Elastizität

Mercedes C-Klasse W204

Liebe Leute,

ich fahre einen S204 mit C200K Handschalter.

Der Motor heult relativ laut wenn er kalt ist im Innenraum.

Darum interessiert mich die neue Generation C200/220/C250 CGI und CDI. Auch ggf. der C300 CDI Altmotor.

Gibt es irgendwo eine Liste für die Elastizität (alles mit Automatik).?

Die Beschleunigungswerte von 0 - 100 bzw. VMax lesen sich ja beim C250 CDI und CGI fast identisch.

Fahrprofil: Stadt und am Wochenende mal etwas Autobahn <180 Km/h

Also - wo finde ich die 80-120 bzw. 100-160 Werte? Ideen/Tipps

Danke
Qualityguy

12 Antworten

Ich nehme das Thema noch einmal nach Oben.

Aktuell interessiert:

Elastizität C200 CGI, C250 CGI (ich glaube man lässt heutzutage das CGI weg)

und C220 bluetec und C250 (auch kein CDI mehr, oder)

In folgendem Beitrag habe ich schon gelesen, dass man die Elastizität bei Automatik gar nicht mehr so misst, sondern die Werte von 0-60 von 0-100 abzieht (oder so).

http://www.motor-talk.de/.../...urchzug-60kmh-100kmh-t2431531.html?...

Könnt Ihr mir hier weiterhelfen oder soll ich gleich zum Freundlichen? In den Datenblättern habe ich es bei Mercedes nicht gefunden...

Hintergrund: Bei den ganzen CDI Themen und bei 15.000km Jahresfahrleistung könnte wohl wieder ein normaler C200 oder C250 reichen. Für viel Kurzstrecke mache ich wohl einen 350er egal ob CDI/CGI und die Batterie wohl schnell kaputt...

Weißt, Datenblätter sind was feines aber wennst den 250er Diesel mitm Benziner vergleichst, dann findest die gleichen Werte von 0 - 100. Aber das sagt prinzipiell nichts über den Charakter des Motors aus. Da hilft nur ausprobieren! Der Benziner hat zwar nen Turbo aber ich persönlich mag es wenns sofort ohne Anlauf nen Punch gibt und den gibts nur beim Diesel. Ich würd mir auch wegen dem Verbrauch Gedanken machen.
So weit ich weiß wird die Elasitzität nicht so gemessen, daß man z.B. 80 fährt und dann Vollgas gibt, sondern daß man mit geringerer Geschwindigkeit bereits voll beschleunigt und dann halt bei 80 die Messung bis z.B. 120 beginnt. Ist also Schmarrn.
Ich denk mal daß es Dir um einen guten Antritt beim Zwischensprint geht, also da macht der Diesel (zumindest subjektiv) einen besseren Eindruck.

Die Elastizität wird in einem bestimmten Gang gemessen, deshalb ist ein Automat hier nicht möglich, bzw. nur im M-Modus.
Generell habe ich herausgefunden, dass mit dem Automat man nicht wie mit dem Handschalter auf Durchzug fahren kann, außer im M-Modus, da der Automat generell immer ab einer bestimmten Gaspedalstellung etc. herunterschaltet. Beim Handschalter wird ja bei Vollgas immer der maximale Vortrieb im jeweiligen Gang erzeugt. Wenn ich bei meinem Automat mit Gangwahlbegrenzung fahre und dann mal bei 3.000 rpm drauftrete, dann kommt eben mehr, als wenn ich das im normalen Automatikmodus machen würde, ist schlecht zu erklären, was ich meine.

Hier eigentlich meine simple Frage: Fährt ein C250 CGI ähnlich "sportlich" wie ein C220 CDI

Der Diesel würde mir eigentlich besser gefallen, aber viel Kurzstrecke (2x 12km zur Arbeit) und am Wochenende ca. 4x2km (Einkaufen, Besorgungen usw.) und 3x im Monat 2x 100km bringen mich wohl zum Benziner, oder?

