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Eure Meinung: was ist in 80 Jahren ?

Themenstarteram 28. Dezember 2010 um 7:28

Hallo zusammen.....

 

 

ein Ford Model T von 1927 heute fahren ? kein Problem !

 

....oder wie wäre es mit einem Volkswagen Käfer von 1950  ? kein Problem

 

Im Prinzip ist es doch absolut kein Problem eine Mercedes S-Klasse von 1960 auch heute noch zu bewegen. Im Grunde ist es überhaupt kein Problem irgendeinen Klassiker heute noch in den Originalzustand zu bringen und dann zu fahren.

 

Ich bezweifel allerdings dass wir in der Lage sein werden eine aktuelle S-Klasse aus dem jahr 2010 im Jahre 2090 noch im Originalzustand fahrfähig auf die Strasse zu bringen.

 

Ich glaube nicht dass alle Komponenten des Models auf ewig verfügbar sein werden. Ich sage nur Pre-safe, unzählige Computer, Stellmotoren, Sensoren Radar-u. Nachtsichtgeräte.

 

Was passiert wenn der Blasebalg der linken Seitenflanke vom Fahrersitz den Geist aufgibt und den Fahrer eben nicht mehr unterstützend im Sitz hält in einer Rechtskurve....er sich einfach nicht mehr aufbläst ? Ich denke nicht, dass man das Element in 80 Jahren noch bekommt.

 

Nicht nur die teuren Modelle haben mich zum Grübeln gebracht.

 

Ein Honda Insight mit einem ganz speziellen Armaturenbrett und Instrumenteneinsatz. Wenn dieser Instrumenteneinsatz einen kleinen Fehler hat, muss der getauscht werden ( ist ja nicht nur bei Honda so ) und ich denke in 80 Jahren wird es so einen Instrumentensatz nicht mehr.

 

Von einem 1972 Simca Rallye 3 bekomme ich noch immer Instrumente und wenn nicht, kann man jedes x-beliebige Rundinstrument nehmen und die "Skalenmaske" vom Originaldesign ableiten.

 

Ich glaube nicht dass es wirtschaftlich ist Autos von heute zum Klassiker reifen zu lassen.

 

Was meint ihr dazu ??

 

 

Grüße

 

The Moose

Beste Antwort im Thema

Hallo,

 

in 80 Jahren gibt es Dich & Mich nicht mehr. Die Generation die folgt, bzw. jetzt groß wird, hat ein ganz anderes Verhältnis zum Auto.

Daher wird es noch ein paar alte Benzinkutschen im Museum geben, die große Masse wird sich nicht mehr an den alten Dingern erfreuen. Schon heute ist ein Auto kein Statussymbol mehr. Autos sind nur noch Ware und Transportmittel, nichts erstrebenswertes mehr.

Zumal die Städte größer werden und die Bevölkerung dort ganz andere Transportmittel nutzen wird. Großstädte wie Peking reduzieren jetzt schon stark die Neuzulassungen. Der klassische Pkw hat bald ausgedient.

Welche Generation fand noch Motorräder cool ? Das waren eher unsere Eltern, die fahren die Dinger noch heute (sorry)

Die Elektronik und vor allem der Verfall der Kunststoffe werden alle Fahrzeuge dahinraffen. Nichts davon wird mehr funktionieren.

Ich habe alte Elektronik aus anderen Bereichen, nach 30 Jahren geht vieles nicht mehr, Ersatzteile sind schon seit Jahrzehnten nicht mehr lieferbar. Umbauten sind quasi etwas ganz anderes, haben mit dem Original wenig zu tun.

Die alten Kisten von 1970 und davor leben sicher noch in 200 Jahren, sofern sich dann noch jemand dafür interessiert

Das einzige was wir heute noch machen können, denn JETZT ist die Zeit dafür, ist: viele alte Kisten kaufen und fahren.

