Fiat 500e Wearable Schlüssel laden

Fiat 500 FA1

Hallo zusammen,

nach noch nicht einmal 6 Monaten ist die Batterie des Wearable Schlüssels (500e Steinoptik) verbraucht. Ein Batteriewechsel ist nicht möglich (zumindest sieht alles vergossen aus).

Hat der Schlüssel evtl. einen Akku? Wenn ja, kann der im Auto induktiv geladen werden?

Sollte es nicht gehen, hoffe ich, dass der Fahrakku etwas länger hält... :-(

Danke und VG Peter

86 Antworten

@Hulper, falscher link 2 Beiträge drunter

Unser Stone tut es jetzt wieder. Ich hatte zwar auf der unteren Kontaktfläche alles Harz entfernt, aber ringsherum standen offenbar noch Reste, die einen Kontakt der Knopfzelle mit der Kontaktfläche verhindert haben. Ich habe jetzt einfach etwas Kupferlitze untergelegt und das Ding tut es wieder. 😎

Da das Ding komplett vergossen ist habe ich es mechanisch mit einem Bandschleifer "geöffnet". An die Batteriekontakte hab ich dann einen kleinen Batteriehalter für die CR 2032 angelötet und alles in ein neues kleines Gehäuse gepackt. Funktioniert einwandfrei. Der nächste Wechsel geht dann in 1min. Habe dazu auch die Tage auch ein kurzes youtube Video hochgeladen.
https://youtu.be/6Vp_zQO8xdI?si=TEQA_tSti8-McF-1

@KlausKoblach
deine Lösung erscheint mir sehr einfach umzusetzen. Bandschleifer habe ich.

Nun wäre es natürlich sehr nett, wenn du noch einen Link für den Batteriehalter und das Gehäuse einstellen würdest.

Danke im Voraus!

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Die Batterie kann ja in den Original halter reingeschoben werden, wenn die alte rausgeht geht auch die neue rein.
Haben schon viele so gemacht.

das ist richtig, aber es haben auch schon einige von Kantaktproblemen und Totalverlust (abgebrochene Beinchen) oder durch die Backofenhitze entstandene Schäden geschrieben, warum ich das bisher noch nicht gemacht habe.

Die Version von @KlausKoblach erscheint mir da völlig unproblematisch und damit risikofrei

Mir ist das z.B. passiert. Nachdem ich die Batterie endlich raus hatte, hat das Teil auch mit einer neuen Batterie nicht mehr funktioniert. Vermutlich hat die Platine bei den Arbeiten zur Gießharzentfernung einen Schaden erlitten. Kritsch ist es, wenn die Blechlasche (Minuspol) der Batteriehalterung aus der Platine bricht - was leicht passieren kann.
Allerdings funktioniert das Teil im Auto an der Kontaktstelle in der Mittelablage immer noch - auch als Torso ohne Batterie. Der enthaltene RFID-Chip benötigt die Batterie nicht. Wenn ich mit dem mechanischen Notschlüssel ins Auto gekommen bin, kann ich starten und fahren.

Ich habe es heute auch nach der Methode von @KlausKoblach gemacht.

Dank seiner Inspiration habe ich das ganze Gehäuse mit dem Bandschleifer geöffnet und auch das externe Batteriefach angelötet. Zuerst ging der Schlüssel nach wie vor nicht. Nachdem ich aber alle 3 Punkte der "Plusplatte" wieder mit der Batterie verbunden hatte ging der Schlüssel. Man sieht auf seinem Video auch eine Kabelbrücke, aber nicht wo die hingeht. Ich vermute mal, diese geht auch an den vorderen Pluspunkt. Top und Danke!

Mein 500er zeigt aber nach wie vor schwache Batterie an. Verbaut habe ich eine Varta mit gemessener Spannung von 3,23V. Weiß jemand welchen Wert man anlegen muss, um die Batteriemeldung weg zu bekommen?

Ergänzend zum Video von @KlausKoblach möchte ich meine Bilder dazu zeigen.
Um an die Batterie zu kommen, habe ich dann nach dem Entfernen vom Gehäuse mit dem Dremel die Batterie freigelegt.
Das letzte Bild mit den roten Linien zeigt die Schnittpunkte wo ich den "Pluspol" aufgeschnitten habe, um die Batterie raushebeln zu können.
Wichtig ist, dass zu Schluss alle 3 Punkte vom Pluspol wieder mit dem Pluspol der Batterie versorgt werden.

20250215-150250-gross
20250215-150257-gross
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+6

Die Bandschleifer-Methode finde ich ehrlich gesagt sehr brachial. Das Öffnen des Gehäuses und das Entfernen der Vergussmasse im Ofen funktioniert ja, ist schonender und erlaubt es, dass originale Gehäuse weiter zu verwenden. Die bisherigen Ausfälle sind meiner Einschätzung nach auf Kontaktprobleme im Batteriehalter zurückzuführen. Die hatte ich ja auch zunächst, konnte das aber durch Unterlegen von etwas Kupferlitze beseitigen.

Gruß
Tom

Das ist auch meine Meinung. Das Öffnen des Gehäuses mit Erwärmen ist recht unproblematisch. Man sollte lediglich von den Halteklammern/Clips wissen, die die Gehäuseteile zusammenhalten. Diese sind an den Längsseiten ca. 2/3 der Gehäuselänge von der "offenen" Seite (Spalt), wo man die Batterie sieht, entfernt. Am Einfachsten schneidet man die durch Entlangritzen mit einem Papiermesser/Skalpell auseinander.
Viel aufwendiger ist dann das Rauspopeln der Batterie ohne Beschädigung der Halteklammer. Und dieser Job bleibt unverändert bei der Bandschleifer-Methode. Wenn einem das nicht gelingen mag oder zu diffizil erscheint, kann man immer noch den Weg mit der externen Batterie in einem neuen Gehäuse gehen. Dabei wird aber auch die Batterie mehr oder weniger gewaltsam rausgehebelt, wodurch der Lötkontakt vom Batteriehalter beschädigt werden kann.

Patrick

Zitat:

@tom667de schrieb am 16. Februar 2025 um 10:50:01 Uhr:


Die Bandschleifer-Methode finde ich ehrlich gesagt sehr brachial. Das Öffnen des Gehäuses und das Entfernen der Vergussmasse im Ofen funktioniert ja, ist schonender ...
Gruß
Tom

alles gut. Kann ja jeder so machen wie er möchte.

Für mich ist die Lösung im Backofen die brutale Methode.
Die Bauteile sind je nach Spezifikation bis 85° (industrieller Temperaturbereich) oder 125° (Automobiler Temperaturbereich für Motornahe Steuergeräte) ausgelegt.
Was Fiat hier verbaut hat ist mir nicht bekannt. Ich würde niemals die Schlüssel in den Backofen legen, auch wenn die Schlüssel es höchstwahrscheinlich unbeschadet überstehen.

Ja, mit der Bandschleifermethode wird das Gehäuse zerstört, die Elektronik bleibt aber unbeschädigt

Beim Löten werden die Bauteile kurzzeitig auch höheren Temperaturen ausgesetzt. Das ist kein Problem. Außerhalb der spezifizierten Temperaturbereihe gehen Bauteile nicht sofort kaputt, der Hersteller garantiert nur die Funktion außerhalb der Spec nicht.

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