ForumW246 & W242
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Mercedes
  5. B-Klasse
  6. W246 & W242
  7. Erfahrungsbericht: von der Mercedes E-Klasse zur B-Klasse

Erfahrungsbericht: von der Mercedes E-Klasse zur B-Klasse

Mercedes B-Klasse W246
Themenstarteram 10. April 2012 um 17:53

Kann man sich ein Auto schön reden? Die Frage stelle ich mir fast täglich neu. Seit mehr als 20 Jahren alle 2 Jahre jeweils die neueste E-Klasse und viel mit den unterschiedlichsten Mietwagentypen auf Reisen unterwegs, fahre ich nun - seit dem 1. Februar 2012 - eine neue B-Klasse (W 246). Um es vorweg zu nehmen: ich bin sehr zufrieden!

Wie kann das sein? Die Umstellung von zuletzt einem E 350 CDI im AMG-Design auf einen B 200 CDI Sportstourer!

Die Antwort heißt für mich zunächst einmal "Kommunalität"! Im Bereich der Luftfahrt ein gängiges Prinzip. Öb ein kleiner Airbus A320 oder - zum Beispiel - eine A330 beide haben ein weitgehend gleiches Cockpit. So auch hier.

Also war zumindest die Umstellung von neuer E-Klasse auf neue B-Klasse fast ein 1:1 (bis auf das Thema Tempomat. Bisher bei Mercedes links oben am Lenkrad angeordnet, und jetzt unterhalb des "Blinkers", stellt es - zumindest bei mir als Vielnutzer dieser Option - ein erhebliches, auch nach zweieinhalb Monaten nicht gelöstes Gewöhnungsproblem dar. Ansonsten: alles klar!

Sehr gerne habe ich auf die Klimatisierungsautomatik verzichtet. Kann mir nun doch nicht mein Beifahrer ungefragt diktieren, wie warm ich es im Raummittel haben soll…

Hier nun die gewählte Ausstattung - inklusive einiger Kommentierungen:

Als überzeugter Dieselfahrer (wegen des guten Drehmoments und der damit verbundenen Beschleunigung sowie des günstigen Verbrauchs) wurde es, wie vorstehend schon gesagt, ein B 200 CDI. Die gewählte neue 7-Stufen-"Automatik" ist dabei einfach nur ein ruckelfreier Traum!! Besser als beim E 350 CDI - weil technisch eben auch anders gelöst. Und warum soll man nicht "Automatik" fahren, wenn Flugzeuge heute schon weitgehend automatisch starten und landen…

Seit Jahren mit Xenon-Beleuchtung vertraut, rate ich jedem dazu - besonders in Verbindung mit dem "Intelligenten Licht System", das zudem dem Wagen eine besondere Note bei Nacht gibt. Dazu empfehle ich das Licht- und Sicht-Paket. Kein Muss, aber sehr nett.

Da es keinen geschlossenen Kofferraum mehr gibt, empfiehlt sich getöntes Glas als Sichtschutz (von innen gut durchschaubar) und zumindest das Laderaumpaket für derzeit 65 €. Letzteres besonders wenn man häufiger Getränkekisten oder Ladekisten transportiert. Die "große" Laderaumlösung musste es für mich nicht sein.

Die Vorteile einer Sitzheizung muss - glaube ich - nicht erläutert werden. Der Innenhimmel in schwarz (kostenfrei) hat sich schon bei früheren Fahrzeugen für mich bewährt. Ebenfalls rate ich zur beheizten Scheibenwaschanlage, wenn man nicht gerade in südlichen Zonen Europas fährt (warum diese Ausstattung nicht serienmäßig ist, ist mir schleierhaft).

Auf Holzelemente im Innenraum habe ich verzichtet. Ich habe alle Variationen durch und - so nett es aussehen kann - bei aller Vorsicht immer relativ schnell Kratzer und ein mattes Aussehen auf der Mittelkonsole gehabt. Mit dem Standard-Wabenmuster der B-Klasse bin ich sehr zufrieden. Eine Rückfahrkamera war für mich neu. Ein gute Sache, wenngleich sie nicht die Abstandssensoren ersetzt. Die selbständige "automatische" Einparkmöglichkeit nutze ich nicht. Offensichtlich sind die Parklücken, in die ich hinein fahre, zumeist zu klein für das System. Für Leute, die viel in engen Parkhäusern unterwegs sind oder in engen spanischen oder italienischen Straßen parken müssen, ist das Spiegelpaket absolut empfehlenswert. Das automatische Anklappen der "Ohren" rentiert sich! Abgesehen davon, dass nur über dieses Zusatzpaket die Spiegel nachts automatisch abblenden!

