EU plant Hauptuntersuchung an Kleinkrafträdern
Der Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr (TRAN) die Europäische Kommission plant, einen Gesetzesvorschlag für solch eine verpflichtende periodische technische Inspektion (PTI) einzubringen.
Jetzt kommt es drauf an, was das europäische Parlament damit macht.
Es könnte dazu führen, dass in den nächsten Jahren die HU für die Kleinkrafträder < 125cm³ eingeführt wird.
Das beträfe ca. 2 Millionen Mofas, Roller, Mopeds usw.
166 Antworten
Nur mal nebenbei, ich bin mir sehr sicher das die Damen und Herren, würden sie nicht auf Grund ihrer Politikerarbeit nicht eine gute Connection besitzen, niemals so viel in der freien Wirtschaft verdienen wenn sie auch noch solche Leistungen dort abgeben würden. Sie würden eher gefeuert.
Und ich finde sie werden mehr als gut bezahlt denn sie bekommen danach Pensionen und Zusatzgelder, fällt mir grad nicht ein wie sich das genau schimpft, das unser einem das Hören und Sehen vergeht.
Von mir aus könnten die das 3fache oder mehr kriegen wenn sie sich an ihrer Leistung messen lassen würden.
Aber so verzapfen die nur Mist und schmeißen mit unserer Kohle nur so um sich.
Ich lese grad das BdSt, Jahrbuch 2020, " Das Schwarzbuch" genannt und ich krieg dabei den Mund nicht mehr zu.
Dann karren wir auch noch einen Haufen nach Brüssel und bekommen ebenfalls nur Überregulierung zurück.
Achtung: Ich hab nix gegen die EU, find die super, wenn sie denn gescheit umgesetzt würde.
Die Grundidee ist gut und richtig. Nur an der Umsetzung hapert es wie wild.
Wir haben in D den Föderalismus und wie man grad sieht ist es bzgl. Bildung, Netzausbau u. u. A. Corona ein riesen Desaster. Man könnte noch viel mehr anführen.
So jetzt implementieren wir das mal auf die EU, wo einige schon abhauen, viele keinen Bock mehr haben, einige ihr eigenes Süppchen kochen usw. und dann sitzen da wieder unsere super fähigen Vertreter aus jedem Land die keiner mehr haben wollte. Wenn ich mich da an den Oetinger besinne wird mir schon ganz übel.
Boah, ich glaub ich bin grad in Rage.
Zitat:
@Ostelch schrieb am 24. März 2021 um 08:35:52 Uhr:
Die nächsten Floskeln zum Thema. Dass Menschen wie du und ich nicht in der Politik sind, liegt vor allem daran, dass wir dazu zu faul sind....
nein - so ist das nicht
Ich bin z.B. selbstständig freiberuflich tätig und ganz sicher nicht faul (selber gegründet) - ausserdem berufspolitisch engagiert etc.
aber ein Landtags- oder Bundestags-Mandat wäre die Aufgabe meiner Profession; verdienen tue ich übrigens auch nicht besser als ein Abgeordneter; die vielen Möglichkeiten einer Freistellung und Rückkehr in den Beruf, wie sie ein Beamter oder Lehrer u.a. haben, fehlen mir halt und so geht es anderen auch;
übrigens sind schon in der Kommunalpolitik oft beruflich vorbelastete Bürokraten (sogennante "Kaltgewalzte"😉 oder halt konsequente "Vereinsmeier" anzutreffen; der andere Typus Politiker ist dann der , der schon in der Schülerorganistion einer Partei aktiv war und entsprechend einseitig sozialisiert ist, s. Jens Spahn;
deshalb sind Politiker ja auch leicht durch Lobbyismus beinflussbar - mangels eigener Erkenntnisse oder Kontakte zum richtigen Leben; womit wir wieder zum Thema kommen...
Zitat:
@KapitaenLueck schrieb am 24. März 2021 um 10:15:54 Uhr:
Aber so verzapfen die nur Mist und schmeißen mit unserer Kohle nur so um sich.
Wenn ich das lese, kann ich mir den Rest schon sparen.
Grüße vom Ostelch
Zitat:
@remix schrieb am 24. März 2021 um 10:26:57 Uhr:
deshalb sind Politiker ja auch leicht durch Lobbyismus beinflussbar - mangels eigener Erkenntnisse oder Kontakte zum richtigen Leben; womit wir wieder zum Thema kommen...
