Finanziertes Auto kaufen, wie?
Hallo
wollte ein Auto kaufen, dieses ist aber noch finanziert, und der Verkäufer weiss selber noch nicht genau wie es ablaufen kann.
Ich würden Wagen heute ansehen und würde ihn natürlich gleich gerne mitnehmen, 1. weil es eine lange Strecke ist und 2. zwecks der Ungeduld.
Der Verkäufer meinte ich könnte das Auto gleich mitnehmen, natürlich aber ohne Brief.
Nun weiss ich nicht genau wie man es am besten abwickelt um es sicher und schnell zu lösen.
Wenn ich das Auto mitnehme, eine Anzahlung leiste und alles im Kaufvertrag festgehalten wird wie es ablaufen soll, ist dass denn dann ausreichend, oder sollte man es lieber anderweitig machen?
Habe viele Threads gelesen aber zu 99% ließt man dann leider auch nur Vermutungen.
MfG
31 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Nissan-Mann
Dein Vorgehensweise ist aber auch nicht gleichzusetzen mit: Geld gegen Auto beim Verkäufer --> er verspricht es beim Bank ein zu zahlen und der Brief dann nach zu reichen.Zitat:
Original geschrieben von Habuda
Oder es läuft wie bei mir ohne Probleme.
Tut er nämlich etwas anderes mit dem Geld, dann gibts ärger für den Käufer.
Kann 100x gut gehen, aber der unglückliche 101er ist seine Kohle los.
Klar kann sowas auch mal schief gehen, da ist eben Menschenkenntnis und Glück von Nöten. Oder man macht es anders und fährt 2 mal hin.
Das 1. Mal zur Besichtigung und wenn alles passt macht man einen Kaufvertrag.
Das 2. Mal dann mit dem Geld, sobald der Verkäufer den Wagen ausgelöst hat. Wie er das macht kann mir als Käufer ja egal sein.
Man muss es ganz einfach immer abwägen, aber pauschalisieren kann man eben nichts....
Zitat:
Original geschrieben von Habuda
Klar kann sowas auch mal schief gehen, da ist eben Menschenkenntnis und Glück von Nöten. Oder man macht es anders und fährt 2 mal hin.
Bei fünfstellige Geldbeträge verlasse ich mich lieber nicht auf "Glück".
Das ist dumm.
Vielleicht bist du noch zu jung und hast keine Fälle beobachten dürfen/müssen wo es "auch mal schief gegangen" ist. Ich schon und deswegen warne ich hier, wie viele anderen auch.
Zitat:
Original geschrieben von Habuda
Das 2. Mal dann mit dem Geld, sobald der Verkäufer den Wagen ausgelöst hat. Wie er das macht kann mir als Käufer ja egal sein.
Oft platzt dann der Kauf, weil manche Verkäufer nicht mehr Kohle zur Hand haben als für die nächsten Kippen und Einkauf. Das ist genau die Risikogruppe. Verkäufer mit faule Kredite, wo dann das Geld verschwindet und du nach deren Privatinsolvenz nichts mehr holen kannst. Und die Karre holt der Bank dann ab bei dir.
Und bei Menschenkenntnis kann man sich arg täuschen. Frag z.B. mal Vermieter mit Mietnomaden. Kann auch mal passieren. Wenns gerade deine Bude ist kostet der Spass meist über 20t€.
Habuda, bitte weniger naiv.😉
Ich hatte einen Anwalt dabei 😉
Und auf dessen Meinung/Einschätzung kann ich mich verlassen und ich wurde ja auch nicht ent- oder getäuscht. Lief alles Problemlos ab.
Ich würde es auch nicht ohne Weiteres wieder machen, aber wenn die Umstände passen, wieso nicht?
Ging damals übrigens um knapp 10t €, also auch nicht gerade wenig.
Zitat:
Original geschrieben von Nissan-Mann
Deine Vorgehensweise ist aber auch nicht gleichzusetzen mit: Geld gegen Auto beim Verkäufer --> er verspricht es beim Bank ein zu zahlen und der Brief dann nach zu reichen.Zitat:
Original geschrieben von Habuda
Oder es läuft wie bei mir ohne Probleme.
