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Einstellung B&S Vanguard

Themenstarteram 30. März 2019 um 17:07

Hallo,

mein Aufsitzmäher AGS AJ102 von 1998 hat einen B&S Vanguard 2-Zylinder mit 18 HP. Typ ist 350777-1034-A1. Der läuft gut. Eigentlich. Ich habe allerdings den Eindruck, dass er nicht seine Höchstdrehzahl zum Arbeiten erreicht. Eine Service-Anleitung zu der o.g. Nummer habe ich gefunden. Die sagt aber nur etwas über die Leerlaufdrehzahl, nichts jedoch über die Arbeitsdrehzahl. Weiß die jemand?

Weiter habe ich festgestellt, dass beim Betätigen des Gashebels ca. 1/4 des Weges ohne Reaktion ist. Allerdings bewegt sich die Mimik vorm Vergaser sofort. Könnte da etwas auf der Strecke vom Bowdenzug bis zur Drosselklappe ausgeleiert sein? Wenn ja, was?

 

Ich frage lieber, als dass ich blind mit Schrauben um mich werfe, ohne der Lösung des Problems näher zu kommen. Kleinmotoren geben mir zwar kaum Rätsel auf, allerdings habe ich noch nie an dem o.g. Motor arbeiten müssen. Der springt spontan an und läuft gut, säuft und räuchert nicht. Was will ich mehr?

Werner

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14 Antworten

Wenn der seine Arbeit macht wie er soll, würde ich da gar nichts machen !

Wenn die Drosselklappe sich direkt beim Bedienen des Gashebels bewegt kann (Bouwdenzugmäßig) nichts verschlissen sein.

never change a runnig system

die Drehzahl sollte bei etwa 3000U/min liegen heute eher etwas weniger (2800) damit die dB zahlen stimmen :)

wenn Du meinst, dass er völlig daneben liegt - kauf dir einen Drehzahlmesser - einfache sind für nen 10er in der bucht zu bekommen - hilfreich auch bei anderen Motörchen

Themenstarteram 31. März 2019 um 11:28

Vielen Dank für die Antworten. Never Change a running System? Jein. Fehler, wenn sie denn da sind, im Zündungs- und Gemischbereich sollten zügig beseitigt werden. Wird sonst teuer.

DZM hab ich. Zeigt 1550/3250 U/min. Scheint also ok. zu sein. Trotzdem stört mich der sehr lange Leerweg des Gashebels. Außerdem: bei zu geringer Drehzahl wirft er das Gras nicht anständig aus.

Na ja, vielleicht sind das bei einem Alter von mittlerweile 21 Jahren einfach nur Altersmacken. Ansonsten hat er ja überhaupt keine Probleme gemacht, außer dass er alle 2 Jahre ein neues Anlasserritzel braucht. Die Zähne sind dann schön mittig bis zum Grund abgefräst. Komisch: das erste Ritzel hat 8-9 Jahre gehalten. Was kann das sein?

Außerdem hat er jetzt das 3. Anlaßrelais. Kein Wunder, bei der Strommenge, die da geschaltet wird, dürfte der Abreißfunken nicht ohne sein. Stört mich also nicht weiter.

Schönen Sonntag noch.

Werner

Moin, war der beschriebene “leerweg“ des Gashebels schon immer da? Bei mir ist das auch so und war schon immer so. Bei mir hängt das mit der Geometrie des Drehzahlreglers zusammen. Wie sich der DR beim Vanguard unterscheidet weiß ich nicht.

Die Fangleistung dürfte ein anderes Problem sein wenn der Motor unter Last seine Drehzahl hält.

Möglichkeiten wären verdrecktes Fangkorbnetz/Auswurfkanal oder der Messerantrieb ist am Ende. Dann kommen die Messer unter Last nicht mehr auf volle Drehzahl weil der Riemen schleift. Das hört man i.d.r. gut wenn man beim mähen von hohen Gras auf eine bereits gemähte Fläche fährt, die Messer drehen dann hörbar hoch.

Zitat:

@nobbel99 schrieb am 31. März 2019 um 11:28:46 Uhr:

Fehler, ..., im Zündungs- und Gemischbereich sollten zügig beseitigt werden. Wird sonst teuer.

DZM hab ich. Zeigt 1550/3250 U/min. Scheint also ok. zu sein.

Zündzeitpunkt ist fix - Gemisch: klar Vergaser und Filter sollten sauber sein, wenn dann noch die Ventileinstellung stimmt, ist das alles was motorseitig zu beachten wäre

wenn der Drehzahlregler den Motor bei Vollgas auf konstant 3250 U/min hält ist das wohl im Bereich des max. akzeptablen

Das war ja die Eigangsfrage.