Gleichzeitig tut man noch etwas zur Klimaerwärmung, ich will im Alter ja nicht frieren :-)

Sicherlich wird es in 80 Jahren noch ein Hobby sein, doch sicher reduziert auf andere Fahrzeuge und Werte von denen wir heute noch nichts wissen.

Einen Markt für Römische Streitwagen gibt es auch nicht mehr, irgendwann hat sich ein Produkt überlebt. Telefone mit Drehscheibe, oder mit Kabel, Musik auf schwarzen Scheiben, all das ist heute schon im Museum.

 

Nur das Faxgerät wird es in 80 Jahren noch geben :-/

 

PS: Wer 80 Jahre in die Zukunft sehen will, schaut sich den Film "Der Schläfer" von und mit Woody Allen an.

"Diese billigen japanischen Flugtornister...."

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Erstmal könnte man eine philosophische diskussion darüber starten, ob die menschheit in 80 jahren überhaupt noch in der form da ist wie wir sie kennen, und wenn ja - obs dann überhaupt noch für privatleute erlaubt ist einen verbrennungsmotor zu benutzen..

.. Vom technischen standpunkt jedoch, denke ich auch, dass die "elektronisierten" autos ab ca. 1990 (vielleicht mal vom lada niva abgesehen) nicht besonders langlebig sind, da die ganze elektronik eben auch altert, aber nur sehr schwer zu ersetzen sind, wenn die hersteller keine originalteile mehr anbieten. Mein lieblingsbeispiel aus dem audi-lager ist da der V8. Wenn man glück hat, funktioniert alles noch. Es kann aber auch sein dass die elektronik nach nichtmal ganz 20 jahren schon das zicken anfängt, und dann guckt man erstmal doof aus der wäsche. Bei einem echten oldtimer kann man sich die ersatzteile notfalls selbst anfertigen, oder passt sich das von anderen fahrzeugen an, wenns garnicht anders geht. Bei der speziell codierten elektronik mit ihren unzähligen kleinen steuergeräten, geht das eher schlecht als recht.

Wie das bei hochmodernen CAN-bus autos mit ihren kilometern von kabelbaum sein mag will ich mir garnicht vorstellen, ich schätze mal dass da keines 20, 30 jahre zuverlässig umherdüsen wird.

Wobei man bei z.b. mercedes und bmw eigentlich gute karten hat. Die gehen sehr pfleglich mit ihrer klassiker sparte um. Bei Audi entfallen die teile meistens keine 10 jahre nachdem das modell rausgekommen ist.. Für meinen 80er lohnt es sich garnicht mehr zum audi händler zu gehen wenn ich etwas brauche. Drum bin ich da relativ...... verbittert. :D

Hängt also auch von der marke ab.

Gruß

am 28. Dezember 2010 um 11:03

Das Steuergerät ist nicht das Problem: das geht mit einer reinen, programmierbaren softwarelösung (was auch immer einfacher wird, da sofware und hardware immer leistungsfähiger wird). Die software sollte bekannt sein, sonst muß man ein noch funktionsfähiges Gerät haben und dieses vollständig analysieren.

Spezielle Lösungen, soweit rein mechanisch (also der oben zitierte Blasebalg) sind auch nicht so tragisch, zur not fertigt man eben einen entsprechenden balg aus gummi an.

Schlimm wirds mit Hochpräzisionsteilen wie Einspritzelemente / -Düsen, oder gar, wenn diese mit Elektronik gepaart sind (also im Wortsinne Mechatronik). Hier wird man auf dann zeitgemäßen Ersatz umrüsten müssen, es ist zu hoffen, daß es dann noch funktionsgleiche Teile gibt.

