Erster Eindruck nach 3tkm im Vergleich zum Skoda Superb 2.0 Tdi 4x4 L&K
Servus zusammen,
Nach langem hin und her habe ich mich nach 2 x Skoda Superb Kombi L&K 2.0 TDI 4x4, fast volle Hütte und mehr als insgesamt 220tkm auf dem Modell für den MAZDA CX-60 Homura 254d Skyactive entschieden.
Ich bin im Vertriebsaußendienst und somit oft und viel auf unseren Straßen im Süden der Republik unterwegs. Überwiegend Autobahnen.
Weshalb nun der CX-60?
Der Superb 2024 war mit der Leasingrate bei selber Ausstattung wie Skoda Nr. 1 und Nr. 2 trotz max. Zuzahlung von 100,-EUR/Monat "out of budget".
Zudem träume ich schon seit langem von einem 6-Zyl. Diesel als Dienstwagen.
BMW und Co. schieden in Puncto 6 Zyl. Diesel wirtschaftlich aus - der CX-60 mit 254PS, AHK, Schiebedach und BOSE System ist es am Ende geworden. Und ich muss nicht einen Euro zuzahlen!
Nach nunmehr 3tkm masse ich mir an, ein erstes Fazit im Vergleich zum Skoda zu ziehen.
1. Fahrkomfort
Dieser ist beim CX-60 deutlich höher als im Skoda. Dies liegt meinem Empfinden nach an der höheren Sitzposition und an der besseren Übersicht - auch wenn die Motorhaube gefühlt kein Ende zu nehmen scheint. Fahrgeräusche/Pfeiffen, wie sie in diesem Forum des Öfteren thematisiert wurden, kann ich nicht bestätigen. Telefonieren ist selbst bei 160km/h noch problemlos, klar und deutlich möglich.
Das Fahrwerk schluckt vieles, jedoch habe ich den Eindruck das Querfugen deutlicher nach innen weitergegeben werden, als es bei einem Fahrzeug dieser Größe nötig wäre. Da finde ich die Dämpferabstimmung zu hart.
2. Klimatisierung
Diese arbeitet sehr zuverlässig und effizient. Die Sitzklimatisierung hat auf Stufe 1 eine bessere Wirkung als beim Skoda auf Stufe 3. Es fehlt hier jedoch die Klimatisierung der zweiten Sitzreihe, die des Faches in der Mittelkonsole und des Handschuhfachs.
Meine Fondpassagieren hatten bei zu kühler Temperatur keine Möglichkeit gefunden die Klimatisierung in der zweiten Reihe für sich einzustellen (hab ich jetzt nicht nachgeprüft)
3. Assistenzsysteme
Hier zeigt Mazda deutliche Schwächen gegenüber dem Tschechen.
Abstandsgeregelter Tempomat funktioniert tadellos, Spurhalteassistent top - wenn auch manchmal etwas ruppig, so dass man schon ordentlich erschrickt, wenn er ohne subjektiv gefühlte Gefahr ins Lenkrad eingreift.
Was nervt ist die forsche Art, wie der CX-60 bemüht ist, selbst kleine Abweichungen von der Sollvorgabe aufzuholen und dabei den Motor ordentlich "hochorgelt", als gäbe es einen Preis für das
schnellste erreichen der Sollgeschwindigkeit - das bei Fahrprofileinstellung "NORMAL".
Leider bieten die Einstellungen im Bordinstrument keinerlei Möglichkeiten an, dies zu justieren. Das konnte man zumindest beim Skoda.
Das I-Sense System lässt sich jedoch durch Regen direkt aus der Fassung bringen und schaltet bei mir direkt ab, sobald es draußen zu regnen beginnt.
Das kenne ich auch vom Skoda, dann jedoch erst bei heftigem Schneefall, wenn die Sensoren zugeschneit werden. Also auch hier deutlich empfindlicher als beim Skoda.
Die Verkehrszeichenerkennung ist wirklich unterirdisch - so etwas unzuverlässiges habe ich in kaum einem anderen Fahrzeug der neueren Bauart erlebt. Das sich Mazda dies im bisherigen "Flagschiff" erlaubt
find ich schon krass.
