ERFAHRUNGSBERICHT NEUE BREMSE
Habe mir eine neue Bremse eingebaut.
ATE POWER DISK geschlitzte Bremsscheibe vo + hi und dazu ATE CERAMIK Bremsklötze vo + hi.
Bin nun rund 200 km damit gefahren und meine erste Bilanz ist, die Bremsleistung hat sich absolut verbessert (Bremskraft, Bremsverzögerung) die Bremse greift schneller und die Staubentwicklung ist so gut wie Null. (Die Alu Felgen bleiben sauber)
Kein Vergleich zur herkömmlichen Bremse.
Na klar, es ist keine AMG oder Brembo Bremse mit 6 bzw. 4 Kolben aber trotzdem sehe ich es so, dass es für den kleinen Geldbeutel die Alternative ist.
Scheiben und Klötze tauschen und man hat eine Super Bremse.
Mein Fazit : IMMER WIEDER ! ! !
Link : Bremsklötze
http://www.ate.de/.../productinfo_ceramic_bremsbelaege_de.
Link: Bremsscheiben
http://www.ate.de/.../productinfo_powerdisc_de
oedel.clk
Beste Antwort im Thema
Erfahrungsbericht nach 200KM....
39 Antworten
Nach 2 Sätzen von diesem Powermist -äh- Powerdiscs kommt mir der Schrott nicht mehr ans Auto. Einmal heiß gebremst ging das Rubbeln los. Kurz drauf fingen die Dinger auch noch an zu quietschen wie ein Güterzug...auf Kulanz hab ich dann einen neuen Satz Powerdiscs und Ate-Bremsklötze bekommen. Alles fein sauber gemacht und mit viel Liebe wieder eingebaut - hab sogar originale MB Bremsenpaste benutzt!
Fazit: Habe den ganzen Kram nach weiteren 5000km in die Tonne geschmissen und Scheiben und Klötze von Textar verbaut. Stauben zwar wie Sau, bremsen aber ohne rubbeln und quietschen.
Grüße
Es gibt ja auch noch die Firma ESB die Bremsscheiben und passende Bremsbeläge herstellen. Sollen wunderbar Funktionieren, sind nur teurer als ATE oder Zimmermann!
Zitat:
Original geschrieben von Balu138
Es gibt ja auch noch die Firma ESB die Bremsscheiben und passende Bremsbeläge herstellen. Sollen wunderbar Funktionieren, sind nur teurer als ATE oder Zimmermann!
Also ESB kenne ich jetzt noch nicht, ich bin aber am überlegen, mir Scheiben und Beläge von EBC zu holen. Die sollen auch sehr gut sein.
Auch wenn das ein wenig OT ist, Ich habe die zimmermannscheiben und die ATE Ceramic beläge verbaut habe jetzt ca. 250km mit der Kombi runter, staubentwicklung nur minimal geringer als normale beläge, fangen jetzt schon an hin und wieder zu quietschen und ich finde subjektiv nicht das sie besser verzögern.
Jetzt wäre meine frage, hat von euch jemand einen tüv bericht zur hand von einem 320ger und könnte hier die Werte auf dem Bremsenprüfstand posten? Ich muss die woche mal auf den Bremsenprüfstand fahren und schauen was ich jetzt für werte habe, ich finde leider meinen Tüv bericht nicht.
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Sowohl vorne als auch hinten die normalen ATE Scheiben + Beläge verbaut, sind allerdings auch schon ne Weile drauf.
Zitat:
Original geschrieben von Dennie-Brilliams
Also ESB kenne ich jetzt noch nicht, ich bin aber am überlegen, mir Scheiben und Beläge von EBC zu holen. Die sollen auch sehr gut sein.Zitat:
Original geschrieben von Balu138
Es gibt ja auch noch die Firma ESB die Bremsscheiben und passende Bremsbeläge herstellen. Sollen wunderbar Funktionieren, sind nur teurer als ATE oder Zimmermann!