Gruß SRAM

Hallo,

auch meiner Meinung nach wird die Elektronik das Problem sein. Es ist doch schon heute so, dasmanche Steuergeräte nicht mehr reperabel sind. A: weil die Bauteile die damals verbaut wurden nicht mehr verfügbar sind, okay, man könnte sie durch heutige Chips ersetzen, aber da kommen wir zu B:es kennt keiner mehr den genauen Aufbau kennt. Die Fahrzeughersteller sind doch damals, und auch heute noch, zu einem Elektronikentwickler gegangen und haben eine Steuerung in Auftrag gegeben die das und das können muß, und am wichtigsten, die höchstens soundsoviel kosten darf. Wenn dann so eine Firma den Bach runter geht, und das ist passiert, dann ist´s Essig mit der Reperatur.Selbst bei Premiumherstellern wie z.B. Bosch kann man Pech haben, es gibt Steuergeräte , ich spreche jetzt von einem 15 Jahre alten Omnibus, die es nicht für Geld und gute Worte gibt.

Gruß

Konny

Was in 80 Jahren ist?

Da bin ich knapp 140 Jahre alt.

So weit mag ich grad nicht vorausdenken, ehrlich.

Besonders deswegen nicht, weil allein in den letzten paar Jahren so viel Hin und Her war, dass ich oft heute nicht wusste, was morgen sein wird.

In diesen Zeiten kompletter Planungsunsicherheit ist es müßig, länger vorauszudenken als vielleicht einige Wochen oder Monate.

Hallo,

 

in 80 Jahren gibt es Dich & Mich nicht mehr. Die Generation die folgt, bzw. jetzt groß wird, hat ein ganz anderes Verhältnis zum Auto.

Daher wird es noch ein paar alte Benzinkutschen im Museum geben, die große Masse wird sich nicht mehr an den alten Dingern erfreuen. Schon heute ist ein Auto kein Statussymbol mehr. Autos sind nur noch Ware und Transportmittel, nichts erstrebenswertes mehr.

Zumal die Städte größer werden und die Bevölkerung dort ganz andere Transportmittel nutzen wird. Großstädte wie Peking reduzieren jetzt schon stark die Neuzulassungen. Der klassische Pkw hat bald ausgedient.

Welche Generation fand noch Motorräder cool ? Das waren eher unsere Eltern, die fahren die Dinger noch heute (sorry)

Die Elektronik und vor allem der Verfall der Kunststoffe werden alle Fahrzeuge dahinraffen. Nichts davon wird mehr funktionieren.

Ich habe alte Elektronik aus anderen Bereichen, nach 30 Jahren geht vieles nicht mehr, Ersatzteile sind schon seit Jahrzehnten nicht mehr lieferbar. Umbauten sind quasi etwas ganz anderes, haben mit dem Original wenig zu tun.

Die alten Kisten von 1970 und davor leben sicher noch in 200 Jahren, sofern sich dann noch jemand dafür interessiert

Das einzige was wir heute noch machen können, denn JETZT ist die Zeit dafür, ist: viele alte Kisten kaufen und fahren.

Gleichzeitig tut man noch etwas zur Klimaerwärmung, ich will im Alter ja nicht frieren :-)

Sicherlich wird es in 80 Jahren noch ein Hobby sein, doch sicher reduziert auf andere Fahrzeuge und Werte von denen wir heute noch nichts wissen.

Einen Markt für Römische Streitwagen gibt es auch nicht mehr, irgendwann hat sich ein Produkt überlebt. Telefone mit Drehscheibe, oder mit Kabel, Musik auf schwarzen Scheiben, all das ist heute schon im Museum.

 

Nur das Faxgerät wird es in 80 Jahren noch geben :-/

 

PS: Wer 80 Jahre in die Zukunft sehen will, schaut sich den Film "Der Schläfer" von und mit Woody Allen an.

"Diese billigen japanischen Flugtornister...."

Hallo!

MoparMan hat es wohl gut getroffen.

Alter Kram interessiert immer weniger Menschen.

Allein die handwerklichen Fähigkeiten, die zum Erhalt alter Autos nötig sind, werden aussterben. Die Mechanikerlehrlinge lernen schon heute nichts mehr über einen Vergaser.

Hinzu kommt, dass Autos heute sehr viel näher am Limit konstruiert werden. Eine Volkswagen-Mehrlenkerachse ist nach 20 Jahren nicht mehr wirtschaftlich reparabel. Nach 40 Jahren wird der letzte VW Passat 3c verschwunden sein. Irgendwo im Museum findet man dann noch einen.