Auch die Geschwindigkeitsregelung anhand der Verkehrszeichen erfolgt nur durch manuelle Zustimmung und nicht wie beim Skoda automatisch. Die Zustimmung ist meist kurz vor oder kurz nach der Erkennung des Verkehrszeichens möglich, so dass man des Öfteren erst innerhalb oder außerhalb einer Begrenzung die neue Sollvorgabe übernehmen kann. Der Skoda hat dies soweit im Vorfeld angepasst, dass man "pünktlich" zum begrenzten Bereich auf der vorgeschriebenen Geschwindigkeit war.
Somit taugt die Lösung beim CX-60 leider kaum etwas.
Was mir persönlich fehlt ist die kartenabhängige Geschwindigkeitsregelung. Der Superb konnte auf Basis des Kartenmaterials seines eigenen Navis die Geschwindigkeit für kommende Kurven und Kreisverkehre einstellen und ausregeln - quasi teilautonom fahren.
Dies hat zu 90% gepasst. Schade, dass der CX-60 dies auf dem Fahrzeugniveau nicht besitzt.
Fernlichtassistent ist hingegen wieder besser als beim Skoda - hier hat bislang noch kein entgegenkommender aufgeblendet, was beim Skoda öfter vorkam, als es einem lieb sein konnte.
Scheinbar hat Mazda dies besser und blendfreier gelöst.
Head-Up-Display bietet der Mazda im Paket des Homura an. Beim Skoda hatte ich das nicht.
Ich finde es toll und sehr gut lesbar, ohne das eine separate Scheibe hochgefahren werden muss.
Das Driver Recognition System funktioniert leider auch mehr schlecht als recht. Es erkennt mich nur sporadisch, so dass ich sehr oft manuell von GAST auf mein Profil umstellen muss. Ansonsten eine tolle Idee mit deutlichen Schwächen in der Erkennung.
Die 360° Cam macht einen tollen Job. Dies hatte ich bislang nur vom MG4 meines Sohnes und dem KIA meiner Frau gekannt. Das Bild der Cams ist klar und deutlich. Die Art der Darstellung ist jedoch nach 6 Jahren Skoda gewöhnungsbedürftig - kam jedoch sehr schnell klar damit.
Einen automatischen Parkassistenten bietet der CX-60 nicht an. Hatte ich zwar im Skoda, jedoch nie genutzt. Ich kann schneller und besser einparken, als diese Krücken-Assis - daher vermisse ich dies beim CX in keiner Weise.
3. Navigation, Media, BOSE Sound
Das eigene Navigationssystem ist recht gewöhnungsbedürftig in der Handhabung und was Verkehrsmeldungen betrifft komplett "Lost" zum großen Teil. Aber damit auf demselben Niveau, wie meine ex-Skodas. Daher Handy koppeln und mit Android Auto / Apple Carplay über GoogleMaps navigieren und die Welt ist wieder in Ordnung.
Die Bose Anlage macht einen beeindruckenden Klang. Druckvoll im unteren Bereich, kraftvoll in der Mitte und klar in den Höhen. Ich hatte noch nie ein solch toll klingendes System im Auto!
Die parallele Kopplung meines Diensthandys und der Privatglaskachel ist kein Problem.
Das Induktive Laden ist jedoch auch nicht perfekt. Bei meinem S21 FE bricht diese Ladung ständig ab und startet wieder neu. Das nervt. Daher nur noch an der Strippe. Zudem ist der Platz für die Ladeschale für heutige Smartphone deutlich zu klein geraten.
3. Verbrauch
Hier bin ich wirklich überrascht worden. Ich vergleiche immer Bordcomputer mit dem Nachgetankten und den abgespulten Kilometern, nach der letzten Tankung. BC und Rechnung liegen gerade mal 0,3l/100km auseinander.
Hier hatte der Skoda schon eher Schönfärberei betrieben. Die Differenz war nachgerechnet deutlich höher.
Mit Autobahn (100-160) und Landstraßen, Staus, etc. 6,1l/100km. Da genehmigte sich der 4-Zyl. Tscheche 1-1,5l mehr.
4. Platz
Vorne - königlich. Breit und weit. Fette Mittelkonsole. Jedoch auch hier nicht alles Gold, was glänzt.
