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fahrzeug nicht mehr „vorschadenfrei“ sobald nachlackierungen?

Themenstarteram 19. Januar 2023 um 17:58

hallo leute. bräuchte mal tipps von ein paar experten.

habe letztes jahr einen audi a4 2014 mit 188.000km von meiner firma abgekauft. ehemaliges firmenauto unserer geschäftsführung.

ich hab das auto aber ohne es selbst anzumelden, als „zwischenhändler“ weiterverkauft.

da die historie vom wagen komplett bekannt ist, durch meine firma und die werkstatt (audi fach), die das auto von anfang an betreut hat, wurde mir vorschadenfreiheit garantiert. so habe ich das auto natürlich auch weiterverkauft. es ist ja auch alles bekannt und bestätigt!

sooo, jetzt hat mich heute der verkäufer angerufen. lt. werkstatt wäre die lackdicke an 2 stellen nicht mehr original, es wurde also mal nachlackiert. er droht sofort mit anwalt und anzeige ..

ich natürlich sofort bei meiner firma nachgefragt, und beim autohaus. der wagen ist nach wie vor unfallfrei, da aber unsere wägen von anfang an mit vollkasko versichert sind, werden leichtere lackschäden, kratzer und steinschläge sofort ausgebessert und nachlackiert. und anscheinend ist das auch bei diesem wagen mal passiert.

ich frage mich natürlich nun: ist der wagen trotzdem noch „vorschadenfrei“, wie man es mir schriftlich zugesichert hat? hab ich etwas zu befürchten?

lg

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34 Antworten

Das heißt gar nichts. Eine seinerzeitige Messung der Lackdicke bei meinem damaligen fast neuen BMW ohne jede Nachlackierung und Unfall durch einen "Gutachter" (wegen Firmenautoleasing und Ankauf des BMW durch VW) erbrachte das gleiche Ergebnis: angeblich nachlackiert.

Könnte ne Masche sein, um nachträglich Geld raus zu quetschen.

Gruß jaro

Was ist das denn für ein besonders edles und teures Fahrzeug, dass jemand bei 188 tkm und sämtlichen Wartungsunterlagen wegen ein paar Steinschlagnachlackierungen den Kasper macht?

Sehe ich wie jaro, da will einer nachkatern.

Einfach Nachlackierungen ohne gelten nicht als Unfallschaden.

Das man jetzt auch noch Nachlackierungen beim Verkauf angeben muss wäre mir auch neu.

Wenn danach gefragt wurde dann ist man verpflichtet dann die Nachlackierungen wahrheitsgemäß anzugeben sofern man selber davon Kenntnis hat/e.

 

Der Käufer könnt mir getrost den Buckel runterrutschen. Soll er seinen Anwalt mal los schicken;)

Fahrzeuge werden auch manchmal noch beim Hersteller oder Importeur nachbearbeitet, weil zu Beispiel noch auf dem Werksgelände oder beim Transport ein Kratzer dran gekommen ist. Da können auch schon mal Blechschäden und Schlimmeres auftreten. Da wird nicht gleich verschrottet.

Themenstarteram 19. Januar 2023 um 18:31

Zitat:

@jaro66 schrieb am 19. Januar 2023 um 18:09:55 Uhr:

Könnte ne Masche sein, um nachträglich Geld raus zu quetschen.

Gruß jaro

das denke ich auch, gute chance, dass das so ist. der hat mich beim autokauf schon „gewarnt“, er würde mich verklagen, wenn ich ihm einen schaden verheimlichen würde ..

der punkt ist vermutlich, da der wagen quasi erstbesitz ist, wurde mir vorschädenfreiheit garantiert (gebrauchtwagencheck den ich vom autohaus bekommen habe). das hab ich dann natürlich auch im kaufvertrag mit ihm notiert (da war ein punkt „unfall/vorschadenfreiheit kann NICHT garantiert werden“, was ich dann nicht angekreuzt habe)

Zitat:

@Ferruwerkstatt schrieb am 19. Januar 2023 um 18:30:29 Uhr:

Fahrzeuge werden auch manchmal noch beim Hersteller oder Importeur nachbearbeitet, weil zu Beispiel noch auf dem Werksgelände oder beim Transport ein Kratzer dran gekommen ist. Da können auch schon mal Blechschäden und Schlimmeres auftreten. Da wird nicht gleich verschrottet.

@Ferruwerkstatt

Und das kann ich bestätigen.

Am schlimmsten sind die Nachlackierungen von den Spediteuren verursachten Schäden.

Das wird meistens unter den Tisch gekehrt und ist den Händlern nicht bekannt.