Das gibt es in der Wirtschaft genau so. Es heißt nur anders. Wir betreiben und erleben alle jeden Tag. Das ist zunächst einmal auch nichts Schlechtes.
Dieses bequeme Schwarzweiß-Denken sollte nicht zu Selbstgefälligkeit führen. "Wir" sind die Guten und die Opfer, "die" sind die Bösen. So funktioniert die Welt nur in der Seifenoper.
Grüße vom Ostelch
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Zitat:
@Ostelch schrieb am 24. März 2021 um 10:46:11 Uhr:
Zitat:
@KapitaenLueck schrieb am 24. März 2021 um 10:15:54 Uhr:
Aber so verzapfen die nur Mist und schmeißen mit unserer Kohle nur so um sich.Wenn ich das lese, kann ich mir den Rest schon sparen.
Grüße vom Ostelch
Was willst dir sparen.
Bin weder Querdenker, noch Rechter, noch sonst was.
Wenn du das meinst liegst du aber voll daneben.
Ich bin eher liberal angehaucht so das ich doch öfter die FDP bereuend gewählt habe.
Und klar darf ich über die schimpfen, sie sollen das Volk vertreten und das mit aller Kraft. Sonst sind sie fehl am Platz.
Auch keiner spricht hier vom Bösen. Es geht rein um die Leistung.
Will ich dir das aber alles noch näher darlegen? Nein, vergebene Mühe und passt auch nicht hier her.
Jeder kann schimpfen, so viel er will. Wenn er außer schimpfen nichts zu bieten hat, kann er sich das allerdings auch schenken. Mit Rummaulen lösst man keine Probleme.
Ich habe hier von den Schimpfern noch nichts Konkretes gehört, was gegen den Vorschlag spricht. Da beginnt nämlich die Arbeit. 2018 sind übrigens die Vorschriften für regelmäßige technische Kontrollen (PTI) in Europa schon einmal verschärft worden. Schon damals war auch die Prüfpflicht für Motoriräder bis 125 cm³ im Gespräch. Die EU-Kommission hatte es vorgeschlagen. Das EU-Parlament und die Verkehrsminister der Staaten waren dagegen. Wir haben in Deutschland von der Verschärfung nichts mitbekommen, weil wir bereits damals strengere Regeln hatten. Die EU setzt nur Mindeststandards. Jeder EU-Mitgleidsstaat kann strengere Regeln beschließen. Die fachliche Diskussion über den aktuellen Vorschlag hat gerade erst begonnen. Daran kann man sich beteiligen und, wie viele Beispiele zeigen, auch Änderungen bewirken.
Grüße vom Ostelch
Falsch, je mehr schimpfen und entsprechend sich öffentlich kund tun und entsprechend an der Wahlurne sich entscheiden so kann man sehr wohl Einfluss nehmen.
Direkt muss ich ja nicht gleich dafür in die Politik gehen.
Ich bin immer noch nicht rechts oder quer.
Und ich maule nicht nur rum sondern nehme am Politikleben aktiv teil und versuche Einfluß zu nehmen, auch fern der Urne.
Nur werd ich dir nicht erklären wo womit wie usw.
Also lass deine Unterstellung ich könnte nur maulen, hier hab ich nur auf deine Aussagen reagiert.
Der Rest ist meine Privatsache.
Jetzt soweit klar?
Zitat:
@Ostelch schrieb am 24. März 2021 um 12:17:53 Uhr:
Jeder kann schimpfen, so viel er will. Wenn er außer schimpfen nichts zu bieten hat, kann er sich das allerdings auch schenken. Mit Rummaulen lösst man keine Probleme.
Ich habe hier von den Schimpfern noch nichts Konkretes gehört, was gegen den Vorschlag spricht. Da beginnt nämlich die Arbeit.
Ich kann dir eine Alternative nennen: Kein TÜV für die Kleinkrafträder.
Für mich spricht nämlich dagegen:
- Mehr unnötige Bürokratie
- Mehrkosten für den Verbraucher
- die Steigerung der Verkehrssicherheit durch den TÜV ist nicht (ausreichend) belegt.
- schon heute ist jeder für die Verkehrssicherheit seines Kleinkraftrades verantwortlich
Und ganz allgemein spricht dagegen, dass es genug andere dringende Baustellen gibt um die sich die EU und deren Mitgliedsstaaten kümmern sollten.
