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Finanzierung/Leasing auf 4-5 Jahre sinnvoll bei 40.000km im Jahr?

Kia
Themenstarteram 20. November 2019 um 11:03

Hallo Liebe Motor-Talk Gemeinde,

habe mich gerade angemeldet, weil ich direkt eine Frage habe. Ich habe auch ein bisschen im Forum gestöbert aber bin mir einfach nicht so ganz sicher. Es geht darum: Ich werde nächsten Juni meinen A1 vermutlich nach 3 Jahre Finanzierung zurückgeben und darf noch ca. 2.000€ wegen Mehrkilometern nachzahlen. Daher hab ich leider quasi keine Möglichkeit eine Anzahlung für ein neues Auto zu leisten und schon gar nicht die Schlussrate des Audi zu zahlen.

Berufsbedingt werde ich aber ca. 40.000km im Jahr fahren müssen (Umzug ausgeschlossen) und möchte auch ein entsprechend komfortables und bequemes Auto fahren. Außerdem sollte der Kofferraum etwas mehr Platz als der A1 bieten. Am ehesten kommen für mich die Modelle XCeed, Ceed SW und ProCeed in Frage.

Haltet ihr es für realisitsch eines der genannten Modelle für bis zu 350€ im Monat zu finanzieren bei einer Laufzeit von 4 oder 5 Jahren? Automatik ist kein Muss, ob es die 204PS Varianten sein sollen, weiß ich auch nicht. Wäre ja wieder ein höherer Verbrauch, der bei meiner Fahrleistung wahrscheinlich fatal wäre.

Vielleicht hat ja der ein oder andere eine Meinung dazu und kann Finanzierungsbeispiele mit so vielen Km nennen. Außerdem finde ich leider nur KIA-Händler, die die teure Santander-Finanzierung mit 3-6% Zinsen anbieten. Keine Ahnung wo es Händler gibt, die die 0,77 oder 1,77% der KIA Finance anbieten...

Freue mich was von euch zu lesen. :)

Bis dahin, machts gut!

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Walter91 schrieb am 20. Nov. 2019 um 11:3:14 Uhr:

darf noch ca. 2.000€ wegen Mehrkilometern nachzahlen. Daher hab ich leider quasi keine Möglichkeit eine Anzahlung für ein neues Auto zu leisten und schon gar nicht die Schlussrate des Audi zu zahlen.

Kurzfassung: deine Mobilitätskosten sind gemessen an deinen Einnahmen und Ausgaben zu hoch. Du hangelst dich von einer Finanzierung in die nächste und schaffst es nicht etwas Geld zu sparen.

Ich würde daher einen Blick aufs Ganze werfen:

Muss es wirklich ein Neuwagen sein?

Sind Diesel, Erdgas, ... mögliche Optionen um die laufenden Kosten zu senken?

Firmenwagen möglich / sinnvoll?

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Ich sehe eine Finanzierung auf 5 Jahre bei 40.000 km im Jahr nicht als problematisch an. Danach hat das Fahrzeug ja gerade einmal 200.000 km auf dem Zähler.

Eine Finanzierung dürfte kein Problem darstellen.

Aber Leasing? Da müsste man ja erstmal einen Leasinggeber finden, der den Wagen so lange bzw. für so viele km weg gibt. Leasing basiert ja auch darauf, dass die Fahrzeug als Gebrauchte verkauft werden. Ob die Auswahl an Interessenten nach 5 Jahren und 200tkm so groß ist?

Themenstarteram 20. November 2019 um 15:10

Zitat:

@206driver schrieb am 20. November 2019 um 15:01:00 Uhr:

Eine Finanzierung dürfte kein Problem darstellen.

Ob die Auswahl an Interessenten nach 5 Jahren und 200tkm so groß ist?

Wenn ich das Auto finanziere, kann ich es ja bei den 3-Wege-Finanzierungen auch danach zurückgeben.

Aber zu welcher Rate?

Ich persönlich würde in dem Fall eine Anzahlung leisten und den Rest finanzieren mit dem Ziel, den Wagen weiter zu nutzen nachdem er abbezahlt ist.

Die Asiaten sind jetzt nicht für besonders gute Leasingkonditionen bekannt, das in Kombination mit hoher Jahresfahrleistung und 4-5 Jahren Laufzeit... Ich befürchte das wird finanziell Murks.