Mir ist einfach mein C200K zu träge...

Muss wohl probe fahren - aber wenn der C250CGI zu lahm bei der Elastizität ist, geht wohl kein Weg am Diesel vorbei. Habe einfach zu viel Angst wegen OM651, Russpartikel, etc.

Ähnliche Themen

Hallo qualityguy,

ich bin den 250CGI noch nicht gefahren, allerdings würde ich von einem sehr ordentlichen Durchzug auch bei niedrigen Drehzahlen ausgehen. Das bringt die Natur eines Turbo-Motors mit sich.

Von dem C180CGI sind auch sehr viele gerade im Punkt Elastizität positiv überrascht. Am besten du fährst mal zum Händler und bittest um eine Probefahrt.

Grüße,
Sternlenker

Kann dir nichts erzählen über die Elastizität, aber meinen c180cdi ist auch ziemlich laut im Innenraum finde ich. Hätte vorher einen 318d touring.
Bei niederigem Drehzahl kein Problem, aber ab 2500 Umdrehungen bei Vollast... Pfff!

Machen Sie doch erst einen Probefahrt mit mehrere Fahrzeuge und motorisierungen. Messwerte zeigen lang nicht alles... Meinen BMW war sicher einen Tick schneller, aber die Elastizität meinen W204 ist viel besser...

Zitat:

Original geschrieben von RubenBoni


Kann dir nichts erzählen über die Elastizität, aber meinen c180cdi ist auch ziemlich laut im Innenraum finde ich. Hätte vorher einen 318d touring.
Bei niederigem Drehzahl kein Problem, aber ab 2500 Umdrehungen bei Vollast... Pfff!

Machen Sie doch erst einen Probefahrt mit mehrere Fahrzeuge und motorisierungen. Messwerte zeigen lang nicht alles... Meinen BMW war sicher einen Tick schneller, aber die Elastizität meinen W204 ist viel besser...

...ich hätte dann auch gern den Mercedes motor mit BMW sound. 😉

Zitat:

Original geschrieben von qualityguy


Hier eigentlich meine simple Frage: Fährt ein C250 CGI ähnlich "sportlich" wie ein C220 CDI

Der Diesel würde mir eigentlich besser gefallen, aber viel Kurzstrecke (2x 12km zur Arbeit) und am Wochenende ca. 4x2km (Einkaufen, Besorgungen usw.) und 3x im Monat 2x 100km bringen mich wohl zum Benziner, oder?

Mir ist einfach mein C200K zu träge...

Muss wohl probe fahren - aber wenn der C250CGI zu lahm bei der Elastizität ist, geht wohl kein Weg am Diesel vorbei. Habe einfach zu viel Angst wegen OM651, Russpartikel, etc.

Ich hab auch nur 13 Km einfach in die Arbeit und natürlich fahre ich am WE beim Einkaufen nur ein paar Km. Ist doch normal. Wo siehst Du da ein Problem?

Steuer kostet der 250 CDI übrigens 240,-€ im Jahr. Bei dem niedrigeren Verbrauch und dem günstigeren Dieselpreis rechnet sich der CDI auf jeden Fall. In der Versicherung ist der CGI sogar teurer, jedenfalls als ich verglichen habe.

Nimm den Diesel, da machst nix falsch und Spaß macht er auch.

