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Dieselkühler undicht / (natürlich) keine Kulanz

Themenstarteram 28. August 2006 um 10:02

Ich hatte nun mit meinem Avant (aus 2002) den ersten Defekt: nachdem er schon einige Male leicht nach Diesel gerochen hatte und ich dies aber nicht meinem Wagen bzw. einer Nachlässigkeit beim Tanken zugeordnet hatte, entdeckte ich just an meinem ersten Urlaubstag einen kleinen Dieselfleck an der Stelle, wo ich für gewöhnlich parke.

Ab in die Werkstatt und auf die Bühne, der Dieselkühler (Rücklauf zum Tank) war richtig nass und stank auch dementsprechend. Angebot der Mobi-Garantie habe ich dankend abgelehnt, da ich dann den Wagen im Urlaub hätte tauschen müssen.

Es waren keine Aufsetzspuren zu sehen, eine äußerliche Beschädigung ließ sich also ausschließen. Kulanz wurde (wie von mir nicht anders erwartet) unter Verweis auf das Fahrzeugalter abgelehnt. Mit Tausch des ebenfallls versifften Temperaturfühlers (leichter Kühlmittelaustritt) um die 260 Euro, also im Rahmen, davon mal abgesehen, dass so etwas nach 70 TKM nicht kaputtgehen sollte.

Was mich interessiert, ist jemand bei einem älteren Fahrzeug (hier 4 Jahre) schon einmal in den Genuß einer Kulanzleistung gekommen? So langsam habe ich meine Zweifel. ob ich meinen A4 weiter zum freundlichen schaffen soll oder doch eine mir persönlich bekannte, freie Werkstatt mit engagiertem Meister aufsuchen soll. Die Mobigarantie ist mir als Großstädter mit familiären Zweitwagen nicht wirklich wichtig, außerdem gibt es da auch den Schutzbrief meiner Assekuranz!

grübelnde Grüße, paff

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28 Antworten

Kulanz wird nur über einen Zeitraum von 5 Jahren und bis max. 100.000 km gewährt. Dazu muss das Scheckheft lückenlos sein.

Warum Dir keine Kulanz gewährt wurde, weiß ich nicht, aber Du kannst ja noch mal nachhaken. Falls Dein Scheckheft lückenlos ist, würde ich darauf verweisen und auch dem Händler mitteilen, daß er sich etwas anstrengen sollte, da Du sonst abwanderst.

Allerdings würdest Du bei einer LL von 70.000 km "nur" noch max. 30% ersetzt bekommen. Aber immerhin...

Falls Du keine Kulanz bewilligt bekommst, würde ich an Deiner Stelle sofort zur freien Werkstatt gehen.

Ich persönlich werde unseren Wagen bis zum Ende des Kulanzzeitraumes beim :) zum Service bringen, danach kommt er dann ebenfalls zur freien Werkstatt um die Ecke. Die hat auch meine anderen Fahrzeuge immer zu meiner Zufriedenheit gewartet (was bei Audi nicht der Fall war), sie war günstiger und ich kann dort zu Fuß hinlaufen.

gruss,

Thilo

am 28. August 2006 um 15:34

Habe auch nur sehr unbefriedigende Erfahrung mit Kulanz bei Audi gemacht, vor 2 Wochen war der re. Scheinwerfer innen total naß. Mußte natürlich getauscht werden, da das Auto 28 Monate alt ist, gab es nur 70% Kulanz. Heute habe ich dem Freundlichen gezeigt, daß auf der Innenseite der Fahrertür unten beginnender Kantenrost entseht. Aussage des Freundlichen, ist ein Anbauteil, und hat somit nichts mit der Rostgarantie zu tun, gar keine Kulanz. Nach 20 Jahren Audi, bin ich mir nicht sicher, ob mein nächstes Auto nochmal

4 Ringe trägt bei so einer miserablen Kundenbehandlung.

 

Gruß Speedy

Themenstarteram 28. August 2006 um 19:31

Daes sich hier um einen zugegebenermaßen eher geringfügigen Betrag und den ersten Defekt am Wagen überhaupt handelt (von diversen Standlichtbirnen mal abgesehen), werde ich mich in dieser Angelegenheit wahrscheinlich nicht weiter engagieren, auch wenn die fünf Jahre noch nicht rum sind.

