Fahranfänger-Vorstellung und Suche

BMW Motorrad

Hallo Forum, liebe BMWler,

ich stelle mich mal vor. Ich heisse Toni, bin 39Jahre alt und komme aus der Ruhrmetropole. Ich habe durch Zufall vor 5 Monaten einen Roller 50ccm gekauft, um entspannt zur Arbeit zu fahren. Weil Parkplatztechnisch das bei mir immer schwierig ist. Der Fahrweg ist 6km...
Dabei war ich unverhofft unterwegs und da hab ich mich angesteckt. Hab ich erst gar nicht gemerkt, Erst abends im Bett, plötzlich fing es an. Ganz subtil beim einschlafen. Ein Virus. Da hilft keine Impfung, kein Arzt, ... Nix
Ich bin aufgewacht und wußte, ich will mehr! Führerschein und ein richtiges Moped!
Das Motorradvirus hat mich erwischt. Kriegste ja nicht mehr los, ne? Geht es auch einem von euch so? ;-)
Also Führerschein ist bald fertig und dann brauch ich ein Motorrad. Würde gerne eine BMW fahren, weil ich schon gerne deutsche Produkte kaufe. (Nagut, meine Drums sind von Tama, Japan).
Hab mit dem Fahrlehrer gesprochen, der meinte"...kauf dir doch ne GS. Hat Kardanwelle, kein Kettenstress, unverwüstlich, bist groß (190cm), und sitzt Du gut drauf und hat Kraft im unteren Drehzahlbereich, genug Nm, um nicht dauernd zu Schalten, wie verrückt..."
Klar, nem Newbe kannst Du ja viel erzählen. Also lese ich schon ne Weile hier rum, hab mich mal auf die Maschinen gesetzt und das gefällt. Budget sollte die 12k nicht ausreizen.
Also ganz konkret, ich suche ein Moped für mein Profil oben und dazu gehört auch, dass ich mit der Maschine jeden Tag 6km zu Arbeit fahre. Soll heissen, welche Maschine verpackt diese kurzen Fahrten jeden Tag, dass sie abgestellt wird, ohne ganz warm zu sein und dann aber auch die Touren am Wochenende mit Sozia dabei. Ich bin kein Rennfahrer, die 130kmh auf der AB waren schon genug.
Jetzt ist ja auch eine ganz schöne Zeit zum kaufen. BMW-DAys bin ich leider nicht da....
Die 800ter fand ich auch sehr schick und ja, die NineT ist auch sexy.
Vielleicht kann sich ja jemand erbarmen und ein paar Zeieln schreiben, ansonsten ein einfaches

H E L L O

Gruß Tony

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von sschloja


Och sag das nicht.
Mein erstes Motorrad, eine Honda CX 500 war auch wassergekühlt. Eigentlich ganz nett als ich mit der BMW mal im Stau stand und keine Wasserkühlung hatte hab ich die ganz schön vermisst. Dieses dauernde an und aus schalten... -_-

LG

Jau, wenn das Federbein mal leckt, denkt man dann, hey ...mit nem Starr-Rahmen hat solche Probleme nicht. 😉

So hat jeder seine eigenen Ansichten, was ein No-Go ist und was nicht......

BTW: Ich bin noch nie länger als zwei Minuten in irgend einem Stau mit dem Mopped "gestanden"....wenn überhaupt so lang 😁

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Kommt drauf an... In einer Autobahnbaustelle ist nicht mehr viel mit durchschlängeln bei Stau.

Hallo Tony,

auf 6km Stadtverkehr bist du mit dem Rad wahrscheinlich echt schneller als mit dem Mopped.
Ist bei mir ähnlich.

Ich habe auch eine 800GS hier stehen, die passt für 1,90m ganz gut.
Die Kette ist echt ein Minuspunkt, aber auch nicht wirklich tragisch.
Ansonsten leistungsstark, handlich, bequem und günstig im Unterhalt. Ideales Anfängermotorrad.