Zitat:
@Luke1637 schrieb am 24. März 2021 um 12:32:49 Uhr:
- die Steigerung der Verkehrssicherheit durch den TÜV ist nicht (ausreichend) belegt.
Als Beleg reicht mir der Zustand vieler Vehikel im Nicht-EU-Ausland...
Zitat:
@Hannes1971 schrieb am 24. März 2021 um 12:36:39 Uhr:
Zitat:
@Luke1637 schrieb am 24. März 2021 um 12:32:49 Uhr:
- die Steigerung der Verkehrssicherheit durch den TÜV ist nicht (ausreichend) belegt.Als Beleg reicht mir der Zustand vieler Vehikel im Nicht-EU-Ausland...
Ich musste mal zur Aussage auf das für uns zuständige Revier.
Vorn waren alle Parkplätze besetzt, also fuhr ich nach hinten.
Das Revier ist recht modern, mit großen Hof, mit großer Mauer drumrum und elekt.. Stahltor.
Das Tor war offen, und ich riskierte mal einen Blick rein.
Da standen sie alle.
Meist 50er. In allen Farben und Modellen.
Ich schätze, min 30 Stück.
Später fragte ich den, mit dem ich dann zusammen saß.
Das meiste von denen ist Tuning, sagte er. Selten auch Verkehrsunsicher, wie zB abgefahrene Reifen und Co., aber am meisten Tuning. Darum würde ich die Vehikel unserer Nachbar-Staaten nicht sooo ernst nehmen.
Ich bezweifele, dass der TÜV daran was ändern würde.
Sicher sind viele der Fahrer jung, und sie achten nur auf eins: Ist genug Sprit im Tank. Ich bin selbst Rollerfahrer (50, 80 u. 125ccm), und erachte den TÜV als solches für Blödsinn. Muss aber dazu sagen: Ich achte auf meine FZ - nicht nur wenn sie zur HU müssen. Ich möchte auch sicher ans Ziel kommen, nicht nur wenn sie zur HU müssen.
Viele denken halt nicht so.
Das wird der Grund für solch eine Aktion sein.
Obs hilft ? Ich denke: Nein...
Gruß Jörg.
Zitat:
@Luke1637 schrieb am 24. März 2021 um 12:32:49 Uhr:
Ich kann dir eine Alternative nennen: Kein TÜV für die Kleinkrafträder.
Für mich spricht nämlich dagegen:
- Mehr unnötige Bürokratie
- Mehrkosten für den Verbraucher
- die Steigerung der Verkehrssicherheit durch den TÜV ist nicht (ausreichend) belegt.
- schon heute ist jeder für die Verkehrssicherheit seines Kleinkraftrades verantwortlichUnd ganz allgemein spricht dagegen, dass es genug andere dringende Baustellen gibt um die sich die EU und deren Mitgliedsstaaten kümmern sollten.
Ob die Bürokratie unnötig ist, hängt vom Ergebnis der Prüfung ab, ob solche Untersuchungen für die Verkehrssicherheit erhebliche Vorteile bringen. Die Mehrkosten muss der Halter dann, wie bei anderen prüfpflichtigen Fahrzeugen, dann tragen. Ist aber auch kein durchschlagendes Argument, denn im Verhältnis zu den Gesamtkosten fallen die Kosten für die HU nicht wesentlich ins Gewicht.
Heute ist auch jeder für die Verkehrssicherheit seines prüfpflichtigen Fahrzeugs verantwortlich. Ein Grund, deshalb die Prüfpflicht zu streichen, ist das nicht. Mit der Prüfung wird ja gerade untersucht, ob der Halter dieser Pflicht nachgekommen ist.
Das "allgemeine" Argument, es gäbe andere wichtigere oder dringendere "Baustellen", gilt für alle anderen ""Baustellen" auch und für immer. Damit kann man alles ablehnen. Das ist dann wohl doch etwas zu bequem argumentiert.
Ich halte auch nichts von überflüssigem Prüfaufwand. Bevor man dazu aber Entgültiges sagen kann müssen erst einmal die Fakten geprüft werden. Die Diskussion hat gerade erst begonnen.
Grüße vom Ostelch
Zitat:
@KapitaenLueck schrieb am 24. März 2021 um 10:15:54 Uhr:
Achtung: Ich hab nix gegen die EU, find die super, wenn sie denn gescheit umgesetzt würde.