Die Mercedes S wird es noch etwas länger geben, da immer mal wieder ien Fünftwagen nach 40 Jahren mit 30.000 Km auf der Uhr auftaucht. Die schlachter werden den Elektronikkram aufheben, man kann sich dann noch 20 Jahre behelfen. Aber nach 60 Jahren war´s das dann. Der ganze Plastikkram löst sich auf.

Ferner glaube ich nicht, dass wir in 40 Jahren noch eine nennenwerte Anzahl von Benzin-/Dieselmotoren finden werden. In den kommenden 3-4 Jahrzehnten wird sich der Elektroantrieb durchsetzen und bis 2070 wird es die heutige Infratsruktur der Spritversorgung nicht mehr geben.

Es bleibt also nichts übrig als sich heute an einem schönen Oldie zu erfreuen und damit zu leben, dass die Erben ihn irgendwann an ein Museum geben werden...

Gruß,

M.

am 29. Dezember 2010 um 9:35

Zitat:

In den kommenden 3-4 Jahrzehnten wird sich der Elektroantrieb durchsetzen und bis 2070 wird es die heutige Infratsruktur der Spritversorgung nicht mehr geben.

Ich würde behaupten, daß das niemals der Fall sein wird, aber zumindest mit diesen Zeiträumen ist es schlichtweg nicht machbar ... und auch nicht nötig.

Die Energiedichte, die flüssige Treibstoffe bieten ist unschlagbar. Dies führt schon heute dazu, daß diese eben hergestellt werden. Ob wir dann Methanol, Ethanol, MTG (synthetisches Benzin aus Methanol oder Ethanol), Fischer Tropsch diesel, Biodiesel II, reine Pflanzenöle, Biogas, BioLiq (mal selber googeln), DME, DEE oder was ich sonst noch an gegenwärtigen Ersatzkraftstoffen vergessen haben sollte, tanken werden und ob der Oldie damit noch läuft, das weis ich nicht, aber dass Brasilien mit Ethanol und Indonesien, Malaysia und Singa mit Biodiesel II aus Palmöl fahren werden, das ist jetzt schon sicher.

Don´t worry: den guten alten Kolbenschüttler wirds noch seehr lange geben.

Gruß SRAM

Man nehme die Elektronik aus dem aktuellen 3er BMW.... Die hat eine Haltbarkeit von 15 Jahren.... (ca.)....

D.h. danach kannst das Auto eigentlich vergessen.....

Weil ich bezweifle, dass BMW nach 15 Jahren noch die Elektronikelemente nachproduziert.....

am 29. Dezember 2010 um 11:55

Hier werden Sie geholfen:

http://www.automotive-tradition.de/de/start/index.htm

und falls es etwas mehr Leistung sein soll:

http://www.bosch-motorsport.de/content/language1/html/2953.htm

inzwischen völlig frei programmierbar:

http://www.bosch-motorsport.de/content/language1/html/3589.htm

Der Restaurator der Zukunft braucht eben auch Kenntnisse in der Programmierung von Steuergeräten ...... that´s all.

Gruß SRAM

Themenstarteram 1. Januar 2011 um 7:22

Hallo zusammen...

 

 

 

 

erst einmal ein frohes neues Jahr....

 

also ich denke es kommteben auf die Hersteller selbst an. Wenn ein Autounternehmen wirklich will, dass seine alten Fahrzeuge nach Jahren oder sogar Jahrzehnten noch auf der Strasse anzutreffen sein sollen, dann wird es auch dementsprechende Unterstützung geben.

 

Leider ist heute alles so schnelllebig und um eben die Überlebensfähigkeit der Hersteller auch in Zukunft sicherzustellen, werden heute durch die Bank weg unterdurchschnittliche Modelle (in Bezug auf Haltbarkeit und Qualität) angeboten, damit man eben weiterhin Neufahrzeuge konsumiert. Kompensiert wird die mangelnde Qualität dann durch Anstrengungen von den Marketingabteilungen der Hersteller.