Sorry genau die habe ich gemeint!!(Schäm)
Hallo
Werte auf dem Prüfstand sagen absolut nichts aus über die Bremsleistung, die man auf die Straße bringt. Ein Sprinter mit 3 tonnen Leergewicht bringt es da auf 450 auf der VA, aber mir kann keiner weismachen, das der früher steht als ein CLK mit EBC rot, die auf dem Prüfstand auch nur 300 bringen. Prüfstand ist nur tauglich für einen Vergleich links/rechts sowie vorne/hinten. Schließlich darf ein Corsa hinten keine 200 bringen, wenn er vorne nur 200 bringt.
EBC wurde angesprochen. ich hatte die roten drinn und die waren der absolute Hammer. Kalt hatten sie normale Bremskraft, aber wenn sie mal etwas erwärmt waren, dann hauten die Dinger krass rein. Einziges Problem, weder die Zimmermann Scheiben noch die origianlen Mercedes Scheiben waren der gestiegenen Temperatur auf Dauer gewachsen, sie verzogen sich alle und die Zimmermann Scheiben bekamen schnell Risse. Hier sollte man dazu passende Scheiben verbauen, dann hat man eine Hammer Bremse.
und was 4 oder 6 Kolben angeht: Pfeiff auf die Kolbenanzahl. Kuckt mal in einen aktuellen BMW M3 rein, wieviele Kolben der hat und fahrt mal so eine Rakete und bremst. Dann wißt ihr, das nicht die Anzahl der Kolben im Sattel ausschlaggebend ist, sondern der Reibwert der Bremse sowie deren Durchmesser.
Wer günstig und gut bremsen möchte, der kann sich Rep-Star Beläge von Trost holen. Sind von einem Markenhersteller erster Güte und preiswert. Auch die Scheiben sind nicht übel, sind geschliffene, nicht gedrehte. Entsprechen dem Serienstandard und sind haltbar.
Leichti
Zitat:
Original geschrieben von Leichtmetall
Hallo
Werte auf dem Prüfstand sagen absolut nichts aus über die Bremsleistung, die man auf die Straße bringt. Ein Sprinter mit 3 tonnen Leergewicht bringt es da auf 450 auf der VA, aber mir kann keiner weismachen, das der früher steht als ein CLK mit EBC rot, die auf dem Prüfstand auch nur 300 bringen. Prüfstand ist nur tauglich für einen Vergleich links/rechts sowie vorne/hinten. Schließlich darf ein Corsa hinten keine 200 bringen, wenn er vorne nur 200 bringt.
Da gebe ich dir recht der Bremsenprüfstand gibt nur einen vergleich bzw. einen anhaltspunkt. Ich kann auf einem Bremsenprüfstand keine Vollbremsung von 250km/h auf null simulieren, ob bei der verzögerung die bremsanlage nach 5 sec den geist aufgibt.
Hier wird ja auch ein CLK C208 320 Vormopf mit einem CLK C208 320 Vormopf verglichen und ich find den vergleich ganz interresant.
Thinky123 hat seine Werte der Va gepostet mit 330 zu 340, heute habe ich den Prüfingeneur getroffen der die letze HU gemacht hat udn hat den Bericht nochmal raus gesucht und bei der letzen HU hatte ich 290 zu 290 also in diesem falle schon mal ein enormer unterschied.
Dann heute auf den Bremsenprüfstand mit Zimmermännern und ATE Ceramic, mehrere durchläufe von 200 bis 220 geschafft, da hatte ich schon doof geschaut. Denn 290 zu 220 für scheiben von welchen viele erzählen das sie eine bessere verzögerung haben sollen und belägen die laut hörten sagen und laut hersteller die selbige bremswirkung besitzen sollen wie orginale beläge, fand ich schon sehr schwach und hat meinen subjektiven eindruck bestätigt. Mit dieser Kombi hatte ich bis heute 288km zurückgelegt und auch brav eingefahren.
Kollege meinte dann er hätte schon zwei Kundschaften welche mit diesen belägen unterwegs sind und die sind hoch zufrieden damit, sie machen keinen Dreck. ( ok das mit der dreckentwicklung ist nicht viel geringer aber bei dem ersten anzeichen von regen verschwand der staub auf den felgen)
Dieser meinte ausprobieren ob sie nicht bremsleistung bringen wenn sie auf temperatur gebracht worden sind, daraufhin hausstrecke 10km kurvenreich und ein wenig bergauf nergab und dann nochmal aufn bremsenprüpfstand, und siehe da plötzlich kam ich auf max. 230. und ja die bremsen hatten gute betriebstemperatur.
