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Eure Erfahrungen mit der VW-Vertragswerkstatt

VW T3
Themenstarteram 19. Januar 2010 um 23:59

Normalerweise fahre ich ja ca. 10km in eine freie Werkstatt mit T3-Erfahrung. Ich war in den letzten 2 Jahren jedoch zweimal beim Freundlichen hier um die Ecke.

Beim ersten Mal waren die Rohre der Servolenkung geplatzt. Ich wollte einfach nur meinen Bus schnell fit haben, weil es am Tag drauf in den Urlaub gehen sollte. "Die Rohre sind entfallen (ja, ok, wusste ich!). Ihr Auto muß stehen bleiben, da ist vorläufig nichts zu machen (nee, das geht nicht) Außerdem muß der Tank auch ausgebaut werden (obwohl hinterm Tank eine Schraubmuffe sitzt)" Schnell weg hier. Ich habe dann in "meiner" Werkstatt für 75€ einen Hydraulikschlauch und einen Schlauch für die Rückleitung bekommen. (Ab in den Urlaub - juhu!)

Beim zweiten Mal war ein Wasserschlauch zum Ölkühler undicht. Bevor er platzt, so dachte ich, fahre ich schnell zum Profi um die Ecke - das sollte er doch können - oder?

Er hatte tatsächlich beide Schläuche da. 1 1/2 Stunden hat er gebastelt (weil er auch nicht wusste, mit welchem Werkzeug man das macht). Dann ging es an das Entlüften des Kühlsystems. Bus vorne hochgebockt (oh, das wusste er!) KÜHLWASSERBEHÄLTER AUFGESCHRAUBT - sich gewundert, bis der Kollege rief: Du musst vorher den Motor starten! (Und drei oder vier Liter Wasser in der Gosse waren)...

Der Spass sollte gut 150€ kosten. Das war das letzte Mal, dass er mich sah, lieber schiebe ich den Bus 10km.

Mein Fazit: Ein VW ohne OBD und ohne Original-Ersatzteile kann dort halt nicht repariert werden. Also müssen hier Fachleute rann.

Wie sind Eure Erfahrungen in der Vertragswerkstatt?

Viele Grüße

Baumi

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14 Antworten
am 20. Januar 2010 um 8:29

Kann ich dir nicht sagen.

Mein Bus hat noch nie eine VW-Werkstatt von innen gesehen. Gehe immer in eine freie hier im Ort und das hat bis jetzt immer gut geklappt.

Darf sogar Teile von Ebay bei ihm einbauen lassen.

Moin!

Eine Vertragswerkstatt taugt nur, wenn sich dort jemand persönlich mit den alten VWs beschäftigt. Ich hatte damals einen Meister, der hatte selbst einen Brezelkäfer und hat mir mit meinem Käfer viel für wenig Geld geholfen. Leider ist der Laden heute zu.

Also, als Kunde xy da hinzugehen, der keinen Neuwagen dort gekauft hat, bringt meist nichts. Dann lieber selbst machen oder in die freie Werke.

Grüße, Ulfert

 

 

Ich sehe das wie Ulfert. Wenn es beim freundlichen einen Mechaniker/Meister gibt, der für die alten VW etwas übrig hat oder vielleicht selbst einen T3 hat, bekommt man wahrscheinlich kompetente Hilfe.

Mitlerweile gibt es eigentlich in jeder Region freie Werkstätten, die sich auf den T3 spezialisiert haben. Meiner Meinung nach in der Regel eine bessere (und günstigere) Anlaufstelle als die VW-Vertragswerkstatt.

Wir fahren mit unserem T3 Joker zu einem Bosch-Classic-Service. Die kennen sich perfekt mit der Dieseltechnik aus und haben nach eigenen Angaben mehrere T3s im Kundenstamm.

Wenn ich mal mit dem bulli bei VW auf den Parkplatz fahre (um Teile zu kaufen ;) ) verdrehen die schon die Augen.

Nee nee, ich geh in die freie, der Typ kennt sich aus und gibt sogar Tipps, wie ich was selber machen kann.

So Sprüche wie: " kannste gleich hier machen, steht eh auf der Bühne" wird man bei ner Vertragswerkstatt nie hören.

Ist auch ok so! Ich unterstütz gern kleine Handwerksbetriebe, wenn sie gut sind!

Wundert mich auch nicht, wenn du dir die heutigen Ausbildungsrahmenpläne ansiehst.

 

Erst mal entfällt ja der -altbekannte- Beruf KFZ Mechaniker. Heutzutage nennst du dich Kfz-Mechantroniker.

Und wie schon gesagt, sobald mal ein Problem auftaucht, was nicht in die Kategorie "Knicken-Lochen-Abheften" fällt und kein OBD Anschluss zur Verfügung steht, da stehste doof da.

 

Solche Probleme lösen nur alteingesessene Mechaniker, die selber mit den Fahrzeugen groß geworden sind bzw. die Ausbildung daran hatten oder welche, die sich stark dafür interessieren.

Anders gehts in den meisten Fällen schief.

VW ist da nicht schlechter oder besser als freie Werkstätten.