Ob ich ihn noch weiter zum Freundlichen bringe, entscheide ich im Frühjahr, wenn ich weiss, ob ich den Wagen noch weier fahre oder mich nach einem anderen umsehe.

Letztendlich bin ich froh, dass mich der Defekt nicht nachts auf der Autbahn im Regen fahruntüchtig gemacht hat.

Ansonsten zufriedene Grüße paff

Also Leute seit mir nicht böse, aber wenn ich mir hier immer die Quengeleien über die bescheidene Kulanz von Audi anhöre, frag ich mich was ihr eigentlich für Vorstellungen habt.

Ist es jetzt wirklich so abnormal, daß bei einem technischen Gerät nach mehreren Jahren der Benutzung etwas kaputt geht?

Was dürfte denn - Eurer Meinung nach - nach 70 TKM kaputt gehen? Ein Satz Reifen?

Bei Euch würde es mich nicht wundern, wenn Ihr bei Audi jedesmal auf der Matte steht und nach Wandlung schreit, wenn der Tank leer gefahren ist.

Ich war ehrlich gesagt bei meinem drei Jahjre alten B6 schockiert, daß einige Schalter, an denen der Softlack abblätterte, bei einem Service auf Kulanz getauscht wurden. Wenn das bei jedem Kunden gemacht wird, und anscheinend auch bitter nötig ist, wenn ich mir die Beiträge hier durchlese, wundert es mich nicht mehr, daß die Preise bei Audi auch langsam unkontrolliert in die Höhe schießen.

Bei jedem anderen Gerät akzeptiert man Abnutzung, nur beim geheiligten Auto darf nie etwas fehlen.

Das mit dem Service bei Audi hat seine volle Berechtigung, um die Garantieleistungen in Anspruch nehmen zu dürfen.

Ich erinnere nur an den Spezialisten hier im Forum, der zum Feldzug gegen Audi geblasen hat, weil seine Multitronik kaputtging. Nach seitenlangen Threads erwähnte er dann mal so nebenbei, daß das Fahrzeug in einer Fremdwerkstatt zur Wartung war.

Audi hat dann seinen Wagen untersucht und es kam raus, das die kompetente Fremdwerkstatt wohl Salatöl anstatt Getriebeöl bei der Wartung der MT verwendet hat.

So, genug Luft gemacht, aber bei solchen Threads kommt mir regelmäßig das K.....

Gruß

P.S. Morgen werd ich mal Kulanz bei meiner Tankstelle beantragen, weil der verflixte Sprit immer wieder verschwindet wenn ich fahre. Besonders auffällig ist, je länger ich fahre, desto mehr geht verloren

P.S.@Mods: Sorry für die zahlreichen Abschweifungen, aber das mußte wirklich mal gesagt werden.

@64787: ich sehe das eigentlich genau so wie Du und daher sollte Audi IMHO die Kulanz gänzlich streichen und statt dessen z.B. festgesetzte Rabatte anbieten, sofern alle Services und sonstigen Reparaturen beim :) gemacht wurden.

Das worüber sich ja viele beschweren, sind die recht verwaschenen Bedingungen und letzlich das die Kulanz freiwillig ist, d.h. keiner hat einen Anspruch darauf.

Ich halte die Kulanz größtenteils für ein Goodie, welches Audi anbietet, um die Kunden an die Vertragswerkstätten zu binden. Also letzlich ein Bonbon für die Händler.

Ich persönlich bringe meinen Wagen zum Audi Partner, obwohl ich mit dem überhaupt nicht zufrieden bin (in der näheren Umgebung gibt es leider keinen weiteren Händler).

Das mache ich aber nur, weil ich im "Ernstfall" eben auf eine Kulanzregelung hoffe. Sollte bei mir nun ein Schaden auftreten und mir wird keine Kulanz gewährt (erstmal egal wie hoch), frage ich mich natürlich warum ich die Services beim :) gemacht habe und bin entsprechend sauer. Ein Service bei der freien Werkstatt meines Vertrauens kostet schliesslich nur die Hälfte, von dem was sie beim :) kostet.

