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E-Autos im Winter kaum zu sehen

Themenstarteram 26. Februar 2022 um 12:42

Neulich auf einer Fahrt durch Süddeutschland habe ich wie immer angestrengt nach E-Autos Ausschau gehalten. Es waren so gut wie keine zu sehen. Autobahn, mehrere 100km, 1xTesla, mehr nicht. Am Zielort während 1 Woche: 1xTesla M3, 1xZoe, 1xPassat GTE. Alle Ladestationen an Hotels waren unbelegt. Wenn man nicht die Entwicklungen um E-Autos aktiv verfolgt, nimmt man sie praktisch nicht war. Was fährt auf den Autobahnen viel herum? Kombis! Aber die soll es ja nach Entscheidung unserer tollen deutschen Autofirmen als E-Autos gar nicht erst geben. Und nein, auf dieser 600km Fahrt hätte mich 2x laden müssen extrem genervt. Und das MY auf der Bahn fuhr auch nicht lange vor uns.

E-Autos auf Langstrecke und noch dazu im Winter, das wird noch etliche Jahre dauern. Vor 150kWh im Akku rein vom Reise-Gebrauchswert keine Alternative zum Diesel. Auf Kurzstrecke sieht das anders aus, solange halt nicht unterwegs der Akku nachgeladen werden muss.

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28 Antworten

Okay.

Bei immer noch um 1% im Gesamtbestand (ca. 0,5 Mio BEV im Bestand von 45 Mio Pkw in DE) - kein Wunder, dass du so wenig siehst. Das ist Statistik. Hat wenig mit Winter oder Autobahn zu tun. Und nicht jeder erkennt die BEV so leicht.

Hier vor Ort sind gerade die Postzusteller schon gut mit BEV unterwegs: e-Sprinter von Amazon, von Hermes, Streetscooter von DHL.

Die 600 km hättest du mit sanftem Gasfuß im EQS am Stück abreißen können. Oder im Model S 100 kWh.

Mit 1 Ladestopp in einer Menge BEV mehr: id.3 77 kWh und Co, Model 3 LR, Mach-E mit großem Akku, Polestar 2 LR. Und einige mehr.

Zitat:

E-Autos auf Langstrecke und noch dazu im Winter, das wird noch etliche Jahre dauern. Vor 150kWh im Akku rein vom Reise-Gebrauchswert keine Alternative zum Diesel.

150 kWh werden für die Masse der Nutzer nicht nötig sein. Die Bleifuß-Fraktion mit Trucker-Urinal im Fahrzeug (sehr lecker, nicht) mag sich so den Diesel schönreden, der Rest macht nach 300 km (ca. 3h) eh ne Pause - weil die Blase drückt. Wer dann den DC-Schnelllader ab 150 kW findet, hat in 30 min auch wieder gut was im Akku, wenn er ein halbwegs modernes BEV hat.

Wer elektrisch Langstrecke fahren will, muß natürlich das passende Auto aussuchen, und seinen Diesel mental in Rente schicken. Fossilbrenner sind out!

TESLA mieten/ leasen und probieren, was geht. Und hier berichten.

In den USA fahren Teslas Langstrecke, was das Zeug hält.

Gerade auf der Langstrecke ist der Mehrverbrauch im Winter gar nicht so schlimm.

Mein Mach-E zieh im Sommer 17kWh/100km aus dem Akku (Pendelstrecke überwiegend Autobahn im Berufsverkehr). Im Winter 22kWh/100km bei gleicher Strecke und Fahrweise. Also 30% mehr (das können andere besser). Auf Kurzstrecke sind es eher 30kWh/100km Aufwärts. Damit geht dem Mach-E mit kleinem Akku auf Langstrecke also nach 300km und auf Kurzstrecke eher nach 200km der Saft aus.

2 mal laden hätte man auf den 600km aber trotzdem gemusst. Finde das aber nicht so schlimm, da ich selten so weit fahre. Mit dem dickeren Akku (mit 88kWh) könnte man das wahrscheinlich mit einmal Laden hinbekommen. Da ich das wahrscheinlich alle 3 Jahre mal mache, ist mir die 40 Minuten Zeitersparnis aber keine 10.000,- EUR wert.

Hab auch schon mal was in der Richtung geschrieben: https://www.motor-talk.de/.../...nstreisen-mit-einem-bev-t7190901.html

Dass Kombis aktuell eher aussterben passiert aufgrund der Nachfrage bzw. dem höheren Kostendruck: http://www.youtube.com/watch?v=6y3gE0mNgxA&t=45s

Was du nicht erwähnt hast: Die Corona-Regeln in BW sind erst diese Woche gelockert worden. Ergo haben "neulich" deutl. strengere Regeln gegolten -> weniger los was Geschäftsreisen, Tourismus & Co. angeht. Auch gibt's zwischen dem Jahreswechsel und Ostern keine Ferien.

Warum sollten also die Ladesäulen insb. an den Hotels nennenswert belegt sein?

