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E 55 AMG Bj. <2005

Mercedes E-Klasse W211
Themenstarteram 26. Mai 2020 um 11:46

Hallo Leute

 

Ich bin aktuell am überlegen mir einen e55 w211 anzuschaffen, doch bis zur finalen Entscheidung sind noch ein paar Fragen ungeklärt.

Ich hoffe ein paar erfahrene Leute können mir diesbezüglich weiterhelfen.

 

*Nun weiß ich dass zu diesen Themen bereits einige threads existieren, doch mehrfach lese ich leider nur Konflikte zwischen Parteien die meinen die sbc Anlange wäre nicht konform zum e55amg, andere wiederum meinen die Anlage wäre super und bloß den normalen „Altersverschleiß“ unterlegen.

Es gibt Leute die behaupten das Fahrzeug würde nicht unter 20l in der Stadt verbrauchen, andere wiederum bewegen das Fahrzeug bei 13-15l bei —> angeblich bei normaler Fahrweise und nicht kontrollierten schleichen, einige Klagen über den Gebrauchtzustand des airmatic - andere wiederum erfreuen sich über zuverlässiges Material über die Jahre hinweg bei absolut normalen Gebrauch, ohne bewusstes Schonen des Materials, Modelle mit über 200t Laufleistung wären wohl nach Aussagen so vieler unbrauchbar, andere fahren ein fehlerloses Fahrzeug jenseits 200t Grenze, die ersten Kolben sollen wohl Materialschwäche aufweisen was zu gravierenden Motorschäden führen kann, einige andere berichten von einem absolut tadellos laufenden Motor bis zur heutigen Zeit - obwohl das Fahrzeug einer der ersten Baureihe sein soll, usw!

 

Mit solchen zu krass subjektiven und emotionalen Aussagen kann ich leider überhaupt nichts Anfangen.

Wie gesagt:

ich bitte ein paar erfahrene Leute um Resonanz zum oben genannten Fahrzeug,

 

- was typisierte und werksbedingte „Schwächen/Krankheiten/etc“ des Fahrzeugs —> insbesondere unter Baujahr 2005 sind.

 

- welche „Probleme“ auf Kulanz erneuert wurden, laut MB

(Was hat es z.b mit dem Problem des Kolbenmaterials auf sich)

 

- ob die „Elektronik Schwächen“ so gravierend sind das man

sich def. zur Modellpflege entscheiden sollte

 

- vorallem! Ob das Modell wertstabil ist - Mit welchem Wertverlust ich zu rechnen habe

 

- man findet im Netz relativ viele Japan Importe

(Vlt hat auch jmd mit solch einem Fahrzeug eine gesunde Subjekt-Objektive Erfahrung gemacht

 

- Probleme mit den Automaticgetriebe? Zur heutigen Zeit ist die Frage meiner Meinung nach berechtigt, wenn man bedenkt wie viel Nm das Fahrzeug auf die Hinterachse drückt, auch wenn Wandlerautomaten überdurchschnittlich standhaft sind

 

- eine realistische Einschätzung zum Spritverbrauch und möglicher Motorölverbrauch

 

- was ist denn genau das Problem mit der verfluchten Bremsanlage, Elektronik Probleme? - sind diese beim ersten Austausch Passé (was genau wird ausgetauscht- Pumpe/hydraulikeinheit?) oder handelt es sich hierbei „nur“ um normalen überdurchschnittlichen Materialverschleiß? Wenn ja,

kann man dem entgegenwirken indem man Komponenten von Drittanbietern verbaut?

 

- Steuerkettenverschleiß, welche Intervalle sollte man vorzugsweise einhalten und welche sind von MB empfohlen

 

- eine realistische Einschätzung zu Versicherungskosten (ganzjährlich, Saison, wenig Kilometer, Kasko, durchschnittliche sf)

 

 

*Ich wäre euch unendlich verbunden wenn niemand Kritik ausübt zu vielleicht in diesem Forum erneut gestellten Fragen - das hier dient nicht nur mir, sondern auch der Nachwelt -> Erfahrungen kann es nie genug geben!

Wer sich dennoch beschwert, ignoriert dieses Thema bitte.

 

 

Ich hoffe ich spreche die richtigen Leute an und freue mich über eure Rezensionen :)

Beste Antwort im Thema

Ich fahre einen 2004 E55 (den wir mit 100k km vor vielen Jahren kauften) und kaufte bewusst keinen 2005/2006. SBC ist ein Verschleißteil Punkt. Gehört dazu wie Reifenwechsel oder Bremsbeläge tauschen. Die Bremsanalge ist nicht verflucht, sie ist die Beste. Man muss eben gewillt sein ggf. diese zu ersetzen. Kostet bei Bosch 700-800 Euro, plus 200 Euro Einbau in einer freien Werkstatt. Oder selbst wechseln. Geht auch.