Sollte die Fangleistung nicht stimmen - hat Skymaster hier ja schon die mgl. Ursachen genannt. Oder ist es eher so zu verstehen, das die Motordrehzahl unter Belastung abnimmt, er also quasi abgewürgt wird?

Themenstarteram 31. März 2019 um 15:50

Nein, Leistungsmangel oder -einbruch hat er nicht. Beschleunigt sauber, läuft gleichmäßig, und das stundenlang. Mich interessierte nur die Arbeitsdrehzahl.

@skymaster83: Messer-Keilriemen kann nicht schleifen, Spanner hat genügend Power.

 

Ach, und noch etwas: ich habe das Hydrostatgetriebe mit einem neuen Filter versehen. Die Antriebsachsen sind nach außen hin u.a. mit einem bläulichen Fett als Dichtung versehen. Das bekomme ich bei keinem Händler und via Internet nur in einem 200L Gebinde. Vorerst habe ich meine Fettpresse aktiviert, lithiumhaltiges Fett. Bis jetzt dicht. Hat jemand (vorsorglich) eine andere Idee?

Werneer

Bei der Riemenspannung bist du im Irrtum. Wenn der Riemen und/oder die Riemenscheiben verschlissen sind liegt der Riemen innen auf. Wenn das der Fall ist wird der Riemen nicht mehr eingekeilt und rutscht durch. Je nach Riemenscheibe muss der Keilriemen nicht zwangsläufig am kleinsten Radius aufliegen.

Wie gesagt das ist eine Möglichkeit warum die Fangleistung nachlässt. Du hattest danach gefragt.

Wie lusym schon sagte 3200 Umdrehungen sind normalerweise das obere Limit.

Zitat:

@nobbel99 schrieb am 31. März 2019 um 15:50:31 Uhr:

Nein, Leistungsmangel oder -einbruch hat er nicht. Beschleunigt sauber, läuft gleichmäßig, und das stundenlang. Mich interessierte nur die Arbeitsdrehzahl.

.............

na das hatten wir ja 3000 U/min ist Richtwert - deine 3250 U/min wird er auch überleben ist halt die obere Grenze

Dein Gefühl das er nicht die max. Drehzahl zum Arbeiten erreicht täuscht dann

Mit dem Leerweg beim Gas könnte man leben- denke ich.

Dann würde ich an dem System erstmal nichts ändern.

Kann man den Bowdenzug nicht kürzen ?

Zitat:

@schelle1 schrieb am 1. April 2019 um 02:58:53 Uhr:

Kann man den Bowdenzug nicht kürzen ?

:eek:in der Theorie sicher eine Option - ich würde aber nicht dran rumschneiden - wenn der Zug sich anders klemmen lässt ... aber das hast Du sicher schon versucht

stimmt der Winkel in den Biegungen nicht rutscht Dir der Zug raus, 3mal hin und her gebogen und die Seele bricht, da holt man sich nur unnötig Ärger ran - wie gesagt ich würde es lassen.

Aber wenn der Leerweg so ärgerlich ist kannst Du es ja versuchen.

Themenstarteram 1. April 2019 um 9:59

Der Keilriemen ist relativ neu und läuft so, wie es sich gehört. Den Bowdenzug habe ich erst mal mit Öl versorgt, damit er leichtgängiger wird. Dann werde ich mich mal am Motor mit der Mimik befassen und gucken, ob da alles stimmt. Wenn das der Fall ist, bleibt alles so, wie es ist. Mal sehen, ob die "Fähnchen" an den Messern noch groß genug sind, damit genügend Luft geschaufelt wird.

Themenstarteram 1. April 2019 um 17:31

Und noch etwas: ich habe da seit mehr als 30 Jahren einen Baumarkt-Mäher mit einem B&S 35 Classic, also dem üblichen Einzylinder-Motor für die Mäher in der 40er Klasse. Das Ding ist unglaublich robust. Ich habe nur mal die Vergasermembran und den Gaszug auswechseln müssen, sonst nichts. Wie ist das bei dem Ding: ist das Drehzahlniveau weitgehend gleich? Der Gaszug müßte mal eingestellt werden.

Wenn es Dich interessiert, dann frag mal google wie das mit der Drehzahlregelung beim Rasenmäher funktioniert.

oder vorgekaut guckst Du hier

https://www.briggsandstratton.com/.../governor-system.html

Wir kommen sonst vom 100sten ins 1000ste und naja - Gaszugeinstellung scheint ein omnipräsentes Prob. zu sein :)

wow: omnipräsent !!!...stimmt !...ist aber kein Problem ;)

zum TE: lass deine Maschinen einfach so weiterlaufen, mach Ölwechsel und das ganze Brimborium und alles ist gut.

Sollte es widererwartend Probleme geben, kannste dich ja hier melden !

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