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Familienauto (7-Sitzer) - Budget: 10.000,00 EUR

Themenstarteram 20. Juli 2017 um 9:34

Hallo,

wir sind 5 Personen. Davon drei Kleinkinder (3 Monate, 2 Jahre, 4 Jahre), die alle noch sperrige Kindersitze benötigen.

Unser Budget liegt bei 10.000,00 EUR (evtl. auch 1.000,00 EUR mehr).

Unsere Wünsche:

- Kleinbus (da drei sperrige Kindersitze untergebracht werden müssen, muss es ein 7-Sitzer sein; zudem wird auch noch Kofferraum gewünscht)

- Klimaanlage

- Schiebetüren

Lösung 1:

Mein Mann favorisiert einen VW T5 Multivan.

Hier bekommt man für 10.000,00 EUR allerdings nur Wagen, die bereits 300.000 km runterhaben.

Sein Pro-Argument ist, dass die T5 so häufig sind, dass Ersatzteile relativ günstig zu haben sind.

Er findet die drehbaren Einzelsitze und die Schiebetüren an beiden Seiten sinnvoll und aus seiner Sicht notwendig.

Zudem ist mein Bruder Kfz-Meister und wir müssten keine oder nur geringe Lohnkosten für Reparaturen zahlen.

Lösung 2:

Ich habe den Opel Vivaro im Blick.

Hier bekommt man für 10.000,00 EUR ein Auto, welches um die 150.000 km runter hat. Das wäre für mich noch vertretbar.

Meinem Mann ist das Auto leider zu "hässlich".

Lösung 3:

?

Wir würden übrigens eine Vollkaskoversicherung abschließen wollen, da wir uns - im Falle des "Kaputtgehens" kein weiteres Auto leisten könnten.

Ist das bei so viel gefahrenen Autos noch möglich?

Hat jemand Tipps/Ratschläge/Anregungen für uns?

Liebe Grüße und vielen Dank vorab!

Beste Antwort im Thema

Auch, wenn ich normaler Weise dazu tendiere zu sagen: lass die Frau entscheiden, habe ich hier einen anderen Vorschlag:

lass Deinen Mann einen T5 kaufen.

Wenn jemand meint, er müsse einen Transporter von VW kaufen, so ist das keine Vernunftsentscheidung, sondern eher eine Gläubigkeit. Und, stell dir vor, Du setzt dich durch, und dann ist irgend eine Kleinigkeit an dem Wagen... Du wirst immer hören: mit einem T5 hätten wir nichts. Und wenn doch was ist (wovon bei einem Wagen mit 300.000 km IMMER zu rechnen ist): Du wirst immer hören: er ist leicht und billig zu reparieren.

Alle, die nicht von der Transporter-Infektion befallen sind, wissen, dass auch VW nur mit Wasser kocht und vor allem dass gerade diese Produkte eine hohe Problemquote haben. Es nützt nichts.

Von daher: entspann dich, lass ihn machen. Und wenn irgend was ist, hast Du alle Trümpfe in der Hand.

Dass ich niemals einen T5 kaufen würde, ist eine andere Frage. Die Preise sind weit jenseits von gut und Böse.

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muß es gleich was soooo großes sein?

(wie ein VW Bus/Vivaro)

oder reicht evtl. auch

Renault Grand Kangoo dCI 110 "MAXI LANG" 7.SITZER ... 9.850 € (Brutto)

> Kilometerstand 73.594 km

> Erstzulassung 05/2013

> HU Neu

oder für 2.000 Euro mehr gleich ein Neuwagen (evtl. mit Tageszulassung?):

Dacia Lodgy 1,6 SCe 7-Sitzer ... 11.980 € (Brutto)

mit

> Herstellergarantie 3 Jahre oder max. 100.000 km

Zitat:

@Traumtaenzerin schrieb am 20. Juli 2017 um 09:34:47 Uhr:

Wir würden übrigens eine Vollkaskoversicherung abschließen wollen, da wir uns - im Falle des "Kaputtgehens" kein weiteres Auto leisten könnten.

hilft nicht bei Motor-/Getriebeschäden usw. ;)

Da das Geld scheinbar eine große Rolle spielt der Wagen zuverlässig sein soll würde ich mich den Tipps von Camper0711 anschließen. Ein T5 mit 300tkm ist da einfach nicht das richtige, zu viele Risiken.