Im Stop and Go Verkehr schafft wohl keiner unter 20 Liter im Stadtverkehr. Erst gestern stand 24 l/100 im Tacho über eine Strecke von 18 km.

Elektronische Probleme gibt’s natürlich bei 15 Jahre alten Autos mit der Technik die vor 20 Jahren entwickelt wurde. Es ist nicht so dass jeden Tag was ist aber man muss halt gewillt sein Geld in die Hand zu nehmen wenn es nötig ist. Letztes Jahr gaben wir sicher 5.000 Euro an Wartung, Schönheitsreparaturen etc. aus. Alles in allem gaben wir für den Erhalt des Autos bereits mehr aus als er uns mal kostete. Entweder man ist gewillt das zu tun oder man steigt erst gar nicht in einen 211er ein, vielleicht nicht mal in Benz. Das soll auch gar nicht an Kritik grenzen. Man sollte sich bei der Anschaffung im Klaren sein dass da immer was ist oder kommen kann. 211er Teile sind fast alle gleich durch die Modelle durch, einiges gibts bereits nicht mehr neu, andere Dinge sind teuer (im Auge des Betrachters) und dann kommen schnell Reparaturen die man sich nicht mehr leisten will oder kann und dann ist der Spaß bald vorbei. Dann wird das Auto zum finanziellen und psychischen Fass ohne Boden.

Keine Getriebeprobleme. Weder im E320 mit 220k, noch im E55 mit 282k km.

Schwächen haben die alle, nur kommen die bei den einen nicht so schnell vor bei anderen ist es halt ein Montagsauto. Vorderachse hätte man mit stärkeren Teilen bauen sollen, da kommt irgendwann alles und man sollte einmal alles ersetzen. Ab 2005 wurden bessere Kolben und Pleuel verbaut, die aus 2004 sind aber nicht schlecht wenn man nicht gerade 800 PS und Dauervollgas fahren will.

Ab 2005 wurde bereits der Rotstift angesetzt. Zum Teil gute Dinge bereits weggelassen nur um den Konzerngewinn zu steigern. War einer der Gründe für mich jeweils einen 2004 zu kaufen.

Steuerketten machte ich bei mir noch nicht. Habe es auch noch nicht vor. Freund von mir wechselte Seile bei 190k km mit 2 cm Längung.

Versicherung zahlen wir für 3 Autos (E320/E55/Acura) ~1400 im Jahr (äquivalent zum deutschen Vollkasko).

Von Japan Import rate ich dringend ab. Die stehen sich mehr zu Tode im Stop and Stop Verkehr. Von Go Verkehr kann man in Japan kaum reden.

Meiner ist gemacht und fährt mit weit mehr als den Serien PS. Auch am Getriebe wurde Softwaremässig gearbeitet. Alles in allem das Auto schlechthin.

Wir machen zu 95% alles selbst an unseren Autos, 4% der anliegenden Arbeiten machen wir beim Freund in seiner freien MB Werkstatt, 1% bei Daimler wenn es gar nicht anders geht. Wir kaufen ausschließlich OEM Teile günstiger über Connections. Wenn Zubehörfirmen bessere Teile bauen würden als OEM wären diese Firmen OEM geworden und nicht die die es wurden.

Am Ende des Tages kommt es rein auf dein Geldbeutel an. Mit dem fällt und steht alles. Und das ist DIE ehrliche Einschätzung!

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Es ist schon in etwa so wie Mopedfahren: Der Spaß kostet halt Material/Geld.

Es ist wie bei den übrigen Versionen auch, wenn einer 100tkm nur Vollgas gesehen hat ist ein anderer mit 300tkm Reisekilometer vielleicht die bessere Option.

Es kommt auf den Geldbeutel oder eigenes Talent an wie hoch die Unterhaltskosten werden. Dazu gibt es aber hier schon genügend Antworten.

Ich habe den letzten originalen Motor in 2009 in den Fingern gehabt. Wer es einmal offen gefahren hat, geht nicht zurück. Meinem derzeit eigenem gehts aus ner Mischung von Renntech+alten Kleemann-Teilen ganz arg ans Getriebe und die Ladeluftkühlung via Klima/Trockeneistank läuft diesen Sommer bestimmt besser als das letzte Jahr. Gut das die A31 oft frei ist.