Das Mobilitätsgarantie dabei futsch geht, ist auch egal, da man sowas ja über den z.B. ADAC regeln kann. Zumal die Mobilitätsgarantie auch nur greift, wenn der Wagen auf offener Strecke liegenbleibt. Das passiert aber nur in seltenen Ausnahmefällen. Die meisten schaffen es ja noch aus eigener Kraft in die Werkstatt.

Von daher denke ich, daß die Kulanz mehr Ärger/Verwirrung (bei Audi, den Händlern und den Kunden) verursacht, als eigentlich gedacht war.

Zum Schluss muss ich noch sagen, daß ich bisher die Kulanz einmal in Anspruch nehmen konnte und sie problemlos gewährt wurde.

Also ich bin bisher vom Audi Konzern selbst noch nicht enttäuscht worden. Nur der Händler... :(

gruss,

Thilo

@ Thilo T.:

Ich meinte auch mehr die übrigen Vorredner. Wenn ich hier Sätze lese wie nach "28 Monaten - gut man könnte auch sagen nach mehr als zwei Jahren - ging ein Scheinwerfer kaputt und jetzt stellt euch vor, ich mußte tatsächlich 30% selbst zahlen, Ich kaufe mir nach 20 Jahren nie wieder einen Audi, weil mir Audi den Scheinwerfer nicht komplett ersetzt.

Das Beste ist ja dann noch ein Rostfleck, wahrscheinlich sollte ein komplett neues Chassis verbaut werden um das adäquat zu lösen.

Ja sag mal wo leb ich eigentlich? Da diese Mentalität aber anscheinend in unserer Wattebausch - Gesellschaft mittlerweile normal ist, darf man sich darüber nicht mehr wundern.

Das Problem mit dem Händlernetz kenn ich genauso gut. Bei mir ist im Umkreis von 50 km auch kein anderer Händler und mit meinem ist es immer so eine Berg und Talfahrt. Die Werkstatt ist gut, da kann man nichts sagen aber dafür fehlt es halt an anderer Stelle manchmal.

Das mit der Mobgarantie stimmt auch, obwohl ich mittlerweile die Erfahrung gemacht hab, daß der Mobdienst von Audi deutlich besser ist als der ADAC. Zumindest in Bayern.

Gruß

Themenstarteram 29. August 2006 um 6:37

Jetzt fühle ich mich doch glatt angesprochen;).

Ich hatte eigentlich nur nebenbei festgestellt, dass ich keine Kulanz bekommen habe und vor allem die Frage in den Raum gestellt, welchen Mehrwert mir eine Audi-Fachwerkstatt und ein lückenloses Scheckheft dann noch bringen!

Ich bin auch durchaus der Meinung, dass an einem Wagen etwas kaputtgehen kann, man aber durchaus auch aus bekannten Fehlern lernen sollte. Dazu gehört für mich, dass die Softlacke bei VAG schon ab 1997 im Golf IV abblätterten und man nicht willens oder in der Lage war, dieses Problem abzustellen. In solchen Fällen halte ich einen kulanten Umgang des Herstellers mit seinen Kunden für angemessen, ja subsumiere dies sogar unter dem Begriff Premium.

Im Falle unseres A2 waren u.a. schon mehrfach die Türfangbänder zu tauschen, ein echtes Serienproblem, da gab es auch nie Kulanz, passierte natürlich ausserhalb der Garantie. Die Konsequenz war, dass wir uns beim Nachfolger der Marke mit dem Stern zuwandten, einen Gutschein von Audi über 1500 EUR verfallen ließen und bis auf ein Problem mit einer Folienablösung mit dem Fahrzeug an sich höchst zufrieden sind. Beim Nachfolger für den A4 werde ich mich also auch dort umsehen, sonst hätte ich vielleicht garnicht vorbei geschaut.

gruss paff

Der Audi service gibt Dir die Sicherheit, daß jeder Schaden in der Garantiezeit ohne Diskussion übernommen wird.