Die wollen einen Kunden dann davon überzeugen (und in der Regel gelingt es auch mit dem Argument .."Sie wollen doch auf der Höhe der Zeit sein), das man Kurvenfahrlicht, Nachtsichtradar, massierende Sitze, fancy Instrumente und was weiß ich noch alles, wirklich braucht.

Somit sind dann die hohen Preise auch angeblich gerechtfertigt.

 

Ein wirklich langlebiges Auto wollen die Hersteller einem doch heute nun wirklich nicht mehr verkaufen (damit ist nun mal auf Dauer kein Geld zu verdienen).

 

Die Mehrheit der Menschen wollen wahrscheinlich auch kein Auto für die Ewigkeit und wollen vielleicht alle 4-5 Jahre einen finanzierten Neuwagen.

 

Ich gehöre aber zu einer anderen Katergorie und neige dazu Fahrzeuge im Maßstab 1/1 zu sammeln (1/18 ist auch ok).

 

Von daher ist mir Qualität und die Langzeitversorgung mit allem drum und dran schon sehr wichtig. Ich verzichte lieber auf die schnellebigen Gimmicks mit denen man seine ungeliebten Freunde und Bekannten in der Regel auch nur ein einziges mal beeindrucken kann. Dann braucht man ja meistens wieder etwas neues um zu beeindrucken.

 

Ich persönlich vertraue da auf unsere chinesischen Nachbarn. Die sind Weltmeister im "Rückwärtsengineering". Gibt man denen eine Komponente und ein bischen Geld, dann kopieren die das in der regel sehr schnell und zuverlässig.

Das Problem ist das der Markt dafür da sein muss, sprich, es müssen mehr Menschen auf diesem Planeten erkannt haben, dass jeder Yountimer erhaltenswert ist (sei er auch noch so unbeliebt), damit sich ein Reproduktionsmarkt für alle erdenklichen Komponenten etablieren kann. Neuwagen kann man ja immer noch absetzen.

 

Zusätzlich möchte ich SRAM zustimmen. Dieser ganze Ökohip und dieses Vorurteil, dass alle Umweltprobleme auf das gute alte Fortbewegungsmittel abzuwälzen ist (was für ein armer Sündenbock), halte ich für haltlos. Benzin wird es immer geben.

 

Eine UN- Umweltstudie hat auch ergeben, dass die globale Massentierhaltung zum Stopfen der fast 7 Milliarden hungrigen Mäuler auf dieser Welt mehr zur globalen Erwärmung beiträgt, als alle Verbrennungsmotoren dieser Welt zusammen.

 

ich schweife mal ein wenig ab und möchte ich im voraus auch schon mal dafür entschuldigen.

 

Menschen lieben Fleisch...und um die ganzen Vieherden zu beheimaten müssen Weideflächen bereitgestellt werden und dafür müssen Waldgebiete gerodet werden.

Dieses Vieh produziert extrem viel Methan ( hat einen 200 fach höheren Wärmewert als CO2) und Dung (enthält Nitrate und Ammoniak). Nur 10 % des tierischen Dungs werden als Dünger widerverwendet. 90 % versickert irgendwo oder es wird hektisch versucht, den Naturmist anderweitig zu verwenden. Andererseits würden wir buchstäblich im Mist versinken. Und das Problem nimmt ja nicht unbedingt ab mit einer steigenden Weltbevölkerung.

 

Die erderwärmung findet statt und es ist ja noch nicht einmal sicher, ob es nun so oder so geschehen wäre ( auch ohne den menschlichen Einfluss ) oder eben nicht.

 

Die Erderwärmung findet statt, weil es zu einem Ungleichgewicht im Austausch von CO2 gegen Sauerstoff gekommen ist. Weniger vorhandene Bäume müssen eine größere Menge CO2 "verarbeiten.

 

Nun versuchen Industrie und Regierungen den CO2 Ausstoss zu verringern.