Auf Ledersitze habe ich ebenfalls aus Überzeugung verzichtet. Der Stoff ist pragmatisch schwarz, die Aussenfarbe "schmutzfreundlich" Polarsilber. Ein Schiebedach wollte ich nicht. Ich sitze gerne hoch und bei 1,91 Meter Körpergröße berühren meine Haare bei einem Schiebedach den Wagenhimmel. Außerdem mag ich die Windgeräusche nicht.

Nun zur Bereifung und den Fahreigenschaften: Bei Übernahme des Wagens im Kundencenter habe ich mir den getrennt bestellten Satz Winterreifen montieren lassen. Die Fahreigenschaften bei Schnee und Eis in Verbindung mit dem Vorderradantrieb, ESP, ASR und ABS ist einfach sagenhaft toll! (Bei meinen E-Klassen hatte es leider nie zum Vierradantrieb gereicht, aber so wie es jetzt bei der B-Klasse ist, werde ich ihn nicht vermissen). Ja, und dann kam der April und ein leichter Schock: ich habe die werksseitig bestellten Sommerreifen montiert. Der optische Traum: 18" LMR im 5-Doppespeichendesign - eben wie in den Prospekten. Tolle Bodenhaftung, nochmal verbessertes Kurvenverhalten, aber bei schlechten Straßen relativ laut und selbst bei kleinen Unebenheiten überaus knallhart. Und das, obwohl ich auf Anraten der Kundenberaterin bei Mercedes auf das Sportfahrwerk verzichtet habe und mich mit dem Komfortfahrwerk "begnüge". Hierfür sei ihr besonderer Dank!

Meinen bisherigen Navis (Command) weine ich kaum eine Träne nach. Natürlich war das Display größer und der Rechner schneller als beim Becker MAP Pilot. Hat man sich jedoch erst einmal an die andere Bedienung gewöhnt, ist es okay. Mehr als gewöhnungsbedürftig ist jedoch der Becker Content Manager im Netz - besonders wenn man keinen Zugang zu einer High Speed-Leitung hat. Dazu später vielleicht einmal mehr von mir. Zum Telefonieren nutze ich die Komforttelefonie über ein im Wagen verbleibendes altes Zweithandy in Verbindung mit einem günstigen Vertrag bei T-Mobile.

Und so komme ich zum Verbrauch: Bei einem ausgewogenem Mix aus Großstadt, Kleinstadt, Landstraße und Autobahn habe ich bei rund 5000 zurück gelegten Kilometern einen Verbrauchsschnitt von 5,8 Litern Diesel laut Bordcomputer. (6,0 Liter nach Tankbelegen). Und das bei durchaus flotter Fahrweise. Allerdings ohne Kick-Down und nicht über 180 km/h auf der Autobahn (schon komisch, wie sich das Fahrverhalten ändert, wenn die kostenfreie Tankkarte nicht mehr da ist… ?). Mit der ECO-Start-Stopp-Funktion komme ich gut zurecht. Besonders nachdem ich heraus gefunden habe, dass bei sehr kurzen Ampelaufenthalten ein nur leichtes "Stehen auf der Bremse" dazu führt, dass der Motor nicht abschaltet. Macht ja wohl auch für z.B. 5 Sekunden keinen Sinn.