Außerdem hast Du die Sicherheit, daß zumindest in einem gewissen Rahmen kein Pfusch an Deinem Auto stattfindet. Bei einer freien Werkstatt, auch meines Vertrauens, hätte ich das einfach nicht.

Ich möchte nicht wissen wie eine freie Werkstatt einen Schaden während der Garantiezeit reguliert. Meines Erachtens nämlich garnicht.

Das mit dem Softlack ist schlicht benutzerabhängig. Es ist halt ein Unterschied wenn man 3 Jahre lang mit dem Nagel auf den Knopf drückt oder mit der Fingerspitze. Ein weiterer Faktor sind Cremes oder sonstiges, die zwangsläufig mit den Schaltern in Kontakt kommen.

Aber klar, ein Premiumprodukt muß das natürlich aushalten. Selbstverständlich auch den Beschuß mit einer Kanone.

Bei DC mag die Qualität vllt. höher sein, ob das aber den Preisaufschlag wirklich rechtfertigt?

Gruß

ich finde paff´s handeln nur konsequent. Ob DC oder BMW besser ist (im Ganzen gesehen) sei dahin gestellt, aber wenn ich mit Audi nicht zufrieden bin, muss ich wechseln. Das ist allemal besser als hier im Forum permanent rumzujammern, das dies nicht gut ist und jenes auch nicht. Daher verstehe ich auch die Leute nicht, die nach 2X wandeln immer noch über irgendwelche Probleme meckern.

Zitat:

Außerdem hast Du die Sicherheit, daß zumindest in einem gewissen Rahmen kein Pfusch an Deinem Auto stattfindet. Bei einer freien Werkstatt, auch meines Vertrauens, hätte ich das einfach nicht.

Nanana ;) Dann kann es wohl kaum die Werkstatt Deines Vertrauens handeln, oder?

Aber im Ernst: das klingt für mich ein bisschen so, wie die alte "Weisheit", daß Markensprit besser ist, als der von der BFT.

Eine moderne, freie Werkstatt kann alles, was die Vertragswerkstatt auch kann und teilweise sogar mehr, da sie nicht nur auf einen Typ spezialisiert ist. Nur liegen die Stundensätze nicht bei 90 Euro. Sollte die freie Werkstatt pfuschen, haftet sie dafür.

Mit freier Werkstatt meine ich übrigens nicht ATU sondern Werkstätten, die sich auf´s reparieren und nicht aufs tauschen und verkaufen spezialisiert haben ;)

Zitat:

Ich möchte nicht wissen wie eine freie Werkstatt einen Schaden während der Garantiezeit reguliert. Meines Erachtens nämlich garnicht.

Kommt auf den Schaden an: einen Unfallschaden werden die schon reparieren, einen Garantiefall mit ziemlicher Sicherheit nicht - obwohl sie es dürften. Aber "meine" freie Werkstatt rät dann davon ab, da sich so etwas eben z.B. negativ auf die Kulanz auswirken kann.

gruss,

Thilo

Zitat:

Original geschrieben von 64787

Also Leute seit mir nicht böse, aber wenn ich mir hier immer die Quengeleien über die bescheidene Kulanz von Audi anhöre, frag ich mich was ihr eigentlich für Vorstellungen habt.

Wer sich rühmt, ein Premiumprodukt herzustellen und entsprechende Preise verlangt, kann kein 0815-Produkt liefern.

Zitat:

Ist es jetzt wirklich so abnormal, daß bei einem technischen Gerät nach mehreren Jahren der Benutzung etwas kaputt geht?

Schäden aus gewöhnlicher Abnutzung sind völlig normal. Es wird auch keiner hingehen und verlangen, daß Reifen, Bremsbeläge oder Betriebsstoffe gewechselt werden (aber selbst das bieten einige Hersteller mittlerweile an, um zu verkaufen). Bei Substanzschäden und konstruktiven Mängeln sieht es anders aus.

