E 350 mit 306 PS blutleer und durchzugsschwach?
Liebe Benzinerfreunde,
was habe ich nicht alles zum E350 Benziner gelesen:
1) Autobild schreibt in der großen Kaufberatung zur E-Klasse , die V6 Benziner sind nicht mehr erste Wahl. Der E300 ist nicht durchzugsstärker als der E250 und den Mehrpreis nicht Wert.
2) AMS schreibt im Test gegen den Aud A6 3.0 TFSI, der E 350 sei durchzugsschwächer und könne nicht folgen.
3) Verschiede Tests in Autobild zum C350 mit dem dem neuen Motor mit 306 PS beschreiben dessen lineare Kraftentfaltung und geringe Durchzugskraft.
4) Am besten hat der neue Motor noch im CLS abgeschnitten, hier gibt es verschieden Test, in denen es heißt, man bräuchte keinen E500, weil immer genug Kraft vorhanden ist und der 350 CDI würde nicht in die sportliche Hülle passen.
5) Hier im Forum schreiben Nutzer, der E350 sei im vergleich zum CDI blutleer und fühle sich höchstens nach 250 PS an.
Trotz aller Warnungen befinde ich mich seit drei Wochen im Selbstversuch mit einem neuen E350 4-matic T:
Der erste Kontakt ist sehr positiv, man hört nämlich fast nichts. Frühere V6 von Mercedes hatten ja das kurze schöne aufbrausen beim Anlassen. Das verkneift sich der E350 nun. Die Gasannahme ist dann sehr weich und er setzt sich fast lautlos in Bewegung. Direkter Vergleich mit aktuellem 525d (4-Zylinder Biturbo) und 530d: Diese nageln bei Schritttempo deutlich - vor allem bei geöffnetem Fenster.
Durchzug in der Stadt: Der Motor hängt bei niedrigem Tempo toll am Gas, verzichtet aber gerne aufs Zurückschalten. Der Pedalweg, den man nutzen kann, ohne dass er zurück schaltet, ist recht weit. Der E 350 nutzt gerne den Drezahlbereich bis 1000 Umdrehungen. Irgendwie klar, dass er da nicht abgeht wie Schmitts Katze. Wenn man ein wenig mehr Gas gibt, reichen dei 306 PS natürlich für jeden Sprung zwischen den Fahrbahnen.
Auf der Autobahn versucht sich der E350 auch möglichst zurück zu halten. 200 km/h bedeuten etwas über 3000 Umdrehungen und ja auch bei diesem Tempo/Drehzahl-Verhältnis reißt er natürlich nicht an. Gleichzeitig passiert die Geschwindigkeit so nebenbei. Meine Beifahrerin, die im bisherigen Mercedes gerne ab 160 km/h zur geringeren Geschwindigkeit mahnte, hört nun bei 200 km/h weiter in Ruhe Musik und merkt es einfach nicht. Das Auto kaschiert die Geschwindigkeit, fühlt sich dabei teilweise nicht so schnell an, wie er unterwegs ist.
Im Vergleich zum V6 Diesel schiebt er bei "Halbgas" bei z.B. 120 km/ deutlich weniger stark an. Allerdings ist meine Erfahrung mit dem Aktuellen Konkurrenten 530d, dass dieser bei 120km/h sich in seinem 8. Gang auch fast tot stellt. Das Durchtreten bei Autobahntempo führt beim E350 dazu, dass es sehr schnell vorwärts geht. Laut Autozeitung beschleunigt der E350 T 4matic in 25 sec auf 200. Das ist rund 3 Sekunden schneller als z.B. der E 350 CDI. Im Benziner springt dann zugegebener Maßen die Drehzahl sehr nach oben; sympathischer ist es mir, wenn man mit den Paddeln zwei Gänge nach unten geht und ihn dann ziehen lässt. Er bleibt dann leise, dreht nicht maximal und es geht doch sehr schön nach vorne. Alles in allem kann ich mir im Moment nicht vorstellen, dass ich mehr Leistung brauche könnte. Klang und Leistungsentfaltung sind toll.
Ein Wort zum Verbrauch: Bisher 10,4 l/100 km. Der Stadtverbrauch ist erschreckend: Gern 15 - 17 Liter. Auf der Landstraße in der Kolonne gern 5 - 6. Auf der Autobahn sind tatsächlich 7 Liter machbar, aber auch 25 Liter. Ich hatte noch nie ein Auto, dass beim Verbrauch solche Extreme zulässt. Ich werde mich aber wohl unter 10 Litern einpendeln, weil ich bei viel Verkehr lieber mitschwimme.
