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Elektro Gebrauchtwagen

Themenstarteram 10. April 2020 um 17:04

Hallo,

es gibt ja mittlerweile auch einige gebrauchte Elektroautos für "kleines Geld", Modelle die mir einfallen sind Peugeot iOn,

Citroën C-Zero, Mitsubishi i-MiEV und der Smart fortwo electric drive.

Die meisten werden mit Reichweiten um die 150 km angegeben und mit 6 bis 8 Stunden Ladezeit.

Ich fahre ca. 15000 Km im Jahr, der größte Teil davon ist der Arbeitsweg, hin und zurück Gesamt 60 km, 10 Km Stadt 50 Bundesstraße.

Mich würde interessieren, wer von euch ein ähnliches Fahrprofil hat und eines dieser Autos fährt, oder auch Allgemeine Erfahrungen. Die angegebenen Reichweiten sind ja spekulativ, wenn ich da 50 Km Bundesstraße fahre mit erlaubten 100 Km/h, vielleicht noch im Winter, ist die zu erzielende Reichweite da noch ausreichend? Wie kommt ihr damit zurecht?

Mfg.

Tarnik

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32 Antworten
am 10. April 2020 um 17:24

Und wenn die BAFA noch nicht für die VIN Zahlte, kann das für Gebrauchte noch Beantragt werden.

Themenstarteram 10. April 2020 um 17:27

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 10. April 2020 um 17:24:23 Uhr:

Und wenn die BAFA noch nicht für die VIN Zahlte, kann das für Gebrauchte noch Beantragt werden.

Hast du dich im Thread geirrt?

Hi,

ich nehme an, dei 150km sind die offiziellen Reichweiten?

Die Herstellerangaben sind ähnlich wie beim Verbrenner. Nur unter optimalsten Bedingungen zu erreichen. Und die Kapazität der Batterie nimmt im Winter noch zusätzlich drastisch ab. Da darf man für Winter locker mal 30% abziehen. Kannst Du am Ziel (also Arbeit) zuverlässig laden? Oder muss das für hin- und zurück reichen? Auch dran denken, dass die E-Fahrzeuge nun auch immer mehr werden und Ladesäulen nun auch häufiger belegt sind.

Kenn die anderen Fahrzeuge nicht. Aber regelmässig auf 100% aufzuladen ist normalerweise Gift für die Batterien.

Und irgendwo zwischenzuladen, nur weil man das Auto mit zu geringer Kapazität gekauft hat macht auf Dauer auch keinen Spass.

Zumal im Witer auch gleich Leistung für die Heizung draufgeht.

Daher funktioniert das, wenn bei Arbeitgeber oder in der Nähe geladen werden kann. Sonst wäre mir das derzeit zu kritisch. Ggf. ist der Arbeitgeber ja nett und montiert irgendwo eine Steckdose.

Gruß

Manni

Themenstarteram 10. April 2020 um 18:04

Hallo Manni, nein es gibt keine Lade Möglichkeit am Arbeitsort, einmal aufladen müsste für die gesamte Strecke reichen, ich dachte mir aber schon das dass für mein Fahrprofil zu knapp ist.

Wenn man es am Beispiel des Citroën rechnet:

Batterie 14,5 kWh

Verbrauch im schlechtesten Fall 20 kWh/ 100 km

Bei 60 km also irgendwas um die 12 kWh

Ist machbar, aber schon ein nur etwas degenerierter Akku oder mal 10 km Umleitung bringt das gedankliche Kartenhaus zum Einsturz.

Im Sommer problemlos, im Winter Nervenkitzel.

Ich würde mindestens 20 kWh Akkugrösse empfehlen.

Themenstarteram 10. April 2020 um 18:21

Zitat:

@Zimpalazumpala schrieb am 10. April 2020 um 18:19:47 Uhr:

Wenn man es am Beispiel des Citroën rechnet:

Batterie 14,5 kWh

Verbrauch im schlechtesten Fall 20 kWh/ 100 km

Bei 60 km also irgendwas um die 12 kWh

Ist machbar, aber schon ein nur etwas degenerierter Akku bringt das gedankliche Kartenhaus zum Einsturz.