Zitat:

Bei Euch würde es mich nicht wundern, wenn Ihr bei Audi jedesmal auf der Matte steht und nach Wandlung schreit, wenn der Tank leer gefahren ist.

Sorry: unsachlicher Schwachsinn ohne jede Grundlage.

Zitat:

Ich war ehrlich gesagt bei meinem drei Jahjre alten B6 schockiert, daß einige Schalter, an denen der Softlack abblätterte, bei einem Service auf Kulanz getauscht wurden.

Den Austausch hast Du aber auch nicht abgelehnt bzw. eine Rechnung verlangt, oder? :p

Zitat:

Wenn das bei jedem Kunden gemacht wird, und anscheinend auch bitter nötig ist, wenn ich mir die Beiträge hier durchlese, wundert es mich nicht mehr, daß die Preise bei Audi auch langsam unkontrolliert in die Höhe schießen.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: wenn ich vermittle, eine besondere Qualität zu durchaus stolzen Preisen zu liefern, dann darf ich mich nicht beschweren, wenn ich daran erinnert werde, wenn was schief läuft. Erst eine Anspruchshaltung hervorrufen und sich dann über sie zu beschweren ist nicht.

Zitat:

Das mit dem Service bei Audi hat seine volle Berechtigung, um die Garantieleistungen in Anspruch nehmen zu dürfen.

Richtig. Wenn man denn Garantie hat. Die deutschen Hersteller hatten sich davon ja schon still und heimlich verabschiedet und mußten wieder zurückrudern. Bei Audi sind es derzeit zwei Jahre, die Japaner bieten durch die Bank bei signifikant niedrigeren Preisen drei Jahre bis 100.000km.

Zitat:

So, genug Luft gemacht, aber bei solchen Threads kommt mir regelmäßig das K.....

Mir kommt das K....., wenn

a) ich sehe, was in einem US-Modell bei günstigeren Preisen an Serienausstattung und Serviceleistungen drinsteckt; für einen B7 3,2 quattro mit Vollausstattung und 4-Jahresgarantie (bis 50k Meilen) würde ich heute umgerechnet weniger zahlen als ich seinerzeit für meinen 130PS-Diesel hingelegt habe (den Spaß einer Konfiguration kann sich jeder mal unter audiusa.com machen, das dann mit dem deutschen Äquivalent vergleichen und staunen). Die Garantie läßt sich mit der schonenderen Fahrweise erklären, der Rest ist reiner Konkurrenzdruck. Trotzdem scheint Audi keinen Verlust zu machen, sonst hätten sie den Markt längst geräumt. Insofern wäre es gar nicht schlecht, wenn die Japaner mit ihren Badge-Modellen auf dem europäischen Markt etwas mehr zulangen würden. Die abgegähnte und etwas lustlose Vorstellung von Lexus kann man vergessen, Acura ist nicht vorhanden.

b) mir Leute die typisch deutsche Bittstellermentalität einreden wollen, derzufolge man ja eigentlich froh sein sollte, wenn man überhaupt würdig ist, ein Auto verkauft zu bekommen und das dann auch noch fährt. Darüber hinaus sollte man doch eher die Klappe halten und am besten anstands- und kommentarlos zahlen, wenn einem nach 2,5 Jahren die Wapu um die Ohren fliegt...oder das Getriebe gemäß "Stand der Technik" zickt...

Bittstellermentalität, ist wirklich noch milde ausgedrückt für diese Ansichten.

Premiumprodukt, das stimmt. Aber was heißt hier 0815 liefern? Ist ein Produkt schlecht weil nach Jahren was kaputt geht? Wie lange muß ein Audi oder BMW oder DC denn funktionieren bis soetwas akzeptiert wird? Bis zum H-Kennzeichen?

Leute wo lebt Ihr? Aber diese verschobene Mentalität ist wirklich mittlerweile Alltag.

Allein über meinen Vergleich mit dem leergefahrenen Tank ernsthaft nachzudenken....

Und nein, den Tausch habe ich nicht abgelehnt. Er wurde gemacht ohne mich zu fragen. Klar hat es mich dann gefreut, aber rein vom wirtschaftlichen Aspekt her, hat es mich überrascht.