Bleibt noch eine Aussage zum Preis: per Liste sind das 40.755,60 €. Nun gibt es ja verschiedene Rabattmöglichkeiten. Leider z.T. wieder geschmälert durch den steuerlichen Faktor 'Gelwerter Vorteil'…

Fazit: Nein, ich rede mir die neue B-Klasse nicht schön! Ich habe hier alle Vorzüge eines komfortablen, variablen und "vernünftigen" Fahrzeugs, das einfach Spaß macht. Dies alles bei neuester Technik, verbunden mit allen aktuellen Sicherheitssystemen. Und wenn ich mal wieder schnell, sportlich und auch etwas nostalgisch unterwegs sein will, leiht mir meine Frau sicher wieder einmal ihren 1989iger SLK 230 Kompressor… ;-)

Ich hoffe, dass Vorgesagtes dem einen oder anderen Leser nützlich ist. Danke auch für' s "Zuhören" und dass ich mir meine Begeisterung von der Seele reden konnte. Ich selbst bin neu in diesem Forum aktiv, wenngleich ich schon das eine oder andere Mal vorbei geschaut habe. Allen allzeit 'Gute Fahrt'!

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 10. April 2012 um 17:53

Kann man sich ein Auto schön reden? Die Frage stelle ich mir fast täglich neu. Seit mehr als 20 Jahren alle 2 Jahre jeweils die neueste E-Klasse und viel mit den unterschiedlichsten Mietwagentypen auf Reisen unterwegs, fahre ich nun - seit dem 1. Februar 2012 - eine neue B-Klasse (W 246). Um es vorweg zu nehmen: ich bin sehr zufrieden!

Wie kann das sein? Die Umstellung von zuletzt einem E 350 CDI im AMG-Design auf einen B 200 CDI Sportstourer!

Die Antwort heißt für mich zunächst einmal "Kommunalität"! Im Bereich der Luftfahrt ein gängiges Prinzip. Öb ein kleiner Airbus A320 oder - zum Beispiel - eine A330 beide haben ein weitgehend gleiches Cockpit. So auch hier.

Also war zumindest die Umstellung von neuer E-Klasse auf neue B-Klasse fast ein 1:1 (bis auf das Thema Tempomat. Bisher bei Mercedes links oben am Lenkrad angeordnet, und jetzt unterhalb des "Blinkers", stellt es - zumindest bei mir als Vielnutzer dieser Option - ein erhebliches, auch nach zweieinhalb Monaten nicht gelöstes Gewöhnungsproblem dar. Ansonsten: alles klar!

Sehr gerne habe ich auf die Klimatisierungsautomatik verzichtet. Kann mir nun doch nicht mein Beifahrer ungefragt diktieren, wie warm ich es im Raummittel haben soll…

Hier nun die gewählte Ausstattung - inklusive einiger Kommentierungen:

Als überzeugter Dieselfahrer (wegen des guten Drehmoments und der damit verbundenen Beschleunigung sowie des günstigen Verbrauchs) wurde es, wie vorstehend schon gesagt, ein B 200 CDI. Die gewählte neue 7-Stufen-"Automatik" ist dabei einfach nur ein ruckelfreier Traum!! Besser als beim E 350 CDI - weil technisch eben auch anders gelöst. Und warum soll man nicht "Automatik" fahren, wenn Flugzeuge heute schon weitgehend automatisch starten und landen…

Seit Jahren mit Xenon-Beleuchtung vertraut, rate ich jedem dazu - besonders in Verbindung mit dem "Intelligenten Licht System", das zudem dem Wagen eine besondere Note bei Nacht gibt. Dazu empfehle ich das Licht- und Sicht-Paket. Kein Muss, aber sehr nett.

Da es keinen geschlossenen Kofferraum mehr gibt, empfiehlt sich getöntes Glas als Sichtschutz (von innen gut durchschaubar) und zumindest das Laderaumpaket für derzeit 65 €. Letzteres besonders wenn man häufiger Getränkekisten oder Ladekisten transportiert. Die "große" Laderaumlösung musste es für mich nicht sein.

Die Vorteile einer Sitzheizung muss - glaube ich - nicht erläutert werden. Der Innenhimmel in schwarz (kostenfrei) hat sich schon bei früheren Fahrzeugen für mich bewährt. Ebenfalls rate ich zur beheizten Scheibenwaschanlage, wenn man nicht gerade in südlichen Zonen Europas fährt (warum diese Ausstattung nicht serienmäßig ist, ist mir schleierhaft).

