Die besten Spritspartipps...
schauen wir den tatsachen ins auge:
die opec wird den rohölpreis auf nicht absehbare zeit hochhalten.
die amerikaner werden mangels raffinerienkapazität noch mehr europäisches benzin aufkaufen.
die steueranteile am deutschen benzin werden weiterhin unverzichtbarer bestandteil der haushaltsplanung bleiben.
die ölmultis werden, ohne mit der wimper zu zucken, immer den maximalen gewinn vom endprodukt benzin abschöpfen.
boykottaufrufe wie hier im forum des öfteren zu lesen sind wohl nicht der richtige weg - tanken müssen wir ja alle.
für sinnvoll halte ich allerdings eine sammlung der besten spritspartipps. viele autofahrer kennen ja den einen oder anderen kniff den verbrauch zu senken, und beherzigt wird sowas ja auch gelegentlich 😉
naja, mal sehen was hier so zusammenkommt...
ps: leider gibt es hier kein umwelt/spar-unterforum, deswegen hab ich diesen thread mal hier aufgemacht.
68 Antworten
also mein Sharan lässt sich im 5ten bis auf ca. 25km/h runterdrücken (Drehzahl so um die 950), allerdings hat er dann dsa Beschleunigungsvermögen einer Rangierlok am Berg 😉 , Geräusche macht er aber keine
Hallo miteinander,
am meisten sparen, kann man bei "extremen" Fahrbedingungen 😁 ...
...also Stadt:
Mein Lupo 75PS war mit 8,6 Litern in der Stad angegeben, bin ich normal gefahren (recht zügig) habe ich mir in die Arbeit dank Ampeln NULL gespart aber 9 Liter verbraucht.
Bin ich vernünftig gefahren, wie ichs fast immer mache waren es nur 7,4 Liter.
Also was habe ich gemacht, gezaubert... sicher nicht.
-unter 2000-2200 rpm gefahren
-langsam hochbeschleunigt und halt bei ca. 2000rpm geschaltet.
-bei 40km/h in den 4. geschaltet
-im Schubbetrieb die Ampeln angerollt (0 Verbrauch)
Ergo, nix mit wie oft gesagt 5. Gang bei 1400rpm und Vollgas bis 2000rpm und dann gleich einen Gang überspringen 😁...
Auf der Autobahn bei 180km/h gingen schon mal 10 Liter weg 🙁.
Wenn ich aber 120-130 km/h gefahren bin, waren es mit Klima nur 6 Liter 🙂.
Bei meinem Diesel ist das jetzt anders...
-nicht über 2500rpm drehen beim Beschleunigen (Turbo)
-im fließenden Verkehr im Dritten bei 2100 rpm und um den maximalen Bremsmoment zu nutzen.
-ist alles Frei ruhig in den 4. bei 1600 rpm (50km/h)
und schon sind es statt 6,4 nur 5,8 - 6 Liter.
Auf der Landstraße unter die 3,9 zu kommen, war mir noch nicht möglich, aber bei 5 Liter bin ich schon mit Klima ohne besondere Anstrengungen und ohne auf Gasgeben zu verzichten gefahren.
Nur Vollgas (200) bei 8 Liter, bei 160km/h 6,5 Liter und bei 120-130km/h 5 Liter
Von übertriebenem Schalten, untertourig Fahren und Schleichen, halte ich nichts 🙂.
Wer sparen will soll ruhig seine 160-180 Fahren, aber kein Vollgas geben, weder beim Beschleunigen noch für die Höchstgeschwindigkeit.
Und vorausschauend Fahren, gerade in der Stadt, ist alles.
Gruß
Florian
Jepp, einen Turbodiesel sollte man wohl unter dem Turbo fahren, um möglichst wenig Sprit zu verbrauchen.
Und auch bei einem Einspritzer-Benziner kommt irgendwann die Vollast-Anreicherung (dann wird auf Spritverbrauch und saubere Abgase geschissen, es geht dann an Sprit rein, was geht, damit die Leistung möglichst hoch ist) Ich weiß allerdings nicht, ob das von der Drehzahl abhängt oder von der Stellung des Gaspedals oder beides - kann da jemand was zu sagen?
