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E-Auto Finanzierung

Themenstarteram 25. Februar 2022 um 23:04

Hi Ihr,

ich möchte euch als Experten rund um das Thema Autos einmal befragen. Und zwar möchte ich nach dem Auslaufen meines Leasings im Herbst gerne ein E-Auto finanzieren. Auf das Modell habe ich mich noch nicht spezialisiert, allerdings soll es ein solides Modell der unteren bis mittleren Preisklasse mit einer Reichweite von ca. 250-300km sein (z.B. Opel Corsa-E). Ein Tesla Model 3 Standard Range wäre ein Träumchen, allerdings haben die ja auch aktuell ziemliche Lieferprobleme...

Aber nun zu meiner eigentlichen Frage. Es gibt ja gefühlt unendlich viele Möglichkeiten über die man die Finanzierung laufen lassen kann: Hersteller-Bank, Händler, Hausbank, Internet-Kredit, etc.

Mir ist wichtig, dass es unkompliziert läuft, ohne Anzahlung und man keinen unbefristeten Arbeitsvertrag o.ä. braucht (ich weiß garnicht, ob das bei einem Autokredit überhaupt üblich ist)

Eine Schlussrate darf gerne anfallen, da so die Raten deutlich günstiger werden, was auch mein Ziel ist.

 

Über welchen Weg würdet ihr das ganze angehen?

Sorry, dass es vielleicht etwas unprofessionell klingt, aber das sind nun eben meine Gegebenheiten...

 

Vielen Dank euch im Voraus!

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23 Antworten

Zitat:

@LordSD schrieb am 25. Februar 2022 um 23:04:05 Uhr:

...ohne Anzahlung und man keinen unbefristeten Arbeitsvertrag o.ä. braucht...

Bei dieser Konstellation wirst du höchstwahrscheinlich einen Bürgen stellen müssen.

Oder eine hohe Anzahlung.

1. Herbst ist relativ kurzfristig wenn es um ein Bestellfahrzeug egal welchen Herstellers es geht

2. Finanzierung muss bei einem Angestellten in der Regel vor Ende des befristeten Arbeitsvertrags beendet sein

Was ist denn vorhanden? Arbeitsvertrag mit Befristung?

Dann sollte es keinen Finanzierung geben bei einer Herstellerbank, oder halt extrem hohe Anzahlung..

Wieso ohne Anzahlung? Möchtest Du die 6.000 € Förderung anderweitig verwenden? Das wird sicher nicht klappen.

Mit befristeten Vertrag wird dir eine Bank nur einen Kredit geben, wenn du diesen innerhalb der Befristung zurückzahlst.

Was auch gut ist, wenn du schon nicht selber auf die Idee kommst, das das vernünftig wäre.

Deine weitere Ausführung, wie keine Anzahlung und möglichst mit Schlussrate, damit die Raten schön niedrig sind, lassen doch sehr erahnen, das du dich übernehmen wirst.

Kaufe dir etwas, was deinem Geldbeutel entspricht.

Egal welche Bank, ausser kleinere Beträge bis vielleicht 7.500 Euro wird dir eh keine Bank geben. Keine Herstellerbank, keine Hausbank, keine Internetbank. Eine unbefristete Anstellung ist eine unverhandelbare Vorraussetzung. Ein Bürge wird sich hoffentlich nicht finden für sowas.

Zitat:

...Und zwar möchte ich nach dem Auslaufen meines Leasings im Herbst gerne ein E-Auto finanzieren.

....

Eine Schlussrate darf gerne anfallen, da so die Raten deutlich günstiger werden, was auch mein Ziel ist.

Wirst du die Schlussrate dann einfach so bezahlen können, oder möchtest du das Auto wieder zurückgeben? Dann könntest du ja auch beim Leasing bleiben.

Bei welcher Bank hast du denn den noch laufenden Leasingvertrag abgeschlossen? Wenn die keinen unbefristeten Arbeitsvertrag sehen wollte, wäre die doch auch die Anlaufstelle für eine Finanzierung.

Themenstarteram 26. Februar 2022 um 9:58

Vielen Dank für eure Antworten!

Über die ganze Problematik habe ich auch schon nachgedacht. Beim Leasing ist das Geld ja leider futsch und deswegen habe ich über eine Finanzierung nachgedacht.