Auf Holzelemente im Innenraum habe ich verzichtet. Ich habe alle Variationen durch und - so nett es aussehen kann - bei aller Vorsicht immer relativ schnell Kratzer und ein mattes Aussehen auf der Mittelkonsole gehabt. Mit dem Standard-Wabenmuster der B-Klasse bin ich sehr zufrieden. Eine Rückfahrkamera war für mich neu. Ein gute Sache, wenngleich sie nicht die Abstandssensoren ersetzt. Die selbständige "automatische" Einparkmöglichkeit nutze ich nicht. Offensichtlich sind die Parklücken, in die ich hinein fahre, zumeist zu klein für das System. Für Leute, die viel in engen Parkhäusern unterwegs sind oder in engen spanischen oder italienischen Straßen parken müssen, ist das Spiegelpaket absolut empfehlenswert. Das automatische Anklappen der "Ohren" rentiert sich! Abgesehen davon, dass nur über dieses Zusatzpaket die Spiegel nachts automatisch abblenden!

Auf Ledersitze habe ich ebenfalls aus Überzeugung verzichtet. Der Stoff ist pragmatisch schwarz, die Aussenfarbe "schmutzfreundlich" Polarsilber. Ein Schiebedach wollte ich nicht. Ich sitze gerne hoch und bei 1,91 Meter Körpergröße berühren meine Haare bei einem Schiebedach den Wagenhimmel. Außerdem mag ich die Windgeräusche nicht.

Nun zur Bereifung und den Fahreigenschaften: Bei Übernahme des Wagens im Kundencenter habe ich mir den getrennt bestellten Satz Winterreifen montieren lassen. Die Fahreigenschaften bei Schnee und Eis in Verbindung mit dem Vorderradantrieb, ESP, ASR und ABS ist einfach sagenhaft toll! (Bei meinen E-Klassen hatte es leider nie zum Vierradantrieb gereicht, aber so wie es jetzt bei der B-Klasse ist, werde ich ihn nicht vermissen). Ja, und dann kam der April und ein leichter Schock: ich habe die werksseitig bestellten Sommerreifen montiert. Der optische Traum: 18" LMR im 5-Doppespeichendesign - eben wie in den Prospekten. Tolle Bodenhaftung, nochmal verbessertes Kurvenverhalten, aber bei schlechten Straßen relativ laut und selbst bei kleinen Unebenheiten überaus knallhart. Und das, obwohl ich auf Anraten der Kundenberaterin bei Mercedes auf das Sportfahrwerk verzichtet habe und mich mit dem Komfortfahrwerk "begnüge". Hierfür sei ihr besonderer Dank!

Meinen bisherigen Navis (Command) weine ich kaum eine Träne nach. Natürlich war das Display größer und der Rechner schneller als beim Becker MAP Pilot. Hat man sich jedoch erst einmal an die andere Bedienung gewöhnt, ist es okay. Mehr als gewöhnungsbedürftig ist jedoch der Becker Content Manager im Netz - besonders wenn man keinen Zugang zu einer High Speed-Leitung hat. Dazu später vielleicht einmal mehr von mir. Zum Telefonieren nutze ich die Komforttelefonie über ein im Wagen verbleibendes altes Zweithandy in Verbindung mit einem günstigen Vertrag bei T-Mobile.

Und so komme ich zum Verbrauch: Bei einem ausgewogenem Mix aus Großstadt, Kleinstadt, Landstraße und Autobahn habe ich bei rund 5000 zurück gelegten Kilometern einen Verbrauchsschnitt von 5,8 Litern Diesel laut Bordcomputer. (6,0 Liter nach Tankbelegen). Und das bei durchaus flotter Fahrweise. Allerdings ohne Kick-Down und nicht über 180 km/h auf der Autobahn (schon komisch, wie sich das Fahrverhalten ändert, wenn die kostenfreie Tankkarte nicht mehr da ist… ?). Mit der ECO-Start-Stopp-Funktion komme ich gut zurecht. Besonders nachdem ich heraus gefunden habe, dass bei sehr kurzen Ampelaufenthalten ein nur leichtes "Stehen auf der Bremse" dazu führt, dass der Motor nicht abschaltet. Macht ja wohl auch für z.B. 5 Sekunden keinen Sinn.

