DKV-Tankkarte und was einem da passieren kann

Für Flotten eine super Sache eigentlich, man bezahlt mit der Karte und gut ist. Dumm nur, wenn man dann z. B. bei Aral an der Autobahn tankt (was an sich schon nicht günstig ist), zum eigentlichen Spritpreis dann aber noch mal eben 30 Cent drauf geschlagen werden, pro Liter wohlgemerkt!
Anscheinend spekuliert man auf die Unbedarftheit der Benutzer und die Tatsache, dass mangels Personal immer weniger Firmen ihre Tankkosten im Blick haben.
Wer hat hier ähnliche Erfahrungen gemacht?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Kai R. schrieb am 29. August 2019 um 15:14:38 Uhr:


es ist doch gerade der Vorteil einer Tankkarte, dass alle Abrechnungen im Nachhinein verfügbar sind und auf eine Rechnung gehen, so dass solche Dinge auffällig werden.

Es ist eher ein Nachteil, wenn man es erst später bei der Abrechnung sieht. Beim Tanken wird einem gar nichts angezeigt bzw. nur der deutlich günstigere Preis, den jeder ohne DKV bezahlt. Und dieser DKV-Preis wird eben erst später bestimmt und kommuniziert...

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Also drückst du jedem MA Bargeld in die Hand, der mit einem Flotten-Fzg unterwegs ist? 🙄 😛

/Edit: Speziell Aral meide ich übrigens auch privat wie die Pest...

Zitat:

@Handschweiß schrieb am 31. August 2019 um 12:34:40 Uhr:


Wieder mal ein Argument mehr für Bargeld.

Meiner Meinung nach eher ein Argument für traditionelle Kreditkarten (Visa, MasterCard etc.).

Zitat:

@Drahkke schrieb am 31. August 2019 um 16:11:15 Uhr:



Zitat:

@Handschweiß schrieb am 31. August 2019 um 12:34:40 Uhr:


Wieder mal ein Argument mehr für Bargeld.

Meiner Meinung nach eher ein Argument für traditionelle Kreditkarten (Visa, MasterCard etc.).

so isses

Zitat:

@Handschweiß schrieb am 31. August 2019 um 12:34:40 Uhr:


Wieder mal ein Argument mehr für Bargeld.

Ja, sicher. Da drückt der Spediteur seinem Fahrer auf großer Europatour einfach mal 1.000 Euro in die Hand, damit er einmal volltanken kann. Und das macht er dann für ein paar Fahrer mehr. Bei Osteuropäern ist das durchaus noch verbreitet, bei den mir bekannten großen Speditionen nicht mehr.

Und auch ich möchte mit meinem Firmenwagen nicht wirklich mit Bargeld hantieren und mir das danach per Spesenabrechnung wieder holen. Da paßt das dann schon, daß ich EUROSHELL und ROUTEX habe. Was die tatsächlich abrechnen, kann mir egal sein. Da haben sich mein Arbeitgeber bzw. die Leasinggesellschaft darum zu kümmern.

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1.000,- EUR ... das wird nicht ganz reichen. So ein Fernverkehrs-Sattelzug kann in der Woche bis zu 3.500km fahren, in der Regel sind die Fahrer auch noch 2-3 oder mehr Wochen unterwegs.

Bei im Schnitt 35Ltr. / 100km sind das 1.225 Ltr. x aktuell 1,20EUR/Ltr. = 1.470EUR pro Woche... und dabei ist das AdBlue mit ca. 40Cent / Liter nocht nicht einmal mitgerechnet.

Da würde ich so einem richtigen Fernverkehrler der 3 Wochen raus fährt schon mal 5.000,- EUR mitgeben... für so manchen Fahrer dürfte das ein kleines Vermögen sein, daher kannste beten, dass der nicht mit den Kohlen das Weite sucht.

Zitat:

@bauer-power schrieb am 30. August 2019 um 19:28:00 Uhr:



Zitat:

@Goify schrieb am 30. August 2019 um 18:34:31 Uhr:


Und was rechtfertigt die 30 Cent?

Genau das werde ich bei Aral mal nachfragen. Ich bin irgendwie immer noch der Meinung, dass da evtl. ein Übermittlungsfehler vorliegt. Ich berichte dann.

Gute Idee. Danke dafür.

Was ihr vergesst, zählt bei der DKV in Verbindung mit der Aral. Nicht der Preis an der Tafel, dies ist seit Januar 2019.
Im DKV Kundencenter kann man für jeden Tag und Aral Tankstelle. Den Tagespreis einsehen, der für den jeweiligen Tag gilt.

Dies wurde seitens der DKV auch bekannt gegeben, seit Mitte Ende 2018!!! Man muss auch mal die Benachrichtigung lesen. Statt dann auf Opfer zu machen.

Wir haben seit dem untersagt bekommen, mit der Tankkarte an der Aral zu Bezahlen.

DKV und Aral also immer online die Preise im Kundencenter prüfen.

Ein unnötiger Post, ist alles bekannt und darum geht es nicht.

Übrigens hat die DKV nach langem hin und her zugegeben, dass der Fehler bei ihnen liegt und nicht bei Aral. Also erst mal irgendwas behaupten und die Schuld auf andere schieben und dann am Ende zugeben, dass man doch schuld ist. Kein Ruhmesblatt für DKV!