Mit nem neuen Dacia (Renault Technik) ist man da erstmal mit Garantie auf der sicheren Seite. Sollte für 3 Kinder Platztechnisch auch ausreichen

Peugeot 807 evtl.

Die einzige Frage ist hier wohl, ob sich Vernunft oder Wolllust durchsetzen wird.

 

Ein T5 kann auch mit 300.000 km noch eine ganze Zeit halten, allerdings lässt sich der Zufall und die Statistik nie ganz ausblenden. Wenn mit 310.000 km dann plötzlich ein Motorschaden Auftritt, kann vil. auch der Bruder nichts mehr retten, da allein die Teilekosten ins unermessliche steigen.

 

Den Dacia und den Kangoo finde ich persönlich auch Grotten-hässlich und würde ihn mir folglich nie in die Garage stellen, allerdings bin ich auch nicht auf ein so knappes Budget angewiesen (bzw. nicht auf ein entsprechend teures Fahrzeug). Ich denke optisch werden die Fahrzeuge dem Mann auch nicht gefallen, aber ein Versuch ist es Wert. Wenngleich ich auch der Meinung bin, dass man mit so "billigen" Fahrzeugen (Verarbeitung, Ausstattung, Qualität..) nicht glücklich werden kann.

Dennoch wäre das der Vernunftswagen.

 

Ich denke der Opel bildet da einen guten Kompromiss.

Akzeptable Qualität, optisch um Längen besser als Dacia&Konsorten, aber noch nicht so "runtergerockt" wie ein T5.

 

 

Einen T5 könnt ihr euch schlichtweg nicht leisten. Das muss deinem Mann klar werden.

 

An sonsten schmeiße ich mal den Opel Zafira in den Raum. Sollte auch mit 3 Kindern passen. Mit zunehmendem Alter werden die Kindersitze auch kleiner.

Hallo,

 

wenn es kein T5 Multivan sein muss, gibts als Caravelle für euer Budget auch einige unter 200tkm.

 

Als Benziner zB...

https://m.mobile.de/.../details.html?...

 

Mercedes Viano wär noch ne Möglichkeit. (haben einige Rostprobleme)

 

Hyundai H1 evtl noch...

 

Gruß Michael

An Nissan Evalia ev. gedacht?

Auch, wenn ich normaler Weise dazu tendiere zu sagen: lass die Frau entscheiden, habe ich hier einen anderen Vorschlag:

lass Deinen Mann einen T5 kaufen.

Wenn jemand meint, er müsse einen Transporter von VW kaufen, so ist das keine Vernunftsentscheidung, sondern eher eine Gläubigkeit. Und, stell dir vor, Du setzt dich durch, und dann ist irgend eine Kleinigkeit an dem Wagen... Du wirst immer hören: mit einem T5 hätten wir nichts. Und wenn doch was ist (wovon bei einem Wagen mit 300.000 km IMMER zu rechnen ist): Du wirst immer hören: er ist leicht und billig zu reparieren.

Alle, die nicht von der Transporter-Infektion befallen sind, wissen, dass auch VW nur mit Wasser kocht und vor allem dass gerade diese Produkte eine hohe Problemquote haben. Es nützt nichts.

Von daher: entspann dich, lass ihn machen. Und wenn irgend was ist, hast Du alle Trümpfe in der Hand.

Dass ich niemals einen T5 kaufen würde, ist eine andere Frage. Die Preise sind weit jenseits von gut und Böse.

Zitat:

@Traumtaenzerin schrieb am 20. Juli 2017 um 09:34:47 Uhr:

Zudem ist mein Bruder Kfz-Meister und wir müssten keine oder nur geringe Lohnkosten für Reparaturen zahlen.

