EU - Tempolimit 90 KMH = Gute Nacht BRD
Es gibt leider kein anderes wirklich passendes Forum dafür, und da ich ein Herr der Ringe bin, schmeiss ich meinen Unmut mal hier rein 😉
Gerade auf Spiegel Online gelesen - Die Herren von der EU denken laut über ein EU-Weites Tempolimit von 90 KMH nach. Schließlich würde es ja so furchtbar viel Sprit verbrauchen, wenn die Autos mit 200 KMH in Deutschland über die Autobahn fliegen. Man könnte hierbei unendlich weit ausholen, der ADAC wirds auch sicher tun, aber ich belasse es mal bei ein paar Statements. Die Regelungswut in diesem ganzen Konstrukt nimmt unendlich überhand. Es ist doch wirklich Sache des Einzelnen, ob er nun alle 300km tanken will, weil er halt gerne mit 200 und mehr über die AB brettert, oder nicht. Es macht einfach keinen Sinn - Einziges Argument, was ich mir wirklich gefallen lassen würde, wären gigantische Unfallzahlen. Aber es ist ja das Gegenteil der Fall - in Deutschland ist die Zahl der Verkehrstoten SEIT JAHREN KONSTANT RÜCKLÄUFIG. Es gibt in den USA Wissenschaftler, die dafür plädieren, dass deutsche AB-Modell in den USA einzuführen, um die Zahl der Verkehrstoten zu reduzieren... Überlegt Euch doch mal die Folgen für den einen oder anderen. Z.B. einen Stadt-Land Pendler, der jeden Tag 100 km AB fahren muss. Statt 180, darf er dann nur noch 90 fahren und braucht DOPPELT so lange - ein schöner Einschnitt in die Lebensqualität. Nicht nur das - die derzeitige Affenversammlung in Deutschland hat sich ja so ein schönes exponentielles Mineralöl-Steuermodell aufgebaut, dass dieses tolle Land noch weiter finanziell abkratzen würde. Weniger tanken -> weniger Mineralölsteuer -> weniger Märchensteuer -> weniger Ökosteuer.
Es ist wiedermal so ein grober Unfug, zumal in den meisten EU Ländern Tempolimits von 110 bis 130 kmh herrschen (Italien unter 1000 Vorbehalten 150kmh) - das ist doch PillePalle - Ob ich nun 90 oder 120 fahre, schlägt sich bei mir nicht wirklich im Verbrauch nieder. Und selbst wenn - Es ist doch einfach meine Sache. Es ist sehr politisch - aber es geht nicht anders... die EU ist das schlimmste, was Deutschland in der derzeitigen Situation treffen konnte. Es erinnert an den Versailler Vertrag. Geknäbelt und gefesselt durch übergeordnete Institutionen, kommt ein am Boden liegendes Land nicht mehr auf die Füße. Was hat die EU Deutschland noch gebracht (nur ganz kurz, ich weiss, es ist OT): Ost-Lohndumping, Dienstleistungs- und Warenpreisdumping. Glückwunsch! Was meint Ihr, wieviel deutsche Unternehmen an der polnischen und tschechichen Grenze nach und nach den Bach runter gehen.. Und das Geilste: D-Land bezahlt dafür auch noch. Das eigene Grab wird bezahlt. Und jetzt winkt noch ein Tempolimit - obwohl hier doch schon alles, auch und GERADE IM STRAßENVERKEHR, gelähmt ist. Leute... wenn es so weitergeht haue ich ab in die Schweiz, auch wenn man dort nur noch 110 fahren darf (schwupp, die Polizei hats nicht gesehen 😁 )
Grrrrüße,
der, der einen "Kringel" hat
76 Antworten
Ich warne davor, daß wir alle wieder mit Pferden reiten! Da passieren auf die vielen km umgerechnet mehr Unfälle als mit dem Auto!! Außerdem emittiert ein Pferd mehr Kohlendioxid als ein modernes Auto!
