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Fiat 500 leasen oder finanzieren?

Fiat
Themenstarteram 3. Mai 2011 um 13:27

Hallo zusammen,

meine Freundin überlegt sich einen Fiat 500 zuzulegen....sie weiß nur noch nicht ob Finanzierung oder Leasing!

Vorgabe ist so ca. +/- 15.000 € Neupreis bei 10.000km p.a. Fahrleistung und 36-48 Monate Haltedauer. Anzahlung ca. 10-15% des NP

Weiß jemand wie hoch die Leasingrate da in etwa ausfällt, mit welchem Restwert zu rechnen ist oder wie hoch der eff.Zins denn so ist?

Wie sähe es da im Vergleich mit einer Finanzierung aus und was in da vorzuziehen? Gibts Angebote von FIAT auf die man Warten sollte?

Wenn ein Verkäufer da ist, darf er nat. gerne ein Angebot unterbreiten ;-)

THX schon mal!

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16 Antworten

die Frage ist ob man den Wagen behalten will oder nicht und man bei dem Händler sich um Ersatz kümmert.

 

Bei Leasing gibt es immer das Risiko Sonderzahlungen bei der Rückgabe leisten zu müssen, für Macken und Beulen ect.

 

Das Problem hast du bei der Finazierung nicht, soweit du eine vollständige Finanzierung machst und nicht so eine Ballonfinanzierung.

 

Dazu musst mal sich das mal durchrechnen. Vielleicht ist es günstiger einen Wagen zu finanzieren und ihn dann zum Ende selber zu verkaufen. Da ja der Händler am Neuwagen und aum Gebrauchtwagen verdienen will....was ja legitim ist.

 

italo

Hier kannst Du Dir z.B. die Leasingrate ausrechnen.....

Wie Italo001 schon gepostet ab ist die Frage "Leasing oder Finanzierung" v.a. von den Plänen Deiner Freundin abhängig. Am flexibelsten bist Du immer mit einer Dreiwegefinanzierung (ist allerdings idR auch ein bisschen teurer): hier hast Du relativ niedrige Raten und kannst zum Ende der Laufzeit entscheiden, ob Du das Auto:

1. zurück gibst

2. zum Restwert rauskaufst oder

3 den Restwert wieder finanzierst

Sowohl bei Leasing, als auch bei der Dreiwegefinanzierung würde ich bei Vertragsabschluss immer eine entsprechende Rechtsschutzversicherung miteinkaufen ;)!

Zitat:

Original geschrieben von Italo001

die Frage ist ob man den Wagen behalten will oder nicht und man bei dem Händler sich um Ersatz kümmert.

Bei Leasing gibt es immer das Risiko Sonderzahlungen bei der Rückgabe leisten zu müssen, für Macken und Beulen ect.

Das Problem hast du bei der Finazierung nicht, soweit du eine vollständige Finanzierung machst und nicht so eine Ballonfinanzierung.

Dazu musst mal sich das mal durchrechnen. Vielleicht ist es günstiger einen Wagen zu finanzieren und ihn dann zum Ende selber zu verkaufen. Da ja der Händler am Neuwagen und aum Gebrauchtwagen verdienen will....was ja legitim ist.

italo

Heutztage lohnt sich nur Leasing, wenn am Ende wechseln will, selbst Verkaufen will deutet mehr Verlust und fordert lange Wartezeit bis gutbezahlte Käufer findet. Leasing am Ende, abgeben und fertig, Restzahlung wenn mehr KM, Macken und Beulen gibt.

Finanzieren, es gibt Ballonrate oder 2Jahre leasen, ist Wagen top kann dann finanzieren.

Kurz gesagt. Leasing für Unternehmen ja..

Privat nein.

Wenn dann Finanzieren.. Gründe stehen bei meinen Vorrednern eigentlich alles schon da..

Servus!

Weder noch. Ich würde bar bezahlen. Lieber ´ne alte Karre die mir gehört als Schulden wegen ´nem Auto.

Man kann arbeitslos werden, die Raten laufen weiter.