Das Mittelfach ist nur 1/3 von dem des Skoda, bietet zwei USB-C Anschlüsse und das Fach für die SD-Navikarte.
Auf der Rücksitzbank ist der Platz nun deutlich geschrumpft im vergleich zum Skoda - so das Feedback meiner beiden Söhne (17/21) mit je knapp 1,80m Größe und schlanker Statur.
Der Kofferraum ist de Facto weit unterhalb des Raumwunders Skoda. Das war mir bekannt und bewusst. Daher keine Wertung. Mir reicht der Platz vollkommen aus, da es nicht mehr mit dem Auto in den Familienurlaub mit Sack und Pack gehen wird.
Unter dem Kofferraum bietet der Mazda kaum weiteren Stauraum an. Dort sitzt das Notfallreparaturset, der BOSE Sub und etwas Notfallwerkzeug zum Abschleppen oder abgeschleppt werden.
Platz für die Kofferraumabdeckung ist auch vorhanden und schön gelöst.
Die Netztrennwände für den Kofferraum sind ebenfalls mit dabei - jedoch liefert Mazda zwei Ausführungen mit. Eine für den Fall, dass die Sitzbank normal aufgestellt ist, die zweite für den Fall, dass die Sitzbank umgelegt ist. Dies hatte Skoda mit nur einer Lösung gemeistert, welche zudem am Rücksitz befestigt war und nicht lose mitgeliefert wurde. Zudem zaubert einem das Netz einen schönen schwarzen Balken im Rückspiegel und verdeckt 1/3 des Heckfensters. Das geht besser, wie Skoda es zeigt.
5. Schiebedach
Ein Thema für sich. Das Schiebedach ist zwar lang und ermöglicht einen schönen Blick nach oben aus der zweiten Reihe. Jedoch sind hier die Windgeräusche bei Kipp und bei offenem Schiebedach deutlich lauter als beim Skoda. Offen ist es bis ca. 80km/h gerade noch erträglich - ab da schließt man es freiwillig. Gekippt geht auch bis 120km/h. Das Dach öffnet sich nur teilweise und nicht ganz. War auch mir im Vorfeld bekannt, daher möchte ich nichts Negatives hierüber schreiben - geht in der Klasse aber deutlich besser!
6. Motor
Okay - ich gebe mich geschlagen - der Motor ist eine Wucht. Geht sanft ans Werk, selbst bei forscher Gangart. Er zieht unbeeindruckt davon und man hat nicht dieses "Peak-Torque" Gefühl, wie beim aufgeladenen 4-Zyl. des Tschechen. Eher linear aber holla die Waldfee...
Der Motor mit seinen 3.3l kommt mit den 2t des Gefährts gut klar und durch die Mildhybrid-Ausstattung kommt auch der Spareffekt beim Spritverbrauch zum Tragen. Das Betriebsgeräusch ist von ordentlich präsent bis kaum vernehmbar einzuordnen. Je nach Pedalstellung.
Ich liebe diesen Motor - so hab ich mir mein Dienstwagenleben mit einem 6 Zyl. immer vorgestellt.
7. Erste Probleme
Die Sensoren der zweiten Reihe scheinen ein Problem zu haben. Wenn hinten nur eine Person sitzt und angeschnallt ist, meckert das System, dass die Passagiere im Fond nicht angeschnallt sind. Erst wenn alle Gurtschlösser geschlossen sind hört er das "heulen" auf... Somit ein Fall für den ersten Service bei MAZDA.
Alles in Allem bin ich schon etwas traurig über den Komfortverlust bei den Assistenzsystemen des CX-60.
Unzuverlässig, unausgereift und nicht dem Fahrzeugniveau gerecht werdend.
Da muss Mazda definitiv nachbessern. Premium geht und ist anders!
Ein Skoda Superb zeigt wie es auf demselben Preisniveau geht. Obschon dieser nicht als echtes "Premium"-Fahrzeug wahrgenommen wird. Wahrscheinlich weil man nicht so viel dafür berappen muss, wie für eine E-klasse, 5-er BMW oder 6-er Audi.