Danke für die bisher vielen Informationen, die dann zum für mich richtigen Auto geführt haben.
Beste Antwort im Thema
Liebe Benzinerfreunde,
was habe ich nicht alles zum E350 Benziner gelesen:
1) Autobild schreibt in der großen Kaufberatung zur E-Klasse , die V6 Benziner sind nicht mehr erste Wahl. Der E300 ist nicht durchzugsstärker als der E250 und den Mehrpreis nicht Wert.
2) AMS schreibt im Test gegen den Aud A6 3.0 TFSI, der E 350 sei durchzugsschwächer und könne nicht folgen.
3) Verschiede Tests in Autobild zum C350 mit dem dem neuen Motor mit 306 PS beschreiben dessen lineare Kraftentfaltung und geringe Durchzugskraft.
4) Am besten hat der neue Motor noch im CLS abgeschnitten, hier gibt es verschieden Test, in denen es heißt, man bräuchte keinen E500, weil immer genug Kraft vorhanden ist und der 350 CDI würde nicht in die sportliche Hülle passen.
5) Hier im Forum schreiben Nutzer, der E350 sei im vergleich zum CDI blutleer und fühle sich höchstens nach 250 PS an.
Trotz aller Warnungen befinde ich mich seit drei Wochen im Selbstversuch mit einem neuen E350 4-matic T:
Der erste Kontakt ist sehr positiv, man hört nämlich fast nichts. Frühere V6 von Mercedes hatten ja das kurze schöne aufbrausen beim Anlassen. Das verkneift sich der E350 nun. Die Gasannahme ist dann sehr weich und er setzt sich fast lautlos in Bewegung. Direkter Vergleich mit aktuellem 525d (4-Zylinder Biturbo) und 530d: Diese nageln bei Schritttempo deutlich - vor allem bei geöffnetem Fenster.
Durchzug in der Stadt: Der Motor hängt bei niedrigem Tempo toll am Gas, verzichtet aber gerne aufs Zurückschalten. Der Pedalweg, den man nutzen kann, ohne dass er zurück schaltet, ist recht weit. Der E 350 nutzt gerne den Drezahlbereich bis 1000 Umdrehungen. Irgendwie klar, dass er da nicht abgeht wie Schmitts Katze. Wenn man ein wenig mehr Gas gibt, reichen dei 306 PS natürlich für jeden Sprung zwischen den Fahrbahnen.
Auf der Autobahn versucht sich der E350 auch möglichst zurück zu halten. 200 km/h bedeuten etwas über 3000 Umdrehungen und ja auch bei diesem Tempo/Drehzahl-Verhältnis reißt er natürlich nicht an. Gleichzeitig passiert die Geschwindigkeit so nebenbei. Meine Beifahrerin, die im bisherigen Mercedes gerne ab 160 km/h zur geringeren Geschwindigkeit mahnte, hört nun bei 200 km/h weiter in Ruhe Musik und merkt es einfach nicht. Das Auto kaschiert die Geschwindigkeit, fühlt sich dabei teilweise nicht so schnell an, wie er unterwegs ist.
Im Vergleich zum V6 Diesel schiebt er bei "Halbgas" bei z.B. 120 km/ deutlich weniger stark an. Allerdings ist meine Erfahrung mit dem Aktuellen Konkurrenten 530d, dass dieser bei 120km/h sich in seinem 8. Gang auch fast tot stellt. Das Durchtreten bei Autobahntempo führt beim E350 dazu, dass es sehr schnell vorwärts geht. Laut Autozeitung beschleunigt der E350 T 4matic in 25 sec auf 200. Das ist rund 3 Sekunden schneller als z.B. der E 350 CDI. Im Benziner springt dann zugegebener Maßen die Drehzahl sehr nach oben; sympathischer ist es mir, wenn man mit den Paddeln zwei Gänge nach unten geht und ihn dann ziehen lässt. Er bleibt dann leise, dreht nicht maximal und es geht doch sehr schön nach vorne. Alles in allem kann ich mir im Moment nicht vorstellen, dass ich mehr Leistung brauche könnte. Klang und Leistungsentfaltung sind toll.