 

Wenn du mit Kia liebäugelst... Wäre Hyundai nicht sinnvoller? 5 Jahre Garantie ohne KM-Begrenzung bringen dich dort weiter als 7 Jahre / 150.000km bei Kia.

Bei 350 Euro im Monat und 5 Jahren Laufzeit (insgesamt also 21.000 Euro) solltest du nach Abzug der Zinsen nach einem Auto im Bereich 16-19k suchen. Am besten einen Jahreswagen mit ordentlich Rabatt. Schiele nicht zu sehr auf den Zinssatz. Ob nun 0,x 1,x oder 2,x Prozent macht den Braten nicht fett. Wichtig ist nicht zu viel für den Wagen zu zahlen, der noch möglichst lange Garantie hat und am Ende der Finanzierung auch komplett abbezahlt ist.

Bei 40tkm/Jahr würde ich hier keinen Neuwagen kaufen und unter keinen Umständen einen Benziner, dass ist doch Selbstmord (was die Kosten angeht). So ein Ceed mit 204PS schluckt seine 7-10 Liter. Und bei so einer hohen Laufleistung werden die eh schon schlechten Konditionen bei den Asiaten noch schlechter. Da kannst fast schon lieber kaufen statt leasen. Und bedenke, beim 204PS Ceed stehen alle 10-15tkm eine Inspektion an. Rechne Dir mal aus, was der Spaß dann kosten würde.

Ich würde für max. 10t€ einen Diesel kaufen (Passat, C-Klasse, Octavia, etc. pp.). Die kann man schön günstig an jeder freien Werke warten lassen für kleines Geld. Die alten Diesel sind robuster und schlucken nicht viel.

Persönlich würde ich mir bei so einer hohen Fahrleistung eine alte E-Klasse Diesel mit wenig Schnick Schnack zulegen um komfortabel und billig die 40tkm im Jahr abzuspulen.

Als ersten Vergleichsrechner hat sich immer die Seite von Sixt bewährt, allerdings muss man da auch sagen, dass bei der Laufleistung maximal 30 Monate möglich sind.

Es gäbe einen Ford Focus 1.5TDCi für den Budget und sicher auch noch andere Fahrzeuge dieser Größenklasse. Allerdings nur mit den kleinsten Dieselmotor mit 70 Kilowatt.

Wir standen vor fast der gleichen Situation vor zwei Monaten und haben uns dafür entschieden einen Mittelklassewagen aus 2013 zu kaufen, allerdings sind wir hier auch nicht von Fahrverboten mit den Dieseln betroffen. Selbst wenn wir das Fahrzeug öfter reparieren müssten, so ist es finanziell immer noch attraktiver als alle 30 Monate ein neues Fahrzeug zu mieten und für die eventuellen Schäden aufzukommen. Allerdings hat auch ein Neuwagen seinen Charme.

Bei der Laufleistung wirst du vermutlich keinen Leasinganbieter für die Dauer finden.

Bei 5 Jahren und 40 tkm hätte der Wagen dann 200.000 km drauf. Für eine Leasinggesellschaft zu viel oder zu alt. Ein Bekannter hat eine Laufleistung von ca. 50 tkm p.a. und bei dem gehen die Wagen spätestens nach 2,5 Jahren weg. Dann pass für den Leasinganbieter das Verhältnis von Alter und Laufleistung noch zu Weiterverwertung.

Zitat:

@Walter91 schrieb am 20. Nov. 2019 um 11:3:14 Uhr:

darf noch ca. 2.000€ wegen Mehrkilometern nachzahlen. Daher hab ich leider quasi keine Möglichkeit eine Anzahlung für ein neues Auto zu leisten und schon gar nicht die Schlussrate des Audi zu zahlen.

Kurzfassung: deine Mobilitätskosten sind gemessen an deinen Einnahmen und Ausgaben zu hoch. Du hangelst dich von einer Finanzierung in die nächste und schaffst es nicht etwas Geld zu sparen.

Ich würde daher einen Blick aufs Ganze werfen:

Muss es wirklich ein Neuwagen sein?

