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Fahr und Arbeitszeit

Themenstarteram 19. Juli 2010 um 19:25

Habe eine frage die die Arbeitszeit und Fahrzeit betrifft.

Ich fuhr heute um 4.30 Uhr von zuhause weg kamm nach 2 Stunden auf der Baustelle an.

Machte 2 mal eine halbe Stunde Pause zwecks entladung danach fuhr ich wieder nach hause wieder 2 Stunden.

Kamm um ca.10 Uhr bei meiner Firma an zum Beladen.

Da die Wahre nicht fertig war mußte ich bis 15.30 warten.

Meine Frage ist nun darf ich die restlichen 4.30 oder 5 Stunden fahren oder nicht.

Mein Chef sagt ich darf da ich meine 9 Stunden nicht voll habe.

Wie schaut das mit der Schichtzeit aus??

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43 Antworten
am 25. Juli 2010 um 16:13

nein, da steht, dass unter 2,8 Tonnen lediglich das Arbeitszeitgesetz relevant ist, darüber greift aber eben zusätzlich noch die FPerV

Das bleibt auch so, bis du mir einen klaren Gesetzes- oder Verordnungsauszug bringen kannst in dem ausdrücklich steht, dass die FPerV das Arbeitszeitgesetz außer Kraft setzt.

Denk doch mal nach, warum steht das Arbeitszeitgesetz wohl in allen Tabellen mit dabei?

Gewiss nicht, für Fahrer unter 3,5 Tonnen, denn die sind z.B. fürs BKrFQG völlig egal - auch in diesen Unterlagen steht immer das Arbeitszeitgesetz. Und warum? weils eben auch für die Großen gilt.

Themenstarteram 25. Juli 2010 um 16:14

Ihr habt mich alle nicht verstanden ich habe kein problem mit der normalen regelung 4,30 Std fahren

45 Min Pause 4,30 Std fahren und dan schluss.

Mein problem liegt darin das ich auf Baustellen fahre und Monteure Material liefere.

Ich hab am Mittwoch das selbe gehabt kam nach 3Std Fahrzeit auf die Baustell

Termin 9 Uhr Kranentladung Kran kam dann entlich um 13.15Uhr auf der Baustelle an.

Aufbauen und abladen (geht mich nichts an!!!)

und auf das Material vom Austausch warten.

Aufgeladen und gesichert klappe zu 16.00Uhr.

Abfahrt zufrüh gegen 4.00Uhr.

Von 9.00 bis 15.30 Uhr pause freie zeiteinteilung.

Wie lange darf ich noch fahren?

"Seit Inkrafttreten des § 21a des Arbeitszeitgesetzes scheint bei den Kraftfahrern einige Unsicherheit zu herrschen. Hier nun ein Versuch, die Änderungen verständlich aufzuzeigen.

Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass das Arbeitszeitgesetz im Gegensatz zu der VO EWG Nr. 3820/85 bzw. ab 11. April 2007 der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 nur für Arbeitnehmer, nicht aber für Selbständige gilt.

§ 21a IV ArbZG bestimmt, dass die Arbeitszeit 48 Stunden wöchentlich grundsätzlich nicht überschreiten darf, wobei eine Woche Montags um 0.00 Uhr beginnt. Die Arbeitszeit kann jedoch auf bis zu 60 Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von vier Kalendermonaten oder 16 Wochen im Durchschnitt 48 Stunden wöchentlich nicht überschritten werden.

Es ist also bei Überschreitung der 48-Stunden-Woche jeweils zu prüfen bzw. Sicherzustellen, dass in einem Zeitraum von 16 Wochen nicht mehr als 768 Stunden gearbeitet werden.

 

Gleichzeitig gelten aber die Höchstlenkzeiten aus der VO (EWG) Nr. 3820/85 bzw. ab 11. 4 2007 der VO (EG) Nr. 561/2006 sowie dem FPersG und der FPersV weiter. So darf beispielsweise nach Artikel 6 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 die wöchentliche Lenkzeit 56 Stunden nicht überschreiten. Bei maximaler Ausnutzung dieser 56 Stunden Lenkzeit und der wöchentlichen Höchstarbeitszeit von 60 Stunden könnte die Fahrerin oder der Fahrer in der betreffenden Woche noch 4 Stunden andere Arbeiten leisten, z.B. Be- und Entladen, Verwaltungstätigkeiten im Büro).

 

So darf beispielsweise nach Artikel 6 Absatz 2 der VO (EG) Nr. 561/2006 die wöchentliche Lenkzeit 56 Stunden nicht überschreiten. Bei maximaler Ausnutzung dieser Lenkzeit könnte der Arbeitnehmer in der laufenden Woche noch vier Stunden lang andere Arbeiten, zum Beispiel Ladetätigkeiten, übernehmen.