Denn sonst hört man immer: Benziner in möglichst hohem Gang fahren mit möglichst viel Gas, weil dann die Drosselverluste minimal sind...
MfG, HeRo
P.S: Natürlich nicht beim Bremsen, dann sollte man eher in einem niedrigeren Gang die Motorbremse voll wirken lassen - spart Sprit und schont die Bremsen.
Zitat:
Lupo 75PS ... Auf der Autobahn bei 180km/h gingen schon mal 10 Liter weg
Himmel hier gibt es Verrückte. Mit dem Lupo 180. Da wird mir schon in einem Polo Himmelangst, aber in einem Lupo. 😁
Nein mal im ernst 10 Liter mit einem Lupo ist schon heftig. Damals mein Suzuki Swift brauchte im schlimmsten Fall 7,5 Liter.
Sprit sparen kann man auf jeden Fall, indem man versucht mit sowenig Drehzahl wie möglich zu fahren. Das macht sehr viel aus. Prinzipiell kann man fast durchweg mit den Gängen 4 und 5 fahren. Im Osterurlaub habe ich meinen Xedos auf 7 Liter runtergedrückt. Im Hamburger Raum kein Thema, alles flach. Die meiste Zeit fährt man im 5.Gang. Dazu noch auf der Autobahn höchstens 130-140.
Im normalen Fahrbetrieb (zur Arbeit und zurück, Privatfahrten) sind locker mind. 9,5-10,5 Liter drin. Wer den Dresdener Autobahnberg kennt wird den Verbrauch verstehen. Durch die Stadt fahre ich wesentlich sparsamer, aber die Autobahn bringt einen nicht unerheblichen Zeitvorteil. Also nimmt man den Mehrverbrauch in Kauf.
Ähnliche Themen
Zitat:
Himmel hier gibt es Verrückte. Mit dem Lupo 180. Da wird mir schon in einem Polo Himmelangst, aber in einem Lupo.
...mach Dir gleich "Himmelangst" 🙂
Ich war auch sehr überrascht über den Verbrauch, gerade da ich öfter weite Strecken fahre und auch mal ankommen mag.
Du hast aber völlig Recht!!!
Ich habe mir den Lupo nach einem Unfall gekauft (meinen Golf hat jemand gehimmelt).
Damals (vor 3 Jahren) dachte ich im Ernst, das ich nie mehr so eit fahren will :-(.
Als ich den Lupo dann hatte und ein paar Monate vergangen waren, ging es wieder los "Reisefieber" 🙂.
Und dann die herbe Angst, 180km/h, Stauende und ich HILFE.
Nun ist der Lupo weg 😁 (ohne Unfall aber mit naßen Hosen).
Die heutigen Autos sollten schon weniger als 10 Liter brauchen, gerade ein 1,4er Lupo...
...eine Schande für VW.
Gruß
Florian
Zitat:
...mach Dir gleich "Himmelangst"
Also ich habe schon 180 im Polo erlebt und das fand ich nicht besonders prickelnd. Von der Lautstärke mal ganz abgesehen.
Zitat:
Die heutigen Autos sollten schon weniger als 10 Liter brauchen, gerade ein 1,4er Lupo...
...eine Schande für VW.
Kommt auf den Hubraum drauf an, aber ein 1.4er sollte wirklich nicht so viel brauchen.
Die VW Benziner waren noch nie sonderlich sparsam und werden vor allem auch sehr in der Entwicklung vernachlässigt.
Ich halte es schon für sinnvoll, die letzten Meter auf die Ampel im Leerlauf zuzurollen. Wenn die Drehzahl zu stark absinkt, wird nämlich wieder Kraftstoff eingespritzt, damit der Motor nicht ausgeht. Also nix Schubaschaltung.
Falls ich doch mal im Stau stehe, fahre ich nur mit der Kupplung (ohne Gas) an und lasse den Wagen kriechen wie einen Automatik und kuppel möglichst früh wieder aus. Was es genau bringt, weiß ich aber nicht.
Ich fahre mit leicht entlastetem Fuß, gebe nur so viel Gas, daß die Geschwindigkeit gerade so gehalten wird. Die analoge Verbrauchsanzeige eines 3er BMWs belohnt es mit einem Ausschlag um ca. 0,5 Liter.