Und auch die Partikelemissionen sind viel gewichtiger
Zitat:
Original geschrieben von Maks77
Die lenken so lange mit Feinstaub ab, bis eine Gesetzesänderung "Geschwindigkeitsbeschränkung" gar nicht mehr auffällt... So macht man politik: auf die Faulheit der Menschen (daß sie es stillschweigend akzeptieren) vertrauen
Hey Maks77,
ich Ergebnis muß ich Dir leider Recht geben. Habe dieselbe Befürchtung.
Aber: Ich glaube nicht, daß unsere Herrn Politiker so weit und kompliziert denken. Die haben einfach das EU-Thema Feinstaub verschlafen, genau wie andere Themen, z.B. Lohndumping durch EU-Osterweiterung. Andere West-EU-Länder haben auch bei diesen Themen bereits vorher Maßnahmen ergriffen.
Naja, wenn wir Glück haben, dürfen wir in Bayern bald als Ausgleich auch Sonntags zur Auto-Waschanlage.
Zitat:
Original geschrieben von Rambello
Außerdem emittiert ein Pferd mehr Kohlendioxid als ein modernes Auto!
Und auch die Partikelemissionen sind viel gewichtiger
Das ist richtig!
Endlich, seit der Existenz der Säugetiere kann man nun messen und berechnen, dass durch das Furzen der Kühe auf den Weiden eine wirklich schädigende Kohlendioxidbelastung besteht.
Kein Wunder, dass die Dinosaurier ausgestorben sind.
Von wegen Kometeneinschlag oder so.
Die Atmosphäre ist einfach umgekippt (jeder ernsthaft Umweltschützer kennt das. Heißt glaube ich Schmetterlingsflügelschlageffekt oder so. Andere reaktionäre Konservative nennen das: Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.)
Egal, die meisten Dinos waren ja Pflanzenfresser und es ist ja bekannt, wie umständlich das mit der Verdauung der Pflanzenfresser ist, siehe wiederum Rindviecher (Kühe).
Ja, und bei dem Verdauungsvorgang haben diese massigen Tiere (Dinos) so sehr gefurzt, dass es plötzlich zu viel war, und da ist es passiert.
Deswegen gab’s damals auch keine Menschen. Die wären ja aufgrund der schlechten Luft tot umgefallen!
Aber, warum ignoriert oder verharmlost der Umweltschutz eigentlich noch immer die Kohlendioxibelastung der Atmosphäre durch exkremierende Menschen.
Ich werde mich des Themas jetzt mal sehr ernst widmen, denn mit uns sollte man doch reden können, wir sind schließlich keine Kühe, und entsprechend Umweltbewusste zu mir nach Hause einladen, damit sie `vor Ort´ meine diesbezüglichen Emissionswerte, sozusagen bei der Entstehung, ermitteln.
Es hat schließlich keinen Sinn darauf zu warten, dass andere Sch … ützer vielleicht ein schlechtes Gewissen entwickeln, aber nicht daran arbeiten.
@Tempomat:
DAS war mal ein Kommantar! 😉
Wie hieß der Spruch noch: man soll erst mal bei sich selbst anfangen was zu ändern, bevor man mit dem Finger auf andere zeigt? Also erst mal die menschlichen Emmissionen einschränken, bevor man den Autos zu Leibe rückt!
(ich liebe Satire...)
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Ich bin der Meinung, jeder könnte sich mit etwas gutem Willen einen Katalysator hinten reinstecken.
Vielleicht bringt auch langes Luftanhalten was, da ja die ausgeatmete Luft schlechter als die eingeatmete ist! Ferner bin ich für Tempo 30 auf Autobahnen, weil dann die Unfallzahlen noch niedriger sind als bei Tempo 90. Sieht doch wohl jeder ein...
So, ich glaub jetzt langt`s vorerst
Es langt noch lange nicht: 😁
Wie wär's wenn die Bundesautobahnen als reine
Fahrradschnellwege -FSW- ausgewiesen würden.