Shell fährt hier inzwischen das gleiche Modell, so dass uns von seiten des Flottenbetreibers "untersagt" wurde mit der DKV-Karte bei Aral oder Shell (und einigen freien Tankstellen, die von Shell beliefert werden) zu tanken, da an der Zapfsäule eben nicht klar ist, zu welchem Preis ich den Sprit kaufen würde.

Zitat:

@gast356 schrieb am 29. August 2019 um 19:44:26 Uhr:


...also bei Tante UTA bekommt man laut https://cars.uta.com/ (PKW und Transporter bis 3,5 to.) je nach Karte und Tankstelle einen Nachlaß von 1-3 Cent / Liter.

Ich gehe davon aus, dass der über UTA abgerechnete Kraftstoff einige Cent günstiger ist als der angezeigte Preis, jedoch nicht der komplette Preisvorteil an den Kunden weitergegeben wird.

Und in der Regel war an den meisten Tankstellen für den Fahrer auch noch ein kostenloser Kaffee oder ne Bockwurst drin... aber das ist ne andere Geschichte und hängt wohl eher mit der Abnahmemenge zusammen. So knapp 1.000 bis 1.200,- Ltr. Diesel bei einer Tankfüllung, da kann man schon mal was springen lassen 😁

Ich kann dir gerne mal meine Erfahrung mit UTA mitteilen, bei einer "Klein PKW Flotte" von 2 Fahrzeugen. Also nach 2 Wochen war doch ein UTA Mitarbeiter so gnädig und hat gesagt, entweder 400€ Kaution zahlen oder keine Karte. Daraufhin sofort überwiesen. Geld war am nächsten Tag drauf. Daraufhin die UTA Mitarbeitern (in dem Fall Azubi), der Online Zugang wird gleich freigeschaltet, die Karte muss man online bestellen und dann wird sie am nächsten tag freigeschaltet. Nichts desto trotz, nach 3,5 Wochen hatte ich jetzt einfach keine Lust mehr. Ich hab das alles storniert und als Antwort bekommen, die Kaution gibts erst nach 6 Wochen. Und das, obwohl ich nicht mal ne Karte hatte ;-)

Ich werde das anwaltlich prüfen lassen, ob mir nicht Zinszahlungen zustehen. Ich möchte jedenfalls nicht mit denen in Diskussionen sein, dass der Sprit irgendwo billiger war, als abgerechnet wurde. Bei dem Laden, LIEBER nicht. Solange man keine x tausend Liter p.M. hat, ist man halt einfach ein kleines Licht, und an dem hat man scheinbar kein Interesse.

...solche Karten sind halt für Leute da, die richtig damit arbeiten & Umsatz machen... da ist klar, dass jemand mit grad mal 2 PKWs, der dazu noch einen roten Teppich erwartet eher Kunde 2. oder 3. Klasse ist.

Da mußte schon mit 10, 20 oder 50 LKWs, also Abnahmemengen von 50.000 bis 250.000Ltr. und mehr pro Monat im Rücken anrufen... da wird / werden die Karte(n) vermutlich dann auch -entsprechende Bonität vorrausgesetzt- persönlich per Boten auf einem roten Seidenkissen überreicht.

Bei einer Spedition, die ihre ca. 15 LKWs mit "AS24" ausgestattet hatte, hab ichs mal erlebt... da gabs damals beim Neukauf von 3 Mercedes Actros eine "Spezial-Daimler-Benz-Edition" der UTA-Karte auf Guthaben-Basis mit 10.000,-EUR zum Testen dazu.

Ich wusste nicht, dass 3,5 Wochen noch keine Karte einem Roten Teppich gleicht. Gegen die Kaution hatte ich auch nichts, habe ich taggleich überweisen, und war am nächsten morgen auf dem UTA Konto. Hätte ich die Karte unmittelbar nach der Kaution gehabt, wäre das kein Thema gewesen.Aber wie lange soll man auf eine Tankkarte warten? 6 Wochen?

Für mich nicht zeitgemäß. Die Rückzahlung der Kaution, bzw. der Kontakt mit UTA beweist es mir, dass es nichtmal ein Teppich ist.

Im übrigen hab ich die Rückzahlung noch nicht!

Hallo,
wir haben das gleiche Problem in der Firma und inzwischen muss sich bei den Mineralölkonzeren herum gesprochen haben das man sich damit eine goldene Nase verdienen kann. Deshalb macht Shell das auch jetzt so. Die "Listenpreise " werden am Vortag für die nächsten 24h festgelegt. Das Versprechen der Anbieter die Berechnung bringe im Monatsmittel keine Nachteile stimmt nicht. Es ist insgesamt viel teuer. Shell ist noch raffinierter. Die rechnen über die DKV - Rechnung auch den Treibstoff unter "Shell" ab ,den kleine Tankstellenpächter über Shell bezogen und unter ihrer eigenen Marke verkauft haben. Das bedeutet bei der Auswahl der Tankstelle, dass man das Firmenfahrzeug mit teurem Shell-Treibstoff befüllt, obwohl man bei "Treibstoff-Müller" getankt hat.

Mich wundert es nur das man in Deutschland eine Ware mit einem falschen Kassenzettel verkaufen darf, denn auf dem steht der Kaufpreis laut Tanksäule, also viel niedriger. Somit ist der Kaufbeleg falsch !

Anscheinend interessiert es die Wettbewerbshüter und die Firmen kaum, denn man findet kaum Resonanz zu diese Thematik.

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