Bleibt noch eine Aussage zum Preis: per Liste sind das 40.755,60 €. Nun gibt es ja verschiedene Rabattmöglichkeiten. Leider z.T. wieder geschmälert durch den steuerlichen Faktor 'Gelwerter Vorteil'…

Fazit: Nein, ich rede mir die neue B-Klasse nicht schön! Ich habe hier alle Vorzüge eines komfortablen, variablen und "vernünftigen" Fahrzeugs, das einfach Spaß macht. Dies alles bei neuester Technik, verbunden mit allen aktuellen Sicherheitssystemen. Und wenn ich mal wieder schnell, sportlich und auch etwas nostalgisch unterwegs sein will, leiht mir meine Frau sicher wieder einmal ihren 1989iger SLK 230 Kompressor… ;-)

Ich hoffe, dass Vorgesagtes dem einen oder anderen Leser nützlich ist. Danke auch für' s "Zuhören" und dass ich mir meine Begeisterung von der Seele reden konnte. Ich selbst bin neu in diesem Forum aktiv, wenngleich ich schon das eine oder andere Mal vorbei geschaut habe. Allen allzeit 'Gute Fahrt'!

33 weitere Antworten
Ähnliche Themen
33 Antworten

danke für den schönen Bericht. Darf man fragen, warum der Umstieg von der E Klasse zur B Klasse vollzogen wurde?

Schönen Abend noch

mclerche

Themenstarteram 10. April 2012 um 18:24

Zitat:

Original geschrieben von Mclerche

danke für den schönen Bericht. Darf man fragen, warum der Umstieg von der E Klasse zur B Klasse vollzogen wurde?

Schönen Abend noch

mclerche

Danke für die nette Kommentierung!

Die E-Klassen-Fahrzeuge waren "Dienstwagen" meines früheren Arbeitgebers. Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit war auch die Anschaffung eines eigenen Fahrzeugs notwendig. Die E-Klasse mit ihren ständig wachsenden Ausmaßen nervte zunehmend in engen Parkhäusern. Damit schieden auch G-, R-, M- & Co-Klassen aus. C = nee. Da kam die neue B-Klasse gerade richtig. Der Wunsch nach ein bisschen sichtbarer Bescheidenheit kam auch dazu. Und der Start in die Selbständigkeit verbot zudem eine zu große Investition. Und die geringeren laufenden Kosten waren ein weiteres Argument.

Ich hoffe die Antwort war ehrlich genug :-)

Wobei Du mit dem Wendekreis in Parkhäusern wohl auch nicht soo glücklich wirst oder hat da der "neue" abgenommen?

Sehr schöner Bericht, sehe hier in Berlin auch immer mehr neue W-246er...

Themenstarteram 10. April 2012 um 18:43

Stimmt, der Wendekreis E zu B ist fast gleich. Aber allein die Aussenmaße sind eine Freude beim 'Neuen'. Keine lange Kühlerhaube, kein "angeklebter" Kofferraum. Dann noch die Rückfahrkamera. Du steigst auch besser aus den kürzeren Türen aus, die sich daher weiter öffnen lassen. Aufgrund der Breite macht mich der Wagen zudem rund 13 manchmal entscheidende Zentimeter schlanker... ;-)

@flight safety

Das entspricht genau meinem Gefühl und der -kurzen- Erfahrung mit dem W246.Komme auch von A6,MB Eund früher auch aus südfranzösischen flugzeugaffinen Gegenden.

Happy landings, flight safety!

Der Wendekreis beim alten W 245 liegt bei knapp über 12 Metern und beim neuen W 246 bei nur noch normalen 11 Metern, also rd. 10 % weniger. Dies ist sehr deutlich spürbar beim Wechsel von der alten auf die neue B-Klasse.

Übrigens ein sehr schöner sachlicher Erfahrungsbericht vom TE. Danke.

Toller und unterhaltsamer Bericht, das Lesen hat Spass gemacht-

Nur das unten stehende glaube ich Dir nicht ;)

Zitat:

Original geschrieben von Flight Safety

Und wenn ich mal wieder schnell, sportlich und auch etwas nostalgisch unterwegs sein will, leiht mir meine Frau sicher wieder einmal ihren 1989iger SLK 230 Kompressor… ;-)

Schöner und umfassender Bericht. Wie schaut es mit den Platzverhältnissen zum E aus? Ist das ein Abstieg oder sogar ein Aufstieg?