Ich sage....man sollte den CO2 Ausstoss erhöhen ( Bäume brauchen CO2 ). Und um die Balance wieder herzustellen sollte man einfach mal ein paar mehr Bäume pflanzen.

Wir haben unseren Fleisch-u. Fischkonsum reduziert und evtl. auch so zum Umweltschutz beigetragen. Wenn die Menschheit jetzt noch einsieht, dass man nicht jeden Tag auf einem Schnitzel oder einem Karpfen herumkauen muss, dann können sich z.B. Fischbestände in den Ozeanen erholen und Massentierhaltung zur Nahrungssicherung kann reduziert werden. Das wiederum reduziert den Ausstoss von Methan, Nitrat und Ammoniak und diese Massnahme zusammen mit den neugepflanzten Bäumen können die Balance wieder herstellen. Die Balance, die notwendig ist, um die Erderwärmung zu verringern 8wen sie denn vom Menschen verursacht wird/wurde).

 

Also können wir theoretisch weiterhin ruhig Verbrennungsmotoren bauen....nur sollten wir dementsprechend ein paar Bäume mehr pflanzen bis das Gleichgewicht wieder hergestellt wird.

 

Im übrigen bin ich mir auch ganz sicher dass die Welt gar nicht genug Kupfer hat, um damit die ganzen Elektromotoren herzustellen. Sollten wir also den globalen Fuhrpark der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren durch Elektrofahrzeuge ersetzen wollen, dürfte uns dass mangels Kupfer nicht gelingen.

 

Um es noch mal auf den Punkt zu bringen....ich würde mir wünschen, dass Hersteller in Zukunft einfach moderne Fahrzeuge entwickeln ( wie modern ein Auto ist kann man nicht unbedingt an den unzähligen und überflüssigen Ausstattungsdetails dingfest machen).

 

Fahrzeuge, die man je nach dem Geschmack des Kunden eben nach 4-5 Jahren ersetzen kann oder wie in meinem Fall einfach behalten . Und wenn etwas kaputt geht, möchte ich auch nach 40-50 Jahren noch Ersatzteile bekommen.  Die ehemalige Sowjetunion hätte es ja bei einer Weiterexistens einfach gehabt. Im Großen und Ganzen vielleicht 20 verschiedene Automodelle und die Komponenten waren untereinander austauschbar....und das wahrscheinlich auf Jahrzehnte wenn nicht Jahrhunderte.

 

 

Im Grunde ist es schade, dass unsere Unternehmen heutzutage anscheinend nur durch Schnellebigkeit überleben können. Es müssen ständig neue Produkte und Dienstleistungen entwickelt werden, damit die Wirtschaft und die Industrie wachsen kann (in der Regel der Profit). Dass man damit aber keine endenden Rohstoffe auf ewig sichern kann, sollte selbst dem positivsten Supermanager trotz aller Geldgier klar werden.

 

Aber wollen wir alle denn verzichten ? Wollen wir einfach mit viel weniger leben und die Wirtschaft "abbremsen" und verlangsamen ,um auch allen weiteren Generationen ein ähnlich komfortables Leben gönnen ? Momentan sieht es jedenfalls nicht so aus...momentan leben wir nach dem Motto...alles für uns und nach uns die Sintflut.

 

 

Weniger ist mehr und mit materiellen Reichtum ist noch keiner glücklich geworden.

 

Im Prinzip hat das ganze gar nicht viel mit dem Ursprünglichen zu tun....

 

Die Hersteller sollten sich darauf besinnen, dass auch ihre älteren Fahrzeuge von dem Einen oder Anderen noch nach Jahren geschätzt werden.

 

Schönen Sonntag noch

 

The Moose

am 3. Januar 2011 um 4:29

Da ich zu nachtschlafender Zeit nicht mal sicher bin ob ich wache oder träume, darf ich evtl. auch mal "rumvisionieren":

Das Öl wird bis dahin alle sein, vermute ich....evtl. schon früher, denn ein paar Reserven wird man für die Pharmazie und die Kunststoffindustrie, und wohl auch für die Stahl-Industrie zurückhalten müssen.

