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Elektrofahrzeug Akkuenergie für Kochmöglichkeit nutzen, ist dass möglich?

Themenstarteram 14. Dezember 2018 um 23:45

Schönen Abend,

wir betreiben mobile Frühstücks-Verkaufsfahrzeuge, wo Gebäck und auch warme Gerichte angeboten werden. Dazu gibt es einen kleinen Heißluftofen im Fahrzeug, der auf Gas läuft.

Da wir uns bald ein neues Fahrzeug aneignen wollen, möchte ich das Auto gerne als Elektrofahrzeug haben.

Jetzt habe ich mir die Frage gestellt, ob es möglich ist per Wechselrichter oder Ähnlich, aus dem im Fahrzeug vorhandenen Akku Energie für den Backofen zu nutzen oder per Zusatzakku.

Der Backofen hat die Anschlussmöglichkeit von einer Phase 230V, 6 - 8,5 kW, je nach Modell.

Gibt es da Möglichkeiten?

Ich bin leider kein Fachmann für Elektrik, würde aber gerne mehr darüber erfahren.

Liebe Grüße

Herbert

 

Beste Antwort im Thema

Wie wäre es denn mit der Variante Elektroauto + Gasofen? Das beste aus beiden Welten!

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Auch unter Umweltaspekten sehe ich einen Gas-Ofen bei dieser Anwendung deutlich im Vorteil.

Das Thema dürfte bei MT durch sein.

Das hat man davon, wenn man eine wuschige Anfrage stellt. Oder war es beabsichtigt?

Zitat:

@Gedoensheimer schrieb am 15. Dezember 2018 um 14:43:32 Uhr:

Das Thema dürfte bei MT durch sein.

Was verstehst du unter "durch sein"? :confused:

Zitat:

@Drahkke schrieb am 15. Dezember 2018 um 14:47:34 Uhr:

Zitat:

@Gedoensheimer schrieb am 15. Dezember 2018 um 14:43:32 Uhr:

Das Thema dürfte bei MT durch sein.

Was verstehst du unter "durch sein"? :confused:

na durch sein eben, da kommt nichts vernünftiges mehr.

Man könnte noch Fernwärme oder Holzkohle ins Spiel bringen.... aber die Anfrage war zu redundant und wurde auch nicht nachgebessert.

Themenstarteram 15. Dezember 2018 um 15:11

Danke für die zahlreichen Antworten.

Ich werde sie mir in Ruhe nochmal durchlesen, grade ist Familienbesuch.

Das mit dem Gas in Kombination mit Elektro gefällt mir ganz gut. Wäre ja auch witzig, wenn man das Gas noch als Range Extender nutzen könnte :))

Themenstarteram 15. Dezember 2018 um 15:13

Zitat:

@Gedoensheimer schrieb am 15. Dezember 2018 um 15:08:29 Uhr:

Zitat:

@Drahkke schrieb am 15. Dezember 2018 um 14:47:34 Uhr:

 

Was verstehst du unter "durch sein"? :confused:

na durch sein eben, da kommt nichts vernünftiges mehr.

Man könnte noch Fernwärme oder Holzkohle ins Spiel bringen.... aber die Anfrage war zu redundant und wurde auch nicht nachgebessert.

Ich weiß nicht ob du mich meinst, aber ich hab am Wochenende grade nicht soviel Zeit. Ich antworte schon ausführlich.

Zitat:

@Rocker78 schrieb am 15. Dezember 2018 um 15:11:19 Uhr:

 

Wäre ja auch witzig, wenn man das Gas noch als Range Extender nutzen könnte :))

Technisch jedenfalls machbar, ob es sich lohnt, eine völlig andere Frage. Auch hier aus dem Bauch heraus: eher nein. Ein Verkaufsfahrzeug wird doch eher um den Kirchturm eingesetzt.

Zitat:

@Rocker78 schrieb am 15. Dezember 2018 um 15:13:56 Uhr:

Zitat:

@Gedoensheimer schrieb am 15. Dezember 2018 um 15:08:29 Uhr:

 

na durch sein eben, da kommt nichts vernünftiges mehr.

Man könnte noch Fernwärme oder Holzkohle ins Spiel bringen.... aber die Anfrage war zu redundant und wurde auch nicht nachgebessert.

Ich weiß nicht ob du mich meinst, aber ich hab am Wochenende grade nicht soviel Zeit. Ich antworte schon ausführlich.

Doch ich meine Dich! technisch gesehen bin ich zwar vom Fach, aber praktisch kann ich mir nichts und alles darunter vorstellen (also vom Vespa-Dreirad bis zum Auflieger). Stelle also bitte das Projekt mal in Zahlen vor. (Da geistert zum Beispiel der ominöse 8,5Kw-Ofen durchs Thema, aber was ist mit Kaffeemaschine, Kühlschrank, Gesamtverbrauch je Tour etc.

Technisch machbar, aber kompletter Unsinn. Man pumpt Energie in Lithium-Ionen-Akkus, um damit zu Kochen.

Die Akkus haben eine begrenzte Lebenszeit haben, die durch diese Belastung exrem verkürzt wird. Dazu kocht man mit Strom, der über das Laderäte runtertransformiert wird und dann mit einem Wechselrichter wieder auf 220V transformiert wird. Die Verluste in der Kette werden nicht unerheblich, sodass es dadurch schon teuer werden kann.

Dazu erklär dann deinem Händer, dass du kaum gefahren bist, aber der Akku am Ende ist. Da stehen gefahrene KM in keinem Verhältnis zum Akkuverschleiß. Dann haste ein Riesenproblem. Da kann man dir schon mutwillige Zerstörung des Akkus vorwerfen.

