwert anbietet.

Weiß gar nicht, was hier diskutiert wird. Bei diesen Verträgen wird damit geworben, dass der Kunde nicht das Risiko trägt. Also ist es nur folgerichtig: Hauptsache der Kunde hat den Vorteil.

Verwechselt Du nicht "Dieselskandal" mit Fahrverboten für Diesel?

Die TE hat einen KIA, das ist wohl nix mit Dieselskandal zu verhandeln...

Zitat:

@fraxx2001 schrieb am 24. Januar 2019 um 10:31:50 Uhr:

Wollte auch sagen, wenn das eine Vario Finanzierung, also Leasing mit Rückgabeoption ist und er jetzt bspw. 18.000€ zahlen müsste oder den Wagen zurückgibt, die Autos auf dem Markt aber wegen Dieselskandal nur noch 13.000€ wert sind, dann würde ich da schon mit dem Händler verhandeln.

 

Ich habe in dem Fall in erster Linie seine Begrifflichkeiten weiterverwendet. Aber unter Dieselskandal versteht man mitunter heute ja tatsächlich alles, was mit dem Wertverlust der Diesel zu tun hat. Auch wenn damit ursprünglich mal die Manipulation von VW gemeint war.

Der TE meldet sich halt auch kaum. Wenn er es darauf absieht, eine festgeschriebene Schlussrate zu mindern, weil Kia manipuliert haben soll, dann sehe ich das auch eher aussichtslos. Denn mir ist nichts bekannt, dass Kia nachweislich manipuliert haben soll. Und wenn das Auto den NEFZ Prüfzyklus ohne Manipulation überstanden hat und er das Auto nur fremdfinanziert hat, dann geht der Wertverlust mit ihm nach Hause.

Zitat:

@hydrou schrieb am 24. Januar 2019 um 14:45:53 Uhr:

Diese wird dann auch nicht auf die Schlussrate/ Kaufpreis angerechnet, wenn der Kunde am Schluss das Fahrzeug übernehmen möchte, so dass es sich meist nicht lohnt, ein Unfallfahrzeug im Anschluss zu kaufen.

Auch in dem Fall ist es legitim über den Kaufpreis zu verhandeln.

Erzwingen kann man natürlich nichts, man kann nur damit "drohen", dass man für das Fahrzeug nicht für die ursprünglich vereinbarte Schlussrate übernimmt. Ob das zieht, steht auf einem anderen Blatt.

Zitat:

@Natibo schrieb am 24. Januar 2019 um 09:02:09 Uhr:

Hallo Zusammen

Wir fahren einen Kia Sportage (Diesel) und sind damit sehr zufrieden.

Diesen haben wir finanziert. Nun steht dieses Jahr der Restwert an. Wir würden ihn auch gerne kaufen.

Nun meine Frage: Haben wir irgendwie eine Möglichkeit den Restwert zu verringern?

Aufgrund des Dieselskandals oder sonstige Möglichkeiten?

Danke schon mal im Voraus

Die wichtigste Frage: gibt es eine Kaufoption oder ist der Kauf verpflichtend?

Im ersten Fall kann man theoretisch handeln, im zweiten Fall nicht.

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