Oder man fährt die Karre, muss ja nicht mal selbstverschuldet sein, zu Schrott, zahlst auch weiter die Raten.

Ist ´nem Freund von mir passiert.

Er war auf ein Auto angewiesen, hatte keine Knete. Also noch mehr Schulden gemacht - für ein zweites Auto.

Er sagte später mal zu mir: "Das würde ich nie wieder so machen".

Ist jetzt natürlich ein extrem Beispiel.

 

Leasing hat ein anderer Freund [privat, nicht gewerblich] von mir gemacht, der hat das Auto unterm Strich zweimal bezahlt da der Restwert viel zu hoch angesetzt war.

Der hat allerdings nix draus gelernt und würde es wieder so machen...

 

Ich halte es wie meine Oma immer sagte: "Man muss erst was leisten um sich was leisten zu können!"

 

Soweit meine PERSÖNLICHE Meinung dazu

 

Greetz

Der Gaswart

P.S.: Wenn schon unbedingt ein Auto auf Pump her muss, dann finanzieren.

Zitat:

Original geschrieben von Gaswart

Servus!

Weder noch. Ich würde bar bezahlen. Lieber ´ne alte Karre die mir gehört als Schulden wegen ´nem Auto.

Man kann arbeitslos werden, die Raten laufen weiter.

Oder man fährt die Karre, muss ja nicht mal selbstverschuldet sein, zu Schrott, zahlst auch weiter die Raten.

Ist ´nem Freund von mir passiert.

Er war auf ein Auto angewiesen, hatte keine Knete. Also noch mehr Schulden gemacht - für ein zweites Auto.

Er sagte später mal zu mir: "Das würde ich nie wieder so machen".

Ist jetzt natürlich ein extrem Beispiel.

 

Leasing hat ein anderer Freund [privat, nicht gewerblich] von mir gemacht, der hat das Auto unterm Strich zweimal bezahlt da der Restwert viel zu hoch angesetzt war.

Der hat allerdings nix draus gelernt und würde es wieder so machen...

 

Ich halte es wie meine Oma immer sagte: "Man muss erst was leisten um sich was leisten zu können!"

 

Soweit meine PERSÖNLICHE Meinung dazu

 

Greetz

Der Gaswart

P.S.: Wenn schon unbedingt ein Auto auf Pump her muss, dann finanzieren.

Na ja, das kann auch anders rum laufen...

Meine Schwiegermutter hat sich ein Auto finanziert, wurde nach zwei Jahren arbeitslos und die Restschuldversicherung hat für ein ganzes Jahr die Raten übernommen. Quasi Zahlung des Autos durch die Versicherung...

Und sorry, wenn Dein Freund sich entgegen der normalerweise in jedem Leasing- bzw. Finanzierungsvertrag stehenden Klausel _nicht_ Vollkakso versichert, isser irgendwie selber schuld. :)

Das ist doch ein ganz banales Rechenexempel:

Kaufpreis + Zinsen + RSV + Vollkasko

gg

Kaufpreis (bar) + Haftpflicht (wobei ich mir bei einem neuen Auto immer eine Vollkasko machen würde, auch wenn ich ihn bar bezahle)

Wenn Du einen guten Zinssatz bekommst (unterhalb der Inflation), dann sparst Du so gesehen noch Geld.

Heutzutage lohnt eine Finanzierung (oder manchmal sogar ein Leasing) in der Regel immer, da die Kredite subventioniert werden. Solange Du normal versichert bist, steht solchen Sachen auch wenig entgegen. Man darf es sich nur nicht zu schön rechnen. Denn kein Auto ist nach drei Jahren Finanzierung mit Abschlussrate noch 75% des Kaufpreises wert. Aber bei einem seriösen Anbieter finde ich das überhaupt nicht tragisch. :)

Zitat:

Original geschrieben von Paddy74

Heutzutage lohnt eine Finanzierung (oder manchmal sogar ein Leasing) in der Regel immer, da die Kredite subventioniert werden

Dabei hast du etwas übersehen: Die häufige Inanspruchnahme von Krediten für Alles und Jedes führt dazu, dass dein Kredit-Ranking-Score durch die Decke schießt, so dass du gepfefferte Konditionen erhältst, wenn du wirklich mal einen benötigst (z. B. Hauskauf). ;)

nun selbst für diese Rankings würde ich net viel geben...