Danach Bremsbeläge gegen die normalen Jurid gewechselt, dann eine CLK wagenlänge rückwärts gefahren und wieder im Bremsenprüfstand und gleich bei der ersten bremsung 240. Ist zwar laut wert noch nicht das wahre aber schon ein lichtblick.
Also einen subjektiven vergleich gestartet und die selbigen 10 km wie vor 20min gefahren und siehe da nach ca. 2 km hatte ich das gefühl das die bremse biss bekommt. In ein paar bestimmten kurven meldete sich das ABS auch wieder zu wort beim reinbremsen in die kurven was es mit den ATE C nicht machte.
Nach diesem erfolgserlebnis gefühlt die orginale Bremskaft wieder zu besitzen bin ich dann noch kurz auf die BAB und beim abfahren habe ich aus dem oberen achtel des tachos auf 60km/h auf dem verzögerungsstreifen abbgebremst so wie vorher, die nase hat sich leicht gegen boden geneigt und die Tachonadel schnellte gegen null so wie ich schon mal gewohnt war.
Was mir noch aufgefallen ist, bei den 30km probefahrt mit den Jurid, quietschte nicht ein einzigstesmal die bremse 🙂
Was mir beim belagwechsel aufgefallen war, das Die ATE Ceramic total verglast aussahen als ich sie ausgebaut habe, ich hatte sie aber nur die 10 km mal anständig gefahren die 288km davor habe ich die beläge human eingefahren.
Hatte heute nachmittag mit einem "Techniker" von Zimmermann hallofoniert, wie diese abweichungen zu stande kommen könnten, dieser meinte "Das sind technisch die gleichen scheiben wie von MB, die gleichen Materialen abmessungen. sie haben nur den unterschied das sie Löcher drinnen haben und ein besseres Bremsverhalten bei nässe. Wenn ihre Bremsen besser wären als die von MB hätten sie Keine ABE und MB würde ihre scheiben kaufen und für teures Geld weiterverkaufen" am ende des gesprächs meinte der "techniker" er ist schreibtischtäter und kann zur praxis gar nichts sagen er kann mir bei meinem Prob auch nicht weiterhelfen, er möächte den schwarzen peter auch nicht ATE zu schieben aber ihre scheiben haben dieselbige bremswirkung wie die orginalen scheiben von MB.
Nach dem Teleph(f)onat war ich so schlau wie am anfang.
Bei ATE hatte ich leider keinen mehr erreicht
Also meine erfahrung die ATE Ceramic mal getestet und gleich mal durchgefallen, die Zimmermann verbaut und gleich einen schlechten start gehabt und der Techniker konnte mich nicht von ihrem produkt überzeugen.
Muss ich eben doch noch nach scheiben udn beläge suchen welche ein wenig mehr bremskraft aus der Bremsanlage raus holt, komplettumbau auf Brembo dafür ist mein Geldbeutel zu klein.
Mal kurz etwas zum ABS:
Wenn eine Bremse nichts taugt, dann kommt das ABS bzw. es setzt früher ein.
viel Reibwert bedeutet viel verzögerung bedeutet viel bremsleistung. wenn die bremse mit dem reibwert am ende ist, dann klemmen die Klötze die Scheibe einfach fest, das Rad steht, das ABS setzt ein und die Bremse kann nicht mehr bringen.
Mit EBC rot z.B. habe ich innerhalb dieser 40 000 km, die ich die Beläge drinn hatte, vielleicht 5mal das ABS zum ansprechen gebracht, meist auf nasser STraße. Ansonsten war die Wirkung so vehement, das es gericht hat und ich nicht mehr fordern mußte.
Daher:
Setzt das ABS früh ein, taugen die Klötze nicht viel.
Setzt das ABS später ein (klar, die Bremse sollte natürlich Biß haben), so ist das ein zeichen für einen hohen Reibwert und damit viel Bremswirkung.