Themenstarteram 11. April 2012 um 11:09

Zitat:

Original geschrieben von Nozilla

Schöner und umfassender Bericht. Wie schaut es mit den Platzverhältnissen zum E aus? Ist das ein Abstieg oder sogar ein Aufstieg?

Ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte ;-)

(siehe Anlage; hinten der "Neue")

021
Themenstarteram 11. April 2012 um 11:31

Ups! Irgendwie bin ich durcheinander gekommen mit den einzelnen Beiträgen von Euch. Na, ich übe ja noch...

Also, zusammengefasst:

Platzangebot - der Beifahrer sitzt näher am Fahrer als in der E-Klasse. Ich empfinde das nicht als beengend oder gar störend (hängt aber auch vielleicht ein wenig vom Beifahrer oder der Beifahrerin ab :-)). Ansonsten ein sehr angenehmes komfortables Raumgefühl - auch bei 1,91 Größe und 95 Kilo Gewicht des Fahrers...

Hinten ist deutlich mehr Beinfreiheit als in der E-Klasse (bei zurück geschobenen Vordersitzen)! Nur der schon nicht üppige und höchst unbequeme Mittelplatz in der E-Klasse fällt noch weniger üppig aus. Dafür sitzt man aber auch nicht auf einem unbequemen harten und erhöhten Mittelteil wie in der E-Klasse. Kurz: nur was für Superschlanke in der Mitte beim "B".

Und zu Dir, lieber Pommesdieb, ich hoffe, Du hast das Bild gefunden und glaubst mir nun, das mir Autofahren im Sommer besonders viel Spaß macht... (habe leider ja bei Nozilla darauf geantwortet).

Was bedeuten die roten Jets auf den Heckscheiben.

Themenstarteram 11. April 2012 um 12:04

Zitat:

Original geschrieben von 5loewen

Was bedeuten die roten Jets auf den Heckscheiben.

Diese Jets habe ich schon eine Reihe von Jahren auf unseren verschiedenen Fahrzeugen. Es sind "selbstgeschneiderte" Phontoms auf 3m-Folie und eine Erinnerung an meine Zeit bei der Flugsicherung. Vielleicht ein wenig spinnert...

Zitat:

[ Ja, und dann kam der April und ein leichter Schock: ich habe die werksseitig bestellten Sommerreifen montiert. Der optische Traum: 18" LMR im 5-Doppespeichendesign - eben wie in den Prospekten. Tolle Bodenhaftung, nochmal verbessertes Kurvenverhalten, aber bei schlechten Straßen relativ laut und selbst bei kleinen Unebenheiten überaus knallhart. Und das, obwohl ich auf Anraten der Kundenberaterin bei Mercedes auf das Sportfahrwerk verzichtet habe und mich mit dem Komfortfahrwerk "begnüge".

Kann mich da nur anschließen. Bin auch ein bisschen enttäuscht, wie hart die Reifen sind.

Zitat:

Original geschrieben von Flight Safety

Und zu Dir, lieber Pommesdieb, ich hoffe, Du hast das Bild gefunden und glaubst mir nun, das mir Autofahren im Sommer besonders viel Spaß macht... (habe leider ja bei Nozilla darauf geantwortet).

Doch, doch, DAS glaube ich Dir schon. Habe ja selber noch einen R170 (230 K) BJ 2000 MoPf mit noch nicht einmal 28.000 km in der Garage.

Der Kleine macht wirklich Spass.

Aber ich glaube Dir das trotzdem nicht:

Zitat:

Original geschrieben von Flight Safety

Und wenn ich mal wieder schnell, sportlich und auch etwas nostalgisch unterwegs sein will, leiht mir meine Frau sicher wieder einmal ihren 1989iger SLK 230 Kompressor… ;-)

Denn der SLK wurde erst ab 1996 gebaut ;)

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Mercedes
  5. B-Klasse
  6. W246 & W242
  7. Erfahrungsbericht: von der Mercedes E-Klasse zur B-Klasse