Ich fahre einen 2004 E55 (den wir mit 100k km vor vielen Jahren kauften) und kaufte bewusst keinen 2005/2006. SBC ist ein Verschleißteil Punkt. Gehört dazu wie Reifenwechsel oder Bremsbeläge tauschen. Die Bremsanalge ist nicht verflucht, sie ist die Beste. Man muss eben gewillt sein ggf. diese zu ersetzen. Kostet bei Bosch 700-800 Euro, plus 200 Euro Einbau in einer freien Werkstatt. Oder selbst wechseln. Geht auch.

Im Stop and Go Verkehr schafft wohl keiner unter 20 Liter im Stadtverkehr. Erst gestern stand 24 l/100 im Tacho über eine Strecke von 18 km.

Elektronische Probleme gibt’s natürlich bei 15 Jahre alten Autos mit der Technik die vor 20 Jahren entwickelt wurde. Es ist nicht so dass jeden Tag was ist aber man muss halt gewillt sein Geld in die Hand zu nehmen wenn es nötig ist. Letztes Jahr gaben wir sicher 5.000 Euro an Wartung, Schönheitsreparaturen etc. aus. Alles in allem gaben wir für den Erhalt des Autos bereits mehr aus als er uns mal kostete. Entweder man ist gewillt das zu tun oder man steigt erst gar nicht in einen 211er ein, vielleicht nicht mal in Benz. Das soll auch gar nicht an Kritik grenzen. Man sollte sich bei der Anschaffung im Klaren sein dass da immer was ist oder kommen kann. 211er Teile sind fast alle gleich durch die Modelle durch, einiges gibts bereits nicht mehr neu, andere Dinge sind teuer (im Auge des Betrachters) und dann kommen schnell Reparaturen die man sich nicht mehr leisten will oder kann und dann ist der Spaß bald vorbei. Dann wird das Auto zum finanziellen und psychischen Fass ohne Boden.

Keine Getriebeprobleme. Weder im E320 mit 220k, noch im E55 mit 282k km.

Schwächen haben die alle, nur kommen die bei den einen nicht so schnell vor bei anderen ist es halt ein Montagsauto. Vorderachse hätte man mit stärkeren Teilen bauen sollen, da kommt irgendwann alles und man sollte einmal alles ersetzen. Ab 2005 wurden bessere Kolben und Pleuel verbaut, die aus 2004 sind aber nicht schlecht wenn man nicht gerade 800 PS und Dauervollgas fahren will.

Ab 2005 wurde bereits der Rotstift angesetzt. Zum Teil gute Dinge bereits weggelassen nur um den Konzerngewinn zu steigern. War einer der Gründe für mich jeweils einen 2004 zu kaufen.

Steuerketten machte ich bei mir noch nicht. Habe es auch noch nicht vor. Freund von mir wechselte Seile bei 190k km mit 2 cm Längung.

Versicherung zahlen wir für 3 Autos (E320/E55/Acura) ~1400 im Jahr (äquivalent zum deutschen Vollkasko).

Von Japan Import rate ich dringend ab. Die stehen sich mehr zu Tode im Stop and Stop Verkehr. Von Go Verkehr kann man in Japan kaum reden.

Meiner ist gemacht und fährt mit weit mehr als den Serien PS. Auch am Getriebe wurde Softwaremässig gearbeitet. Alles in allem das Auto schlechthin.

Wir machen zu 95% alles selbst an unseren Autos, 4% der anliegenden Arbeiten machen wir beim Freund in seiner freien MB Werkstatt, 1% bei Daimler wenn es gar nicht anders geht. Wir kaufen ausschließlich OEM Teile günstiger über Connections. Wenn Zubehörfirmen bessere Teile bauen würden als OEM wären diese Firmen OEM geworden und nicht die die es wurden.

Am Ende des Tages kommt es rein auf dein Geldbeutel an. Mit dem fällt und steht alles. Und das ist DIE ehrliche Einschätzung!

Dein Posting legt nahe dass Du durchaus die mit den Euronen rechnest was ja nicht verkehrt ist. Bitte sei Dir bewusst das ein solches "Projekt" im Extremfall zum Totalausfall werden kann wenn etwas Größeres kaputt geht. Bist Du bereit dieses Risiko einzugehen?

Speziell bei AMG ist das Problem dass die Teile nicht billig und häufig nicht über den freien Ersatzteilhandel zu beziehen sind. Und wir sehen hier im Forum dass Teile nach 10 Jahren deutlich günstiger. langsam knapp werden können. In der Kombination AMG und < 2005 kann das zu einem kostspieligen Hobby werden.

Vor dem Hintergrund würde ich überlegen, ob evtl. auch ein schnöder 500er nicht ausreicht. Der geht auch gut und die Teile sind deutlich günstiger. Der Vormopf-AMG ist wohl eher ein Liebhaber-Stück aber mit Sicherheit keine Option um eine preisgünstige High-Performance Kiste zu fahren.

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