 

Die Arbeitszeit, zu der die Pausen nicht gezählt werden, darf täglich 10 Stunden nicht übersteigen. Für Arbeitnehmer, die sich beim Fahren abwechseln, wird die während der Fahrt neben dem Fahrer oder in einer Schlafkabine verbrachte Zeit nicht mitgerechnet.

Die Tageslenkzeit darf weiterhin neun Stunden nicht überschreiten, zweimal pro Woche jedoch auf zehn Stunden ausgedehnt werden.

 

Die ununterbrochene Lenkzeit darf 4,5 Stunden nicht überschreiten. Nach 4,5 Stunden ununterbrochener Lenkzeit muss der Fahrer eine Ruhezeit von mindestens 45 Minuten einhalten. Bis zum 6.4.2007 darf diese Pausen in Teilpausen von mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Ab dem 7.4.2007 muss die erste Pause mindestens 15 und die zweite Pause mindestens 30 Minuten betragen."

 

http://www.sokolowski.org/.../

am 25. Juli 2010 um 16:21

Da der Sokolowskitext auch schon etwas älter ist, ist hier noch eine Änderung zum Thema Selbstständige zu machen für die eben doch die Arbeitszeitrichtlinien gelten.

http://www.hk24.de/.../arbeitszeitrichtlinie.jsp

Zitat:

Original geschrieben von der-schrittmacher

Da der Sokolowskitext auch schon etwas älter ist, ist hier noch eine Änderung zum Thema Selbstständige zu machen für die eben doch die Arbeitszeitrichtlinien gelten.

 

http://www.hk24.de/.../arbeitszeitrichtlinie.jsp

Oh ja stimmt, damit hat der Gesetzgeber den selbständig arbeiten Fahrern ohne eigene Fahrzeuge auch einen Riegel vorgeschoben und somit eine Gleichbehandlung gegenüber angestellten Fahrern verschafft.

 

Alles andere wäre Wettbewerbsverzerrung.

am 25. Juli 2010 um 16:40

Zitat:

Original geschrieben von rehau1

Von 9.00 bis 15.30 Uhr pause freie zeiteinteilung.

wusstest du, dass du so lange stehen musst oder hast du auf Abruf dort gestanden?

Wenn der Krantermin um 09:00 war und der Kran kam aber erst 13:15 an, dann ist das eben keine Pause sondern unplanbare Wartezeit und somit Arbeitszeit. Auch wenn du in der Zeit ein Nickerchen machen konntest oder was auch immer.

Das Warten aufs Material und das Überwachen des Ladevorganges ist ebenfalls Arbeitszeit.

Das ist die Meinung eines Rechtsanwaltes bzw. die Interpretation eines Rechtsanwaltes...

Da es auch heut zu Tage an der Tagesordnung liegt das auch Rechtsanwälte Ihre Interpretation Falsch auslegen, werde ich für mich Persönlich noch einmal meinen eigenen Rechtsanwalt zu der Sachlage befragen.

Persönlich bin ich nach wie vor der Meinung das sich das ganze Beißen würde und das ArbZG die FPersV aufheben würde zum größten teil, und das kann nicht sein!

So müsste meiner Meinung nach gleich die FPersV an das ArbZG angepasst werden.

Da das aber nicht der Fall ist ist für mich bis Dato das Merkblatt von RAe Speicher, Betzer & Kobylarczyk maßgeblich, aber stimmt das ist ja auch nur die Interpretation eines Rechtsanwaltes.

Zitat:

Ihr habt mich alle nicht verstanden ich habe kein problem mit der normalen regelung 4,30 Std fahren

45 Min Pause 4,30 Std fahren und dan schluss.

Mein problem liegt darin das ich auf Baustellen fahre und Monteure Material liefere.

Ich hab am Mittwoch das selbe gehabt kam nach 3Std Fahrzeit auf die Baustell

Termin 9 Uhr Kranentladung Kran kam dann entlich um 13.15Uhr auf der Baustelle an.

Aufbauen und abladen (geht mich nichts an!!!)

und auf das Material vom Austausch warten.

Aufgeladen und gesichert klappe zu 16.00Uhr.

Abfahrt zufrüh gegen 4.00Uhr.

Von 9.00 bis 15.30 Uhr pause freie zeiteinteilung.

Wie lange darf ich noch fahren?

Wenn du 9 Uhr angekommen bist und vorher 3h gefahren bist, hast du deine Schicht 6Uhr begonnen, somit kannst du noch bis 19:00Uhr Fahren, laut meiner Rechnung...

Wenn du allerdings zwischen 09:00Uhr und 13:00Uhr zeit für dich Frei zu Verfügung hattest, hättest du deine Gesamtruhepause gesplittet und du müsstest dann nur noch 9h Gesamtruhepause machen (3h + 9h = 12h innerhalb von 24h), müsstest du deine 9h Pause spätestens um 21:00Uhr beginnen!

