Ein paar Gedanken zum Thema CO2...
Da das Thema CO2-Ausstoß ja mit schöner Regelmäßigkeit von selbsternannten Weltrettungs-Aposteln hervor gekramt wird, um den asozialen Bösewichten mit hubraum- und leistungsstarken Motoren ordentlich eins auszuwischen, hier nun ein paar Gedanken dazu.
Anlaß gab ein aufgeschnapptes Gespräch gestern Abend zwischen einigen älteren Damen, von denen eine berichtete, Oma Waltraud sei über Weihnachten und Silvester auf die Bahamas geflogen... Allgemeine Zustimmung und Bemerkungen, wie "Die hats ja gut" waren die Folge.
Nun, ich habe das zum Anlass genommen, mich der Sache mal Interesse halber anzunehmen.
Hier ein paar wesentliche Fakten:
1. Der CO2-Ausstoß bei einer Fernreise mit dem Flugzeug beträgt pro Passagier und pro KM etwa 380 Gramm. Das macht bei besagter Dame im konkreten Fall etwa 5800 Kilogramm CO2 für Hin-/Rückflug.
2. Der CO2-Ausstoß eines exemplarischen X6 40D liegt bei etwa 200 Gramm pro Kilometer. Um auf die oben genannten 5800 Kilogramm zu kommen, könnte man mit dem X6 40D also ca. 29.000 Kilometer abreissen.
3. Lt. dem Emissionsrechner der ziemlich seriös erscheinenden gemeinnützigen GmbH "atmosfair" (Schirmherren Klaus Töpfer und Jürgen Trittin) ließe sich die unter Punkt 1 erzeugte CO2-Belastung (5800 KG) für einen Betrag von 132,- EUR, investiert in ein geeignetes Klimaschutzprojekt, wieder einsparen - sprich neutralisieren.
Link hierzu:
www.atmosfair.de/emissionsrechner/rechner/
4. Den Mehrverbrauch eines X6 40D gegenüber einem beispielhaften VW Golf TDI schätze ich mal mit etwa 5 Liter auf 100 Kilometer. Bei den oben (Punkt 2) errechneten 29.000 Kilometer Äquivalenzfahrleistung des X6 macht das einen totalen Sprit-Mehrverbrauch gegenüber dem VW Golf von ca. 5*290 = 1.450 Litern Mehrverbrauch. Den Literpreis unterstelle ich mit EUR 1,50 und den Mineralöl-Steueranteil mit ca. 80%. Dann zahlt der X6-Fahrer also total EUR 2.175,- mehr für seinen Sprit, als der Golf-Fahrer, wovon 80% (EUR 1.740,-) im Staatssäckel landen.....
5. Nun vergleiche ich die unter Punkt 3 von Herrn Trittin ermittelten EUR 132,- als Kompensationszahlung fällige CO2-Neutralisierungsgebühr mit den EUR 1.740,- Staatseinnahme durch den X6-Fahrer - bei wohlgemerkt gleicher CO2-Belastung (Flugreise Bahamas vs. 29.000 KM mit dem X6)..
Fazit:
Der X6-Fahrer kompensiert (klimatechnische Neutralisierung) alleine durch seinen Sprit-Mehrverbrauch gegenüber einem sozialverträglicheren Fahrzeug den verursachten CO2-Mehrausstoß nicht nur einmal.. - sondern mehr als zehnfach!! 😰
Einen schönen zweiten Weihnachtstag für alle hier.. 😉
Gruß
Axel
49 Antworten
Man stelle sich mal vor, jeder Autofahrer in Deutschland würde sein Fahrzeug morgen (28.12.2012) stilllegen und sich einen 3-Liter-Up! zu legen. Gleichzeitig würden sämtliche Speditionen, wo es nur irgend geht, ihre Transporte auf die Bahn verlagern.. . Und die Menschen würden jeden gut gemeinten Ratschlag beherzigen, für Kurzstrecken doch nicht das Auto zu bemühen, sondern die Strecke mit dem Fahrrad, oder per Pedes zurückzulegen....
Der schon genannte Öko-Heinz würde sich im siebten Himmel wähnen.. 🙂
Und zwar genau so lange, bis der Staat in kürzester Zeit nicht mehr in der Lage wäre, ihm sein Kindergeld zu zahlen, die erwartete Rentenhöhe zu garantieren und seine persönlich zu entrichtende Lohnsteuer um 10% erhöht würde... 😁
Du meinst also, wäre der Spritverbrauch geringer, was unzweifelhaft besser für die Umwelt wäre, dann hätte der Staat probleme das Geld anderst einzutreiben? Irgentwann wird das sowieso kommen müssen.
