elektrowagen selber bauen?
nabend,
ich will mich mal schlau machen was die geschichte mit den elektroautos
an geht,
und zwar ist ja das eig problem immer der accu?
habe gedacht ein leichtes,neueres sicheres auto am besten mit motor/getriebe schaden zu kaufen,
am besten wäre natürlich ein hecktriebler,da man denn ja ganz einfach an differenzial nen e-motor zu setzen,
der natürlich so geschaltet werden kann das er bem bremsen wieder strom bringt,
welche karosse kann man da empfehlen?vw käfer ist an sich ja garnicht schlecht,nur was die sicherheit angeht wieder eher wenig zufriedenstellend...
hat einer schon so einen umbaue gewarkt? und wie siehts miten tüv aus?
Gruss Sören
12 Antworten
Guckst Du:
http://www.elektroporsche.de
Umbau nach diesem ominösen, sogenannten "amerikanischen Patent". Hier wurde ein Oldtimer Porsche 912 mit Gleichstrommotor versehen. Sicher keine Wundermaschine, aber funktioniert. Das Fahrzeug fährt 140km/h Spitze und hat eine Reichweite von über 100km (bei 90km/h). Dazu gibt es auch eine TV-Reportage in der "Servicezeit Auto & Verkehr" des WDR.
geneell rate ich jedem :
Keinen Umbau vom Benziner zu Elektro....
lieber eine gebrauchte Elektro-Junke kaufen und modifizieren. Ist wesentlich kostengünstiger und entspannter mit Tüv etc.
Da kann man sich dann auslassen: geschite Ladetechnik, anderer Motor, anderes Steuergerät, andere Akkus, mehr Spannung usw. usf.
Und der ganze Witz: Sachen wie Motor-Typ usw. sind nicht eingetragen. Wenn man allerdings von Benzin auf Elektro umbaut, wird man an den deutschen Behörden kläglich scheitern 🙁
Ich habe schon von einigen Umbauten auch in Deutschland gehört. Allerdings sind das auch welche von Professoren oder Mitarbeiter von einschlägigen Firmen, die natürlich die entsprechenden Kontakte zum Tüv haben. Und natürlich auch das Fachwissen, einen ordentlichen Umbau durchzuführen.
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Klar, die Industrie hält schon gut den Daumen drauf, dass ja niemand ihre lukrativen Monopole unterwandert. Wer bewusst danach sucht, wird das Haar in der Suppe schon finden. Für Konkurenzverhinderung und Absicherung chauvinistischen Standesdünkels wird in diesem Land viel Geld ausgegeben. Vieles, was da an "PR" in die Welt gesetzt wird, geht eindeutig in Richtung Rufmord, nach dem Motto, wer am lautesten brüllt, hat recht. Und das ist es, was die Lobbyisten am besten können. Diese Plattform scheint mir auch wenig geeignet zu sein, das Thema Elektromobil auf eine Art zu diskutieren, die die Sache vorwärts bringen würde.
Nicht so pessimistisch!
Man könnte einen Prius nehmen und ihn Plug-In fähig machen.
Da gibts zig Firmen in California , wo man sich Info holen könnte.
www.hybridcars.com
Ich würd das versuchen, evt. auch ohnen Tüv Eintrag , denn schliesslich sieht man ja nur vor, dass ein Ladegerät angeschlossen werden kann, sonst verändert man ja nichts.
@uwedgl :
Zitat:
Diese Plattform scheint mir auch wenig geeignet zu sein, das Thema Elektromobil auf eine Art zu diskutieren, die die Sache vorwärts bringen würde.
Würd ich mal nicht sagen. Ich habe nur wiedergegeben, was einem Bekannten nicht nur einmal bei deutschen Behörden passiert ist. Ausserdem fahre ich selber ein E-Auto, und weiss aus eigener Erfahrung, welche Hürden man schon in der Zulassungsstelle nehmen muss, geschweige denn vom Tüv ...
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Zitat Zulassungsstelle- Tante: " wo ist denn ihre ASU-Plakket oder ASU Beleg ?"
ich: " hab ich nicht ..."
sie: "brauchen Sie aber .."
ich: " brauch ich nicht"
usw....
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Polizeikontrolle wegen fehlender ASU Plakette .... >ohne Kommentar<
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Tüv-Prüfung: der Prüfer hat bei der Fahrzeug-drunter-Sichtprüfung behauptet, dass an meinen Akkus (225Ah, Blei) ROSTSTELLEN zu sehen wären, und wollte mir das mit rumstochern mit einem Schraubendreher demonstrieren.
