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Finanzierung als Azubi mit Bürge?! HONDA CBR 650 R

Themenstarteram 25. August 2020 um 20:50

Guten Abend Leute.

Ich weiß das ist die gefühlt meist gestellte Frage hier.

Ich finde nur keine eindeutige Antwort da jeder etwas anderes sagt und anderer Meinung ist :P

Also.

Ich habe A1 Vorbesitz also fahre eine Yamaha YZF R 125 und mache im moment meinen A2 Lappen.

Wenn ich fertig bin würde ich mir gerne die HONDA CBR 650 R kaufen bei Limbächer in Stuttgart. Das wäre ein Neufahrzeug (9000€) kostet das Stück. Ich wurde 18 Jahre alt und wohne noch Zuhause. Zahle keine Miete oder sonst irgend etwas außer meine Garage für 40€.

Mein Einkommen beträgt 650 € (1. Lehrjahr)

Ein Auto habe ich auch nicht.

Limbächer bietet auf der Seite an das Azubis finanzieren dürfen mit Bürge.

Meine Mutter wäre bereit dafür.

Die zuständige Bank dafür ist die Santander Bank (So steht es bei denen auf der Seite von Limbächer)

Ich bin bei der Sparkasse. Kann mir jemand sagen wie das alles abläuft? Ich habe jetzt von vielen gehört mit Bürge sollten die das genehmigen aber manche sagen auch "Nein, keine Chance". Ich weiß nun nicht mehr was ich davon halten soll....

Wird die Bank das genehmigen JA oder NEIN?

Hier die Seite, könnt euch ja mal durchlesen falls es euch interessiert.

bitte um eine Antwort

Liebe Grüße :)

 

***Werbelink entfernt. Puntomaniac, MT Moderation***

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42 Antworten

Wie kommt man da auf 84 Monate?

Die Finanzierung wäre locker in 60 Monate, also 5 Jahre machbar.

Die 150€ wird er schon zahlen können.

Am Ende der Ausbildung wird der Honda sicher mehr Wert sein als die offenen Schulden.

Mit ein paar Sondertilgungen ist die Sache schnell gegessen.

9.000€ finde ich noch im Rahmen.

Anders wäre es, wenn er einen Neuwagen für 30.000€ wollen würde mit einer mickrigen Rate, enorm langer Laufzeit und extrem hoher Schlussrate.

Habe nur das Beispielbild gesehen mit 84 Monaten. Würde es aus Erfahrung nicht machen. Lieber ein paar Jahre warten, fleißig und diszipliniert sein ;)

Wenn man immer vernünftig im Leben ist, dann vergeht einem auch oft der Spaß.

Klar kann er 5 Jahre warten...

Dann ist er aber in jungen Jahren mit 18 nicht das gefahren, worauf er sehr viel Bock drauf hatte.

Man muss natürlich Grenzen ziehen und nicht so Leben, als gäbe es kein morgen.

Ich finde die 9.000€ nach wie vor akzeptabel.

Er zahlt während der Ausbildung den Wertverlust ab und ist somit auf der sicheren Seite.

Klar, es könnte immer mal was schlimmes passieren / dazwischenkommen. Man soll aber nicht gleich den Teufel an die Wand malen.

Mein erstes Auto mit 18 war damals ein BMW 540i...

Sicher nicht die klügste Entscheidung, hat mir aber verdammt viel Spaß gemacht und sehr schöne Erinnerungen hinterlassen.

Ich bin sehr froh darüber, nicht auf die anderen gehört zu haben.

Heute würde mir selbst ein Ferrari nicht ansatzweise so viel Spaß machen, wie der 4,4 V8 damals mit 18.

Soll aber wie immer im Leben jeder für sich selbst entscheiden.