Aber wie gesagt, laut meiner Rechnung :)

 

Zitat:

Original geschrieben von der-schrittmacher

Da der Sokolowskitext auch schon etwas älter ist, ist hier noch eine Änderung zum Thema Selbstständige zu machen für die eben doch die Arbeitszeitrichtlinien gelten.

http://www.hk24.de/.../arbeitszeitrichtlinie.jsp

Liest du eigentlich das auch was du Verlinkst?

Zitat:

Seit dem 23. März 2009 erstreckt sich die EU-Arbeitszeitrichtlinie nun auch auf selbstständige Fahrer. Nach dem Willen des EU-Parlaments soll auch ihre Arbeitszeit wie bei den Angestellten beschränkt werden. Gleichwohl ändert sich für selbstfahrende Unternehmer in Deutschland vorerst noch nichts. Erst dann, wenn auch diese Änderung vom deutschen Gesetzgeber in nationales Recht umgesetzt wurde, müssen selbstfahrende Unternehmer die neuen Bestimmungen beachten.

Warum streiken wir als Berufskraftfahrer eigentlich nicht einmal ?

Zum einen für eindeutig 10 Stunden Täglicher

Arbeitszeit, also Lenkzeit und Arbeitszeit, wie Fahrzeugbeladung etc. und zum anderen für vernünftige und gerechte Löhne.

Und dafür das die Arbeitgeber bei Verstoß konsequent vom Gesetzgeber zur Verantwortung gezogen werden .

Unsere Macht ist größer, als wir uns selbst eingestehen, weil der qualifizierte Berufskraftfahrer zum einen unverzichtbar ist für das Land und eben es immer weniger werden von uns und somit gilt der Grundsatz das Angebot und Preis die Nachfrage regeln . Mann Leute , wir haben es in der Hand und ich bin gerne bereit , Bundesweite Streiks zu organisieren. Seien wir nicht länger die Trottel der Gesellschaft, sondern haben wir endlich den Mut , das einzufordern was uns zusteht , denn bisweilen ist es doch so das wir regelrecht aus caritativen Gründen arbeiten . Für die organisatorische Aufgabe stelle ich mich gerne zur Verfügung und hoffe auf euer mitwirken , denn Feiglinge sollen können und dürfen wir nicht sein . Kontakt email : opsworldone@yahoo.de Packen wir es an , damit die sklaventreiberei und das permanente Ausnutzen endlich aufhören.

Also. .. . .

Es kann sein daß du ein hervorragender " Streikorganisierer " bist.

Aber . . . .

 

Vom Fernfahrer bist du s e h r. . .s e h r weit entfernt .! ! !

Mit Verlaub, du hast gar keine Ahnung.

Danke , aber leider muss ich dich enttäuschen, ja ist leider so , und so teile ich dir ganz nebenbei auch mal mit , das ich seit 26 Jahren fahre und immer wieder mitbekommen muss , das es solche wie dich gibt . Und wenn du damit zufrieden bist , wie es ist dann ist ja gut . Aber Gott sei dank , gehen diese grauen Eminenzen jetzt so nach und nach in Rente. Denn du scheinst zu der Sorte zu gehören, die gerade aufgrund ihres Verhaltens , der Branche den Ruf eingebracht hat den sie heute leider hat . ( Beispiel : " ich bin nur dummer lkw Fahrer , für s denken werd ich nicht bezahlt! " gerade abwaschen und solche wie du , hat noch nie einer gebraucht . Und Ahnung , darüber will ich mich gar nicht erst auslassen , ob du die hast . Aber anscheinend nicht , sonst würdest du dem Anliegen 44 net gerechteren Entlohnung Tausender Berufskraftfahrer nicht mit so nem dummen Geschwätz entgegen stellen .

Korrektur : .......sonst würdest du dich dem Anliegen einer gerechteren Entlohnung Tausender Berufskraftfahrer nicht mit so einem dummen Geschwätz entgegen stellen !"

Nachtrag :

Wie ich deinen Kommentaren so entnehmen durfte, ist es feststellbar , das du es anscheinend hervorragend beherrscht , ranzige und vollkommen unqualifizierte Dinge von dir zu geben . Man lese sich das mal durch und stelle fest , wer hier keine Ahnung hat . Da ist es ja kaum zu glauben das solche wie du wirklich einen Lkw lenken . Aber mein Tipp für dich , lass es sein du hast es laut deinen Beiträgen nicht drauf .

Hab mir deine 3 Beiträge noch mal durchgelesen,und kann nur noch wiederholen.:

K e i n e .. A h n u n g.! ! !

Alles nur abgedroschene Sprüche und absolut hirnrissige Forderungen.

Auf diese Art und Weise möchte ich hier keine Diskussion geführt sehen.

Damit meine ich durchaus beide User.

Ich schließe daher an dieser Stelle.

Grüße

Steini

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