 

Nach so einem Ränking stand ich vor ein paar Jahren besser da als Siemens...wie der heutige Stand ist weiß ich nicht...das wurde mir mal von der Financel Service Abteilung gesagt als ich dort für einen Kunden einen Leasingvertrag abschließen wollte.

 

italo

Zitat:

Original geschrieben von Italo001

nun selbst für diese Rankings würde ich net viel geben...

Früher möglicherweise. Seit Basel II hat sich das gravierend geändert:

Zitat:

Die letztendlichen Kreditzinsen sind bonitätsabhängig ...

Viele Banken werben heute mit sehr niedrigen Kreditzins, sowohl für Ratenkredite als auch für die Baufinanzierung. Meist sind diese Konditionen jedoch Lockangebote, denn mit welchem Kreditzinssatz für den Kunden gerechnet wird, hängt entscheidend davon ab, welche Bonität errechnet wird. [...] Kunden mit vielen kleinen Ratenkrediten erhalten eine schlechtere Bonität, denn hier ist erkennbar, das kein Sparguthaben aufgebaut werden konnte. [...]

Weist ein Kunde hingegen eine schlechtere Bonität auf, weil etwa das Gehalt niedrig ist oder schon einige Kredite bestehen, ist die Kreditvergabe für die Bank mit höherem Risiko belastet. Daher wird ein Zinsaufschlag erfolgen. Bei Ratenkrediten liegt der Unterschied der Zinssätze bei 6% p.a. Bei Baufinanzierungen ist dieser Unterschied nicht so hoch, er beträgt im Durchschnitt ein Prozent. [...]

Noch nicht alle Banken haben dieses Scoring-System eingesetzt. Vor allem Direktbanken verzichten zum Teil noch darauf. Die Richtlinien nach Basel II jedoch, wonach die Banken die Kredite nur noch im Rahmen des Scoring vergeben dürfen, wird im Januar 2008 in Kraft treten. Ab diesem Zeitpunkt werden alle Banken die Kreditzinsen nur noch bonitätsabhängig vergeben.

Die 1% Zinsunterschied bei einer Baufinanzierung erreichen schnell den Gegenwert mehrerer Fahrzeuge. Deswegen sollte man sich immer überlegen, ob man eine Finanzierung oder Leasing wirklich braucht, bevor einem das später auf die Füße fällt.

Übrigens zählt das Argument nicht, dass die Fahrzeugfinanzierungen subventioniert sind, so dass man die unbedingt mitnehmen müsse. Natürlich sind die subventioniert: Die Differenz zwischen Marktzins und Angebotszins geht in der Regel zu Lasten der Händlermarge. Dem Händler ist es aber egal, ob er das Geld dem Hersteller/Importeur gibt oder dem Kunden als Barzahlungsrabatt.

Zitat:

Original geschrieben von mfr

Dem Händler ist es aber egal, ob er das Geld dem Hersteller/Importeur gibt oder dem Kunden als Barzahlungsrabatt.

.....mittlerweile bekommt man den Barzahlerrabatt idR auch bei Finanzierung über den Händler, da der Händler erstens an der Finanzierung verdient und zweitens das Geld ja auch sofort bekommt (es ist ja egal, ob ich ihm das Geld aufs Konto überweise oder die (Hersteller-)Bank)! Die Subvention erfolgt ja normalerweise über den Hersteller/die Herstellerbank und nicht über den Händler!

Ich persönlich lehne Kredite für Konsumgüter prinzipiell ab, da das "Sparen im Nachhinein" nur allzu oft in der Schuldenfalle endet und ich das Abbezahlen eines "alten" Gegenstandes als sehr ärgerlich empfinde, sobald die Freude über die Neuanschaffung verflogen ist!