Lass die Finger von sowas.

Zum Thema 'rauf'- Transformation.

E-Fahrzeuge werden meist mit 400 V betrieben.

Egal, jedes Transfomieren verbraucht Energie.

Sollte das hier noch ein bisschen wie ein Brainstorming sein, werf ich dann mal ein, man könnte das auch "Strom/Strom" Lösung machen, bzw zumindest für den Rechenansatz hernehmen.

Elektrofahrzeug eben wie Elektrofahrzeug quasi Serienmässig, und, wenn man den rest auch noch elektrisch machen will würde ich an eine zweite Batterie denken. Aber nicht in teurer verbauter Elektroautotechnik sondern zB einfach eine Staplerbatterie. die sind zwar viel grösser und schwerer, aber dafür deutlich günstiger in der Anschaffung.

freilich, der Wagen müsste es lastmässig auch vertragen, man braucht eine zweite Lade"infrastruktur" inkl entsprechender Kapazitäten des zuliefernden Leitungsnetzes.

Wir haben in der Firma Elektrostapler, auch richtig grosse Teile. teilweise werden die über Nacht geladen, teilweise werden die Akkus gewechselt, also einer hängt am Lader, der andre fährt im Stapler rum.

Preismässig sicher noch immer ausgesprochen deutlich über der Gaslösung, aber prinzipiell klingts nicht unmachbar.

Ich denke, Strom aus den Fahrakkus reicht nicht zum fahren und betreiben so starker Elektroverbraucher übern Tag.

Aber wenn ichs mir so "überschlage" und die Stromkosten vs. Gaskosten inkl Anschaffung, die sich ja rechnen soll, müsst ihr entweder jetzt schon sehr deutlichen Überschuss erwirtschaften (der ab dann deutlich geringer ausfällt) oder ihr müsst preislich anpassen. Die Zahlen habt dazu habt ihr eh selber.

evtl Förderungen gilt es abzuklären.

evtl die Hersteller solcher Wägen kontaktieren, was die da so als Ideen hätten..

Zitat:

@Holger-TDI schrieb am 16. Dezember 2018 um 20:11:50 Uhr:

Egal, jedes Transfomieren verbraucht Energie.

Genau! Deshalb setzen die Energieversorger die Dinger massenhaft ein. Wir Verbraucher zahlen dann die Zeche.

Der Klimawandel wird mit Transformatoren gemacht.

Oh Herr, lass dieses Jahr vorübergehen! Das nächst kommt von selbst......

Zitat:

@Gedoensheimer schrieb am 16. Dezember 2018 um 20:44:20 Uhr:

Zitat:

@Holger-TDI schrieb am 16. Dezember 2018 um 20:11:50 Uhr:

Egal, jedes Transfomieren verbraucht Energie.

Genau! Deshalb setzen die Energieversorger die Dinger massenhaft ein. Wir Verbraucher zahlen dann die Zeche.

Der Klimawandel wird mit Transformatoren gemacht.

Oh Herr, lass dieses Jahr vorübergehen! Das nächst kommt von selbst......

Er hat aber recht! Der Energieversorger transformiert, weil diese Verluste deutlich geringer sind, als die Verluste, die sonst entstehen würden. Zudem müssten dann zusätzlich noch viel viel dickere Überlandleitungen verlegt werden. Das würden die Masten nicht tragen können.

Für die Idee TE macht das Transformieren keinen Sinn. Der Ofen müsste mit Gleichstrom aus der Batterie versorgt werden können. Dies ist über Schaltregler in einem weiten Bereich möglich. Sprich 400V aus dem Akku wird auf dem Ofen via Schaltregler aufgeschaltet. Der Ofen also mit konstanter Heizleistung von 400V bis sagen wir 200V (Also, bis in die Tiefentladung des Akkus! Sehr weit in die Tiefentladung!) betrieben werden.

Ganz ohne Transformator!

Die Kosten für dies Projekt (Ofen + Schaltregler + zulässiger Einbau inkl. Abnahme) dürfte um 25.000€ liegen, ohne Fahrzeuganschaffung und ohne wirkliche Reichweite. :D

Selbst ein großer Akku wäre in unter 3h leer gelutscht. Im Winter geb ich dem Teil keine Stunde. Dabei wurde nicht ein einziger Kilometer gefahren!

Elektrofahrzeug + Gas-Ofen ist und bleibt die sowohl wirtschaftlichere, sowie Umwelt schonendere Variante.

MfG

Zitat:

@Gedoensheimer schrieb am 16. Dezember 2018 um 20:44:20 Uhr:

Zitat:

@Holger-TDI schrieb am 16. Dezember 2018 um 20:11:50 Uhr:

Egal, jedes Transfomieren verbraucht Energie.

Genau! Deshalb setzen die Energieversorger die Dinger massenhaft ein. Wir Verbraucher zahlen dann die Zeche.

Der Klimawandel wird mit Transformatoren gemacht.

Oh Herr, lass dieses Jahr vorübergehen! Das nächst kommt von selbst......

Wie immer im Leben, erst nachdenken oder die gelben Seiten befragen und dann die Taste drücken.

Energieversorger übertragen Wechselstrom. Womit ein E-Auto jetzt fährt, wäre die 1 Mio. Frage....

PS: Beim Laden eines E-Autos entstehen bis zu 30% Ladeverluste. Wie das der Klimawandel findet? Frag ihn selber.

Der Herr wird das Jahr mit Sicherheit schnell vorbeigehen lassen. Für den Einen früher, für den Anderen Später:D

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