Zitat:

@NWGJulian schrieb am 19. Januar 2023 um 17:58:38 Uhr:

habe letztes jahr einen audi a4 2014 mit 188.000km von meiner firma abgekauft. ehemaliges firmenauto unserer geschäftsführung.

ich hab das auto aber ohne es selbst anzumelden, als „zwischenhändler“ weiterverkauft.

Wann genau war das? Immerhin kann der Käufer ja selbst einen Lackkratzer nachlackiert haben und will nun von dir Geld sehen.

Auch ich würde das in Ruhe abwarten. Soweit ich weiss sind kleine Nachlackierungen ohne Blechbearbeitung auch kein Vorschaden.

 

Zitat:

ich frage mich natürlich nun: ist der wagen trotzdem noch „vorschadenfrei“, wie man es mir schriftlich zugesichert hat? hab ich etwas zu befürchten?

Nachlackiert kann jeder Neuwagen sein, ein Kratzer beim Verladen auf Zug oder Lkw passiert und wird eben bevor der Eigentümer ihn bekommt ausgebessert..

Das kann sogar innerhalb der Werkshallen von Audi passiert sein.

Damit ist der Wagen aber noch kein Unfallwagen.

Zitat:

ich natürlich sofort bei meiner firma nachgefragt, und beim autohaus. der wagen ist nach wie vor unfallfrei

Das mit der Unfallfreiheit holst dir von dem Autohaus schriftlich und schickst dem Käufer das.

Die Firma kann dir auch schriftlich bestätigen dass der Haufen kein Unfall hatte.

Zitat:

ich hab das auto aber ohne es selbst anzumelden, als „zwischenhändler“ weiterverkauft

Damit könnte der Käufer dir ganz schön die Ohren langziehen wenn er dich beim Finanzamt meldet, du hast das Fahrzeug nicht für dich privat gekauft sondern mit gewerbsmäßiger Gewinnabsicht.

Themenstarteram 19. Januar 2023 um 19:01

ich danke euch allen für eure antworten! mir geht es jetzt schon ein wenig besser. ich mache mir wohl zu viele gedanken. vorallem auch sehr verdächtig: dass das auto nachlackiert worden wäre, hätte ihm ein „kumpel gesagt, der bei einer werkstatt arbeitet“, aber schriftlich hat er natürlich nichts … das ist auch sein einziger anhaltspunkt, nämlich dass angeblich die lackdichte nicht passt an einer stelle.

verkauft hab ich das auto anfang dezember letzten jahres. in der zeit kann natürlich alles passiert sein bei ihm.

ahja. er „macht morgen anzeige“ hat er gerade gemeint. ich bewahre mal ruhe. er hat eigentlich gar nix in der hand und will garantiert nur kohle herausholen.

Ach wegen einer einmaligen Nummer kommt kein FA vor die Tür und macht Stress.

Da hätte ich ja noch weniger Angst vor als vor jedem Anwalt.;)

Macht man sowas öfter, ja dann kann das Stress geben und das nicht nur mit dem FA.

Themenstarteram 19. Januar 2023 um 19:44

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 19. Januar 2023 um 19:05:47 Uhr:

Ach wegen einer einmaligen Nummer kommt kein FA vor die Tür und macht Stress.

Da hätte ich ja noch weniger Angst vor als vor jedem Anwalt.;)

Macht man sowas öfter, ja dann kann das Stress geben und das nicht nur mit dem FA.

mit FA meinst du vermutlich das Finanzamt; das habe ich schon vorher geklärt. das war eine einmalige gelegenheit, und unbedingt viel hat da jetzt auch nicht rausgeschaut. ich bin ja kein händler. hab nur zu einem guten kurs ein fahrzeug aus unserem fuhrpark verkauft bekommen (firma ist froh wenn sie es unproblematisch an mitarbeiter los bekommt). vermutlich hat jeder scalper, der zu release eine PS5 ergattert hat und sie dann auf ebay weiterverkauft hat, mehr profit gemacht ..

Ja und es war nicht auf dich bezogen.

Zitat:

@Anarchie-99 schrieb am 19. Januar 2023 um 18:44:56 Uhr:

Das mit der Unfallfreiheit holst dir von dem Autohaus schriftlich und schickst dem Käufer das.

Die Firma kann dir auch schriftlich bestätigen dass der Haufen kein Unfall hatte.

Würd ich nicht mal. Der soll erstmal Geld in die Hand nehmen und seinen Anwalt beschäftigen. Die Beweis Karte kann man später noch ziehen (sollte sie halt nicht zu spät ziehen). Manche Affen müssen einfach Lehrgeld bezahlen!

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