Ich behaupte zudem, dass in der Praxis wer sich privat ein E-Auto leisten kann (gerade wenn es langstreckentauglicher ist) sehr wahrscheinlich viel im Home-Office arbeiten kann und umgekehrt die Leute die zur Arbeit fahren müssen eher schlechter bezahlte Jobs machen müssen. Auch deswegen sind weniger E-Autos unterwegs, insb. auf der Langstrecke.

BTW: Auch in Süd-D gibt's Autobahn-Abschnitte die eher schlecht mit Ladesäulen ausgestattet sind. Z. B. an der A95 südl. von München sind wenn man ein Stückchen von München weg ist die HPC meistens ein ganzes Stück von der Autobahn weg und sonst gibt's nur 1x 50kW.

notting

@CruiserX

 

Siehste, mir begegnen wöchentlich in Süddeutschland auf 30km Autobahn mehr Elektroautos als dir aus deiner gesamten Tour.

 

Die Tesla zähl ich nicht mehr, aktuell vor allem mit gelben Kennzeichen.

 

Exotisch sind eher Aiways, Wey oder BMW iX.

Morgen...!

Du musst halt Wissen, wonach du überhaupt Ausschau halten sollst! ;)

Es mag Elektroautos geben, die sind schon von weitem zu erkennen (z.B. Tesla, i3 oder die Zoe). Aber es gibt auch welche, die schauen aus wie ganz normale Autos UND die haben auch kein E auf ihrem Kennzeichen. Da muss man dann genau hinschauen, um zu Wissen, dass es sich um ein Elektroauto handelt (z.B. eGolf, Mii, Citigo, E-Up).

Ich sehe immer recht viele Elektroautos München einwärts. Von denen sind rund 70% direkt zu erkennen, bei den anderen musst du es wissen. ;)

MfG André

Beins hier in der Region sieht man oft Model 3, ID.4, ID.3, Ioniq 5, Ioniq EV/PHEV, Leaf, Zoe, Model S, Enyaq, seltener Model Y, Model X, EV6, Mach-E, i3. Einen iX hab ich bisher einmal gesehen. Tippe auf Vorführwagen. Aiways oder MG noch nie in freier Wildbahn gesichtet.

Themenstarteram 26. Februar 2022 um 15:46

Letzten Sommer waren es auf jeden Fall wesentlich mehr. Ich habe durchaus einen Blick dafür entwickelt. Und Tesla kann man auch als repräsentativ betrachten (wenn die nicht, dann die anderen erst recht nicht). Mir kam es jedenfalls vor, dass besonders die Jahreszeit die E-Autos von den Langstrecken fernhält.

Vielleicht gibt es einen überproportionalen Anteil von Kunden der ersten Stunde welche hier flexibler agieren können und wollen.

Vielleicht ist es aber auch nur subjektive Wahrnehmung ;)

 

Ich für meinen Teil sehe immer mehr was ja auch faktisch dem steigenden Anteil entspricht.

Da wäre noch ein Gewöhnungseffekt dass man mit der Zeit nicht mehr so sehr darauf achtet.

 

Es geht zum Beispiel allen so bei einem neuen Auto eines Bekannten fällt einem danach sein Kfz Modell deutlich häufiger auf.

Zitat:

@CruiserX schrieb am 26. Februar 2022 um 12:42:40 Uhr:

Neulich auf einer Fahrt durch Süddeutschland habe ich wie immer angestrengt nach E-Autos Ausschau gehalten. Es waren so gut wie keine zu sehen.

Auf einer einzigen Fahrt? :confused:

Das ist nicht repräsentativ.

Ich empfehle dem TE mal nach felix Austria zu fahren und sich von dem MT-Kollegen hier

Zitat:

@MartinBru schrieb am 26. Februar 2022 um 14:40:21 Uhr:

Das weiß ich auch nicht. Ich kann nur sagen, dass es in den Skigebieten nur so vor Elektroautos mit gelben Kennzeichen wimmelt. Irgendwie müssen es die Niederländer also hierher schaffen. Wahrscheinlich auf dem Tieflader.

die Massen an BEV, allein nur aus den Niederlanden kommend, zeigen zu lassen. Die deutschen Skitouristen, die mit einem Stromer anreisen, kommen a sogar noch dazu ;).

… was aber tatsächlich in den Skigebieten fehlt, sind ausreichend Lademöglichkeiten an den Liftstationen. Der Tagesablauf schaut ja nicht selten so aus:

Anfahrt von bis zu 300 km am Morgen, den ganzen Tag an der Liftstation parken und dann Nachmittags die (bis zu) 300 km zurück. Ein 11 kW AC-Lader würde da locker reichen.

Da hat man dann echt keinen Nerv noch auf einen freien DC-Lader bei der Heimfahrt hoffen zu müssen.

@halifax

 

Du meinst so:

 

https://www.hochzillertal.com/de/service/e-ladestation/

 

Aber ich gebe dir Recht, könnten mehr sein - sowohl dort als auch allgemein.

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