Bei den 650 GS hat man meistens leider Tieferlegung und niedrige Sitzbank.
Da ein serienmäßiges Exemplar zu finden wird nicht leicht. Zumindestens war das mein Eindruck letztes Jahr als ich auf der Suche war.

Gruß

Frank

Es war auf Usedom. Auch bekannt als die Stauinsel. Ich weiß nicht was die da reitet aber immer wenn ich da bin ist irgendwas irgendwo gesperrt und es staut sich kilometerweit.
Normale Landstraße. Recht schmal allerdings, kurvig, unübersichtlich. Da war nix mit überholen. Du hast vielleicht 1-2 Autos geschafft und auch das nicht ohne dir fast nen Herzkasper zuzuziehen.
Die haben da irgendwo gebaut und eine Seite der Straße gesperrt-->Bauampel...
Wirklich stehen tat ich bis dahin auch noch NIE in einem Stau, aber da ging gar nix 😉

LG

Zitat:

Original geschrieben von Tony2209


...
um entspannt zur Arbeit zu fahren. Weil Parkplatztechnisch das bei mir immer schwierig ist. Der Fahrweg ist 6km...
...
Also ganz konkret, ich suche ein Moped für mein Profil oben und dazu gehört auch, dass ich mit der Maschine jeden Tag 6km zu Arbeit fahre.
...

Hallo Tony,

kauf dir eine GS, aber nicht um damit zur Arbeit zu fahren.

Für die 6 km zur Arbeit ist ein Fahrrad die optimale Lösung, egal ob mit oder ohne Elektrounterstützung.
Mit dem Fahrrad und den 25 km - E-Bikes darfst du ohne Helm fahren, den Radweg benutzen, hast keine Parkprobleme und brauchst keine Versicherung.

Liebe Grüße
Herbert

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Möchte gerne hier eingrätschen. Bin 53 und hatte zuletzt vor 30 Jahren ein Motorrad (Suzi GS400). Schwerer Unfall, Moped Schrott und -glücklicherweise- nur rechtes Handgelenk Schrott. Ford Capri-Fahrer, was will man da schon erwarten...;-)

In letzter Zeit "pfupfert" es bei mir wieder und ich will mir den Jugendtraum einer BMW erfüllen (damals R90S, konnte Prospekt auch rückwärts auswendig).

Das Bike muss seine Technik herzeigen, also höchstens eine kleine Verkleidung haben und Kardan samt ABS ist Pflicht. Verguckt habe ich mich in die R1xxxR, das wär was für mich. Übermäßig viele Probleme scheint es bei diesem Modell nicht zu geben, wenn ich hier alle Treffer zu dieser Baureihe durchackere. Aber der Teufel steckt ja bekanntlich oft im Detail und ich möchte ja gerne Spaß mit dem Teil haben statt Probleme und Reparaturkosten.

Tendiere dazu, eine Gebrauchte um die 5000€ anzuschaffen. Eher beim Händler, falls am Anfang was sein sollte. Wie denkt ihr hierzu?

Beim großen Gebrauchtmopedhändler im Nachbardorf steht eine nette Elffuffziger. Hier der Link zu dem Angebot. Haut mal bitte Eure Meinungen, Empfehlungen, Hinweise, Warnungen und was es sonst noch so braucht raus. Danke schon vorab und Grüßle

Manfred

http://www.limbaecher.de/index.cfm?...

Die da...

In Hohnstein bei dresden steht wahrscheinlich immernoch eine R1150R mkt unter 50km rum 😉

Aber zum Thema,
Ich fahre die R1100R seit jetzt ein bisschen über 2 Jahren. Habe die gekauft mit 18k km und bin jetzt bei 36k km und bis Ende der Saison werden da noch 1000-2000km drauf kommen (seufz). In der Zeit hatte ich bis auf einen gerissenen Kupplungszug keine Probleme. Die läuft wie ein Uhrwerk. Okay. Ein recht rappeliges Uhrwerk, aber immerhin ein Uhrwerk 🙂

Gekauft habe ich die in Dresden von privat und auch keine Probleme damit gehabt.

Vielleicht hilft dir das ja schobmal.