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Zurück zum Thema:
wenn, dann würd ich auch in Richtung Hybrid Auto schauen. FRAGE: warum gibt es im Prius oder anderen Hybrid-Karren kein onboard-Ladegerät ??? warum kann man die Teile nicht an der Stecdose aufladen, und so weit elektrisch fahren, bis er leer ist bzw. eine bestimmte Geschwindigkeit überschreitet ?
Antwort: weil sonst kaum einer noch Benzin brauchen würde !
Falsch 🙂
Der Grund ist, dass die Akkukapazität beim Prius so gering ist, dass selbst vollgeladene Akkus nur eine Strecke von weniger als 10 Km erlauben würden.
Andere Gründe gibt es auch, sind aber hier schon genannt worden.
Hoch leben die Verschwörungstheorieen der Theoretiker und die der ahnungslosen.
Killerfloskel "Verschwörungstheorie": Es steht jedem frei, sich weiterhin am satten Rot der Tomaten, die er auf den Augen hat, zu erfreuen. Ich bin wirklich der Letzte, der jemanden den Spaß daran verderben möchte.
Als GM Mitte der 1990er den EV 1 herausbrachte, hätte das der Anfang einer neuen Ära im Automobilbau sein können, aber er musste unter fadenscheinigen Vorwänden wieder verschwinden, nachdem er sich als zu gut erwies. Der wartungsarme Steckdosenhybrid, dessen Akkus man am eigenen BHKW, oder Solarzellen mit einem induktiven Pad aufladen konnte, musste einigen Besitzern mit juristischen Zwangsmaßnahmen entrissen werden. Es wurde sogar Druck auf den Gesetzgeber ausgeübt, der die strengen Umweltnormen ebenfalls wieder zurücknehmen musste. Nein, das ist natürlich keine Verschwörung-nur die übliche, asoziale Vetternwirtschaft rücksichtsloser Machtbonzen. Ein Anruf beim "Governator", eine TV Pressekonferenz, auf der wieder mit der Jobkeule gedroht wird und dann scheint die Sonne wieder für die Ölmultis.
Der Steckdosenhybrid wäre auch mein persönlicher Favorit. Einfachmotoren, oder alternative Systeme wie Linearkolbenmotoren (z.B. Stelzer-Motor) könnten hier die bekannten Probleme der aktuellen Akkutechnik überbrücken helfen. Interessant ist auch die Entwicklung sogenannter Hochtemperatur TEGs, die Hitze direkt in Spannung umwandeln können. Als Treibstoff könnten verschiedene Metalle dienen, die auch mit Kohlendioxid reagieren, wobei wieder saubere Luft als Abgas entstehen würde. Je nachdem könnte man diese Systeme auch geschlossen halten, sodass der Prozess im Gleichgewicht als Thermobatterie abläuft. Interessant erscheint mir auch der thermoakustische Stirlingmotor, bei dem statt massiger Kolben nur noch eine Membran im Magnetfeld schwingt.
Ich antwortete auf "Kohlensäure", beschrieb ausschließlich die Situation beim derzeitigen und kommenden Prius, weil er Diesen nannte.
Akkuspannung 3-400 Volt Kapazität 6,5 Amperestunden. Macht 2600 Kw/H. Davon stellt Toyota rund 40% zur Verfügung für das Fahren.
Die derzeit erhältlichen und bezahlbaren Akkus sind untauglich für ein alltagstaugliches Elektroauto.
Der Lithium Titanat Akku könnte das ändern.
Vielleicht sollte der versierte Mofabastler erstmal mit einem Elektroantrieb für Zweiräder anfangen? Da gibt es schon einige Komponenten vorgefertigt, z.B. Radnabenmotoren, sodass man dabei relativ schnell zum Erfolg kommen kann.
Der Umbau eines konventionellen PKW ist sicher nicht mit ein paar Stunden Wochenendarbeit zu bewerkstelligen und mit mehreren, Tausend Euro allein für Materialkosten sicher nicht als preiswert zu bezeichnen. Da sollte man auch nicht damit rechnen, dass der private Erguss direkt die Billigung der Behörden findet, aber einen Versuch ist es allemal wert.
Zitat:
Original geschrieben von uwedgl
Vielleicht sollte der versierte Mofabastler erstmal mit einem Elektroantrieb für Zweiräder anfangen? Da gibt es schon einige Komponenten vorgefertigt, z.B. Radnabenmotoren, sodass man dabei relativ schnell zum Erfolg kommen kann.Der Umbau eines konventionellen PKW ist sicher nicht mit ein paar Stunden Wochenendarbeit zu bewerkstelligen und mit mehreren, Tausend Euro allein für Materialkosten sicher nicht als preiswert zu bezeichnen. Da sollte man auch nicht damit rechnen, dass der private Erguss direkt die Billigung der Behörden findet, aber einen Versuch ist es allemal wert.
Besser hätt ich es auch ned schreiben können!