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Durchgefallen bei HU wegen Bremsleitungskorrosion & Brief von Zulassungstelle über 77€

Themenstarteram 10. Juni 2021 um 19:01

Hallo zusammen,

mir ist folgendes passiert:

Ich bin zum TÜV um AU & HU zu machen.

Dabei ist bei der Bremsenprüfung eine Bremsleitung undicht geworden.

Damit hat das Auto die HU nicht bestanden.

Ich habe auch entsprechend einen AU/HU Bericht mit den entsprechenden Mängeln (Bremsleitung undicht/korrodiert, Bremsflüssigkeits leckt, Bremsflüssigkeitsstand zu niederig) bekommen. Darin steht auch ich habe nun 4 Wochen Zeit den Mangel zu beheben.

Nun habe ich zwei Tage später von der Zulassungsstelle ein Einschreiben darüber erhalten, dass der Wagen innerhalb eines Monats nachweislich abgemeldet, verschrottet oder in einer Fachwerkstatt repariert werden muss. Ansich wäre das ja nachvollziehbar.

Aber ich soll für diese Info nun ca. 77 € an die Zulassungsstelle aufgrund der Gebührenverordnung bezahlen !!!

Hat jemand ähnliches erlebt? Bzw. kann bestätigen, dass dieser Ablauf korrekt ist?

Ich frage mich ob der Prüfer hier übereifrig war und das weitergemeldet hat oder weil er es muss.

Oder hat die Zulassungsstelle keine genauen Infos bekommen und hat deswegen diese Anordnung verschickt?

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48 Antworten

erstmal eine Gegenfrage, wie bist du nachhause gekommen?

Das Auto ist als verkehrsunsicher an die Zulassungsstelle gemeldet worden, so was ist ja nicht nur ein erheblicher Mangel.

Zu den Gebühren kann ich nichts sagen, aber die würfeln die ja auch nicht aus.

Klingt nach ner Hauptuntersuchung die mit dem Ergebnis Verkehrsunsicher abgeschlossen wurde. Wenn der Prüfer das nicht „ausversehen“ angeklickt hat, sollte er dich eigentlich kurz über die folgenden Konsequenzen aufklären und dir auch sagen, dass die Weiterfahrt verboten ist.

Wenn es VU geprüft wurde, müsste der Prüfer auch die alte HU Plakette abgekratzt haben

Themenstarteram 10. Juni 2021 um 19:51

Okay. Dann ist das das normale korrekte Vorgehen.

Ich wunderte mich nur über die "automatischen" Extrakosten von der Zulassungsstelle.

Ich weiß ja aus dem HU Bericht, dass ich nicht fahren darf und die Mängel beseitigen muss.

Der TÜV Mensch hat mir auch gesagt, dass ich nicht mehr damit fahren darf.

Das das der Zulassungsstelle o.ä. melden muss dazu hat er nichts gesagt; lediglich auf die Beseitigung der Mängel und die Frist dazu hingewiesen.

Und weil die Frage aufkam, wie ich heimgekommen bin:

Zu Fuss

Den Wagen haben wir dann später mit dem Hänger abgeholt.

Interessant finde ich auch die Aussage ihm Brief der Zulassungsstelle, dass die Beseitigung des Mangels von einer Fachwerkstätte durchgeführt werden muss. Ein erfolgreiche Nachprüfung beim TÜV scheint nicht zu reichen ?!

Bei VU reicht das nicht, und das ist auch gut so!

Ich hatte vermutet, du bist mit der Kiste noch nachhaus gefahren,

ich kenne mich aber jetzt mit den Gesetzmäßigkeiten dazu nicht aus

Ist denn wirklich die Bremsleitung erst auf dem Bremsenprüfstand undicht geworden? Hat der Prüfer das so bestätigt?

Wo ist sie undicht geworden? Auf dem laufenden Meter, oder an einer Verschraubung? War die Leitung Korrosionsgeschwächt?

 

 

Entschuldige die vielen Fragen, aber ich finde das interessant und trägt auch zur klaren Definition der Situation bei.

 

P.S.:

Warum nur eine Fachwerkstatt bei VU reparieren darf, ist mir schleierhaft. Wenn man ein Bördelgerät und Kenntnisse hat...warum darf man das einem verbieten, selbst zu reparieren? Magie ist das ja auch nicht.

Zitat:

@Bamako schrieb am 10. Juni 2021 um 20:16:24 Uhr:

P.S.:

Warum nur eine Fachwerkstatt bei VU reparieren darf, ist mir schleierhaft. Wenn man ein Bördelgerät und Kenntnisse hat...warum darf man das einem verbieten, selbst zu reparieren? Magie ist das ja auch nicht.

Zudem gibt es günstig passende Leistungen inclusive Bördelung und Schrauben zu kaufen welche man nur noch die passenden Biegungen verpassen muss.

Rein damit, Bremse entlüften und fertig ist es.

Themenstarteram 10. Juni 2021 um 21:15

So wie es aussieht ist die Bremsleitung (Stahlleitung im Bereich Rad) wohl wirklich beim Bremstest undicht geworden.

Der Prüfer hat nämlich gemeint hier sind jetzt Tropfen auf dem Boden und entsprechend an der Leitung zu sehen.

Es ist die Leitung selbst die undicht ist; also am laufenden Meter - ist in dem Bereich auch wirklich rostig.

Der Hauptteil der Leitung unterm Auto und zum Bremskraftverteiler sieht aufgrund des Unterbodenbelankung noch wie neu aus. Selbst die Kunststoffbeschichtung der Leistung ist dort noch voll vorhanden und rissfrei.

Ja, das mit der Werkstatt verstehe ich auch nicht wirklich.

Bei anderen Defekten bei der HU wird ja auch nur die korrekte Funktion erneut geprüft.

Und selbst der Fahrzeughersteller hat als Ersatz im Fall von Bremsleitungskorrosion eine zweiteilige gebördelte Leitung mit Überwurfschrauben und Verbinder. Sprich das kann eigentlich jeder zusammenschrauben und prüfen ob es dicht hält.

Zitat:

 

Interessant finde ich auch die Aussage ihm Brief der Zulassungsstelle, dass die Beseitigung des Mangels von einer Fachwerkstätte durchgeführt werden muss. Ein erfolgreiche Nachprüfung beim TÜV scheint nicht zu reichen ?!

Zitat:

 

Bei VU reicht das nicht, und das ist auch gut so!

Wo ist die Rechtsgrundlage dazu nachzulesen?

Zitat:

@DocMH schrieb am 10. Juni 2021 um 19:51:43 Uhr:

Okay. Dann ist das das normale korrekte Vorgehen.

Ich wunderte mich nur über die "automatischen" Extrakosten von der Zulassungsstelle.

Wenn ein Fzg VU geprüft wurde,geht die Meldung automatisch übers KBA an die örtlich zuständige Zulassungsstelle,die bei Verkehrsunsicheren Fahrzeugen gleich den Betrieb des Fahrzeugs untersagt. Die BU ist gebührenpflichtig, euer LK nimmt dafür etwas mehr als andere.

Guck mal in den Bescheid ob die sofortige Vollziehung angeordnet wurde, nicht dass noch wer zum entsiegeln kommt.

 

Themenstarteram 10. Juni 2021 um 21:46

Entsiegelt hat schon der TÜV Mann

Die Landkreissiegel? ?

Die hat er nicht anzufassen. Dafür hätte er bei Verkehrsgefährdung die Rennleitung zu Hilfe zu holen, wenn er damit rechnet,dass der Halter damit trotz Mängel am Straßenverkehr teilnehmen wird

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