diesel wartungsintensiver???
Hallo, ich höre immer wieder daß Diesel wartungsintensiver ist.
Was kann ich mir dabei vorstellen, ich meine öl wechseln muss ich bei jedem Fahrzeug machen.
Bei dem diesel kommt noch alle 20 000 Kraftstofffilter wechsel und das wars. oder nicht?????
(möchte aber nicht wissen was die Freundlichen in ihrem Wartungsplan stehen haben, für mich sind sie sowieso..........................schweigen ist gold
25 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von pibaer
Diesel sind sicherlich in der Wartung teurer als Benziner. Ich habe aber leider keinen Preisvergleich zu Inspektionen parat.
Was man aber auch beachten sollte: Die ganz überwiegende Zahl von Problemen im Antriebsbereich betrifft Diesel, was man bei fast jedem Fahrzeug in diversen Gebrauchtwagenbeurteilungen lesen kann. Benziner sind wesentlich unproblematischer - bei fast jedem Hersteller.Gruß
Pibaer
dann muss man aber auch fairerweise sagen das die Mehrzahl der Diesel alles Turbo´s sind oft noch mit Ladeluftkühler; Pumpe-Düse Systemen usw. was die Reparaturanfälligkeit sowie die Kosten derer enorm erhöht.
Lass mal soviele Benziner mit Turbo´s rumfahren dann sieht´s bei denen aber auch anders aus !
Zitat:
Original geschrieben von Kai111
Dazu kommt der Wiederverkauf.
Versucht mal ein alten Diesel zu verkaufen.
Dieselfahrzeuge die 10Jahre alt sind, sind praktisch unverkäuflich.
Nunja,
ich weiss nicht, wie dies bei richtig alten diesel (womöglich meinst du Euro1, wenn es so etwas überhaupt gab??) ist, aber einen Vergleich kann ich dir dennoch bieten.
Zwei E-Klasse Mercedes von Werksangehörigen.
Beim Kauf hatte der Diesel 3000.-Eur mehr gekostet, bei der Inzahlungnahme bietet DB nun beim Diesel fast 5000.-Eur mehr.
Der Grund, gebrauchte Diesel sind sehr gefragt, mehr denn je.
Dies ist keine Geschichte, sondern eine ganz aktuelle Bilanz zweier Werksangehöriger.
Übrigens haben beide nun einen Diesel bestellt.
Gruß, espe
@Stefan Payne:
Also der D-CAT hat schonmal keinen ZR, sondern ne Kette.
@pibaer:
Endlich kann ich Dir mal uneingeschränkt zustimmen 😉
@hessebauer:
Dummerweise braucht ein moderner Diesel eben einen Turbo, um eine benzinerähnliche Leistung zu bekommen. Deshalb ist der Vergleich zwischen Turbodiesel und turbolosem Benziner schon fair, wenn man sich in der gleichen Leistungsklasse bewegt.
Zitat:
Original geschrieben von hessebauer
dann muss man aber auch fairerweise sagen das die Mehrzahl der Diesel alles Turbo´s sind oft noch mit Ladeluftkühler; Pumpe-Düse Systemen usw. was die Reparaturanfälligkeit sowie die Kosten derer enorm erhöht.
Sag ich doch. 😉
Hinzu kommt noch die ganze (anfällige) Einspritztechnik und die Getriebe, die die hohen Drehmomente oft auch nicht auf Dauer mögen.
Und viel Drehmoment bedeutet auch gleichzeitig hohen Reifenverschleiß.
Zitat:
Original geschrieben von hessebauer
Lass mal soviele Benziner mit Turbo´s rumfahren dann sieht´s bei denen aber auch anders aus !
Naja, zur Zeit sind die Benziner mit Turbos noch sehr selten. In dem Vergleich bin ich natürlich vom "Standardfall" ausgegangen.
Gruß
Pibaer
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Zitat:
Original geschrieben von pibaer
Sag ich doch. 😉
Hinzu kommt noch die ganze (anfällige) Einspritztechnik und die Getriebe, die die hohen Drehmomente oft auch nicht auf Dauer mögen.
Nicht zu vergessen der DPF,Toyota selbst scheint da weniger Probleme zu haben.
Dann ständige Updates..Dann Update für das Update..
Hier auch so ein typischer VW Fall,ich als Kunde würde da Platzen!!
Ist übrigens kein Einzellfall, sondern "normal".
Lest euch mal die ersten Seiten durch,was da VW abzieht ist nicht normal.
http://www.motor-talk.de/t1302893/f298/s/thread.html
MfG
Zitat:
Original geschrieben von Kai111
Hier auch so ein typischer VW Fall,ich als Kunde würde da Platzen!!