Falls ich die Klima wegen beschlagener Heckscheibe (Roadster hat keine Heckscheibenheizung) brauche, schalte ich sie nach Möglichkeit immer nur bergab zu.
Bei Autobahnfahrten mache ich immer das Verdeck zu. (eigentlich logisch)
Kommen wir zum Gebirge:
Diese Methode ist nur für hoch motorisierte Fahrzeuge mit guter Straßenlage geeignet. Ich fahre mit möglichst wenig Drehzahl und möglichst wenig (max. 1/2) Gas die Berge hoch. Die Drehzahl sollte allerdings nicht zu niedrig (1.500 upms) sein, wegen dem Motor. Dabei wähle ich eine Geschwindigkeit, in der ich die Kurven mit möglichst wenig Bremsen nehmen kann.
Runter geht's dann im Schubbetrieb, absolut ohne Gas, dazu lege ich erst mal den 5. Gang ein, um Speed aufzunehmen. Runter schalten (Motorbremse) kann ich immer noch. Vor Kuren bremse ich möglichst wenig bis gar nicht.
Im Schwarzwald erreiche ich damit Durchschnittsverbräuche von 7 - 7,5 Liter Super. Net schlecht bei 3 Liter und 231 PS, finde ich.
Bremsen tue ich sowieso so wenig wie möglich und heize immer im Schubbetrieb und ohne zu bremsen über die Autobahnabfahrten. Daß das etwas auf die Reifen geht, ist mir klar, ist aber geil.
Gruß
Bei langen Autobahnfahrten halte ich es fuer sehr sinnvoll mit 120 oder gar 110 kmH zu fahren wenn es einem nicht zu fad wird weil man da unmengen an Sprit spart.
Beim taeglichem Autofahren zur Arbeit in der Stadt oder ueber Land mag ich mich nicht zum Affen machen und jeden damit aufhalten mit schleichen und im Schritttempo den Motor im 5yen Gang zu vergewaltigen .....
Ein wenig Spass muss auch noch sein sonst sollte man sich vieleicht ein billiges Auto mit wenig Hubraum und PS kaufen da spart man noch mehr.
Tja, dann will ich mich mal auch mal verewigen, auch wenn´s nicht mehr viel zu sagen gibt.
Auf der Bahn, wenn die Geschwindigkeit genehm ist, ruhig mal den Windschatten eines LKWs nutzen. Bis knapp zwei LKW-Längen zeigt der Windschatten des LKWs Wirkung (wobei gilt, je näher, je besser).
Eigentlich könnte man auch den Windschatten anderer PKWs nutzen, aber dann müßte man auf zwei Meter heran, und da wäre mir schon etwas mulmig, da ein PKW schon aprubter abbremsen kann als ein LKW.
An der Ampel - wie bereits mehrfach erwähnt - zum Ausrollen den Gang drinne lassen, um die Schubabschaltung zu nutzen. Nur unter 1500 Umdrehungen wird wieder Sprit eingespritzt. Macht nix, runterschalten, Drehzahl ist wieder oben und die Bremswirkung verstärkt sich.
OK, letzterer Tipp bringt nicht viel.
Hier noch ein Link zum Thema der vieleicht interessant sein könnte.
http://www.umho.de/index.html?/opencms/opencms/umwelt/forschung/presse/presse_verkehr.html
An alle "Das kann man doch mit einem Benziner nicht machen":
Benzinmotoren (auch Diesel) sind heute für Volllast ab Leerlaufdrehzahl ausgelegt, d.h. man könnte ständig bei 900 U/min mit Vollgas am Berg hängen ohne in kritische Belastungsbereiche für die Kurbelwelle zu kommen.
Man sollte sich darüber im Klaren sein das die Geräuschkullisse bei diesen Drehzahlen nicht die einer R1 am Drehzahlbegrenzer sein kann, sondern eben nur die eines Traktors. Und wenn die Innenverkleidung penetrant anfängt zu klappern, so ist das natürlich kein Anzeichen dafür, daß der Motor unrund läuft, sondern daß die Verkleidung in der Regel nicht auf diese Frequenzen ausgelegt ist (ist auch für geringe Frequenzen generell schwerer).