Ich finds interresant wie manche Leute meinen mit Geld denken, oder glauben das man damit alles kaufen kann. Ist nicht Bös gemeint, das stimmt auch weitgehend, allerdings gibts ein paar unausweichliche Wahrheiten die auch Geld nicht ändern können.
Zitat:
Original geschrieben von avm66
Man stelle sich mal vor, jeder Autofahrer in Deutschland würde sein Fahrzeug morgen (28.12.2012) stilllegen und sich einen 3-Liter-Up! zu legen. Gleichzeitig würden sämtliche Speditionen, wo es nur irgend geht, ihre Transporte auf die Bahn verlagern.. . Und die Menschen würden jeden gut gemeinten Ratschlag beherzigen, für Kurzstrecken doch nicht das Auto zu bemühen, sondern die Strecke mit dem Fahrrad, oder per Pedes zurückzulegen....Der schon genannte Öko-Heinz würde sich im siebten Himmel wähnen.. 🙂
Und zwar genau so lange, bis der Staat in kürzester Zeit nicht mehr in der Lage wäre, ihm sein Kindergeld zu zahlen, die erwartete Rentenhöhe zu garantieren und seine persönlich zu entrichtende Lohnsteuer um 10% erhöht würde... 😁
Die Politik müsste reagieren...! Also z.B. eine Fahrradsteuer erheben, die MWSt- oder Hundesteuer erhöhen, den Glühwein auf dem Christkindlmarkt versteuern usw... Eine Klimaausrede braucht man ja nicht. Steuern erheben ist völlig legitim, so ein Staat muss ja finanziert werden. Aber das ist ja nicht der einzige Zweck von Steuern. Sie sollen und können gleichzeitig auch regulieren, z.B. den Ressourcenverbrauch. Und da ist so eine Mineralöl- und Ökosteuer hervorragend geeignet. Viel besser als z.B. eine allgemeine MWSt-Erhöhung. Man kann damit die Daumenschrauben immer weiter anziehen, macht man das Benzin schrittweise teurer, schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Man finanziert den Staat und sorgt für Anreize bei Industrie und Verbrauchern sich um Zukunftstechnologie zu bemühen.
Ist das gelungen und die Steuereinnahmen brechen weg. Ist ein völlig legitimes Ziel erreicht und man muss die Einnahmen anderweitig umlegen.
Zitat:
Original geschrieben von Felux
..............
allerdings gibts ein paar unausweichliche Wahrheiten die auch Geld nicht ändern können.
Aha..!
Willst Du uns diese unausweichlichen Wahrheiten nicht mitteilen... ? 😉
LG
Axel
Ähnliche Themen
Weils dus bist😉
http://de.wikipedia.org/w/index.php?...
natürlich sind da unkonventionelle Ölquellen noch nicht eingerechnet, seit 1989 wird weniger Öl gefunden als Verbraucht.
Die aktuelle Erdölreserve ist 1600 Mrd. Barrel, Jahresverbrauch zurzeit 31 Mrd. Barrel. Kann ja jeder selbst ausrechnen.
Zu beachten wäre noch der wahrscheinliche Anstieg des Verbrauchs, und das die Ölfördermenge bei abnehmender Ölmenge auch deutlich zurückgeht.
Mir ist ja egal wer was für Autos fährt, kann jeder machen was er will, mein Cab ist mit 10-13 SP auch nicht sparsam, trozdem sollte man akzeptieren das es irgentwann zu Ende ist.
Zitat:
Original geschrieben von Felux
Weils dus bist😉http://de.wikipedia.org/w/index.php?...
natürlich sind da unkonventionelle Ölquellen noch nicht eingerechnet, seit 1989 wird weniger Öl gefunden als Verbraucht.
Die aktuelle Erdölreserve ist 1600 Mrd. Barrel, Jahresverbrauch zurzeit 31 Mrd. Barrel. Kann ja jeder selbst ausrechnen.
Zu beachten wäre noch der wahrscheinliche Anstieg des Verbrauchs, und das die Ölfördermenge bei abnehmender Ölmenge auch deutlich zurückgeht.
Irgentwann werden unsere Kinder genau wissen wie es war...😉
Ah ja... ich hatte bei Deiner Antwort schon mit komplexeren Einwänden gerechnet... 😁
Ich bin jetzt in den Vierzigern. Als ich etwa 5 Jahre alt war, da erklärte mir mein Vater, daß die Erdöl-Vorräte noch etwa vierzig Jahre halten würden.. Nun sind wir also bei noch gut 50 Jahren angelangt.. 😉
Es ist nicht so, daß ich dies bestreiten wollte. Wenngleich mir da Deine Aussparung der "unkonventionellen Ölquellen" schon sehr einschränkend erscheint. Ich denke da gerade an diesen Bericht über die neu entwickelten technischen Möglichkeiten in den USA, auch Erdöl aus erdölhaltigen Gesteinsschichten heraus zu fördern... .