Zitat:

Original geschrieben von manfred180161


http://www.limbaecher.de/index.cfm?...

Die da...

1.

Diese Firma ist nicht grad für "Schnäppchenpreise" berühmt....um es vorsichtig zu formulieren.

2.
Die R1150R ist nicht besonders "gesucht", dafür aber zahlreich vorhanden.

3.
Integral-ABS III mit BKV ist in den Folgekosten (Wartung) zumindest teuer und auch in der Auslegung/Handhabung nicht unumstritten.

Somit Fazit:
-deutlich zu teuer (das könntest du noch verhandeln)

Wenn sie dir gefällt und wenn du mit *3. leben kannst, dann spricht nix dagegen.

Ich bin auch über 1,90, habe eine GS, ich habe einen Arbeitsweg von 5 km, und ich fahre ihn bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit dem Motorrad. Obwohl es eigentlich idiotisch ist. Im engen Stadtverkehr ist es mühsam, sich mit einer fetten GS durch die Autos zu schlängeln (und so ganz ungefährlich ist das ja auch nicht), zudem wird ein großer, luftgekühlter Boxer nach ein paar Kilometern ordentlich warm und heizt dich an der Ampel auf.

Hätte ich noch einen Roller (habe ich nicht mehr) würde ich vermutlich den zum Fahren ins Büro nehmen.

Andererseits: bevor ich mich morgens als erstes in die doofe U-Bahn hocke, fahre ich lieber eine Runde Motorrad. Dass solche Strecken der Maschine schaden würden, kann ich nicht feststellen. man muss höchstens von einem leicht erhöhten Kuppungsverschleiß ausgehen - etwas, was bei einer luftgekühlten Boxer-BMW ein nicht ganz billiger Spaß werden kann. Dazu gehört das Auf- und Abrödeln vor und nach der Fahrt, obwohl man rein theoretisch auf einem 50er Roller genauso viel oder wenig Schutzkleidung benötigt wie auf einer GS, wenn man sie in der Stadt fährt.

Unbestreitbarer Vorteil des Motorrades gegenüber einem 50er Roller: An jeder Ampel bis du Sieger, und das Fahrwerk mit großen Rädern und ABS ist einfach deutlich fahrsicherer als bei einem Baumarktroller.

Aber: Nur für die Arbeit eine GS kaufen, das ist eigentlich pervers. Du kaufst dir ja auch keinen Land Rover für die paar Kilometer.

Hallo Tony,

ich kann deinen Wunsch nachvollziehen.

Ich habe 11 jahre einen 125er Suzuki Epicuro Roller gefahren, bevor ich letztes Jahr den
Mopped Schein gemacht habe.
Obwohl der Roller absolut Autobahntauglich war, ist ein Motorrad natürlich kein Vergleich.

In deinem Fall ist der Unterschied von einem Baumarktroller auf eine BMW natürlich noch gravierender.

Ich kann dir keine grossartigen Empfehlungen aussprechen, da ich selber keine Vergleichsmöglichkeit habe,
von daher lass dich von deinem Bauchgefühl leiten.
Ich denke nicht, dass Du viel falsch machen kannst.

Dass ein Motorrad nicht gerade optimal für eine Strecke von 2 x 6 km / Tag ist, haben die meisten schon geschrieben. Das Öl meiner 650er ist nach ca. 10 - 15 km erst richtig warm.
Die passende Kleidung ist für mich ein absolutes Muss, aber das muss ich nicht für 6 km haben, dann lass ich das Mopped lieber stehen (bin Schönwetterfreizeitfahrer).

Auf jeden Fall habe ich für mich die richtige Entscheidung getroffen,
MOTORADFAHREN ist eine wunderbare Sache !

Gruss
Christoph

Muss nochmal nerven...