Zu den Garantieleistungen bzw. de Preisen aus Fernost: Es besteht schlicht und einfach ein Unterschied zu den deutschen Herstellern was Motor, Qualität und Technik generell angeht. Die langen Garantiezeiten der Asiaten wären für deutsche Hersteller ebenso möglich, wenn v. a. die Motorenpalette so eng wäre wie bei den Asiaten. Man vergleiche nur mal Toyota Avensis und A4.

Zu den US-Preisen muß ich Dir zustimmen, daß ist für mich auch schon ein dicker Brocken. Auch wenn ich es wohl nicht anderrs machen würde.

Ich sage nicht, daß Kulanz generell ein Unding ist, nur diese Art und Weise wie hier immer gejammert wird, wenn nach 28 Monaten nur 70% der Kosten ersetzt werden.

Bitte dann kauft euch einen Toyota o.ä. mit 5 Jahren Garantie und Service inkl., aber jammert nicht immer wie kleine Kinder denen der Lolli weggenommen wird.

Gruß

Themenstarteram 29. August 2006 um 20:15

@64787

Deine Argumentation ist unsachlich und die Kritik im Kern nicht treffend.

Um es mal auf das Thema Softlack zu beschränken, hier besteht Handlungsbedarf seit 1997, das Zeugs blättert bis heute ab. Dass sich manch einer die Hände eincremt, sollte man auch bei Audi wissen. Ein Scheinwerfer z.B. sollte nun einmal länger als 28 Monate halten, insofern finde ich 70 % nicht wirklich viel.

Deine Argumentation kommt mir bekannt vor, ähnlich argumentierte ein VAG-Händler, zu dem wir die Geschäftsbeziehung deswegen, und wegen einer unfähigen Werkstatt beim A2, beendet haben.

Ein Thema, dass ich beim A4 ebenfalls stört, ist dieses Tankschwappen bei bestimmten Füllständen, so laut habe ich es bisher in keinem anderen Wagen vernommen. Hätte der Einatz von Schwallblechen das Auto unbezahlbar gemacht? So etwas habe ich sogar im Dieseltank meines Segelbootes. Dies stört den Eindruck eines sonst recht hochwertigen Fahrzeugs. Einanderes Thema sind die beständig defekten Standlichtlampen. Letztens wollte man mir für den Wechsel einer Lampe 44 € zzgl. Material in Rechnung stellen, der Boschdienst hat es mit Glühlampe für einen Bruchteil dessen erledigt. Irgendwie halten die Lampen im A4 nicht sehr lange und lassen ein Serienproblem vermuten. Hier sollte durch Audi eine für alle akzeptable Lösung gefunden werden.

Dass freie Werkstätten nicht in der Lage seien, ein Fahrzeug ordnungsgemäß zu reparieren, ist eine Mär, die wohl vor allem durch markengebundene Werkstätten verbreitet wird, die, m. E. zu Recht, um ihre Existenz fürchten müssen.

gruss paff

Unsachlich und untreffend wirds meistens wenn man sich Kritik anhören muß. War in der Schule bei mir auch immer so, wenn ein 5er auf der Probe stand. War immer der Lehrer schuld, böse Zungen behaupten, ich hätte zu wenig gelernt :D

Softlack:

War ein Beispiel um zu verdeutlichen, welchen Einflüssen die Schalter ausgesetzt sind. Es gibt ebenso mehr als genug Fahrzeuge, bei denen kein Problem auftritt.

Scheinwerfer:

Ok, Du sagst er muß so lange halten, Ich denke einfach, es kann kaputt gehen. Eine einfache Frage, warum sollte er denn länger halten? Weil Audi draufsteht und das bedeutet, daß etwas unabhängig von der Umwelt ewig hält?

Aber ich lebe da einfach auf einer anderen Welt, das stelle ich immer öfter fest. Ich akzeptiere noch die Fehlbarkeit von Produkten in einem gewissen Rahmen.

Dieses Denken, daß alles immer funktionieren muß und schließlich wenn es doch nicht so ist, automatisch ein anderer dafür haften muß, ist für mich ein fremder Wesenszug.