Was den ganz großen Unterschied von heute zu vor vierzig Jahren ausmacht, daß sind die technischen Fortschritte in Bezug auf alternative Energieformen zum Erdöl. Ich gehe nie und nimmer davon aus, daß unsere Kinder und Enkelkinder in Ermangelung verfügbarer Energie zu Fuß gehen müssen.. . 🙄
Letztlich bleibt heute das Argument mit der Klimaerwärmung durch die CO2-bedingte Ozonschicht-Verminderung. Interessant ist also tatsächlich die Frage, welche Maßnahmen dazu geeignet sind, den CO2-Ausstoß zu kompensieren.. Wo, wie, mit welchen Ausbaureserven und zu welchem Preis??
Natürlich ist rasers Argument mit der Unabhängigkeit von erdölexportierenden Staaten auch nicht wegzuwischen.. - aber da gibt es heute auch Alternativen, von den vor vierzig Jahren Niemand dachte, daß es sie dereinst geben würde.. Rußland, Norwegen, USA
Zitat:
Original geschrieben von Felux
Die aktuelle Erdölreserve ist 1600 Mrd. Barrel, Jahresverbrauch zurzeit 31 Mrd. Barrel. Kann ja jeder selbst ausrechnen.
So dargestellt, wäre das ja ein relativ langfristiges Problem. Entscheidend sind ja weniger die tatsächlichen Reserven, sondern die möglichen Förderraten. Bei der Peak-Oil Diskussion geht es ja eher darum, dass sich Öl nicht beliebig schnell fördern lässt. Die mögliche Förderrate einer einzelnen Quelle sinkt mit zunehmender Erschöpfung. Die wichtigern Fragen sind ja, was passiert mit dem Preis wenn die zwangsläufig sinkenden maximalen Förderraten unter die steigende weltweite Nachfrage sinken. Und wann ist es soweit.
Zitat:
Original geschrieben von avm66
Was den ganz großen Unterschied von heute zu vor vierzig Jahren ausmacht, daß sind die technischen Fortschritte in Bezug auf alternative Energieformen zum Erdöl. Ich gehe nie und nimmer davon aus, daß unsere Kinder und Enkelkinder in Ermangelung verfügbarer Energie zu Fuß gehen müssen.. . 🙄
Das glaub ich auch nicht, aber man muß sich schon relativ dringend um Alternativen bemühen. Noch kann man den Sprit bezahlen, aber bei 2 Euro prognostiziert man schon massive Auswirkungen auf die Konjunktur. Das kann man natürlich mit Steuersenkungen versuchen abzufedern, aber das Geld das ins Ausland fließt fehlt ja dann. Bei den Multiplikatoreffekten für die Konjunktur und bei den Steuereinnahmen.
Wenn man erst anfängt Alternativenentwicklung zu fördern, wenn das Benzin zum Autofahren zu teuer wird fehlt ja auch das Geld dafür. Dann tut es vor allem uns hierzulande besonders weh. Dass die findigen Köpfe und Investoren auf der ganzen Welt fluggs was anbieten können sobald man wegen des viel zu teuren Benzins mit Alternativen Geschäfte machen kann, glaub ich auch. Aber wenn man sich nicht anstrengt bei der "Energiewende" oder wie man das nennen will und erfolgreich ist, könnte Autoexportland Deutschland da in Zukunft keine große Rolle mehr spielen.
Zitat:
Original geschrieben von raser1000
Das glaub ich auch nicht, aber man muß sich schon relativ dringend um Alternativen bemühen. Noch kann man den Sprit bezahlen, aber bei 2 Euro prognostiziert man schon massive Auswirkungen auf die Konjunktur. Das kann man natürlich mit Steuersenkungen versuchen abzufedern, aber das Geld das ins Ausland fließt fehlt ja dann. Bei den Multiplikatoreffekten für die Konjunktur und bei den Steuereinnahmen.Zitat:
Original geschrieben von avm66
Was den ganz großen Unterschied von heute zu vor vierzig Jahren ausmacht, daß sind die technischen Fortschritte in Bezug auf alternative Energieformen zum Erdöl. Ich gehe nie und nimmer davon aus, daß unsere Kinder und Enkelkinder in Ermangelung verfügbarer Energie zu Fuß gehen müssen.. . 🙄Wenn man erst anfängt Alternativenentwicklung zu fördern, wenn das Benzin zum Autofahren zu teuer wird fehlt ja auch das Geld dafür. Dann tut es vor allem uns hierzulande besonders weh. Dass die findigen Köpfe und Investoren auf der ganzen Welt fluggs was anbieten können sobald man wegen des viel zu teuren Benzins mit Alternativen Geschäfte machen kann, glaub ich auch. Aber wenn man sich nicht anstrengt bei der "Energiewende" oder wie man das nennen will und erfolgreich ist, könnte Autoexportland Deutschland da in Zukunft keine große Rolle mehr spielen.