Stellt sich die Frage wie lange es dauert bis der Familiensegen ins Trudeln kommt wenn dein Bruder seine Freizeit dafür opfern darf die Möhre die sein Schwager unbedingt haben musste ständig zu reparieren.

Er wird es wegen Dir lange machen bis der Kragen platzt, aber ist es das dann wert? Unter Umständen fühlt er sich dann schlicht ausgenutzt.

Aber wenn es unbedingt ein T5 sein muss soll dein Mann wenigstens deinen Bruder mitnehmen wenn er Autos anschaut. ;) Und der dann gleich mal unverbindliche Kostenvoranschläge für die Dinge die ihm auffallen machen lassen.

Und irgendwann könnte die Kiste kaputtgehen wenn Er keine Zeit hat und ihr das Autos schnellstens wieder braucht = Werkstatt.

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 20. Juli 2017 um 15:39:31 Uhr:

Von daher: entspann dich, lass ihn machen. Und wenn irgend was ist, hast Du alle Trümpfe in der Hand.

Ich würde dir normalerweise vollkommen recht geben, aber von den ganzen Trümpfen kann man sich dummerweise weder sein Brot belegen, noch eignet sich einer zur Fortbewegung. Da die Eheleute vermutlich gemeinsam Wirtschaften, hat die Frau von in den Sand gesetzten 10k€ recht wenig, außer ihrer Genugtuung, wenn sie "hab ich doch gleich gesagt..." sagen kann. Aber auch von Genugtuung wird man nicht satt ;)

 

Eine Vollkaskoversicherung kann man natürlich auch für ein älteres Fahrzeug mit sehr vielen Kilometern abschließen. Die Versicherung tritt ja nicht im Fall eines Defekts ein, sondern bei selbstverschuldeten Unfällen. Diese Wahrscheinlichkeit steigt ja nicht direkt mit dem Alter. Hinzu kommt, dass die Versicherung den Wiederbeschaffungswert erstattet, also abnehmend von 10.000 Euro. Die Versicherungskosten sind aber bei einem T5 für 10.000 Euro leider nicht nur ein drittel so hoch wie bei einem T5 für 30.000 Euro.

Zu was einem Fahrzeug rät denn der Bruder, der die Kiste ja ggf. reparieren soll? Hat der deinem Mann bei der Idee T5 mit 300.000km nicht den Vogel gezeigt?

Themenstarteram 21. Juli 2017 um 11:07

Ganz lieben Dank für eure Antworten und Tipps!

Ein Minibus wäre schon sinnvoll.

Bei den Vans ist (eigentlich immer) das Problem, dass man, wenn man alle drei Kinder im Auto hat, der Kofferraum verschwunden ist.

Wir bekommen drei Kinder (samt ihrer sperrigen Kindersitze) auch nicht alle drei nebeneinander.

Daher benötigen wir drei Sitzreihen.

Zudem ist nicht ausgeschlossen, dass sich irgendwann mal noch ein viertes Kind zu uns gesellt.

Kofferraum sollte dennoch vorhanden sein für Kinderwagen, Einkäufe etc.

Und für mich ist der Kofferaum wichtig, da er im Falle eines Auffahrunfalls noch etwas "Knautschzone" bietet.

Bei den meistens Vans mit drei Sitzreihen, schließt die hintere Sitzreihe ja quasi gleich mit dem Auto ab.

Mein Bruder meint, dass ein T5 dahingehend sinnvoll sei, da es diese bei uns (nähe VW) zu Hauf gibt und man daher recht gut an Ersatzteile kommt.

Er meinte aber auch, dass wir zusehen sollen, dass wir möglichst unter 200.000 bzw. höchstens 250.000 km bleiben.

Tatsächlich hat mein Mann jetzt einige T5 Multivans entdeckt, die um die 200.000 km runter haben (etwas mehr) und knapp unter 10.000 EUR Kosten und zudem neuen TÜV haben und - zumindest den Angaben zufolge -scheckheftgepflegt sind.