Wie erwartet scheint das ganze doch etwas komplizierter zu sein und wahrscheinlich ist es die beste Lösung doch ersteinmal Leasing weiterzufahren und bis dahin etwas Geld anzusparen.

Leider sind die Leasingraten in den letzten Monaten auch sehr gestiegen. Da kann man nur auf Leasingmarkt.de schauen und sich eben dann was günstiges raussuchen oder habt ihr noch eine andere Anlaufstelle um ein E-Auto zu leasen/mieten?

Das Geld ist bei der Finanzierung quasi auch weg. Dann sind es halt nicht die Raten vom Leasing, sondern der Wertverlust.

Der ist bei einer niedrigen Rate und Anzahlung nicht zu verachten. Da wird die Restschuld über dem Restwert liegen…

Leasing ist doch für E Autos momentan gut. Sofern man die 6000 Euro Anzahlung da liegen hat. Diese kriegt man dann irgendwann wieder, muss sie aber vorstrecken.

Leasing ist eigentich gerade relativ attraktiv.

Ich habe vor wenigen Wochen für einen Corsa Elektro Edition (ohne weitere Sonderausstattung) unterschrieben...157€ im Monat für 36M/15tkm p. a..

Wenn man den kauft, bezweifle ich, dass der Wertverlust lediglich so gering sein wird.

Auch nicht zu vergessen ist das "Weiterentwicklungsrisiko" beim Elektroauto. Die sind zwar nicht mehr am Anfang, aber die Entwicklung geht schon noch in großen Schritten voran, was ein heute für E-Verhältnisse gutes Auto in 3 Jahren relativ uninteressant machen kann. Nicht muss, aber kann. Mir wäre das Risiko zu groß.

Deine gewünschten 250-300km Reichweite hat der Corsa im übrigen nur auf dem Papier. ;)

Ich würde heute kein Elektroauto kaufen, sobald es das Nachfolge Modell mit 50km mehr Reichweite gibt sinkt der Restwert massiv.

Wir waren heute zufällig bei Mini; die Elektro Variante hat auf 3 Jahre gerechnet 12% mehr Wertverlust auf den Neupreis als ein Cooper S das gleicht sich aktuell nur durch die Prämie aus.

Zitat:

@MattR schrieb am 26. Februar 2022 um 20:10:20 Uhr:

Ich würde heute kein Elektroauto kaufen, sobald es das Nachfolge Modell mit 50km mehr Reichweite gibt sinkt der Restwert massiv.

Wenn man dieser Argumentation folgt, dürfte man niemals eine Anschaffung machen, denn der Nachfolger wird immer "besser" sein.

Ich würde dies nicht überbewerten.

Zitat:

@206driver schrieb am 27. Februar 2022 um 08:07:16 Uhr:

Zitat:

@MattR schrieb am 26. Februar 2022 um 20:10:20 Uhr:

Ich würde heute kein Elektroauto kaufen, sobald es das Nachfolge Modell mit 50km mehr Reichweite gibt sinkt der Restwert massiv.

Wenn man dieser Argumentation folgt, dürfte man niemals eine Anschaffung machen, denn der Nachfolger wird immer "besser" sein.

Ich würde dies nicht überbewerten.

Aber eine so massive Entwicklung gibt es ja selten. Der Knackpunkt bei EAutos ist für viele die Reichweite. Somit ist eine Steigerung in diesem Punkt von über 15% wirklich enorm.

Das kann man meiner Meinung nach nicht mit technischen Spielereien, die sich entwickeln vergleichen.

Zitat:

@Windcorner schrieb am 27. Februar 2022 um 08:49:22 Uhr:

Aber eine so massive Entwicklung gibt es ja selten. Der Knackpunkt bei EAutos ist für viele die Reichweite. Somit ist eine Steigerung in diesem Punkt von über 15% wirklich enorm.

Sicherlich ein Aspekt. Es wird Leute geben, die regelmäßig längere Strecken fahren. Ein Großteil der Leute hat im Alltag jedoch eher mit kürzeren Strecken zu tun. Aber die Reichweite zielt ja letztlich auch auf diese Leute ab, so dass man beispielsweise nur einmal in der Woche aufladen muss.

Wer zu Hause täglich laden kann, der wird wohl auch mit Elektrofahrzeugen mit geringeren Reichweiten gut klar kommen.

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