...es wird viele Kernkraftwerke geben....

...und etwa im Jahre 2073 wird es eine erste "Uran-Krise" geben mit Sonntagsfahrverbot für alle Elektroautos...:D:p

...die Elektronik wird kein Problem sein, es gibt ja heute schon ne ganze Weile FPGAs ("freely programmable gate arrays"), also praktisch Elektronik-Steckbretter, die via Computersoftware "zusammengesteckt"/"verdrahtet" werden, bisher wohl nur für digitale Schaltungen, aber bis in 80 Jahren wird man das wohl hoffentlich auch für Analogelektronik hingekriegt haben...aber das deutete der SRAM ja schon an...

(es gibt ja auch schon programmierbare Kennfeldzündungen für so ziemlich jeden heutigen Oldie).

Aber das Öl wird alle sein, es versiegen ja heute schon etliche Ölquellen, und was da noch mit der Zeit aus den Wänden dieser tiefen Erd-Löcher "schwitzt"...naja, da gleich auf sich schnell und massenhaft auf wundersame Art und Weise nachbildendes Öl zu spekulieren, das halte ich wirklich für ein Märchen, denn so schnell, wie's oben überall rausblubbert, kann's unmöglich unten aus den Wänden "schwitzen", und auch das würde irgendwann natürlich aufhören.

Und Synthetisieren, nun, davon verstehe ich nix, ist aber sicher möglich, auf chemischem Wege eine Kohlenwasserstoffkette aus kleineren Kohlen-(Wasserstoff) Einheiten zu synthetisieren; aber um den heutigen Verbrauch von Benzin oder gar Diesel aus einzelnen Methan-Molekülen (die man ja auch erst mal haben muss...) zu synthetisieren, da braucht man verdammt viel Methan, und sicherlich auch verdammt viel Energie...ich fürchte, soviel furzen die Kühe auch wieder nicht...aber ich werde mal nach diesen synthetischen Sprit-Alternativen googeln.

Bleibt für unsere "Museumsstücke" Bioethanol und Biodiesel...aber das Zeug in den Motor kippen wird in 80 Jahren ungefähr so unanständig sein wie einem verhungernden Menschen den letzten Krümel Brot wegzufressen...

Man wird neue technische Wege beschreiten müssen, Solar-/Wasser-/Gezeiten-/Geothermie-/Wind-Kraftwerke (alles 1000 Jahre alte Techniken im Prinzip...:D) müssen effizienter gemacht werden, naja und das viele Kupfer für die vielen Elektromotoren wird man sehr sorgfältig recyclen und wohl schon vorher rationieren müssen...

...naja, vielleicht gibt's ja bis dahin Drähte ohne (nennenswerten) elektrischen Widerstand, gibt's ja heute schon, bloß halt nur bei minus200°C oder so.

Oder halt ...heureka...die kontrollierte Kernfusion kommt doch irgendwann...aber da verschieben sie ja diese "Vision" immer mal wieder um weitere 20-30 Jahre.

Jedenfalls der Ford-Model-T-Oldtimer im Jahre 2090 wird imho ein Elektroauto von heute sein, witzigerweise gab's das aber wohl schon vor 100 Jahren, bloß halt ohne gescheite Akkus.

Gruß

PS: Mir wird's vermutlich eigentlich auch relativ wurscht sein, was in 80 Jahren hier ist...:p...die brutalen "Mühlen" hierzulande sind zu mühsam und zu "dumpf"....."Scotty,..."...:D

am 9. Januar 2011 um 20:49

Es wird immer einfacher sein, Autos der Prä-Elektronik-Ära am laufen zu halten, da diese schlicht simpler aufgebaut sind. Ein Blechhäuschen, ein Motor, vier Räder, das wars im großen und Ganzen bis Anfang der 80er... und sowas kriegt man auch noch nach dem 3. Weltkrieg in irgendwelchen Endzeitszenarien mit zusammengebrochener Infrastruktur zum Laufen, wenn nötig mit Sprit aus destilliertem Kartoffelschnaps...