Die 1150 oben ist schon reizvoll, aber mit dem BKV... Hm, kein durchgehendes Scheckheft! Wenn das dann gemacht weden muss, bin ich pleite :-).
Hab jetzt nochmal alles aufgesaugt, was hier zur 1100er vorhanden ist und dort wenig von Sorgen lesen müssen. Vielleicht die bessere Wahl, wenn auch ein schluck älter?
Gefunden Baj 06/1998, 63.000km, 1.Hand, alle Wartungen bei BMW gemacht, Reifen neu, letzte Wartung bei 60.000.
Mit ABS, Scheibe, Original-Koffern usw. Von privat 3.000€, mit etwas Geschick somit vielleicht auch nur 2.700...
Was denkt die Boxer-Gemeinde?

Gruß
Manfred

Zitat:

Original geschrieben von manfred180161



Hab jetzt nochmal alles aufgesaugt, was hier zur 1100er vorhanden ist und dort wenig von Sorgen lesen müssen. Vielleicht die bessere Wahl, wenn auch ein schluck älter?

Die Frage ist, ...was ist "älter" .. die 1150er waren halt die Nachfolger der 1100er, aber technisch doch eher fast schon mehr Facelift als wirklich Neuentwicklung. Vom Fahrverhalten sind die 1100er und 1150er nahezu identisch ...auch bei Fahrleistung/Bremsen/ABS/Sicherheit muss man keine Abstriche machen.

Eine "späte" 1100er ist somit sicher keine schlechte Wahl.

Vor allem, wenn du dazu tendierst mehr selber machen zu wollen (schrauben).

Zitat:

Original geschrieben von manfred180161


Gefunden Baj 06/1998, 63.000km, 1.Hand, alle Wartungen bei BMW gemacht, Reifen neu, letzte Wartung bei 60.000.
Mit ABS, Scheibe, Original-Koffern usw. Von privat 3.000€, mit etwas Geschick somit vielleicht auch nur 2.700...
Was denkt die Boxer-Gemeinde?

Auf jeden Fall hättest du dann noch "Spielgeld" über für die erste Saison oder ggf. anstehende andere Anschaffungen und der Wertverlust ist auch nicht mehr so groß.

Einzig die Position der Ölkühler finde ich bei der R1100R optisch ziemlich daneben, das haben sie bei andern 1100ern und der R1150R etwas eleganter gelöst.

Einfach mal Probe fahren....der Preis scheint mir für ein gepflegtes Fahrzeug ganz angemessen.

Zitat:

Original geschrieben von BMW-Onkel



Einzig die Position der Ölkühler finde ich bei der R1100R optisch ziemlich daneben, das haben sie bei andern 1100ern und der R1150R etwas eleganter gelöst.

Einfach mal Probe fahren....der Preis scheint mir für ein gepflegtes Fahrzeug ganz angemessen.

Der Themenstarter schrieb doch, dass er recht groß sei, dann ist eine R1100GS die bessere Wahl. Und für 3K ist eine '98er mit 70 TKM auf der Uhr auch zu bekommen, wenn man etwas sucht.

Zitat:

Original geschrieben von sampleman


Der Themenstarter schrieb doch, dass er recht groß sei, dann ist eine R1100GS die bessere Wahl. Und für 3K ist eine '98er mit 70 TKM auf der Uhr auch zu bekommen, wenn man etwas sucht.

Fahre selbst eine (die dritte) R1100GS und bin schon oft die R850R von meinem Kumpel gefahren (für den ich die Wartung und Reparaturen eine Zeit lang gemacht habe).......einen fühlbaren Unterschied im Kniewinkel habe ich nicht fesgestellt. So groß würde ich den Unterschied jetzt nicht erachten..aber das ist rein subjektiv..

Hast du da objektive Vergleichswerte (Abstand Sattel, Raste oder so)?

Abgesehen davon, gebe ich dir gern recht (obwohl ich auch eine 2V Roadster gern bewege)......im Vergleich ist die GS die bessere Wahl, schrauberfreundlicher aufgebaut, Ölkühler besser integriert, mehr Fahrwerksreserven.

Zitat:

Original geschrieben von BMW-Onkel


Hast du da objektive Vergleichswerte (Abstand Sattel, Raste oder so)?

Nein, aber es gibt erheblich mehr - auch gebrauchtes - Zubehör, um eine GS an einen großen Fahrer anzupassen.

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