Bei allen geht es im Regelfall nur wirklich halbwegs locker, wenn noch ein alter Meister oder Geselle, der den T3 noch kennt, da ist. Oder einer es aus anderen Gründen (z.B. hat selbst einen, hilft dem Nachbarn usw.) kennt.

Alle anderen haben da wenig bis keinen wirklichen Plan, je nach auszuführender Arbeit. Bei guten Leuten hat allerdings VW den Vorteil, dass sie in den Rep-Leitfäden nachsehen und danach arbeiten können (könnten).

Gruss

am 20. Januar 2010 um 15:02

Moin Moin !

Bin ganz neu ! Aber VW-Werkstatt ? Muss mein Bulli nicht haben !!

am 20. Januar 2010 um 16:59

Hey leutz,

also ich bin Azubi bei VW und muss sagen das die meisten hier recht haben.

Bei VW wird einem echt nur geholfen wenn der Mechaniker selber oder Meister meinetwegen auch Intresse für den Bus hat.

Bei uns im Laden gibt es einen meister der halt mit den Auto´s groß geworden ist und er ist es auch der dann Käfer und Busse repariert...

alle andern wollen damit nicht viel zutun haben...

das schöne ist das ich mri mit meinem Bus selber helfen kann :-)

meiner wird nur von mir udn auch nur bei mir zuhause gemacht

ist selten das er mal meinen Betrieb von innen sieht...

liebe grüße und lasst den Kopf nicht hängen

Icke

Themenstarteram 20. Januar 2010 um 18:19

Schönen Guten,

ist ja schon mal spannend, was da so zusammenkommt.

Ich habe bei dem hier um die Ecke schon den Eindruck, dass es dort einen gibt, der den T3 kennt - nur arbeitet der meistens zufällig gerade etwas anderes. Er berät den Kollegen aber irgendwann, wenn nichts mehr geht... die Zeit läuft ja erst mal für den Laden!

Natürlich haben die dort einen Reparaturleitfaden, aber sie benutzen ihn nicht. Lieber basteln und probieren sie eine Stunde lang mit X-vielen Zangen, ob es nicht so geht.

Ich glaube aber, das größte Problem ist, dass man nur Originalteile verbaut. Das verstehe ich für aktuelle oder nicht sehr alte Autos sogar sehr gut, solange VW noch Teile liefert. Spätestens, wenn's nichts mehr gibt, könnte man ja den Kunden davon überzeugen, einen T5 kaufen. Dann ist es doch toll, wenn man das Auto nicht mehr reparieren kann.

Ich sehe das wie die meisten hier. Eine faire erfahrene freie Werkstatt gibt sich meiner Erfahrung nach einfach nur Mühe, den Kunden zufrieden fahren zu sehen, damit er wieder kommt. Sicher ist eine VW-Werkstatt mit Altmeister oder -Geselle besser, als eine ohne. Es geht aber nichts über eine freie Werkstatt mit erfahrenen Leuten oder noch besser, wie Daniel sagt: Die freie spezialisierte Werkstatt.

Viele Grüße

Baumi

Moin,

 

die Bully Leitfäden sind bei der Umstellung der VW-Werkstätten auf die elektronischen Leitfäden nicht mit digitalisiert worden, sondern wurden im Regelfall entsorgt. Von daher kann ein Mechaniker, selbst wenn er wollte, nicht mehr nachschauen, wie es gemacht wird.

 

Gruss

HArro

 

 

Gleicht ja schon einer werksseitigen Ausgrenzung unserer Busse :)

Moin!

Zitat:

die Bully Leitfäden sind bei der Umstellung der VW-Werkstätten auf die elektronischen Leitfäden nicht mit digitalisiert worden, sondern wurden im Regelfall entsorgt.

vor zwei wochen war ich nochmal bei vw zur achseinstellung weil atu das nicht hinbekommen hat und der geselle wollte auch nochmal in den keller ins archiv und die leitfäden suchen,weil er nicht so recht wusste den nachlauf einzustellen.

bevor er ne stunde im keller verschwand habe ich ihm erklärt wie es geht.

ich denke auch nicht das man es an vw oder ne freien werkstatt fest machen kann.

am besten sind geschulte mechaniker mit nem faible für alte fahrzeuge, die gerne auch mal über probleme nachdenken und sich freuen, wenn es wirklich was zu reparieren gibt und nicht nur tauschen ist.

am 21. Januar 2010 um 21:39

Zitat:

ich denke auch nicht das man es an vw oder ne freien werkstatt fest machen kann.

am besten sind geschulte mechaniker mit nem faible für alte fahrzeuge, die gerne auch mal über probleme nachdenken und sich freuen, wenn es wirklich was zu reparieren gibt und nicht nur tauschen ist.

 

Ich seh des genauso und hoffe das ich auf dem besten weg bin so einer zuwerden

hehe lieben gruß

am 22. Januar 2010 um 0:45

Dito, aber im großen Mittel ist man mit nem T3 vermutlich besser bei freien Werkstätten aufgehoben deren Kundenfahrzeuge aus ähnlichen Jahrgängen kommen.

Ich würd meinen Bus auch niemals zu ne freien Werkstatt bringen, bei der nur Autos jünger 2000 aufm Platz stehen....

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