Zitat:

Original geschrieben von Mimro

.....mittlerweile bekommt man den Barzahlerrabatt idR auch bei Finanzierung über den Händler, da der Händler erstens an der Finanzierung verdient und zweitens das Geld ja auch sofort bekommt (es ist ja egal, ob ich ihm das Geld aufs Konto überweise oder die (Hersteller-)Bank)! Die Subvention erfolgt ja normalerweise über den Hersteller/die Herstellerbank und nicht über den Händler!

Dann kennst du das Autohändler-Business im Gegensatz zu mir *) leider nicht gut genug. Ein Händler verdient keinen Cent zusätzlich an einer Finanzierung. Im Gegenteil, alle günstigeren Konditionen gegenüber dem Standardzins gehen üblicherweise zu Lasten des Händlers. Ich habe die Finanzprodukte der Herstellerbanken selber verkauft, sollte es also besser wissen als du.

Wenn man einen hohen Rabatt und außerdem gute Finanzierungskonditionen bekommt (sprich Null- oder Verlustgeschäft für den Händler), liegt es daran, dass der dann erworbene Lagerwagen sich beim Händler schon die Reifen platt gestanden hat. Lagerwagen finanziert der Händler nämlich ebenfalls über den Hersteller. Nach etwa 6 Monaten sind die gewöhnlich komplett bezahlt und binden sein Kapital. Wenn er einen Langsteher notfalls mit Verlust verkauft, hat er wieder genügend Geld, um gleich mehrere Neue zu ordern.

 

*) Der dort vor langer Zeit im Studium mal das Geld für sein Brötchen verdient hatte.

.....als ich meinen Volvo V70 als Tageszulassung kaufte (2006), habe ich von Anfang an als Barzahler verhandelt und der damalige Händler (grösster Volvohändler in München) hat eine Neuwagenfinanzierung (inkl. Tageszulassung) mit 2,99% eff. Jahreszins angeboten.... Als der Kaufvertrag fast schon unterschrieben war, habe ich den Händler darauf angesprochen, was denn wäre, wenn ich das Finanzierungsnagebot wahrnehme. Die Antwort habe ich im letzten Post dargestellt: an den Konditionen hätte sich nichts geändert!

Ich weiss allerdings nicht mehr, wer die finanzierende Bank gewesen ist und der Volvo-Händler ist (ich glaube seit 2009) insolvent.... :rolleyes:!

Aber vom Prinzip hast Du Recht: ich habe vom Händleralltag (glücklicherweise?) wirklich keine Ahnung und den Post an meinem individuellen Einzelbeispiel festgemacht!

Zitat:

Original geschrieben von Mimro

.....als ich meinen Volvo V70 als Tageszulassung kaufte (2006), habe ich von Anfang an als Barzahler verhandelt und der damalige Händler (grösster Volvohändler in München) hat eine Neuwagenfinanzierung (inkl. Tageszulassung) mit 2,99% eff. Jahreszins angeboten.... Als der Kaufvertrag fast schon unterschrieben war, habe ich den Händler darauf angesprochen, was denn wäre, wenn ich das Finanzierungsnagebot wahrnehme. Die Antwort habe ich im letzten Post dargestellt: an den Konditionen hätte sich nichts geändert!

Ende 2006 war aber das Ende einer Niedrigzinsphase. Der EZB Leitzinssatz für das Hauptrefinanzierungsgeschäft lag Anfang 2006 bei knapp 2,0 %, die Angebotsfinanzierungen zu der Zeit bei 0 % (Opel, Peugeot, Fiat, Japaner ...), sodass ein solches Finanzierungsangebot ohne Händlerzuzahlung realistisch erscheint.

Zitat:

Original geschrieben von mfr

Ende 2006 war aber das Ende einer Niedrigzinsphase.

.....jupp! Ich hätte damals fürs Festgeld 3,25% bekommen (wenn ich mich richtig erinnere), allerdings befristet auf ein Jahr und wie gesagt fühle ich mich bei der Finanzierung von Konsumgütern eher unwohl, so dass ich auf den Wahnsinnszinsgewinn verzichtet habe!

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