Mit dem Unterschied dass man die Freundin und eventuell auch Nachwuchs, mit dem in 5 Jahren auch zu rechnen sein könnte auch in den V8 Bimmer gepasst hätten, auf die Honda nur unzureichend. Wobei das in anderen Teilen der Welt auch gut klappt ;-)

An den TE: überleg einfach Mal ob du dein Erwerbsleben mit Schulden auf 5 Jahren beginnen möchtest. Die erste Wohnung muss auch eingerichtet werden, die Freundin will auch mal was unternehmen usw. Klar sind 150€ im Monat nicht die Welt, aber es läppert sich einfach. Noch ein Handyvertrag mit hochklassigen Smartphone hier, noch ein Fernseher da usw...

In erster Linie muss der Bürge wissen was er oder sie da macht. Ich würde nur bürgen, wenn ich das Geld wirklich übrig habe. Ansonsten kann es nur Ärger geben.

Zitat:

@Fett_Esser_Boy schrieb am 27. August 2020 um 15:13:39 Uhr:

Mit dem Unterschied dass man die Freundin und eventuell auch Nachwuchs, mit dem in 5 Jahren auch zu rechnen sein könnte auch in den V8 Bimmer gepasst hätten, auf die Honda nur unzureichend. Wobei das in anderen Teilen der Welt auch gut klappt ;-)

An den TE: überleg einfach Mal ob du dein Erwerbsleben mit Schulden auf 5 Jahren beginnen möchtest. Die erste Wohnung muss auch eingerichtet werden, die Freundin will auch mal was unternehmen usw. Klar sind 150€ im Monat nicht die Welt, aber es läppert sich einfach. Noch ein Handyvertrag mit hochklassigen Smartphone hier, noch ein Fernseher da usw...

Eine mögliche Freundin wird ja wohl nicht in einer Höhle aufgewachsen sein.

Sie wird nicht ausschliesslich kosten produzieren, sondern den gemeinsamen Unterhalt mitunterstützen.

Und im 21. Jahrhundert in Deutschland werden wohl die allerwenigsten mit 18 Jahren schon ein Kind für die nächsten 5 Jahre planen.

Selbst wenn es so ist:

Er wird nach 2-3 Jahren in der Lage sein, den Honda zu verkaufen und damit die Schulden tilgen.

Zitat:

@TaifunMch schrieb am 27. August 2020 um 15:20:28 Uhr:

In erster Linie muss der Bürge wissen was er oder sie da macht. Ich würde nur bürgen, wenn ich das Geld wirklich übrig habe. Ansonsten kann es nur Ärger geben.

Wer das Geld nicht übrig hat, wird erst garnicht als Bürge akzeptiert.

Wir reden hier über eine Rate von ca 150€...

Über haben ist bei einer Finanzierung nicht notwendig. Man sollte es bezahlen können, wie bei jeder Finanzierung. Wenn ich bei einer Finanzierung das Geld übrig habe, dann kann ich das Geld auch einfach hinlegen. Großer Unterschied.

Zitat:

Wir reden hier über eine Rate von ca 150€...

Hmm, erstmal reden wir hier über einen Kreditbetrag von 9.000 EUR bei einem monatlichen Einkommen von derzeit 650 EUR bzw. 7.800 EUR pro Jahr. Das das passt so imho nicht. Dein Argument der Rate von "nur" 150 EUR ohne einen Blick auf die Laufzeit (bei Volltilgung hier mehr als 5 Jahre) oder Restschuld ist da eher nichtssagend. So kann man sich jede Finanzierung schön reden.

Dann sind da noch offene Fragen: Wie viel gibts im zweiten Lehrjahr und wieviel im dritten? Ist die Übernahme nach dem ersten Lehrjahr gesichert?

Die Bürgschaft sehe ich hier eher so: Wenn die Mutter 9k über hat, dann würde ich das über einen Privatkredit an den Sohn regeln. Falls sie das nicht hat, dann ist eine Bürgschaft imho auch nicht empfehlenswert.

Man sollte sich auch bewusst sein, hier gehts um ein nagelneues Motorrad. Sagen wir mal wir sprächen von einem gebrauchten Motorrad für die hälfte, also 4.500 EUR (da bekommt man schon sehr gute Motorräder) und bestenfalls noch 1.500 EUR Anzahlung. Macht dann 3.000 EUR Kreditbetrag. Das wäre meiner Meinung nach ein solider, überschaubarer Anfang in die Welt der Verschuldung. Mit 150 EUR Rate zahlt man dann aber immer noch mehr als 18 Monate.