In der heutigen Zeit können die Reifen mehr Bremskraft auf die Straße bringen, als die Bremsen selbst leisten können....
LM
PS: Ich pfeiff was auf den Prüfstand. Dort habe ich keine Nickfunktion, also steigende Belastung der Vorderachse durch Trägheit beim bremsen. Ebenso habe ich eine rauhere Rolle als draussen Asphalt. Und, der Prüfstand läuft mit vielleicht 5 km/h, was meine Bremse da kann, juckt mich garnicht. Mir ist wichtig, was die Bremse macht, wenn ich eine Notbremsung bei 100 oder 200 oder mehr machen muß. Und das kann mir ein normaler Prüfstand nicht sagen.
Zur reinen Beurteilung einer Bremse über deren Leistungsfähigkeit bringt es nichts, die Anzeigewerte zu vergleichen. Selbst ein Trabbant bringt da auf der VA locker 180 auf die Rolle, und die Bremsen taugen da ja mal garnichts....
Hallo frestyle, hallo Alle !
Werte vom Bremsenprüfstand sagen absolut nichts aus über die Bremsleistung im Vergleich zu anderen Fahrzeugen aus. Denn die Messwerte hängen u. a. auch davon ab, wie die Haftung > Reibung der Reifen zur Rolle oder Platte des Bremsenprüfstandes ist. Und dann wird natürlich nur die Bremsleistung bei niedrigster "Geschwindigkeit" und kurzer Bremsdauer gemessen.
Aber wenn man mit ein und demselben Auto, mit denselben Rädern und dem gleichen Beladungszustand bei gleichen Witterungsverhältnissen auf denselben Bremsenprüfstand fährt, sagt das Ergebnis sehr wohl etwas aus.
Und die von frestyle beschriebenen Ergebnisse sind absolut plausibel. Es ist halt so das die ATE Beläge mit der werbewirksamen Bezeichnung "Ceramic" ein deutlich schlechteres Ansprechverhalten der Bremse mit sich bringen, damit bei gleichem Bremsdruck (Pedalkraft) weniger Verzögerung erfolgt. Ich weiß nicht wie oft ich das in Forenbeiträgen geschrieben habe.
Nach 288km und bewusstem Einbremsen der neuen (Zimmermann) Bremsscheiben mit neuen (ATE Ceramic) Belägen sowie mehreren Prüfstandsdurchläufen sind diese Messergebnisse auch korrekt verwertbar. Die Beläge und die Scheiben haben sich vollständig eingebremst.
Im Gegensatz dazu konnten sich die normalen Jurid (waren das Jurid AfterMarket oder original Mercedes Jurid ?) mit nur einer CLK Wagenlänge rückwärts noch nicht einbremsen.
Das die Bremsanlage mit den Jurid Belägen erst wieder nach einiger Fahrstrecke und mehreren Bremsungen "Biss" bekam liegt einmal an dem üblichen Einbremsvorgang und dann an der von den ATE "Ceramic" Belägen hinterlassenen Schmierfilm auf den Reibflächen, der erst wieder weggebremst werden musste.
Das die wieder ausgebauten ATE "Ceramic" Beläge total verglast aussahen hat nichts zu bedeuten. In den meisten Fällen machen Beläge (gleich welcher Art) schon nach kurzer Betriebszeit so einen Eindruck, die Oberfläche ist nicht mehr matt sondern glänzt partiell oder sogar vollständig. Der optisch "verglaste" Eindruck hat übrigens nichts mit dem Verglasen von Belägen zu tun. Das gibts in der Praxis nur noch sehr selten.
Mal kurz etwas zum ABS:
Wenn eine Bremse nichts taugt, dann kommt das ABS bzw. es setzt früher ein. ist natürlich Nonsens. Es ist genau andersherum. Wann das ABS zu regeln beginnt wird von der Haftung der Reifen zur Fahrbahn bestimmt. Mit "guten" Bremsen bringt man bei gleichem Pedaldruck die Reifen eher an die Blockiergrenze und damit das ABS zum regeln als mit "schlechten" Bremsen.
Bezüglich der Aussagen des "Technikers" von Zimmermann. "Das sind technisch die gleichen scheiben wie von MB, die gleichen Materialen abmessungen."