Das mit der Lampe ist ärgerlich, bei mir ist es halt so, daß mein Händler kaputte Birnen immer umsonst wechselt. Dafür gibts halt dann ein schönes Trinkgeld oder den Sommer hab ich mal ne Schachtel voller Eis im Autohaus abgeliefert. Das mit den Lampen ist natürlich wieder mal ein typisches Audi Problem, bei BMW/DC gibts das nicht. Als Lösung würde ich Audi empfehlen, für alle im Fahrzeug verbauten Birnen Xenon zu verwenden:D (hab hier lieber ein Smilie hingemacht, bevor wieder jemand...)

Werkstätten:

Ich spreche hier keiner Werkstatt die Fähigkeit ab, einen Wagen zu reparieren. Mich nerven nur die Leute, die Ihr Fahrzeug, wenn es dann kaputt ist, zu Audi fahren und groß rumposaunen, was für einen Mist Audi fabriziert, wenn sich dann später rausstellt, daß die freie Werkstatt falsch gearbeitet hat.

Im übrigen habe ich genug Bekannte, die alle verschiedenen Fabrikate fahren, und jeder hat so seine Problemchen. Sogar die Asiaten.

Gruß

Zitat:

Ok, Du sagst er muß so lange halten, Ich denke einfach, es kann kaputt gehen. Eine einfache Frage, warum sollte er denn länger halten? Weil Audi draufsteht und das bedeutet, daß etwas unabhängig von der Umwelt ewig hält?

Nein, er sollte aber länger halten als die der günstigereren Konkurrenz, bzw. der Nicht-Premiummarken.

Angenommen man kauft ein Auto nur, um irgendwie von A nach B zu kommen und das mit möglichst wenigen Werkstattaufenthalten. Dann würde man ja warscheinlich ein Auto einer sogenannten Premiummarke kaufen und keinen KIA (sorry hier an alle KIA Fans, aber KIA nennt sich nicht Premiummarke ;)). Diese Premiummarken schüren ja eine bestimmte Erwartungshaltung, welche sich dann auch im "Premium"-Preis wiederspiegelt.

Wenn dann aber nach 2.5 Jahren ein Scheinwerfer kaputt geht und gleichzeitig der vom Nachbarn im Golf II nach 10 Jahren immer noch tadellos funktioniert, sollte man sich IMHO schon fragen ob das in Ordnung ist. Wohlgemerkt: von Xenon hat keiner gesprochen, nicht das es hinterher heisst, der Scheinwerfer im Audi kann aber viel mehr ;).

Selbstverständlich kann ein Bauteil kaputt gehen, damit habe ich selbst überhaupt kein Problem. Wichtig ist dann aber IMHO, daß mir dann ein entsprechendes Entgegenkommen signalisiert: "OK, das ist dumm gelaufen, aber sowas kommt bei unserer Premiummarke eigentlich nicht/selten vor und wir stehen dafür gerade, daß dieses Teil nicht dem Standart einer Premiummarke entspricht."

Hätte paff sich einen Golf IV oder V gekauft, wäre auch an dem mit Sicherheit irgendetwas kaputt gegangen, aber er hätte schon beim Kauf einige tausend Euro gespart. Ich denke, dann hätte er auch eher hingenommen, daß sowas passiert und keine Kulanz gewährt wird.

Zitat:

Im übrigen habe ich genug Bekannte, die alle verschiedenen Fabrikate fahren, und jeder hat so seine Problemchen. Sogar die Asiaten.

Das ist klar, aber die waren mit Sicherheit um einiges günstiger als ein entsprechender Audi. OK, lassen wir Lexus mal aussen vor ;).

//Ironimodus an:

Also sollte ich jemals Autoverkäufer werden (müssen), dann hoffe ich nur Kunden wie 64787 zu bekommen. Serienfehler und andere ärgerliche Kleinigkeiten werden klaglos hingenommen und im Gegenzug bekomme ich sogar noch eine Schachtel Eis spendiert.

;)

//Ironimodus aus

gruss,

Thilo

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