Bei einer Finanzierung über 5 Jahre hat er nach einem Jahr ca 20% der Schulden abbezahlt.

Falls es dazu kommen sollte, dass er danach aus irgend einem Grund nicht mehr zahlen kann oder will, dann verkauft er einfach das Motorrad für ca 7.000€ und begleicht die Schulden nahezu komplett.

Den Brief wollen die Banken eh nicht mehr haben und die wollen darüber auch gar nichts wissen.

Beantragt wird ein Kredit zur freien Verfügung und fertig.

Und wenn er am Ende noch 200€ offen hat, dann ist das halt so und eine Erfahrung für die Zukunft.

Davon wird keinem die Zukunft ruinieren.

Ein Markenmotorrad in dieser Klasse ist ziemlich wertstabil.

Selbst bei nur 150€ rate wird man den Wertverlust locker ausgleichen können.

Extremfälle wie 1 Monat Haltedauer oder Unfall direkt am nächsten Tag mal ausgenommen.

Wenn man immer nach „hätte, wäre, könnte“ lebt, kann man nicht einmal die Wohnung verlassen.

Naja, zum Leben gehört vorerst erstmal eine Wohnung zu haben. Mir waren nach meinen ersten sinnfreien Kfz-Gedanken oder Spaßgedanken immer erst die Basis wichtig. Hat sich auch ausbezahlt. Muss aber letztendlich jeder selber wissen ;)

Wenn der TE nach einer neuen Dacia Sorento für 9.000€ gefragt hätte, damit er zur Ausbildung fahren kann, wären die Aussagen erfahrungsgemäß nicht derart negativ.

Er ist aber kein Autofahrer, er will mit Motorrad zur Arbeit fahren. Das ist sogar besser für die Tasche, weil es günstiger im Unterhalt ist.

1) Ist ein Motorrad nichts für den täglich Weg zum Ausbildungsplatz (Regen, Winter etc.), sondern eher reines Vergnügen

2) Der Dacia wäre dann Mittel zum Geld verdienen

3) Es gibt auch günstigere Auto als für 9000€. Nicht neu, erfüllen aber meist auf jeden Fall 3 Jahre ihren Zweck. 9000€ ist eine Stange Geld für das 1. Lehrjahr/Ausbildung - eigentlich auch darüber hinaus...

 

Ich bin hier kein Moralapostel o. ä. Erfahrungsgemäß würde ich es nicht machen und diese Erfahrung gepaart mit heutigem Wissen wollte ich teilen. Das hat für mich mehrere Gründe und würde z. B. auch für meinen Sohn für so etwas nicht bürgen. Spielt keine Rolle, ob ich die Maschine direkt mitnehmen könnte oder nicht ;)

Akzeptiert. Jeder hat eben seine Meinung.

Es gibt aber durchaus viele Biker, die über das gesamte Jahr Motorrad fahren. Je nach Region gibt es dann ganz wenige Tage, wo es schneit, glatt ist und man für diesen Tag dann den Bus nimmt o.ä.

Damals als minderjähriger fuhr ich meine 125er auch durchgehend. Einzig Glatteis hat mich vom Fahren abgehalten und das waren maximal(!) 10 Tage in den 2 Jahren.

Mal was anderes:

TE:

Warum brauchst du 9.000€ für die CB 650?

Eben geschaut, die gehen ab 7.600€ los und die Händler bieten den massenweise für 7.790€ an. Natürlich nagelneu.

Für die 9.000€ kriegt man „fast“ schon die CB 1000 mit 145 PS, den du aber mit der A2 nicht fahren dürftest. Auch eine Drosselung wäre da nicht erlaubt, da Serienmäßig über 70 KW.

OT: Wegen dir habe ich mich in die CB 1000 verguckt! :D

Zitat:

Warum brauchst du 9.000€ für die CB 650?

Es geht um die CBR 650R, immer dieser Buchstabensalat bei den Japanern... :-)

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