Ein Wort zum Verbrauch: Bisher 10,4 l/100 km. Der Stadtverbrauch ist erschreckend: Gern 15 - 17 Liter. Auf der Landstraße in der Kolonne gern 5 - 6. Auf der Autobahn sind tatsächlich 7 Liter machbar, aber auch 25 Liter. Ich hatte noch nie ein Auto, dass beim Verbrauch solche Extreme zulässt. Ich werde mich aber wohl unter 10 Litern einpendeln, weil ich bei viel Verkehr lieber mitschwimme.
Danke für die bisher vielen Informationen, die dann zum für mich richtigen Auto geführt haben.
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Zitat:
Original geschrieben von Primotenente
Das hat mit "Gefühl" nichts zu tun. Ob ich 5000 Touren brauche oder 1500 fürs max. Drehmoment ist ein entscheidender Unterschied.Zitat:
Original geschrieben von Bert1956
Jaja, wie die Gefühle einem doch einen Streich spielen können...
Wofür?
Weder in Beschleunigung noch Höchstgeschwindigkeit ist es relevant.
Und für den Spritverbrauch auch nicht. Die hier aufgeführten Aufgeladenen verbrauchen 1 Liter mehr.
Was bei den Dieseln vor ca. 10 jahren erfolgte (komplette Umstellung auf Turbo)
wird auch (bis auf ein paar Ausnahmen) bei den Benzinern kommen.
Turbounterstützung.
Da bin ich mir ganz sicher.
Meine Meinung (wenn es mittelfristig beim Verbrenner bleibt)
Kleinwagen: 2 Zylinder
Kompaktwagen: 3 Zylinder
Mittelklasse 4 Zylinder
Oberklasse 4- 6 Zylinder.
Alle mit Turbo.
(mir ist klar, das auch die V8 und V12 nicht ganz aussterben. Aber eher im Promillebereich)
Grüße
@Bert1956:
Ich glaube, Du machst Dir das etwas zu einfach. Ob jetzt der aufgeladene BMW 3.0T oder der freisaugende Mercedes 3.5 sparsamer ist, kannst Du nicht einfach anhand irgendwelcher Werksangaben festmachen. Wie viel ein Auto braucht, hängt ausser von Motor selbst nämlich noch von vielen anderen Faktoren ab (cw-Wert, Stirnfläche, Gewicht, Getriebeabstufung).
Für die maximale Beschleunigung und die Höchstgeschwindigkeit eines Fahrzeuges ist in erster Näherung die Motorleistung selbst verantwortlich, das ist richtig. 306PS sind 306PS. Allerdings spielen sich 99% der täglichen Fahrsituationen nicht im Bereich der Nennleistung ab sondern bei weitaus tieferen Drehzahlen. Und genau bei diesen vielgenutzten Drehzahlen sind die Turbos ganz eindeutig im Vorteil (haben mehr Leistung). Dadurch kann das Drehzahlniveau tendentiell niedriger gehalten werden und man braucht weniger Schaltvorgänge (auch wenn dies in Zeiten guter Automatiken ein untergeordnetes Argument ist).
Sauger haben definitiv ihre Vorteile, gerade im Bereich "Ansprechverhalten". Da beisst die Maus keinen Faden ab. Und keine Bange, ich weiss, wie sich ein schöner grosser Sauger fährt. Die V8er und V12er BMWs meines Vaters waren richtig tolle Autos. Allerdings werden die Turbos immer besser und schlussendlich geht der Trend unaufhaltsam in diese Richtung. Mehr Leistung und mehr Drehmoment aus weniger Zylindern und weniger Hubraum.
Bist Du denn schonmal einen richtig modernen Turbobenziner gefahren? Schonmal den 535i in den Fingern gehabt? Mach das mal, dann erübrigt sich dieses ganze theoretische Geschwafel aller Beteiligten hier ganz schnell 😉
Gruss
Jürgen
Zitat:
Original geschrieben von Caravan16V
@Bert1956:Ich glaube, Du machst Dir das etwas zu einfach. Ob jetzt der aufgeladene BMW 3.0T oder der freisaugende Mercedes 3.5 sparsamer ist, kannst Du nicht einfach anhand irgendwelcher Werksangaben festmachen. Wie viel ein Auto braucht, hängt ausser von Motor selbst nämlich noch von vielen anderen Faktoren ab (cw-Wert, Stirnfläche, Gewicht, Getriebeabstufung).