Da hat er theoretisch recht. Aber nur theoretisch und auch nur teilweise.
Nach EU Recht muss der Fahrzeughersteller das für seine Bremsscheiben verwendete Material offenlegen, damit im freien Wettbewerb andere Anbieter Bremsscheiben nachbauen können. Aber natürlich nennen die Fahrzeughersteller nur das Grundmaterial, d. h. die Bezeichnung des Gusswerkstoffes. Aber technologische und metallurgische Feinheiten, besondere Techniken bei der Gussverarbeitung u. a. behält der Fahrzeughersteller natürlich für sich. Jedenfalls soweit diese nicht patentiert sind. (Mercedes hat wie einige andere Autohersteller diverse Patente bez. Bremsscheiben)
Somit bleibt es nur eine Wunschvorstellung das die AfterMarket Bremscheiben technisch gleich zu den Originalteilen sind.
Und natürlich könnte der AfterMarket Anbieter "bessere" Bremsscheiben bauen - wenn er es kann. Er muss dann nur ein Prüfverfahren mit dem Ziel einer ABE oder eines Teilegutachtens durchführen lassen. So wie Zimmermann es aufgrund der Lochung machen muss.
Aber solche Bremsscheiben wie Zimmermann, ob gelocht oder ungelocht, müssen in erster Linie billig sein. Da kann man nicht mit unterschiedlichen Materialien, besonderer Verarbeitung etc. experimentieren.
Abschließend möchte ich frestyle ausdrücklich meinen Respekt bekunden. Kaum einer geht so pragmatisch und kritisch vor. Viele Leute labern nicht nur die ATE Werbeaussagen zu den "Ceramic" Belägen nach, sie legen noch eins drauf und interpretieren sogar noch "bessere Bremsleistung" oder "bessere Hitzebeständigkeit" in das Zeug rein. Auch daran sieht man - mit dem Begriff "Ceramic" haben die Marketingstrategen von ATE voll ins Schwarze getroffen.
FP
Es kann ja für manch einen von Nutzen sein über das Für und Wieder zu diskutieren.
Wer hier qualifiziert mitschreiben will sollte mindstens einmal ein AMG Fahrzeug
ausgiebig Probe gefahren haben insbesondere auf Hinblick Bremse 🙂
Zitat:
Original geschrieben von Powermikey
Nach 2 Sätzen von diesem Powermist -äh- Powerdiscs kommt mir der Schrott nicht mehr ans Auto. Einmal heiß gebremst ging das Rubbeln los. Kurz drauf fingen die Dinger auch noch an zu quietschen wie ein Güterzug...auf Kulanz hab ich dann einen neuen Satz Powerdiscs und Ate-Bremsklötze bekommen. Alles fein sauber gemacht und mit viel Liebe wieder eingebaut - hab sogar originale MB Bremsenpaste benutzt!Fazit: Habe den ganzen Kram nach weiteren 5000km in die Tonne geschmissen und Scheiben und Klötze von Textar verbaut. Stauben zwar wie Sau, bremsen aber ohne rubbeln und quietschen.
Grüße
ich habe genau dasselbe mit Textarscheiben... die ruckeln ohne ende.....
Zitat:
Original geschrieben von conny-r
Es kann ja für manch einen von Nutzen sein über das Für und Wieder zu diskutieren.Wer hier qualifiziert mitschreiben will sollte mindstens einmal ein AMG Fahrzeug
ausgiebig Probe gefahren haben insbesondere auf Hinblick Bremse 🙂
Sorry, aber da muss ich Dir Recht geben. Der Unterschied ist schon bemerkenswert und nicht vergleichbar mit einer herkömmlichen Bremse.
@ Leichtmetall
Also ich hätte gemeint, wenn ich eine bessere bremsleistung besitze bekomme ich ein rad zum stehen und wenn die bremsleistung miserabel ist werde ich da kein rad zum stehen bekommen, deshalb freute ich mich das ich das ABS wieder zum einsatz bringen konnte.
Ich hatte leider keinen Datarecorder mit bei um die verzögerung und die g-krafte aufzuzeichnen war leider nur subjektive testfahrten.