Oje... und es war die letzten paar Tage so ruhig hier... jetzt wird es gleich wieder losgehen 😉
Moin,
ICH habe die Frage des TE weitgehend als ALLGEMEINE Frage verstanden. Insofern muss man jetzt nicht kommen und sagen bei X hat der Motor aber Zahnriemen und der nächste hat ne Kette. Das kann beim nächsten Hersteller wieder grundlegend anderssein.
Aus diesem Grund sollte man diesen Teil der Wartungskosten nur dann reinrechnen, wenn es um einen DIREKTEN Vergleich zweier Motoren ginge, nicht wenn die Frage allgemein ist. Denn auch ein Turbodiesel mit Kette, ist teurer in der Erhaltung als ein Benziner mit Kette.
Würden wir jetzt z.B. den 170 PS 2.0 TDI mit dem 2.2 DCAT vergleichen, wäre Zahnriemen vs. Kette sicherlich ein WICHTIGER Kostenfaktor ... aber darum geht es ja gar nicht.
Wieviel Öl im Motor drin ist ... korrelliert übrigens mitnichten mit dem Hubraum. Mein alter Alfa hatte bei 1.3 Litern Hubraum 7.8 Liter Öl (übrigens einer der Gründe für die häufigen Motorschäden bei diesen Motoren), mein 2.5 Liter Porsche hat nur 6.5 Liter, mein 3 Liter Mercedes hatte ebenfalls 6.5 Liter 😉 Hat eher was damit zu tun, wieviel der Hersteller meint schmieren zu müssen, und wie er die Temperatur wieder aus dem Öl rausbekommt.
MFG Kester
aufwändigere Technik, mehr Bauteile, mehr Öl...
aber auch größere Kräfte. Gerade der Tritt ins Kreuz zieht auch einiges an Verschleiß nach sich: angefangen bei den Reifen, über Kupplung und Getriebe. Und da die Teile auch mehr Kräfte aushalten müssen, werden sie im Allgemeinen tendentiell etwas teurer sein. Unterm Strich macht das eine Inspektion dann doch ein ganzes Stück teurer als bei einem Saugerbenziner.
Die langen Intervalle hauen dann nochmal so richtig rein: teures Öl, mehr Defekte, weil sie nicht frühzeitig erkannt werden...
Bei einer Fahrzeugflotte ist das egal, weil es keine großes Spitzen bei den Kosten gibt, der Privatmann muss sich aber auf die Mehrbelastung einstellen und sollte bei jeder Tankfüllung mal 5-10 Euro beiseite legen...
Ich fahre seit knapp 2 Jahren einen Diesel.
Das der Unterhalt jetzt teurer ist, daß kann ich eigentlich nicht bestätigen. Klar - wenn was kaputt geht, dann kostet es Geld.
Nur ist es doch nicht so, daß an Benzinern nix teures kaputt gehen kann. 😉 Auch hier gibts ZR Wechsel, gerissene Zahnriemen, Zylinderkopfdichtungen und und und...
Und schaut doch mal in die Autobörsen, wieviele Diesel (auch moderne) mit extrem hohen KM Ständen angeboten werden.
Wobei auch viele Dienstwagen dabei sind, die doch sehr weniger geschont werden, als Diesel im Privatgebrauch, so wie es bei mir der Fall ist.
Moin,
Das macht zum einen die REINE MASSE an Fahrzeugen und zum anderen wandern die meisten Firmenfahrzeuge ja echt bei jedem Termin und bei jedem Wehwehchen in die Werkstatt (wozu hat man sonst nen Allround-Servicevertrag *Fg*). Sagt ja auch keiner, das die Diesel automatisch alle 120.000 km auseinanderfallen ... wäre sicherlich schwachsinn.
Aber wenn Ich z.B. sehe, das bei z.B. einem VW Benziner ein Öl für 10 Euro den Liter ausreichend ist, aber bei einem TDI ein Öl für mind. 15 Euro den Liter ... dann ist das schon ein Unterschied. Ob er nun massiv ins Gewicht fällt muss jeder selbst wissen, ein Preisunterschied ist sicherlich vorhanden 😉
MFG Kester
Zitat:
Original geschrieben von Rotherbach
Aber wenn Ich z.B. sehe, das bei z.B. einem VW Benziner ein Öl für 10 Euro den Liter ausreichend ist, aber bei einem TDI ein Öl für mind. 15 Euro den Liter ...
Das ist doch aber heute in der Praxis gar nicht mehr so. Alle neuen Fahrzeuge von VW bekommen das 5W30 nach Norm 50400/50700 egal ob Diesel oder Benziner. Ausnahme sind nur einige ältere TDIs (zum Beispiel der R5 TDI vom Touareg).