Der Eindruck von Sportlichkeit hat auch eine starke subjektive Komponente. Der Klang, das Fahrwerk, Sitzposition, all das beeinflusst auch den Eindruck seiner subjektiven Sportlichkeit.
Ein Benziner kommt einem oft auch durch die längere "Beschleunigungsphase" ja Gang sportlicher vor, der läuft meist runder, gleichmäßiger und dreht williger hoch als die hoch verdichteten Diesel.
Vieles davon kompensiert heute die Automatik, weil sie so schnell schaltet dass es einem wie am Gummiband gezogen vorkommt. Der Punch direkt beim Druck auf das Pedal ist beim Diesel gefühlt höher. Davonfahren wird keiner den Anderen. Falsch machst Du mit keinem, fahr sie zur Probe und lass Dein Gefühl entscheiden.
Ich persönlich würde bei der Auswahl zum 250CDI greifen. Irgendwie ein toller Motor. Spritzig, drehfreudig, leistungsstark und sparsam statt spaßarm. Für mich eine absolute Dieselüberraschung.
Wobei der 220 CDI vernünftiger ist weil er nicht wirklich weniger bietet.
Ist wie ein I, einmal mit und einmal ohne Punkt 🙂 Oder wie Eis, einmal mit und einmal ohne Sahne.
Immer gut.

Zitat:

Original geschrieben von mattberlin


Der Eindruck von Sportlichkeit hat auch eine starke subjektive Komponente. Der Klang, das Fahrwerk, Sitzposition, all das beeinflusst auch den Eindruck seiner subjektiven Sportlichkeit.
Ein Benziner kommt einem oft auch durch die längere "Beschleunigungsphase" ja Gang sportlicher vor, der läuft meist runder, gleichmäßiger und dreht williger hoch als die hoch verdichteten Diesel.
Vieles davon kompensiert heute die Automatik, weil sie so schnell schaltet dass es einem wie am Gummiband gezogen vorkommt. Der Punch direkt beim Druck auf das Pedal ist beim Diesel gefühlt höher. Davonfahren wird keiner den Anderen. Falsch machst Du mit keinem, fahr sie zur Probe und lass Dein Gefühl entscheiden.
Ich persönlich würde bei der Auswahl zum 250CDI greifen. Irgendwie ein toller Motor. Spritzig, drehfreudig, leistungsstark und sparsam statt spaßarm. Für mich eine absolute Dieselüberraschung.
Wobei der 220 CDI vernünftiger ist weil er nicht wirklich weniger bietet.
Ist wie ein I, einmal mit und einmal ohne Punkt 🙂 Oder wie Eis, einmal mit und einmal ohne Sahne.
Immer gut.

Also wenn ich neu kaufen würde, dann den Diesel, da der Wiederverkauf größer ist (je nachdem wenn er verkauft werden soll). Als Gebrauchter kann man einige Tausender bei nem Benziner sparen, jedoch im weiteren Verlauf wird sich der Wiederverkauf wieder bemerkbar machen. Letztendlich sollte man nicht "spitz" rechnen bzw. nach dem Ergebnis den Wagen auswählen. Das muss man subjektiv entscheiden, würde man einen günstigen Wagen suchen, dann wirds vermutlich kein Mercedes werden.

Ich bin jetzt 2 Tage Diesel gefahren und gestern wieder meinen Benziner. Es ist was ganz anderes. Der Drehmomentbums ist beim Benziner nicht so da, jedoch kann ich die Gänge anders "hochfahren". Beim Diesel wirkt alles auf Drehmoment aus und oben rum nicht mehr viel. Beim Benziner kann ich gemütlich jeden Gang bis 3000 Touren ausdrehen, die Automatik schaltet, beim Diesel kommt erst das Drehmoment, welche nach oben abflacht und dann schaltet die Automatik. Das ruhigere Auto ist für mich der Benziner.

Wenn man einen CDI in Kurzstreckenbetrieb fährt, sollte man die dadurch (wegen häufiger RPF-Regeneration mit Kraftstoffnacheinspritung) verstärkt auftretende Ölverdünnung durch Krafssoffeintrag in das Motoröl im Auge behalten und ggf. das Ölwechselintervall verkürzen.

Ich würde bei dem Fahrprofil eher zum Benziner greifen.

MfG
Vectranator

Ja, das ist der Grund warum ich um einen C250 CGI "herumschleiche" 🙂

Deine Antwort
Ähnliche Themen