Wer keinen gesteigerten Wert auf Helferlein in "VW-Konzern Niveau" legt, bekommt einen tollen SUV
mit einem klasse Motor und top Verarbeitung. Darüber hinaus sieht man den CX-60 kaum auf den
Autobahnen und Straßen, somit hat er einen Hauch von "Individualität", auch wenn er ein
industrielles Massenprodukt aus dem Land der aufgehenden Sonne ist. Ich bin gespannt, wie er sich
in den kommenden Wochen und Monaten schlägt.
Freu mich auf den Austausch mit Euch...
Grüße
40 Antworten
Umso betrüblicher ist es, das es den CX- 80 in bestimmten Ausstattungsvarianten ausschließlich mit Pano- Dach gibt. Ich hätte gerne darauf verzichtet, jedoch waren mir andere Ausstattungsmerkmale wichtiger, die dann das Schiebedach mit beinhalten. Diese Paketpolitik vieler Hersteller ist unsäglich.
unnötiges Vollzitat bei direkter Antwort entfernt |MT-Team
Ich bin überrascht das du mit dem Fahrwerk so zufrieden bist. Das wurde häufig kritisiert. Auch hatte ich schon ein paar mal einen CX-60 vor mir fahren, da kann man gut die Hinterachse beobachten, und die hat immer sehr stuckrig gefedert bei den kleinsten Wellen, es sah sehr unkomfortabel aus.
Ja, vor dem hatte ich aufgrund der Berichte hier im MTF auch Befürchtungen. Er ist in der Tat straff gefedert.
Jedoch dieses Aufschaukeln und Wippen an der Hinterachse konnte ich kürzlich beim Kurvenwedeln im Nordschwarzwald nicht beobachten/spüren. Klar - es ist kein Sportwagen und er wankt auch entsprechend im Oberstübchen, jedoch noch in einem Maße, dass es für die sportliche Gangart mit einem SUV ausreichend ist.
Während meiner letzten Dienstreise hat sich das Andriod Auto mehrfach kommentarlos verabschiedet. Ich vermute jedoch, dass es am letzten Update der App liegt, da es bis anhin problemlos funktionierte, wenn es mit USB verbunden war.
Von den ganzen Assistenten benutze ich auch im S213 nur den Abstandstempomaten.
Der Spurhalte-Assi eiert wie besoffen zwischen den Markierungen hin und her, die Verkehrszeichenanzeige, ein Mix aus optischer Erkennung und (vermeintlich korrekter) Google-Angabe stimmt nur in 80-90% aller Fälle, die Parkpiepser rundherum spielen zu oft Vollalarm, wo gar nichts ist und der Querverkehr-Assi wirft mit schöner Regelmäßigkeit den Anker (inkl. Gurtstraffer und vollem Programm), wenn ich langsam rückwärts an unsere betrieblichen Ladesäulen heranfahre: Die 5cm hohe schwarz/gelbe Bake auf dem Boden könnte wahrscheinlich hochspringen und das Auto erschlagen.
Von daher:
Solange der Abstandstempomat läuft, die RFK nicht wie in den Produkten aus dem Hause VAG 2min braucht, um was anzuzeigen, wenn man längst ausgeparkt hat und der Regensensor vernünftig die Scheibenwischer bedient - dann bin ich schon zufrieden.
Schade, dass es den CX-80 nicht als klassischen 5-Sitzer gibt.
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Sehe ich bezüglich des S213 genauso. Deshalb bin ich ob der Performance der Mazda- Assistenten relativ entspannt, ich gehöre noch der Generation von Autofahrern an, die die Kontrolle über das Fahrzeug wahrscheinlich nie blindlings aus der Hand geben werden. Der Vorgänger meines jetzigen S213 hatte das komplette Assistenzsystem, um damit teilautonom fahren zu können, war einfach nicht mein Ding.
Zum CX-80 kann ich nur sagen, ich bräuchte die 3. Sitzreihe auch nicht, nehme aber aufgrund anderer Eigenschaften, die er gegenüber dem CX-60 bietet, in Kauf, dass ich die Sitzreihe in der meisten Zeit umgeklappt lasse.
unnötiges Vollzitat bei direkter Antwort entfernt |MT-Team
Zitat:
@draine schrieb am 11. September 2024 um 20:33:37 Uhr:
Ich bin überrascht das du mit dem Fahrwerk so zufrieden bist. Das wurde häufig kritisiert. Auch hatte ich schon ein paar mal einen CX-60 vor mir fahren, da kann man gut die Hinterachse beobachten, und die hat immer sehr stuckrig gefedert bei den kleinsten Wellen, es sah sehr unkomfortabel aus.