Die Grundidee ist gut und richtig. Nur an der Umsetzung hapert es wie wild.
Bringe mal 27 europäische Nationen mit vergleichbarer, aber doch konkret unterschiedlicher Historie unter einen Hut, die nicht nur alle ihre eigenen Interessen haben, sondern in denen sogar Regionen durchaus andere Interessen entwickeln, als der der Union angehörende Gesamtstaat.
Bevor es wieder aufflammt.
Diskussionen über Politiker, deren Werdegang, Fachkompetenz, Berufsbildung, Einkommen und Motivation sind nichts was hier ausführlich besprochen werden sollte.
Diese Aufzählung ist nicht komplett sondern gibt die Richtung vor was vermieden werden sollte.
Wenn dann mal eine Bemerkung dazu im Nebensatz steht ist das kein Beinbruch es sollte sich aber keine Ausufernde Diskussion dazu entwickeln.
Moorteufelchen
Zitat:
@Hannes1971 schrieb am 24. März 2021 um 12:36:39 Uhr:
Zitat:
@Luke1637 schrieb am 24. März 2021 um 12:32:49 Uhr:
- die Steigerung der Verkehrssicherheit durch den TÜV ist nicht (ausreichend) belegt.Als Beleg reicht mir der Zustand vieler Vehikel im Nicht-EU-Ausland...
Nur weil der deutsche TÜV da was dran rumzumäkeln hätte, heißt das nicht, dass der Zustand gefährlicher ist.
Manche haben eben schon Sorge, wenn zu wenig Luft auf den Reifen ist. Andere fahren ohne Weiteres mit komplett platten Reifen...
Ich denke, dass die Leute normalerweise schon aus Eigeninteresse keine Fahrzeuge in einem Zustand bewegen, der eine erhebliche Gefährdung des Verkehrs bedeuten würde.
Ach was wäre das schön, wenn man hierzulande mit so manchem Eigenbau fahren könnte, der nur deshalb keine Zulassung bekommt, weil z.B. irgendwelche Festigkeitsgutachten fehlen.
Zitat:
@Luke1637 schrieb am 24. März 2021 um 16:45:17 Uhr:
Nur weil der deutsche TÜV da was dran rumzumäkeln hätte, heißt das nicht, dass der Zustand gefährlicher ist.
Manche haben eben schon Sorge, wenn zu wenig Luft auf den Reifen ist. Andere fahren ohne Weiteres mit komplett platten Reifen...
Ich denke, dass die Leute normalerweise schon aus Eigeninteresse keine Fahrzeuge in einem Zustand bewegen, der eine erhebliche Gefährdung des Verkehrs bedeuten würde.Ach was wäre das schön, wenn man hierzulande mit so manchem Eigenbau fahren könnte, der nur deshalb keine Zulassung bekommt, weil z.B. irgendwelche Festigkeitsgutachten fehlen.
Es wird nicht einfach "gemäkelt", es gibt konkrete Vorgaben, die ein Fahrzeug erfüllen muss. Diese Einstellung "bis jetzt ist ja nichts passiert" reicht als Argument sicher nicht. Wie weit dieses "Eigeninteresse" reicht, sieht man, wenn man die Ergebnisse der HUs betrachtet. Da dürfte dann ja eigentlich kein Fahrzeug wegen erheblicher Mängel durchfallen. Das "Eigeninteresse" hat eben manchmal Zielkonflikte. Bremsen reparieren oder neuen Fernseher kaufen? Das geht nicht automatisch zugunsten der Bremsen aus.
Zum Glück kann nicht jeder mit irgendwelchen Eigenbauten am Straßenverkehr teilnehmen nur weil "irgendwelche Festigkeitsgutachten" fehlen. Hier liegt das Problem wohl eher bei dem, der erst baut und dann nach den Zulassungsvoraussetzungen fragt. Es gibt Leute, die können Auto fahren, dürfen es aber nicht. Nur weil ihnen diese Plastikkarte fehlt. Ach, wäre das schön, wenn man es auch ohen dürfte. Liegt ja im Eigeninteresse, dass man nicht rast und sternhagelvoll fährt.
Ja, es wäre wirklich schön, wenn alle Leute so vernünftig wären, dass wir keine Vorschriften und Kontrollen bräuchten. Das will aber einfach nicht klappen.
Grüße vom Ostelch