Bin da genau Deiner Ansicht Andreas... .
Aber ich glaube, daß die entstandene Preisentwicklung des Barrels Rohöl in den vergangenen 8 Jahren eine stark spekulative und politische Komponente aufweist.
http://www.tecson.de/historische-oelpreise.html
Wenn man die jährliche Preissteigerung zwischen 1983 und 2009 in Dollar betrachtet, dann kommt man auf etwa 4%. In EUR gemessen, dürfte die Preissteigerung niedriger ausfallen.
Die Preisspitzen im Jahre 2011 sind sicherlich nicht die Folge von echter - wenn dann gewollter -Verknappung.. 🙄
Es gab übrigens mal vor ca. 25 Jahren ein Interview mit dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Uwe Barschel.. Er wurde gefragt, was er vom Für und Wider der Kernenergie hielte... Seine Antwort sinngemäß....
"ich kenne mich viel zu wenig aus, um da eine profunde Antwort geben zu können. Werde aber demnächst ein mehrtägiges Symposium besuchen und mich mit der Thematik beschäftigen. Danach hoffe ich, Ihnen Genaueres antworten zu können.." 😉
Zitat:
Original geschrieben von avm66
Bin da genau Deiner Ansicht Andreas... .Aber ich glaube, daß die entstandene Preisentwicklung des Barrels Rohöl in den vergangenen 8 Jahren eine stark spekulative und politische Komponente aufweist.
http://www.tecson.de/historische-oelpreise.html
Wenn man die jährliche Preissteigerung zwischen 1983 und 2009 in Dollar betrachtet, dann kommt man auf etwa 4%. In EUR gemessen, dürfte die Preissteigerung niedriger ausfallen.
Die Preisspitzen im Jahre 2011 sind sicherlich nicht die Folge von echter - wenn dann gewollter -Verknappung.. 🙄
Es gab übrigens mal vor ca. 25 Jahren ein Interview mit dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Uwe Barschel.. Er wurde gefragt, was er vom Für und Wider der Kernenergie hielte... Seine Antwort sinngemäß....
"ich kenne mich viel zu wenig aus, um da eine profunde Antwort geben zu können. Werde aber demnächst ein mehrtägiges Symposium besuchen und mich mit der Thematik beschäftigen. Danach hoffe ich, Ihnen Genaueres antworten zu können.." 😉
Das mit der spekulativen und politischen Komponente ist genau der entscheidende Punkt um den es ja bei der "Peak Oil" Diskussion geht. Wenn die steigende Nachfrage durch eine Erhöhung der Förderraten nicht mehr kompensiert werden kann - weil sie schon am Anschlag sind - wird der Preis im besten Fall ein Spielball der Spekulanten. Im schlechtesten der politischen Interessen.
Beim Auto ist das Problem ja relativ leicht lösbar. Da kann man ja bei zu teurem Öl evtl. auf Gas ausweichen, da sind die Reserven noch deutlich größer. Und bei der elektrischen Energiegewinnung sind die Möglichkeiten auch viel größer als man so denkt - aber halt auch die ungelösten Schwierigkeiten. Beim Transport (Schiff, Flugzeug usw.) und der Schwerindustrie wird's schon schwieriger. Aber wenn man mal googelt für was Öl sonst noch alles eingesetzt wird und eigentlich unentbehrlich ist für die Zivilisation, wird's einem schon etwas mulmig - wie das alles mal ohne Öl funktionieren soll.
Zum Barschel-Bonmot: Ich finde, das war doch mal eine ehrliche Politikerantwort, da hätte er sein Ehrenwort vertrauensgewinnbringender anwenden können. 😉
@avm66 Ich habe mich mit dem Thema ziemlich lange beschäftigt. Klar ist auch das man in einem 10 Zeiligen Foreneintrag die Thematik nichtmal ankratzt, und für breitere Ausführungen hab ich ehrlich gesagt weder Lust noch Zeit😉
Da das Thema ziemlich kontrovers Diskutiert wird und die meisten Argumente sehr schwammig auslegbar sind können wir die Diskussion hier glaub ich ruhen lassen. Ich finds schön das du dir immerhin Gedanken drüber machst.