Hier muss man wirklich unterscheiden, aus welchem Produktionsraum die CX-60 stammen. Mazda hat nachgebessert. Und, noch wichtiger für die Fahrer früherer Produktion, welche mit dem Fahrwerk unzufrieden sind: es gibt ein Service-Bulletin, d.h. bei Reklamationen dürfen die Händler im Rahmen der Garantie auf die neue Generation umrüsten. Diejenigen, welche das machen liessen, sind jetzt happy.
die betroffenen Zyklen und der mögliche Austausch:
15. März bis 24. September 2022 (FIN 111656)
Stabis, Dämpfer vorne und hinten
25.Sept. 2022 - 28. Aug 2023 (FIN 111657 bis 142186)
neue hintere Dämpfer
Seit 29. August 2023 (FIN 142187) wird die aktuelle Konfiguration verbaut.
Teilenummern für Ersatz bis FIN 111656 (erste Serie, nur PHEV)
Parts Number Description Qty.
KBB6-34-700E DAMP ASSY-F; RH 1
KBB6-34-900E DAMP ASSY-F; LH 1
KBB6-28-700F DAMP ASSY, R 2
K31V-28-15X STABILIZER?RR 1
9YB0-41-237 NUT 4 [R]
9YB1-01-212 NUT 2 [R]
[R]: Replacement parts
Teilenummern 2. Serie, Wechsel hintere Dämpfer (bis PD 28.8.23)
Parts Number Description Qty. Notes
KBD9-28-700F DAMP ASSY, R 2 T3 MHEV 4WD
KBB6-28-700F DAMP ASSY, R 2 PY PHEV
K616-28-700J DAMP ASSY, R 2 T3 MHEV 2WD
Zitat:
@E-Like schrieb am 16. September 2024 um 09:24:24 Uhr:
Zum CX-80 kann ich nur sagen, ich bräuchte die 3. Sitzreihe auch nicht, nehme aber aufgrund anderer Eigenschaften, die er gegenüber dem CX-60 bietet, in Kauf, dass ich die Sitzreihe in der meisten Zeit umgeklappt lasse.
Kann man die nicht auch ausbauen? Bzw.: Wie sieht das dann aus?
Glaube nicht, dass man sie ausbauen kann, jedenfalls hätte man dann dort keine halbwegs ebene Fläche mehr, sondern ein Loch.
Kann man die nicht auch ausbauen? Bzw.: Wie sieht das dann aus?
Beim CX 80 hätte mich auch die 3. Sitzreihe gestört. Das die 2. Reihe jedoch verschiebbar ist, wie bei KODIAQ von Skoda finde ich wiederum klasse. Hätte man beim CX 60 auch vorsehen können, um den Kofferraum etwas größer zu machen, sollte hinten niemand platz nehmen wollen. Die 6-Sitzer Version hätte mir am ehesten zugesagt.
Aber nun hab den 60er noch 34 Monate. Genug Zeit mich nach Alternativen im Anschluss umzusehen...
Zitat:
@E-Like schrieb am 16. September 2024 um 09:24:24 Uhr:
[…]
Zum CX-80 kann ich nur sagen, ich bräuchte die 3. Sitzreihe auch nicht, nehme aber aufgrund anderer Eigenschaften, die er gegenüber dem CX-60 bietet, in Kauf, dass ich die Sitzreihe in der meisten Zeit umgeklappt lasse.
Brauchst du so viel Kofferraum oder welche anderen Vorzüge hat der CX-80 gegenüber dem CX-60?