Linke Spur natürlich NUR für Rennräder, Standstreifen für Muttis und oder Papis, Omis oder Opas mit Kinderwagen sowie Behinderte im Rollstuhl.
Alle 1000 m eine Fressbude mit Limogarten (Bier ist
auf dem FSW verboten)
bin ja mal gespannt wenn Sie das einführen, wielange ich dann meinen Lappen noch habe, bevor Sie mich mal mit 250 in einer 130 Zone erwischen 🙂
Bisher hab ich auf der Autobahn immer Schwein gehabt, die Schilder beachte ich nur bei Baustellen oder vor so brachialen Kurven, wo man tatsächlich nur mit 120 durchkommt!!
Ihr müßt nicht immer übertreiben, der Rußfilter ist technisch seit vielen Jahren machbar und längst überfällig.
Das aber die Ölvorräte so schnell abnehmen, daß auch wir DAS noch erleben ist eine Tatsache. Die Zeiten "billigen" Benzins sind unwiderbringlich vorbei !
Zitat:
Original geschrieben von ja-meister
Ihr müßt nicht immer übertreiben, der Rußfilter ist technisch seit vielen Jahren machbar und längst überfällig.
Das aber die Ölvorräte so schnell abnehmen, daß auch wir DAS noch erleben ist eine Tatsache. Die Zeiten "billigen" Benzins sind unwiderbringlich vorbei !
Man muß übertreiben damit man noch drüber lachen kann. Der Ölpreis wird u.a. durch die Amis verursacht die auch z.Zt. wieder alles aufkaufen was sie bekommen können.
Was mich wundert ist, dass die Autoindustrie die PS-Stärke der Motore immer höher schraubt. OK, der Kunde verlangt danach, dann soll er auch den Mehrverbrauch bezahlen. Schadstoffarme Motore wie D5 wären angebrachter. In 10 -15 Jahren wird man nicht mehr begreifen können, dass es eine Zeit gab wo man mit 250 km/h und mehr über die Autobahnen brettern konnte.
Zitat:
Original geschrieben von ja-meister
Das aber die Ölvorräte so schnell abnehmen, daß auch wir DAS noch erleben ist eine Tatsache.
Angesichts der abbauwürdigen Ölschiefervorkommen, die derzeit bekannt sind, ist das eher unwahrscheinlich.
Ohje ohje, dann muß ich noch schnell eine Spritsaufende 500PS Kiste kaufen, bevor der Ölhahn zugedreht und die Geschwindigkeit auf 90Km/h beschränkt wird!
Naja nicht ganz ernst gemeint, aber frustrierend wärs schon: da träume ich 10 Jahre von einem schnellen Traumauto, kanns mir dann endlich leisten und dann würden die plötzlich überall Geschwindigkeitsbeschränkungen einführen.
DAS wäre wirklich frustrierend!
Für das Öl gibts leichter Ersatz: Wasserstoff, Elektroauto, Brennstoffzelle.
Erdgas hängt ja auch indierekt mit den Erdölvorkommen zusammen, also zählt das für mich nicht.
Das ist der Grund warum die Amis alles aufkaufen in Europa und hier die Preise steigen:
www.zeit.de/2005/13/explosion-38-k
falls es nicht klappt "Ölraffinerie" bei Google eingeben.
In Texas ist eine grosse Raffinerie explodiert
Zitat:
Original geschrieben von quattroheinrich
falls es nicht klappt "Ölraffinerie" bei Google eingeben.
In Texas ist eine grosse Raffinerie explodiert
der geht:
http://www.feuerwehr-weblog.de/archives/2005/03/texas_city_alra_1.htmlDie Ölschiefer"vorräte" sind so groß nicht, bedenke, daß die Asiaten jetzt auch Auto fahren.
Und die Aufbereitung aus dem Mineral ist sehr teuer.
Da lohnt sich eher Wasserstoff oder Äthanol aus pflanzlichen Lieferanten.
ABER wie gesagt:
Die Zeiten billigen Kraftstoffes sind vorbei!