Im Sommer problemlos, im Winter Nervenkitzel.

Ich würde mindestens 20 kWh Akkugrösse empfehlen.

Ich verstehe, was gebe es denn da noch für Alternativen auf dem Markt? In der Preisklasse der von mir genannten, werden es da noch nicht so viel sein.

Grössere Akkus schlagen natürlich direkt auf den Preis durch.

Gebraucht vielleicht ein früher i3 60Ah, mit 22 kWh Akku.

Sehr ordentlich verarbeitet, Preise kann man über mobile abschätzen.

Was wäre alternativ mit einer neuen Renault Zoe? Wenn man dort die möglichen Rabatte und die 6000€ mit einbezieht, wäre das eventuell auch ein Gedanke.

Hi,

das ist böld, wenn man am Ziel nicht laden kann.

Daher mit dem Arbeitgeber sprechen oder mal schauen, ob es öffentliche Lademöglichkeiten in der Nähe gibt?

Bitte auch daran denken, dass grad im Winter auf der Rückfahrt der Akku dann kalt ist. Beim MS unterschätze ich regelmässig, wieviel Leistung der "Kaltstart" des Akkus kostet, bis er entsprechend warm ist und auch der Innenraum des Fahrzeugs entsprechend warm ist.

Daher eher ein No-Go mit den Kleinen. Ggf. besser in Model 3 (aber noch teuer) oder ein älterer MS. Oder ggf. acuh gerne andere Hersteller mit mehr Akkukapazität...

Ach ja - in welcher Ecke des Landes wohnst Du? Je kälter - umso kritischer wird das mit den Akkus. Hatte -18°C in den ersten Wochen meiner E-Mobilität-Experience in der Alpenregion, wo ich mit meinen neuen 70kWh unterwegs war. Da reduziert sich die Reichweite gleich mal gefühlt auf die Hälfte der offiziellen Angaben. Grad, wenn das Fahrzeug beim Kunden ohne Lademöglichkeit über mehrere Stunden steht und schön auskühlen kann.

Im Sommer passt Dein Profil ganz gut. Im Winter hätte ich grad etwas Bedenken.

Es gibt auch einen Kalkulator im Netz, wo man den Energieverbrauch kalkulieren lassen kann. Der passt eher, als die Herstellerangaben. Der berücksichtig die tatsächlichen Verbräuche auf den Teilstrecken besser, als die pauschalen Angaben der Hersteller. Ich meine, dass man da auch andere Fahrzeuge angeben kann.

Hat grad jemand einen Link zur Hand?

Gruß

Manni

Themenstarteram 10. April 2020 um 19:06

Ich komme aus Niederbayern, danke für eure Ratschläge, werde mich nach anderen Alternativen umsehen.

Also bei dem Fahrprofil wäre eigentlich die aktuelle VW e-Up Familie (+Skoda und Mii) gut geeignet.

Klar, kostet Neupreis, dürfte aber für lange Zeit ein guter Begleiter sein.

Themenstarteram 10. April 2020 um 19:48

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 10. April 2020 um 19:32:47 Uhr:

Also bei dem Fahrprofil wäre eigentlich die aktuelle VW e-Up Familie (+Skoda und Mii) gut geeignet.

Klar, kostet Neupreis, dürfte aber für lange Zeit ein guter Begleiter sein.

Ja, die Drillinge habe ich mir auch schon überlegt, leisten könnte ich mir einen von denen Neu in Bar, will aber mit dem Geld dieses Jahr mein Haus abbezahlen, darum wollte ich nicht so viel für ein Auto ausgeben, ein Kredit ist auch nichts für mich, da aber die von mir genannten Drillinge ebenfalls keine Alternativen zu sein scheinen, behalte ich eben meinen Alten noch eine Weile.

Trotzdem Danke, Rainer.

Die im Startbeitrag genannten Drillinge sind auch, das muss man dazusagen, technisch bis heute weitgehend auf dem Stand von 2009 geblieben, da gab es auch bzgl. Akkutechnik mittlerweile einen deutlichen Sprung.