Ein T5 für 10.000,00 EUR bei gutem Zustand, keinen größeren anstehenden Reparaturen und um die 200.000 km wäre vermutlich etwas, auf das ich mich einlassen würde.

Mein Favorit wäre dennoch der im Eingangspost erwähnte Opel Vivaro (bzw. die baugleichen Varienten von Renaut(?)oder Nissan).

Da mein Mann diesen aber furchtbar hässlich findet, werde ich davon wohl Abstand nehmen müssen. Mein Mann ist der Hauptfahrer des Autos und wenn bei ihm jedes Mal negative Gefühle aufkommen, sobald er in den Wagen steigt, ist das ja auch nicht Sinn der Sache.

Allerdings finde ich schon, dass er sich sehr auf den T5 versteift und wenig kompromissbereit ist.

Denn ich bin der Meinung, dass es annährend gleiche Qualität zu einem deutlich günstigen Preis gibt.

Zitat:

@guruhu schrieb am 20. Juli 2017 um 21:23:31 Uhr:

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 20. Juli 2017 um 15:39:31 Uhr:

Von daher: entspann dich, lass ihn machen. Und wenn irgend was ist, hast Du alle Trümpfe in der Hand.

Ich würde dir normalerweise vollkommen recht geben, aber von den ganzen Trümpfen kann man sich dummerweise weder sein Brot belegen, noch eignet sich einer zur Fortbewegung. Da die Eheleute vermutlich gemeinsam Wirtschaften, hat die Frau von in den Sand gesetzten 10k€ recht wenig, außer ihrer Genugtuung, wenn sie "hab ich doch gleich gesagt..." sagen kann. Aber auch von Genugtuung wird man nicht satt ;)

Alles gut, alles richtig. Nur habe ich im erweiterten Familienkreis die Erfahrung gemacht, dass beim Thema "VW Transporter" die Fähigkeit zum rationalen Denken aufhört und durch ein Gefühl des "muss man -haben" ersetzt wird. Ich bezeichne es gerne als "Krankheit". Ist man diesem Virus verfallen, hilft nicht mehr viel. Da ist dann plötzlich ein T5 das Elektronik-lose, einfach zu reparierende Auto; der Transit, der zum selben Preis wesentlich weniger Kilometer drauf hätte oder deutlich jünger wäre, ist dann plötzlich das unbeherrschbare Elektronik-Monster.

Natürlich: in der Familie ist das Geld weg. Aber, es lohnt nicht, mit dem Mann zu diskutieren. Er muss seine Erfahrung machen, dass auch VWN nur mit Wasser kocht. und dass auch 4-zylinder VW, 4-zylinder sind. Und dass auch im T5 genug Probleme stecken.

Zur allgemeinen Information: sucht mal auf youtube nach den Autodoktoren. Und dann schaut mal, wie oft ein Transporter gezeigt wird.

Ich sage ja nicht, dass die bekannten Mitbewerber "besser" sind. Ich sage nur, dass die Konkurrenten zum aufgerufenen Preis in aller Regel problemloser sein können. Und sie sind nicht wirklich schwieriger zu reparieren. Kurzum: sie bieten -rational gesehen- einfach mehr für ihr Geld.

Aber das kann man einem Gläubigen nicht erzählen.

Die Beschreibung des "Transporter-Virus" ist schon ganz gut. Und da jeder grundsätzlich machen soll, was er willl, sollen doch alle diese Dinger kaufen.

Mir wäre das jedenfalls zu heikel. Fast jeder Hersteller bietet auch Kleinbusse an. Da wären noch z.B. MB Vito, Hyundai H1 oder die etwas größeren Ford Transit, Renault Master und Kollegen, wobei letztere schon die Normgarage sprengen würde.

Immer interessant: Chrysler Grand Voyager. Ca 0,5 Meter hinter der dritten Sitzreihe und recht familienfreundlich. Als Benziner aber nicht sparsam und manche Werkstätten trauen sich nicht dran.

Oder gezielt nach Autos gucken, in denen man die drei Sitze nebeneinander einbauen kann.

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