Auch heutige Autos wird man eventuell noch restaurieren können... es gibt ja bereits kleinere "Firmen" die Steuergeräte repariert (kennt nur kaum einer, denn das wird bisher so selten gebraucht) bis hin zum auffräsen vergossener Komponenten und Einzelersatz von Widerständen, Kondensatoren und Eproms. Ist halt ein ungleich größerer Aufwand, aber einen Zustand-5-1979er Daimler Double Six oder nen Lamborghini zu restaurieren ist auch nicht ganz ohne... Jedoch: Hierfür muss es eine geeignete Infrastruktur geben. Strom, Computer, sowas halt. Fällt das weg, ist heutiges Gerät nicht mehr haltbar.

Und als OT zu China: Dort gibt es keine Oldtimer, dafür ein Gesetz, dass jedes Auto nach 15 Jahren verschrottet werden muss.

Gruß

Micha

Zitat:

Original geschrieben von michaliegerad

Und als OT zu China: Dort gibt es keine Oldtimer, dafür ein Gesetz, dass jedes Auto nach 15 Jahren verschrottet werden muss.

Und das in einem Land in dem angeblich Kultur und Tradition so hoch angesehen sind.

Für mich jedenfalls sind Oldtimer durchaus Bestandteil automobiler und kultureller Tradition.

Aktuell dazu gab es in einer der letzen Oldtimer Mark einen Bericht...Sind Youngtimer noch restaurierbar....H Kennzeichen ab 40....

Dort haben "Experten" (ob das wirklich welche waren weiß ich nicht) mal in die Glaskugel geschaut wie es mit heutigen Autos in nur 30 Jahren aussieht. Fazit am Beispiel eines Marcedes Cabrio vom 1995 war, restaurieren brauch man nicht mehr, weil die Karossen aus so ewig halten aufgrund des Korrosionsschutzes. Oldtimer so vermutet man würden bis zu einem Maximum ansteigen und dann rückläufig sein, weil die neueren Autos eben wegen fehlender Elektronik in Zukunft in der Garage verdammt sind. Ob es wirklich so sein wird, können wir in dreißig jahren sehen.

Es gibt einen Titel von Zagar& Evans: In the year 2525, der den Fortschritt der Menschheit beschreibt, wenn man darauf aufbauen würde würde ich sagen wird es in Zukunft nur noch Einwegautos geben, man fährt sie und danach auf den Müll.

Autos der 70er und 80er Jahre sind ein hohes Gut und Zeitzeugen und haben den großen Vorteil fast rein machanisch zu laufen.

Neuere Autos sind ebenfalls Zeitzeugen, aber wie schon in einigen Beiträgen erwähnt, sie spiegeln dennoch nicht das wieder, was ein Auto in den 80er Jahren war. Obwohl es auch da schon kein Statussymbol mehr war, dennnoch gab es Unterschiede zwischen einem Mercedes und einem opel. Heute sind die Grenzen so verwischt insbesondere die finaziellen Grenzen, sodaß es eigentlich nur noch "Autos" gibt, aber bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr so gravierend die Unterteilung in "gute zuverlässige Autos" und "schlechte Autos".

Anfälligkeit zeigt sich heute schon ganz extrem: mien D Kadett war in fast 30 Jahren noch nicht einmal in der Werkstatt, alles noch top, dagegen kenn ich jemandem mit einem Corsa C, der ist Stammgast dort.

In diesem Sinne kann ich nur für mich sprechen, alte Autos haben etwas, was neue nicht mehr haben, besonders was den Spritverbrauch angeht.

Was das gesetz in China angeht, habe ich auch von gehört, traurig und hoffentlich keine Option für unser Land. Ich hoffe nur das unsere Führungsriege niemals davon hört oder Gebrauch von sowas macht. Befürworter gäbe es reichlich in Deutschland.

Man siehe Dummheit Fahrverbotszonen.

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