Zum zu erwartenden Verbrauch damit:

Zitat:

In einem Langzeittest in Dänemark mit ca. 740 Fahrern, ca. 1/4 Million Fahrten über ca. 2,3 Mio. km wurden im Durchschnitt 18,3 kWh?100 km an Leistung benötigt, was etwa 80 km Reichweite entspricht. Im Winter ist der Durchschnittsverbrauch mit 22,5 kWh?100 km höher und die Reichweite mit 65 km entsprechend geringer, im Sommer mit 90 km etwas höher (Verbrauch 16,8 kWh?100 km; jeweils kalkuliert mit 14,5 kWh nutzbarer Batteriekapazität). (Quelle)

Wie hier schon vermutet, wird es bei deinem Fahrprofil damit also sehr knapp, sodass man davon abraten sollte.

Bliebe abseits eines Neukaufs mit deutlich größerem Akku und des schon genannten i3 60Ah evtl. noch der genannte Smart fortwo electric drive (451), gebaut von 2012-2015. Der hat eine nutzbare Kapazität von 17,6 kWh und würde damit etwas mehr Puffer bieten als die Mitsu-Drillinge. Ich persönlich würde aber in deinem Fall dann auch empfehlen noch etwas zu sparen/warten und sich dann einen der VW-Up-Geschwister näher anzuschauen...oder was es bis dahin dann eben noch so (gebraucht) gibt.

Ich komme mit dem E-Up 1. Generation wunderbar zurecht. Fahre etwa 20.000 km pro Jahr. Arbeitsweg 2x 25km.

Fahre fast nur Stadtautobahn (100 km/h) und der Verbrauch kann im Sommer 11 kWh sein aber auch mal im Winter auf 18 kWh hochgehen. Im Jahresschnitt ca 14 kWh.

Meine Gründe für den E-Up:

- Problemlose, günstige und zuverlässige Großserientechnik

- Deutlich mehr Komfort als die französischen Drillinge

- Design, Ausstattung, Fahrverhalten, Durchzug

- 4 Sitze (da war der Smart leider raus)

- Typ 2 Dose und CCS Schnellladebuchse

Ich hatte mal den iOn für 2 Wochen zur Probe. Er hat mich nicht überzeugt. Das ist 7-8 Jahre her. Ein Blick in die Fachforen über diese Autos zollt nicht gerade ein gutes Bild.

Themenstarteram 11. April 2020 um 10:17

Zitat:

@ballex schrieb am 11. April 2020 um 01:00:04 Uhr:

Die im Startbeitrag genannten Drillinge sind auch, das muss man dazusagen, technisch bis heute weitgehend auf dem Stand von 2009 geblieben, da gab es auch bzgl. Akkutechnik mittlerweile einen deutlichen Sprung.

Zum zu erwartenden Verbrauch damit:

Zitat:

@ballex schrieb am 11. April 2020 um 01:00:04 Uhr:

Zitat:

In einem Langzeittest in Dänemark mit ca. 740 Fahrern, ca. 1/4 Million Fahrten über ca. 2,3 Mio. km wurden im Durchschnitt 18,3 kWh?100 km an Leistung benötigt, was etwa 80 km Reichweite entspricht. Im Winter ist der Durchschnittsverbrauch mit 22,5 kWh?100 km höher und die Reichweite mit 65 km entsprechend geringer, im Sommer mit 90 km etwas höher (Verbrauch 16,8 kWh?100 km; jeweils kalkuliert mit 14,5 kWh nutzbarer Batteriekapazität). (Quelle)

Wie hier schon vermutet, wird es bei deinem Fahrprofil damit also sehr knapp, sodass man davon abraten sollte.

Bliebe abseits eines Neukaufs mit deutlich größerem Akku und des schon genannten i3 60Ah evtl. noch der genannte Smart fortwo electric drive (451), gebaut von 2012-2015. Der hat eine nutzbare Kapazität von 17,6 kWh und würde damit etwas mehr Puffer bieten als die Mitsu-Drillinge. Ich persönlich würde aber in deinem Fall dann auch empfehlen noch etwas zu sparen/warten und sich dann einen der VW-Up-Geschwister näher anzuschauen...oder was es bis dahin dann eben noch so (gebraucht) gibt.

Kling vernünftig, und werde ich auch machen.

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