Ps: Ich kenne nur eine Methode Öl aus Ölsand und Ölhaltigem Gestein herzustellen, diese ist extrem Energieaufwändig und verseucht rießige Landstriche ob das eine echte Option ist wird sich zeigen. Wahrscheinlich läuft es wieder auf die Ausbeutung von Entwicklungs- und Schwellenländern heraus, wie z.b. bei der schließung der Uranmine in Thürigen. Aber das ist ein ganz anderes Thema😁
Zitat:
Original geschrieben von avm66
Ich bin jetzt in den Vierzigern. Als ich etwa 5 Jahre alt war, da erklärte mir mein Vater, daß die Erdöl-Vorräte noch etwa vierzig Jahre halten würden.. Nun sind wir also bei noch gut 50 Jahren angelangt.. 😉
ich habe nie vergessen, dass wir 1980 in der 4. klasse von unserer wunderbar lieben klassenlehrerin gelehrt bekommen haben, dass es bis ca. 2005-2010 KEIN ÖL mehr gibt, dafür aber kriege um wasser.
bis jetzt erlebte ich nur kriege um öl.
wenn ich die aktuelle entwicklung in den usa und der alternativen ölförderung so ansehe, dann ist da noch ne gewisse reserve zu erwarten. höhere ölpreise rechtfertigen neue und alternative förderarten.
letztlich bin ich aber totaler fatalist, ich persönlich lebe nur jetzt.
solange ich es mir leisten kann, fliege ich immer genau in die länder in den urlaub wo ich hin will.
ich fahre immer genau das auto was ich möchte.
ich heize mein haus immer so warm wie ich will.
wenn ichs mir nicht mehr leisten kann, egal dann mach ich halt was anderes.
ich bin aber auch der meinung, dass es sowohl für den klimawandel und andere katastrophenszenarien völlig latte ist was wir hier im kleinen deutschland machen, oder in europa.
da ich kein schlechtes gewissen habe wenn es mir gut geht, freu ich mich einfach übers hier und jetzt
ich bin eben kölscher moralist: ett kütt wie et kütt und et hätt noch immer joot jejange 😎
Zitat:
Original geschrieben von Felux
natürlich sind da unkonventionelle Ölquellen noch nicht eingerechnet, seit 1989 wird weniger Öl gefunden als Verbraucht.Die aktuelle Erdölreserve ist 1600 Mrd. Barrel, Jahresverbrauch zurzeit 31 Mrd. Barrel. Kann ja jeder selbst ausrechnen.
Hier sind aktuellere(andere) Zahlen als in Deinem Link.....
http://www.eike-klima-energie.eu/.../
Zitat:
Original geschrieben von gershX
ich habe nie vergessen, dass wir 1980 in der 4. klasse von unserer wunderbar lieben klassenlehrerin gelehrt bekommen haben, dass es bis ca. 2005-2010 KEIN ÖL mehr gibt, ....
Nach den Diagrammen in dem Link hatte Deine Klassenlehrerin recht und war richtig informiert.
Zitat:
Original geschrieben von Bernd N
Nach den Diagrammen in dem Link hatte Deine Klassenlehrerin recht und war richtig informiert.Zitat:
Original geschrieben von gershX
ich habe nie vergessen, dass wir 1980 in der 4. klasse von unserer wunderbar lieben klassenlehrerin gelehrt bekommen haben, dass es bis ca. 2005-2010 KEIN ÖL mehr gibt, ....
Schön! Nur kann ich trotzdem heute im Jahre 2012 zur Tanke fahren und bekomme Sprit. An dem Beispiel sieht man schön, wie Leute von falschen Information richtig informiert sein können!😁
Zitat:
Original geschrieben von BMW_FAN1
Zitat:
Original geschrieben von BMW_FAN1
Schön! Nur kann ich trotzdem heute im Jahre 2012 zur Tanke fahren und bekomme Sprit. An dem Beispiel sieht man schön, wie Leute von falschen Information richtig informiert sein können!😁Zitat:
Original geschrieben von Bernd N
Nach den Diagrammen in dem Link hatte Deine Klassenlehrerin recht und war richtig informiert.
genauso isses
ich habe auch eine gehörige portion skepsis für andere "modelle" gewisser zukunftsforscherkreise.
sogar der mayakalender wurde überlebt, bin ich dieses jahr ganz umsonst im yellowstone gewesen 😁