Quatsch. Zur Ermittlung des Verbrauches gibt es Vorschriften(DIN, ISO), die alle Hersteller zu nutzen haben.
Diese weichen in der Praxis bei allen Herstellern von realen Verbräuchen aber ab. Dies liegt aber nicht an irgendwelchen Parametern der Fahrzeuge, sondern am Fahrprofil und Fahrverhalten des Nutzers. Von daher sind die DIN-Verbräuche erstmal vergleichbar.
Zitat:
Original geschrieben von Caravan16V
Für die maximale Beschleunigung und die Höchstgeschwindigkeit eines Fahrzeuges ist in erster Näherung die Motorleistung selbst verantwortlich, das ist richtig. 306PS sind 306PS. Allerdings spielen sich 99% der täglichen Fahrsituationen nicht im Bereich der Nennleistung ab sondern bei weitaus tieferen Drehzahlen. Und genau bei diesen vielgenutzten Drehzahlen sind die Turbos ganz eindeutig im Vorteil (haben mehr Leistung). Dadurch kann das Drehzahlniveau tendentiell niedriger gehalten werden und man braucht weniger Schaltvorgänge (auch wenn dies in Zeiten guter Automatiken ein untergeordnetes Argument ist).
Sauger haben definitiv ihre Vorteile, gerade im Bereich "Ansprechverhalten". Da beisst die Maus keinen Faden ab. Allerdings werden die Turbos immer besser und schlussendlich geht der Trend unaufhaltsam in diese Richtung. Mehr Leistung und mehr Drehmoment aus weniger Zylindern und weniger Hubraum.
Davon rede ich ja. Warum sollte ich die Leistung aus immer weniger Hubraum haben wollen? Wo ist da mein Benefiz?
Wenn beide Autos in 6 Sekunden auf 100 und in 25 Sekunden auf 200 km/h sind und der Sauger aber 1 Liter weniger verbraucht, warum sollte ich den kleinen aufgeblasenen Turbo nehmen?
Zitat:
Original geschrieben von Caravan16V
Bist Du denn schonmal einen richtig modernen Turbobenziner gefahren? Schonmal den 535i in den Fingern gehabt? Mach das mal, dann erübrigt sich dieses ganze theoretische Geschwafel aller Beteiligten hier ganz schnell 😉
LOL, sagt der Opel-Fahrer.
Vielleicht solltest du dir mal ein ordentliches Auto kaufen und fahren.
(Ätsch! So kann ich auch!😁)
Und ja, ich bin auch schon Turbos gefahren.
Übrigens solltest du mal Nachdenken von welchem Auto wir reden.
Wer Rennen fahren will, kauft sich keine E-Klasse.
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Leider scheint der E350 M276 DE 35 nicht wirklich konkurrenzfähig zu sein. Ich habe ihn trotzdem gerade gekauft, weil die anderen keine Kombis bauen können.
Fakt ist, dass der M276 DE 35 bisher alle Tests verloren hat. Auf 200 verliert er gegen BMW und Audi rund 4 Sekunden und das ist nur die halbe Wahrheit, weil er bei altagsrelevanten Drehzahlen noch schwächer ist als die Konkurrenz. Dies kann man auch nicht wegargumentieren, in dem man darauf verweist, dass mit dem E350 keine Rennen gefahren werden. Ich habe immerhin EUR 2500 Aufpreis zum E300 gezahlt und bin trotzdem noch weit von der Konkurrenz weg. Um entsprechend Druck zu haben müsste man bei Mercedes noch mal 15T zum E500 drauflegen. Wenn man in der E-Klasse die Wahl hätte zwischen dem M276 DE 35 und den 3 Litern der Konkurrenz würde sich wohl keiner für den M276 entscheiden.
Ähnlich hat Mercedes ja auch den Anschluss bei den Dieseln verloren:
BMW:
530d 258 PS
535d 313 PS
D5 Alpina 350 PS
550xd 381 PS
Mercedes:
E350 CDI 265 PS
Hoffen wir auf den M276 DE 35 AL mit 480 Nm.
Zitat:
Original geschrieben von Bert1956
Quatsch. Zur Ermittlung des Verbrauches gibt es Vorschriften(DIN, ISO), die alle Hersteller zu nutzen haben.