Tut er nämlich etwas anderes mit dem Geld, dann gibts ärger für den Käufer.
Kann 100x gut gehen, aber der unglückliche 101er ist seine Kohle los.
Ich wiederhole mich nochmal.
Deine Vorgehensweise ist komplett anders als dass was solche Verkäufer oft vorschlagen.
Wie du es gemacht hast ist es ok. Hatte darauf auch keine Kritik.
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von Nissan-Mann
Ich wiederhole mich nochmal.Zitat:
Original geschrieben von Nissan-Mann
Deine Vorgehensweise ist aber auch nicht gleichzusetzen mit: Geld gegen Auto beim Verkäufer --> er verspricht es beim Bank ein zu zahlen und der Brief dann nach zu reichen.
Tut er nämlich etwas anderes mit dem Geld, dann gibts ärger für den Käufer.
Kann 100x gut gehen, aber der unglückliche 101er ist seine Kohle los.
Deine Vorgehensweise ist komplett anders als dass was solche Verkäufer oft vorschlagen.
Wie du es gemacht hast ist es ok. Hatte darauf auch keine Kritik.
Dann sind wir uns ja einig 😉
Hallo zusammen,
Ich weiß der Thread ist schon alt, aber vielleicht kann mir hier jemand Tipps geben.
wir haben uns endlich dazu entschlossen, ein neues Auto zu kaufen und haben auch einen Wagen gefunden, der uns sehr gut gefällt. Preis-Leistung stimmt.
So nun aber jetzt zur Problematik:
Der Käufer finanziert das Auto noch über die BMW-Bank, demzufolge besitzt er noch keinen fahrzeugbrief. Er hat uns den Ablösevertrag mit der Restsumme gezeigt.
Am Anfang wollten wir es so handhaben, das die bmw Bank den fahrzeugbrief an einen bmw Händler schickt und wir beide uns treffen beim Händler, sprich Auto und Brief gegen Geld.
Jedoch hatte der Verkäufer ein Problem damit, aufgrund von Falschgeld und herumtragen von einer größeren Summe Bargeld.
Kann ich zum Teil nachvollziehen.
Jetzt hat er uns vorgeschlagen, einen Kaufvertrag zu erstellen, dann gehen wir gemeinsam mit ihm zu seiner Hausbank überweisen gemeinsam das Geld an die BMW Bank und können am selben Tag das Auto mitnehmen und die Unterlagen. Er stellt uns zudem noch eine Vollmacht aus, schickt Vollmacht und kaufvertrag an die BMW Bank, nach Eingang des Geldes schickt die Bank uns direkt den Brief zu.
Natürlich würden wir erst warten bis die BMW Bank uns bestätigt, dass sie die Vollmacht erhalten haben.
Wie würdet ihr es handhaben?
Ist euch die Sache zu heiss?
Liebe Grüße 🙂
Rufe Du doch mal bei der BMW Bank an und Frage nach, welche Vorgehensweise diese vorschlagen damit es für Dich sicher ist. Informationen aus erster Hand sind immer besser.
Am besten vielleicht nach einem anderen Auto suchen.
Es gibt einfach zu viele auf dem Markt als dass es nötig wäre, solche finanziellen Dreiecksgeschäfte einzugehen.
In deinem Fall deckt dein zu zahlender Kaufpreis nicht einmal die Restschuld des VK bei der BMW-Bank. Hat er dieses Geld denn überhaupt?
Was machst Du, wenn er es nicht hat, und BMW den Brief vertragsgemäß behält, bis seine Schulden beglichen sind?
Lass den VK das Auto doch selbst erst mal kaufen bevor er es weiterverkauft, danach kannst Du weiter sehen.
Da der Verkäufer "Fahrzeug und Papiere gegen Bargeld beim Händler" ablehnt, sollten eigentlich bereits alle Alarmglocken laut schrillen.
Also, der Verkäufer und ich gehen zusammen zu seiner Hausbank und überweisen am Schalter bei jemandem der dort arbeitet zusammen die restsumme. Der Käufer den Kaufpreis, der Verkäufer die noch übrig bleibende Summe. Wir sind sozusagen dabei wenn er das Geld überweist und haben dann einen Beleg von der Bank. Zudem haben wir ein Formular mit der Vollmacht von der bmw bank , dass die Bank den fahrzeugbrief nach Überweisung des Geldes an uns zu schickt.