Sind Diesel, Erdgas, ... mögliche Optionen um die laufenden Kosten zu senken?

Firmenwagen möglich / sinnvoll?

Vor allem sollten die Fahrzeuge länger genutzt werden. Es macht kostentechnisch wenig Sinn, ein Langstreckenfahrzeug nach nur 200.000 km Laufleistung schon wieder abzustoßen.

Zitat:

@Thinky123 schrieb am 21. November 2019 um 14:34:26 Uhr:

Zitat:

@Walter91 schrieb am 20. Nov. 2019 um 11:3:14 Uhr:

darf noch ca. 2.000€ wegen Mehrkilometern nachzahlen. Daher hab ich leider quasi keine Möglichkeit eine Anzahlung für ein neues Auto zu leisten und schon gar nicht die Schlussrate des Audi zu zahlen.

Kurzfassung: deine Mobilitätskosten sind gemessen an deinen Einnahmen und Ausgaben zu hoch. Du hangelst dich von einer Finanzierung in die nächste und schaffst es nicht etwas Geld zu sparen.

Das sehe ich ähnlich und da ein Umzug ausgeschlossen ist, ist die einzige weitere Stellschraube sich nach einer Arbeitsstelle umzusehen, die näher am Wohnort liegt. Selbst wenn das Gehalt niedriger ist, man dafür aber das Fahrrad nehmen kann, spart das Zeit, Geld und Nerven und sorgt für mehr Lebensqualität.

Bei meinem alten Arbeitgeber wurden die Dienstwagen immer mit 48 Monate und 40.000 KM p. a. geleast. Die sind dann i. d. R. mit 160.000 KM und mehr wieder zurückgegangen. Das ist bei Vielfahrern nicht ungewöhnlich.

Die Frage ist, was es kosten darf. Bei der Fahrleistung spielt für mich auch die Zuverlässigkeit eine große Rolle. Leasing käme da für mich durchaus auch als Option in Frage.

Zitat:

@206driver schrieb am 20. November 2019 um 15:01:00 Uhr:

Eine Finanzierung dürfte kein Problem darstellen.

Aber Leasing? Da müsste man ja erstmal einen Leasinggeber finden, der den Wagen so lange bzw. für so viele km weg gibt. Leasing basiert ja auch darauf, dass die Fahrzeug als Gebrauchte verkauft werden. Ob die Auswahl an Interessenten nach 5 Jahren und 200tkm so groß ist?

Ähm, was meinst Du, wie Vielfahrer ihre Fahrzeuge üblicherweise finanzieren?

Meinst Du, die werden im Normalfall gekauft und dann wieder verkauft?

Unsere (natürlich allesamt geleasten) Firmenfahrzeuge laufen auch 40- 50.000km im Jahr und das wird vermutlich kein Ausnahmefall sein.

Wobei Du grundsätzlich schon Recht hast.

Das Problem der Leasinggeber werden aber sicherlich nicht die Kilometer sein, sondern die 60 Monate Laufzeit (egal mit wie vielen KM).

Bei 48 wird in der Regel Ende der Angebote sein.

 

Das Ziel eines Leasinggebers besteht nicht primär darin, ein Fahrzeug für besonders niedrige Raten mit besonders wenigen Kilometern und besonders hohem Restwert zurück zu bekommen.

Das Interesse sind möglichst hohe Einnahmen in der Summe aus Leasingraten und Restwert.

Anders gesagt: Die Dinger müssen laufen und nicht parken um Geld zu verdienen.

Die Konditionen sind dann nicht "schlecht" (schließlich fährst Du ja viele Kilometer), sie sind nur "teuer".

Was beim Barkauf oder der Finanzierung natürlich ganz genau so wäre.

Dass man sowas dann nicht für 199€ im Monat erhält dürfte sich von selbst verstehen.

Allerdings: Vergiss KIA, Hyundai, Toyota und Konsorten im Leasing.

Die Konditionen werden dich wohl erschrecken.

BMW, Mercedes, Ford, VW dürften hier wesentlich attraktivere Konditionen liefern.

Ich schließe mich aber meinen Vorrednern an:

Für die Wegekosten des TE sind seine Einnahmen zu gering.

Ganz böse gesagt: Für dieses Gehalt lohnt sich die Entfernung nicht.

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