Diese weichen in der Praxis bei allen Herstellern von realen Verbräuchen aber ab. Dies liegt aber nicht an irgendwelchen Parametern der Fahrzeuge, sondern am Fahrprofil und Fahrverhalten des Nutzers. Von daher sind die DIN-Verbräuche erstmal vergleichbar.
Du hast mich nicht verstanden. Ich spreche vom Verbrauch des Motors selbst (Verbrauchskennfeld) und nicht vom Verbrauch des ganzes Fahrzeugs nach NEFZ. Eben aus genau den von mir aufgeführten Gründen. Welcher MOTOR sparsamer ist, weißt Du nämlich gar nicht. Du weißt nur, welches Fahrzeug sparsamer ist. An was das liegt, kannst Du nur vermuten.
Zitat:
Original geschrieben von Bert1956
Davon rede ich ja. Warum sollte ich die Leistung aus immer weniger Hubraum haben wollen? Wo ist da mein Benefiz?
Wenn beide Autos in 6 Sekunden auf 100 und in 25 Sekunden auf 200 km/h sind und der Sauger aber 1 Liter weniger verbraucht, warum sollte ich den kleinen aufgeblasenen Turbo nehmen?
Die von Dir angesprochenen Eckdaten sind maximale Fahrwerte für die man den Motor ausdrehen muss. Ich denke nicht, dass diese Lastsituation bei Dir den überwiegenden Teil der Jahreskilometer massgebend ist. Vielmehr wirst auch Du Dein Fahrzeug normalerweise im unteren und mittleren Drehzahlbereich bewegen. Und genau da ist der Turbo deutlich kräftiger.
Zitat:
Original geschrieben von Bert1956
LOL, sagt der Opel-Fahrer.Zitat:
Original geschrieben von Caravan16V
Bist Du denn schonmal einen richtig modernen Turbobenziner gefahren? Schonmal den 535i in den Fingern gehabt? Mach das mal, dann erübrigt sich dieses ganze theoretische Geschwafel aller Beteiligten hier ganz schnell 😉
Vielleicht solltest du dir mal ein ordentliches Auto kaufen und fahren.
(Ätsch! So kann ich auch!😁)
Und ja, ich bin auch schon Turbos gefahren.
Was mein aktuelles Auto mit der Sache zu tun hat, bleibt mir wohl verborgen. Meine Frage war lediglich, ob Du den aktuellen 3.0T von BMW schonmal gefahren bist. Nicht mehr und nicht weniger (wobei ich auf meine Frage noch keine Antwort von Dir habe).
Wenn man natürlich Mercedes-Fahrer sein muss um für Dich einen adäquaten Gesprächspartner darzustellen, dann können wir den Austausch hier und jetzt auch gerne beenden und Du darfst mich mit Missachtung strafen 😛
Gruss
Jürgen
Zitat:
Original geschrieben von e-klasseX
Leider scheint der E350 M276 DE 35 nicht wirklich konkurrenzfähig zu sein. Ich habe ihn trotzdem gerade gekauft, weil die anderen keine Kombis bauen können.Fakt ist, dass der M276 DE 35 bisher alle Tests verloren hat. Auf 200 verliert er gegen BMW und Audi rund 4 Sekunden und das ist nur die halbe Wahrheit, weil er bei altagsrelevanten Drehzahlen noch schwächer ist als die Konkurrenz.
Du hast recht. Für jemanden, für dem Sprints auf 100 oder 200 die wichtigsten Alltagsübungen sind und der es nicht verknusen kann, daß BMW und Audi da ein Sekündchen schneller sind, für dem ist die E-Klasse das falsche Auto. Der sollte wirklich bei Porsche und Co. nachschauen.
Die meisten Käufer vom W212 dürfte das ziemlich schnurz sein. Sie haben einen Komfort ohnes Gleichen und sind trotzdem immens schnell unterwegs. Und das mit Werten, die vor Jahren noch Sportwagenniveau waren.
Tja, was soll ich sagen. 335i Cabrio gefahren und jetzt mal den C350 von nem Kumpel. Blutleer und durchzugsschwach im direkten Vergleich trifft es relativ gut.🙂
Zitat:
Original geschrieben von Caravan16V
Was mein aktuelles Auto mit der Sache zu tun hat, bleibt mir wohl verborgen. Meine Frage war lediglich, ob Du den aktuellen 3.0T von BMW schonmal gefahren bist. Nicht mehr und nicht weniger (wobei ich auf meine Frage noch keine Antwort von Dir habe).