1. Um im Bereich des höchsten Wirkungsgrades zu fahren:
bis 2000 U/min Volllast
ab 2000 bis Ultimo Dreiviertellast
Es kann auch durchgehend Vollast gefahren werden, nur sinkt die Kurve des optimalen spezifischen Verbrauchs über 3000 U/min deutlich gegenüber der Volllastkurve.
2. Um im Bereich des geringsten wegbezogenen Verbrauchs zu fahren:
So nah wie möglich an 40 km/h im höchsten Gang fahren (das ist bei stark selbstregelnder Leerlaufeinspritzung Standgas auf der Ebene).
z.B.: Mercedes E220 (vorletzte Generation) hat den geringsten Verbrauch bei 38 km/h im 5.Gang mit 4,8 l/100km.
Im selben Bereich auch bei anderen Fahrzeugen, da Übersetzungen entsprechend Gewicht, Drehmoment und Widerstandswerten abgeglichen ist.
Zitat:
An alle "Das kann man doch mit einem Benziner nicht machen":
Hey, ich fühle mich angesprochen...
Zitat:
Benzinmotoren (auch Diesel) sind heute für Volllast ab Leerlaufdrehzahl ausgelegt, d.h. man könnte ständig bei 900 U/min mit Vollgas am Berg hängen ohne in kritische Belastungsbereiche für die Kurbelwelle zu kommen.
Jein. Wenn die Leistung bei 900 Umdrehungen nicht ausreicht um den Wagen den Berg hoch zu bewegen, geht er aus. Die kritischen Belastungsbereiche der Kurbelwelle sehe ich nicht als Problem, die sollte auch für solche Fälle ausreichend dimensioniert sein.
Auf meinen Lancia bezogen: Unabhängig von der Geräuschkulisse, wenn ich versuche mit 1,2 Litern Hubraum bei 1000 Umdrehungen im fünften Gang zu beschleunigen werde ich von Fahrradfahrern überholt. Es geht zwar theoretisch schon, aber
soeine Geduld habe ich dann auch wieder nicht.
Auf meine SJ's bezogen: Die Motorelektronik ist nicht mit den heutigen modernen Geräten zu vergleichen, die unabhängig von der Gaspedalstellung um das optimale Motorklima bemüht sind. Wenn man den Pinn aufs Bodenblech nagelt, dann wird der elektronisch gesteuerte Vergaser auch aufgerissen. Das kommt in der Nähe der Leerlaufdrehzahl einem Absaufen nahe, und schwarze Wolken hinterm Auto können nicht gesund für den Motor sein... 😉
Bei neueren Motoren kann man die beschriebene Fahrweise durchaus anwenden. Pauschal bei allen Benzinern geht's nicht.
An der_Derk:
Ich schrieb: "man könnte ständig bei 900 U/min mit Vollgas am Berg hängen"
1. Deine Aussage bezieht sich auf ein Absinken der Motordrehzahl, was ich nicht beschrieben habe. Deswegen gilt meine Aussage folgerichtig nur für Steigungen die konstante Drehzahl zulassen, der Motor säuft also nicht ab!
2. Wenn dir die Beschleunigung bei 1000 U/min zu gering ist, fahr halt um die 3000 U/min. Solang du Vollast gibst fährst du in einem günstigen spezifischen Verbrauchsfeld.
3. Was ist denn deiner Meinung nach der kritische Parameter, wenn nicht die Kurbelwelle. Also in der VW Motorenentwicklung ist das der kritische Parameter, der allerdings seit den achtziger Jahren überwunden ist. Wenn also dein Auto - ob zehn oder zwanzig Jahre alt - bei Vollast ab Leerlaufdrehzahl schwarze Wolken ausstößt ist das kein generelles Problem sondern eines deines Fahrzeugs, da wäre wohl mal eine Überholung angebracht.
Voraussetzung ist natürlich Klopffreiheit (seit über zwanzig Jahren an jeder Zapfsäule und mit jedem Motor gegeben) und Stotterfreiheit.
Solang der Motor noch ruckfrei Gas animmt, ist es nicht notwendig die Drehzahl zu erhöhen (z.B. durch runterschalten). Mehrfach auch vom Chef der VW Motorenentwicklung in Interviews bekanntgegeben - für solche die es einem normalen Entwicklungsingenieur nicht glauben.