@ Leichtmetall und Fuhr-Parker
In meinen Augen ist der Bremsenprüfstand auch nicht das non plus ultra, man kann auch birnen mit äpfel vergleichen ein corsa hat ähnliche bremsleistungen auf dem prüfstand wie ne S-klasse.
Mir ging es darum, da ich keinen bezugspunkit hatte das eina anderes forummitglied von seinem baugleihcen fahrzeug die bremswerte der ersten achse mir mitteilt das ich eine erhöhte differenz zu meiner neu verbauten superbremse feststellen könnte, ich hatte eben den eindruck das das neue material nichts taugt.
Ich mache hier kein wissenschaftliches gutachten das vor jeden gericht stand haben muss nur wollte ich für mich objektiv was haben das ich nicht ganz plemm plemm im Kopf bin.
Wenn man hier und da nur hört wie super die beläge und die scheiben seihen sollen, und man sitzt dann selber am steuer und muss mit sowas verzögern da wird einem angst und bange.
Mein vergleich ist nicht 1000pro aber es war dreimal der gleiche bremsensprüfstand, das erste mal bei der HU waren andere reifen drauf noch kein Fahrwerk drinnen noch keine bremsflüssigkeit getauscht und da hatte ich einen wert von 290 dann eben die neue kombi eingesetzt eingefahren bremsenprüfstand und mit mühe und not 220 erreicht, dann eben nur beläge getauscht und nicht einmal eingefahren und schon einen wert von 240 erreicht.
Das ein Bremsenprüfstand nicht zeigen kann was eine Bremse auf der strasse oder erst auf der strecke macht dürfte jeden klar sein, aber dreimal das "gleiche" fahrzeug mit unterschiedlichen Kombinationen von scheiben und belägen auf dem selben prüfstand zeigt eine richtung welche kombi was taugt und welche nicht. Der rest muss in der Praxis erprobt werden.
Für mich persöhnlich reicht das das die ATE wunder nichts taugen, ausser ich hätte einen schlechten belag erwischt dann lasse ich mich gerne eines besseren belehren. Ich weiß zwar nicht wie die anderen fahrer dies so sehen aber ich kann nicht grinsen wenn ich im Krankenhaus liege und mein Auto auf dem schrottplatz seine Heimat findet nur weil meine bremse nicht die benötigte verzögerung hervorgebracht hat, aber meine felgen waren sauber 🙁
@ conny-r und oedel.clk
Ihr habt recht das hier ist jammern auf niedrigsten niveau, aber AMG ist auch nicht das Non plus Ultra, AMG kostet nur Geld heißt aber nicht das es gut ist, dies ist eben ein irrtum der klappscheuigen Mercedes fahrer.
Ich kenne mehrere fahrern von AMG modellen weclhe die orginale AMG Bremsanlage entfernt haben und durch eine bessere ersetzt haben, lustigerweise durch Bremboanlagen. Wenn die Italiener überhaupt nicht fähig sind autos oder roller oder mopeds zu bauen aber bremsanlagen haben sie scheinbar drauf.
Hatte heute durch zufall auch mit einem Mercedes meister das vergnügen, dieser betreut einen W204 C63. Das erste was an diesem fahrzeug gewecheslt wurde war dei bremsanlage an der VA da zu wenig verzögerung. Ist jetzt eine Bremboanlage drinnen.
Der Herr hatte auch mit einem Ingeneur bei Brembo zu tun und er meinte das die so hoch gelobte AMG bremsanlage von Brembo ist und laut ingeneur nur eine zweitklassige bremsanlage ist, kostet das doppelte bei amg verschleißt extrem schnell, schlechte verzögerungswerte. Brembo würde sich schämen das ihr name auf so einem produkt steht drum ist der Ingeneur ganz froh das AMG drauf steht
Zitat:
Original geschrieben von naughtydog18
ich habe genau dasselbe mit Textarscheiben... die ruckeln ohne ende.....
In Kombination mit Textar-Klötzen? Übrigens kommt sowas auch vor, wenn die Räder ungleichmäßig - ohne Drehmomentschlüssel - und zu fest angezogen wurden.