Ich bin jahrelang BMW gefahren und bin zu MB wegen dem Komfort, den nur dieses Auto in dem Segment liefert.
Und ja, ich bin auch schon Turbos gefahren. Den aktuellen 3.0 von BMW nicht. Warum auch? Probefahrten in anderen Autos mache ich nur, wenn es darum geht ein neues Auto zu kaufen. Ich hab besseres zu tun als alle Monate mir bei allen möglichen Marken alle möglichen Modelle zur Probefahrt zu holen. Was soll das?
Was dein Auto damit zu tun hat? Nun ganz einfach. Kauf dir doch einfach mal einen W212 350er. Da antworte ich mit deinem Argument:
"Schonmal den E350 gekauft und gefahren? Mach das mal, dann erübrigt sich dieses ganze theoretische Geschwafel aller Beteiligten hier ganz schnell"
Eine Spritzfahrt zählt da nicht um ein Auto zu bewerten.
Aber du hast ja schon deine Marke gefunden. Sie passt zu deinen Ansprüchen und das ja gut so.
Verstehe sowieso nicht warum sich Opelaner um die Konkurrenz von BMW, AUDI und MB einen Kopf macht. Die Jungs bauen Autos für ihre Klientel und wissen was diese wollen. Die ausgelasteten Fertigungsstraßen und Wartezeiten auf einen Neuwagen sprechen da Bände.
Oder suchst du eine andere Marke weil Opel bald pleite ist und GM die Werke an die Chinesen verkauft? Na dann geh zu BMW. Die sind gut und haben die besten Motoren.
Zitat:
Original geschrieben von Cali65
Tja, was soll ich sagen. 335i Cabrio gefahren und jetzt mal den C350 von nem Kumpel. Blutleer und durchzugsschwach im direkten Vergleich trifft es relativ gut.🙂
Ich kann bloß hoffen, daß noch sehr viele zu Audi und BMW wechseln.
Ampelstartfreaks sind dort definitiv besser aufgehoben. Zumindest so lange sie noch genügend Punkte frei haben😉
Zitat:
Original geschrieben von Bert1956
Ich bin jahrelang BMW gefahren und bin zu MB wegen dem Komfort, den nur dieses Auto in dem Segment liefert.Zitat:
Original geschrieben von Caravan16V
Was mein aktuelles Auto mit der Sache zu tun hat, bleibt mir wohl verborgen. Meine Frage war lediglich, ob Du den aktuellen 3.0T von BMW schonmal gefahren bist. Nicht mehr und nicht weniger (wobei ich auf meine Frage noch keine Antwort von Dir habe).
Und ja, ich bin auch schon Turbos gefahren. Den aktuellen 3.0 von BMW nicht. Warum auch? Probefahrten in anderen Autos mache ich nur, wenn es darum geht ein neues Auto zu kaufen. Ich hab besseres zu tun als alle Monate mir bei allen möglichen Marken alle möglichen Modelle zur Probefahrt zu holen. Was soll das?Was dein Auto damit zu tun hat? Nun ganz einfach. Kauf dir doch einfach mal einen W212 350er. Da antworte ich mit deinem Argument:
"Schonmal den E350 gekauft und gefahren? Mach das mal, dann erübrigt sich dieses ganze theoretische Geschwafel aller Beteiligten hier ganz schnell"
Eine Spritzfahrt zählt da nicht um ein Auto zu bewerten.
Aber du hast ja schon deine Marke gefunden. Sie passt zu deinen Ansprüchen und das ja gut so.
Verstehe sowieso nicht warum sich Opelaner um die Konkurrenz von BMW, AUDI und MB einen Kopf macht. Die Jungs bauen Autos für ihre Klientel und wissen was diese wollen. Die ausgelasteten Fertigungsstraßen und Wartezeiten auf einen Neuwagen sprechen da Bände.
Oder suchst du eine andere Marke weil Opel bald pleite ist und GM die Werke an die Chinesen verkauft? Na dann geh zu BMW. Die sind gut und haben die besten Motoren.
An der Faktenlage rund um die Vorteile aufgeladener Motoren ändert Deine eigenartige Einstellung zu mir und der Marke Opel glücklicherweise nichts. Und um das Drehmomentmanko des 350er Saugers von Mercedes zu realisieren, reicht ein Blick auf die Drehmomentkurve. Dafür muß man sich so ein Auto ja glücklicherweise nicht kaufen.