Ich bin bislang immer davon ausgegangen, dass der einzige Grund für dieses Fahrzeug ist, dass man mehr Sitze braucht 😮
Ja, ich liebe große Autos. Ein weiterer Grund, warum ich mich für den CX-80 entschieden habe, sind die zwei konfigurierbaren Einzelsitze mit fester Mittelarmlehne im Takumi Plus. Findet mein Sohn sehr toll, dort zu sitzen. Darüber hinaus erhoffe ich mir durch den deutlich längeren Radstand ein Mehr an Fahrkomfort. Ich bin hier von meiner jetzigen E-Klasse verwöhnt, und gespannt auf die Performance des CX-80.
quote]
@Migges90 schrieb am 18. September 2024 um 18:50:37 Uhr:Zitat:
@E-Like schrieb am 16. September 2024 um 09:24:24 Uhr:
[…]Zum CX-80 kann ich nur sagen, ich bräuchte die 3. Sitzreihe auch nicht, nehme aber aufgrund anderer Eigenschaften, die er gegenüber dem CX-60 bietet, in Kauf, dass ich die Sitzreihe in der meisten Zeit umgeklappt lasse.
Brauchst du so viel Kofferraum oder welche anderen Vorzüge hat der CX-80 gegenüber dem CX-60?
Ich bin bislang immer davon ausgegangen, dass der einzige Grund für dieses Fahrzeug ist, dass man mehr Sitze braucht 😮
Ok die Captain Chairs haben was, das stimmt.
Was mich daran stört, ist die nicht vorhandene(oder doch?) Trennung zum Gepäckabteil.
Servus Leutz - ich wollte ein Update zu meinen bisherigen Erfahrungen nach nunmehr 20tkm mit meinem "Rennmammut" wiedergeben.
Seit die Abschaltung aller unnötigen Assistenten direkt beim Start des Fahrzeugs zur Routine geworden ist und fast blind von der Hand geht sind wir einander näher gekommen.
So langsam verblassen auch die Erinnerungen an meine Zeit mit meinem Super-B.
Der 6 Zyl. ist weiterhin ein traumhaftes Aggregat und macht wirklich Laune. Sowohl bei Autobahnfahrten und beim Landstraßenwedeln. Immer ausreichend Druck um schnell einen Schleicher auf der LS zu überholen.
Der Verbrauch ist seit den Winterreifen im Schnitt um 1l / 100km gestiegen.
Ich liege im Mischbetrieb (AB/LS/Stadt) meist zwischen 6l - 6,6l / 100km und rechne das anhand der Tankrechnungen
immer nach und resette auch jedes Mal beim Tanken, da der Mazda BC nicht wie im VW Konzern die Verbrauchswerte nach Tankung zurücksetzt. Der die Anzeige im BC ist nachgerechnet um 0,05-0,1l um den Anzeigewert herum genau.
Somit werde ich meine Nachprüfungen nun einstellen und vertraue der Anzeige komplett.
Nach 18tkm musste ich das erste Mal seit Juli das AdBlue nachfüllen und war über den kleinen Tank überrascht. Beim Skoda gingen da knapp 15l rein. hier waren es etwas über 10l.
Der Komfort ist nach wie vor top! Das Schiebedach kommt in der jetzigen Jahreszeit nicht zum Einsatz, daher keine weiteren Klagen dazu.
Das Getriebe / Die Automatik knarzt und knirscht munter weiter, wenn es zu Lastwechseln bei langsamer Fahrt kommt. Inzwischen nehme ich es stoisch hin und achte schon nicht mehr drauf. Hauptsache es geht nichts kaputt.
Heute ist mein "Rennmammut" bei fMH zum 20tkm Service. Er Meinte es würden ein paar "Garantieleistungen" erbracht werden. Jedoch weiß ich von keiner RR-Aktion. Die letzte hatte ich im September.
Bin schon gespannt, was dabei gemacht wird/wurde.
Bei der Abgabe meines CX-60 konnte ich einen Blick auf den CX-80 werfen und musste für mich feststellen das ich froh bin nicht gewartet zu haben.
Der ist optisch nicht gelungen. Der Radstand ist zu weit auseinander und der macht auf mich den Eindruck eines
unglücklich in die Länge gestalteten CX-60ers. Für diese Länge hätte der CX-80 auch an Breite gewinnen müssen.
Die Proportionen sind nicht meins. Aber ja - Geschmack ist eben eine individuelle Sache...
Somit freue ich mich auf die nächsten 20tkm im CX-60 und hoffe auf weitere entspannte Monate mit meinem "Rennmammut".
Betreffend „Garantiearbeiten“: es gibt aktuell drei neueRückrufe im Dezember. Einer, (AR056A), ist für den Diesel relevant und betrifft die Getriebesteuerung TCM.