Ich habe bereits mit der Bank telefoniert und einem Händler, solche Bargeschäfte wickeln sie nur ungern ab.
Einfachste Lösung:
Verkäufer holt sich ein 2. Kredit in Höhe der restlichen Kreditsumme bei einem Kreditgeber mit kostenfreier Sondertilgung bzw. Auflösung des Kreditvertrags und begleicht sein Kredit bei der BMW-Bank z.B. ING-DiBa.
Der Verkäufer bekommt recht zügig die Summe überwiesen (bei mir hat es 1 Woche gedauert), in der Zeit sagt er der BMW Bank Bescheid, dass er den Vertrag aufkündigen möchte und bekommt ein Schreiben mit Höhe der restlichen Kreditsumme + Strafsumme (glaube 75€). Nach Bezahlung erhält er in 1-2 Wochen die Fahrzeugpapiere und du kannst das Fahrzeug direkt bei ihm kaufen.
Viel einfacher als dieses Bank, Händler, Bargeld hin-und-her, dauert aber mind. 3-4 Wochen. Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich dir hierzu raten.
bluedo
Vielen Dank für deinen Tipp, jedoch kann ich nicht garantieren, dass der Verkäufer es so macht, da ich nicht weiß ob er das Geld so hat bzw einen Kredit aufnimmt.
Ich möchte mich auch in seine Lage versetzen, dass das möglicherweise umständlich wird für ihn kann ich mir auch vorstellen.
Ich habe mit der Frau von der bmw Bank telefoniert, die mir sein Vorgehen auch bestätigt hat.
Gerne würde ich es so handhaben, sodass beide Parteien glücklich und zufrieden werden:
1. Ablösevertrag wird uns als kopie mitgegeben.
2. Kaufvertrag wird geschlossen.
3. Vollmacht, dass der Brief danach an uns zugesendet wird, wird ausgefüllt und per Einschreiben an die bmw Bank versendet, sobald diese dieses bestätigt, gehen wir zusammen auf die Bank und überweisen gemeinsam die noch offene Summe.
4. Fahrzeug wird sofort mit allen Unterlagen mitgenommen.
Denke das ist für beide das beste und einfachste.
Da es immer üblicher wird, ein Auto zu finanzieren und das dann vor Rückzahlung der letzten Rate zu verkaufen, wäre es sinnvoll, wenn es mal einen für alle Beteiligten sauberen und sicheren Weg gäbe. Ist ja doch immer ein ganz schöner Hickhack.
Ich fände es gut, wenn man da ganz simpel gemeinsam zur Hausbank gehen könnte und die das dann mit der finanzierenden Bank klärt und alle notwendigen Formulare bereit hielte. Oder meinetwegen die nächstgelegene TÜV-Station oder eine ADAC-Filiale.
Zitat:
@Goify schrieb am 6. April 2018 um 10:03:37 Uhr:
Da es immer üblicher wird, ein Auto zu finanzieren und das dann vor Rückzahlung der letzten Rate zu verkaufen, wäre es sinnvoll, wenn es mal einen für alle Beteiligten sauberen und sicheren Weg gäbe. Ist ja doch immer ein ganz schöner Hickhack.
Den gibt es doch auch, und dass schon seit Gegenstände verkauft werden:
Ware gegen Geld und Papiere.
Bei einem finanzierten Fahrzeug:
Auto ablösen, dann verkaufen und Zug um Zug übereignen.
Dass dies mit der mittlerweile immer häufiger anzutreffenden Marotte, bei der Autos verkauft werden sollen die einem noch gar nicht gehören kaum funktioniert, liegt auf der Hand.
Liegt aber daran, dass vermehrt Fahrzeuge verkauft werden, zu denen den Verkäufern ganz einfach das Geld fehlt.
Zitat:
@Bluedo schrieb am 6. April 2018 um 09:46:57 Uhr:
Einfachste Lösung:...
Echt jetzt? 🙄
Ich habe gerade nochmal geprüft, ob der Post vom 01. April ist.