Zu dem ganzen anderen tendentösen Zeugs sag ich nichts, da steh ich drüber 😛
Gruß
Jürgen
Servus,
also Fakt ist mal dass die MB-Motoren vor allem beim Drehmoment und dem Hubraum den direkten Konkurenten bisher immer überlegen waren.
Daraus resultierte eine niedrigere erforderliche Drehzahl und eine entspanntes Fahrgefühl mit einem Auto dass nicht langsamer war als die Konkurenz.
Mir hat dass immer sehr gefallen.
Der aktuelle Motor im E350 ist hier klar anders.
Offensichlich ist dieser eher auf geringen Verbrauch ausgelegt.
Hierbei ist der Turbo scheinbar hinderlich.
Der Motor ist komplett neu, man hätte in also auch mit 3.0 Litern Hubraum und Turbo bringen können.
Das relativ träge Verhalten des Motors hängt damit zusammen dass er relativ viel Drehzahl braucht um hohe Leistung zu erzielen, aber so "erzogen" ist im komfortbetonten niedrigeren Drehzahlbereich zu bleiben indem man sich im Alltag eh am häufigsten aufhält.
Daher auch der niedrigere Verbrauch. Das erzeugt aber auch den Eindruck nicht in einem Wagen mit über 300PS zu sitzen.
Ich bin gespannt auf den Turbo und ob sich hier die Verbrauchswerte signifikant ändern.
Gruß
Engelbert
PS: Vielleicht hätte man den jetzigen 350iger 300 nennen sollen, und die Leistung auf 279PS bei 5500U/min/370Nm bei 2500U/min begrenzen sollen.
Dann hätte man einen Motor der bis zur Höchstdrehzahl gleich stark ist wie der jetzige, nur psychologisch würde einem die Leistung nicht so gering vorkommen weil man keine 306PS erwartet...
Bei den Pressefahrzeugen gebe ich zu bedenken, dass diese in der Regel vorbereitet werden.
http://auto-tests-service.de/.../Pressefahrzeuge.html
Nun überlege man mal, welcher Motor sich einfacher pimpen lässt: Die aufgeladenen 3.0er von Audi und BMW oder der 3.5er Sauger von Mercedes. Richtig - die aufgeladenen Motoren lassen sich einfacherer für einen Test optimieren, so dass ich bei der Beurteilung der Fahrleistungen vorsichtig wäre.
Auch beim Verbrauchsvorteil im Alltag gilt: Augen auf beim Fahrzeugkauf! Warum? Kürzlich gab es einen Test BMW 120i gegen VW 1.4 TSI (160PS) und Opel 1.6 Turbo. Der BMW hatte den geringsten Verbrauch und die besten Fahrleistungen - ganz ohne Aufladung!
Insofern - es gibt wohl kein richtig oder falsch bei der Diskussion - es gibt nur gute oder schlechte Motoren.
@Bert1956: Die persönlichen Seitenhiebe gegen einige Nutzer wegen ihrer Fahrzeuge sind ja mal unter aller Kannone und werfen ein schlechtes Licht auf E-Klasse Fahrer. Davon möchte ich mich distanzieren.
Zitat:
Original geschrieben von Caravan16V
(...) Die von Dir angesprochenen Eckdaten sind maximale Fahrwerte für die man den Motor ausdrehen muss. Ich denke nicht, dass diese Lastsituation bei Dir den überwiegenden Teil der Jahreskilometer massgebend ist. Vielmehr wirst auch Du Dein Fahrzeug normalerweise im unteren und mittleren Drehzahlbereich bewegen. Und genau da ist der Turbo deutlich kräftiger.
So sieht es auch. Gerade auch deshalb sind z. B. die Turbodiesel so populär, obwohl sie letztlich nicht mehr Leistung haben, aber es macht einen Unterschied, ob man zuerst zurückschalten und auf 3000, 4000 oder 5000 Touren hochdrehen muss oder ob die Leistung bereits ab 1500 Touren anliegt - ein Bereich in dem man z. B. mit modernen Automatikgetrieben meist unterwegs ist.
Dass es für die E-Klasse keinen 6-Zylinder-Benziner mit Turbo oder Kompresser gibt, war für mich eines der K.O.-Kriterien im Vergleich mit A6 und 5er. 6-Zylinder Benziner Sauger mit Automatik kommt mir nicht mehr ins Haus.